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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Fälle des Yutaro Kiyen - N°5


Das Unbekannte
29.07.2003, 19:44
Hier ist nummero 5 !!!

Doppelt oder Nichts

Irgendwo in der Nähe des Kantaru Hotels in Nyu-Touto (jap. Neu Tokyo).
„Aber Liebling, versteh doch, ich liebe dich nicht mehr. Wenn ich dich, sehe ich nur deinen Körper, aber nicht deine Seele. Mit uns hat es nicht geklappt, versteh doch, aber ich hoffe und bin mir sicher, das du nochmal neu anfangen kannst, lass uns Freunde sein !“
Und da geschah es.
Währenddessen, stunden später, bei Yutaro Zuhause.
Nach dieser Sache mit dem Chinesen und dem Toten Bankdirektor im Hinari Hotel war ich bei Yutaro eingezogen.
>Hi, ich bin Ryu Okanori. Ich bin 19 Jahre alt und 1.71m groß. Ich angle für mein Leben gern und bin seit 5 Jahren mit Yutaro befreundet. Ich bin auch noch Single und so fällt uns das Leben bei Yutaro Zuhause nicht schwer. Seine Mutter ist sehr nett und manchmal auch etwas eigensinnig, aber sie mag mich und ich kann sie auch gut leiden.<
„He Yutaro, steht heute irgendwas besonderes an“?
Er sah zu mir auf und sagte dann etwas, was mich etwas kränkte.
„Ich lese, das ist los.“
Er war unerträglich, wenn er Holmes Romane las. Obwohl er alle mehrmals gelesen hatte, störte ihn immer etwas. Er analysierte die Romane jedesmal, wenn er sie durchgelesen hatte. Mir mißfiel diese Angewohnheit, aber etwas dagegen tun konnte ich auch nicht.
Seine Mutter war gerade aus dem Haus gegangen, da sagte er:
„Steht irgendwas besonderes in der Zeitung?“
„Ja, es hat einen Banküberfall gestern Nacht gegeben. Aber die Polizei hat den Täter schon geschnappt, hier ist ein Bild von Inspektor Noji, wie er dem Mann Handschellen anlegt.“ sagte ich mit einem lächeln auf den Lippen und versuchte ihn zu überreden, das Bild anzusehen..
„So ?“ und so reagierte er immer, wenn ich so etwas vorlas. Ich las mir auch einmal ‚Ein Skandal in Böhmen‘ durch und ich muss sagen, das mich so etwas nicht interessiert. Ich war aber von Irene Adler begeistert.
„Was meinst du, wie konnte Irene Adler Holmes so überlegen sein?“ fragte ich Yutaro einmal höhnisch.
Er sah zu mir auf, er sah etwas erschrocken aus aber auch erstaunt. Er fragte weder, ob ich ‚Ein Skandal in Böhmen‘ gelesen hab, noch ob ich etwas darüber wusste. Er sagte nur:
„Glückssache, Holmes hatte etwas getrödelt und war zu spät dran. Wenn er etwas mehr Bescheid gewusst hätte, dann wäre er Irene Adler auf die Spur gekommen und er hätte sie wohl vom Heiraten abgehalten.“
„Rede keinen Unsinn, er hätte sie zwar vom Heiraten abhalten können, aber dann wäre er aufgeflogen. Du wirst langsam noch zum Sherlock Holmes, so wie dich aufführst.“ schrie ich ihn an.
Nun ist er aufgestanden, er legte sein Buch auf den Tisch und riss mir die Zeitung aus den Händen.
„Aha, ein Mord !“ sagte er mit Stolzerfüllter Stimme.
„Und sowas macht sich glücklich ?“ fragte ich ihn etwas verwirrt.
„Rede keinen Stuß und beweg deinen Hintern, wir gehen dahin, du kommst doch mit, oder ?“
Was konnte ich anderes tun, er hätte mich sowieso mitgeschleift. Er nannte uns immer Holmes und Watson, wenn wir zusammen weggingen, egal wohin. Aber wenn es ihn glücklich machte, dann ließ ich es sogar mit dem Flehen ums aufhören.
Wir nahmen den Bus und fuhren in die Innenstadt. Mir fiel ein Mann auf, der nervös zitterte und sehr gestresst schien. Yutaro beobachtete den Mann sehr genau, und als wir ausstiegen folgte er uns. Das nahmen wir jedenfalls an, doch er folgte nicht uns, sondern dem Tatort. Es stellte sich heraus, das der Mann etwas mit dem Fall zu tun hatte.
Am Tatort angekommen, begrüßte uns der Inspektor und Shinichiro Konami.
„Ah Yutaro, und Ryu ist auch wieder dabei, schön euch zu sehen.“ sagte er.
„Worum handelt es sich, Herr Inspektor“ fragte Yutaro neugierig.
„Nun, Frau Kuro, eine Angestellte in der Hajano Bank, wurde heute morgen Tot aufgefunden. Der Hausmeister fand sie, als sie die Tür nicht öffnete und er misstrauisch wurde. Allem Anschein nach, ist sie vergiftet worden.“
„Was, schon wieder Gift“, sagte ich lauthals zum Inspektor, „wieso wird ständig Gift zum Morden genommen, der letzt Fall war schon genug.“
„Reg dich ab, mir würde es auch besser gefallen, wenn sich die Leute nur anbrüllen würden, aber wenigstens nicht töten.“ sagte der Inspektor etwas niedergeschlagen
„Keine Sorge, es gibt nichts, was Sherlock Holmes nicht lösen kann.“ sagte Yutaro selbstsicher.
„Wie soll uns eine Romanfigur hierbei helfen?“ sagte der Inspektor selbstgefällig.
„Oh, ich meinte, ich werde die Sache schon regeln.“ warf Yutaro ein.
Holmes stieg ihm deutlich zu Kopf, das war klar. Er musste mal eine Auszeit nehmen, von der ganzen Kunst des Detektiven, der er versucht zu sein. Nach diesem Fall musste er unbedingt mal mit mir Angeln gehen, das beruhigt und er kann etwas entspannen. Aber zuerst war das hier zu lösen.
„Wer sind sie überhaupt?“ fragte der Inspektor und deutet auf den Mann hinter uns hin.
„I.. Ich bin K... Kanju Ku.. Kuro. “ stotterte der Mann, der sehr Nervös aussah und am ganzen Körper zitterte. Er war deutlich vom Tod seiner Frau betroffen.
„Beruhigen sie sich erst einmal, Herr Kuro.“ sagte der Inspektor liebevoll um den Mann zu beruhigen.
„I.. ich bin so... sofort nach ih... ihrem An... Anruf hergek.. kommen.“ stotterte der Mann und uns wurde klar, der Mann war mit den Nerven am Ende.
Der Inspektor und Herr Kuro setzten sich auf eine Parkbank und wir gingen mit Konami zum Tatort.
„Hast du schon erfahren, dass der Hausmeister die Frau gefunden hat, Yutaro?“
„Ja, der Inspektor erwähnte es bereits. Was hat er gesagt.“
„Du kannst ihn selbst fragen, da vorne ist er ja.“
Yutaro ging zu ihm, während ich und Konami uns unterhielten. Er sagte folgendes zu Yutaro:
„Ja, dat war schon nen schwerer Schock, dat kann ick dir sagen. Ick wollt nur mal vorbeischauen, weil sick die beden jestern Nacht jestritten haben. Sie machte nich uff und ich klopfe drei, vier mal, bis ick den Jeneralschlüssel raushohlte. Und ick fand se, janz nackend uff dem Boden. Ick rief sofort die Polizei an und dann wartete ick uff die.“ sagte der Mann mit ausländischem Akzent.
„Sie kommen aus Deutschland, oder ??“ sagte Yutaro ihm guten Deutsch und er war deutlich erstaunt über diese Fähigkeit.
„Jau mien Jung, ick komm vonne Nordsee. Men Onkel hatte hier dat Haus vor Jahren jekouft und ick habet dann jeerbt, als er vor drei Jahren jestorben is. Ick saget nich jerne, aber dat Haus hier is verflucht, sach ich.“
„Verflucht?“ fragte Yutaro.
„Jau, hier sind schon viele Menschen umjekommen. Viele stürzten vom Balkon und mansche von de Treppen. De Polizei hat des alles als Unfall abjezeichnet, aber ick weßet besser.“ sagte der Mann mit immer deutscher werdenden Akzent. Ich kam nun auch zum Tatort und zusammen gingen wir zur Leiche. Es war eine Frau mittleren Alters, höchstens 35, noch sehr hübsch. Sie hatte Schulterlanges mittelbraunes Haar und war adrett anzusehen. Yutaro untersuchte sie ganz gründlich, ich schaute ihm aber nur über die Schulter.
„Hm, sie starb offensichtlich eine Stunde nach dem ihr das Gift verabreicht wurde, sie nahm es offenbar mit dem Essen zu sich, was dort auf dem Tisch steht.“ sagte Konami.
„Hat die Spurensicherung irgendwas sichergestellt?“ fragte Yutaro mit besorgter Stimme.
„Nun, es wurde auch Gift in der Bierflasche dort ihm Kühlschrank gefunden. Sie war schon angefangen, aber viel hat man nicht daraus entnommen.“
„Nun, offensichtlich sollte es ein Doppelmord werden, da bestimmt Herr Kuro das Bier trinken sollte.“ sagte ich.
„Möglich, aber wer sollte so etwas tun? Und warum hat es die Frau vorher erwischt?“
Wir blieben noch lange still und überlegten bis der Herr Inspektor mit etwas erfreulichen Nachrichten kam.
„Herr Kuro können wir mit Sicherheit ausschließen, der war die ganze Nacht unterwegs hat Freunde getroffen und so.“ sagte der Inspektor.
„Möglich, aber wer könnte es gewesen sein, wer war gestern Abend noch hier? Haben wir irgendwelche Hinweise, Herr Inspektor?“ fragte Yutaro immer noch mit nachdenklichem Gesicht.
„Gesehen hat niemand etwas, nur gehört.“
„Der Streit, oder, der Besitzer hat mich schon darüber aufgeklärt.“
„Genau, die beiden sollen sich ja heftig gestritten haben. Das soll man durchs ganze Haus gehört haben, Herr Kuro kann aber noch nichts darüber aussagen.“ sagte der Inspektor bedrückt.
‚Ich weiß ganz genau, wer der Mörder ist, es ist dieser Kuro, aber ich kann es nicht Beweisen.‘, dachte Yutaro, ‚Aber mir dieser Story, er sei mit Freunden unterwegs gewesen, das Kauf ich ihm nicht ab. Aber wieso hat er sie umgebracht, das ist das größte Rätsel.‘
„Sagen sie, Herr Inspektor, waren eigentlich Fingerabdrücke an den Küchengeräten ?“
„Nun, es wundert mich zwar, das du danach fragst, aber es waren nur die Fingerabdrücke von Herrn Kuro darauf zu finden. Ich fragte ihn danach und er sagte, dass er zum ersten mal gekocht hätte, aber du verdächtigst doch nicht dieses Nervenbündel, der wäre doch nicht mal in der Lage, einen Bleistift durchzubrechen.“ sagte der Inspektor, halb schockiert, halb entrüstet.
„Ich verdächtige ihn nicht nur, ich weiß, das er es getan hat.“ sagte Yutaro selbstsicher.
„Aber was sind das Motiv und wo sind die Beweise?“
„Das weiß ich nicht, aber wer weiß wie lange noch.“ sagte Yutaro mit dem Blick der Vorfreude, die er hatte, wenn er einem Blutrünstigen Mörder stellen wollte.
„Wo befindet ich eigentlich der Deckel der Bierflasche, Herr Inspektor?“
„Wo du es gerade sagst, He, Konami,“ reif der Inspektor, „Wo hat man den Deckel der Bierflasche gefunden?“
„Den hat man nicht gefunden, weder im Müll, noch in der Gelben Tonne unten auf dem Hof!“ reif Konami zurück und es löste einen Gedanken in mir aus und nicht nur in mir, sondern wohl auch in Yutaro, den wir beide knieten uns sofort auf den Boden und durchsuchten das Gras.
„Ich wusste es“ rief Yutaro plötzlich aber unerwartet.
Er ging zu den Beamten am Wegesrand, die ziemlich verblüfft schauten, als Yutaro an ihnen vorbei ging und flüchtig sagte:
„Ich erwarte sie alle am Tatort, zur Fallaufklärung.“
Wir alle gingen Yutaro hinterher und fanden uns 5 Minuten später am Tatort wider ein. Yutaro hat sich ironischer Weise auf den Stuhl gesetzt, wo die Leiche aufgefunden wurde.
„Sind alle da, ich möchte nun anfangen. Dieser Fall war so lächerlich einfach, das ich nicht lange brauchen werde. Der Mörder sind sie, Herr Kuro.“ Der Mann sah deutlich schockiert aus, aber sagte dann mit unerwarteter seriöser Art:
„Wie, soll ich meine liebe Frau denn umgebracht haben, Junger Mann?“
„Vergiftet, wie sie, Frau Kuro, sie umbringen wollte.“
„Sie wollte Ihn umbringen?“ fragte der Inspektor entsetzt.
„Hier auf dem Bierdeckel befinden sich Fingerabdrücke von Frau Kuro und man kann ein winziges Einstichloch entdecken. Eine Kanüle mit Gift gefüllter Substanz wurde in die Flasche extrahiert. Als Herr Kuro es bemerkte, goß er etwas von der Bierflasche in das Essen, was er zubereitete. Er wusste noch bevor er das Essen kochte, das er vergiftet werden sollte. Also entschloss er sich kurzerhand seine Frau selbst, mit ihren eigenem Mitteln, zu töten. Er überredete sie, das er heute kochen wollte und dann begann eine Stunde später das Schreckensszenario. Dann machte er sich aus dem Staub und erfand die Geschichte, dass er mit Freunden unterwegs gewesen sein soll.“
„Das ist nicht wahr, das stimmt nicht, ich habe sie nicht getötet, sie hat sich selbst getötet, ich habe das Bier nicht in das Essen getan, es war sie selbst! Ja, sie war verrückt, sie hat sich selbst getötet!“ rief der verwirrte Kuro, als ihn die Polizeibeamten abführten.
Wieder Zuhause fragte ich Yutaro, wie er darauf gekommen sei, dass die Frau ihren Mann töten wollte? Er sagte, dass dies schwer zu erklären sei, aber er wollte mir nicht sagen, was er dachte. Ich wusste, das ihn irgend etwas zu denken gab, aber er antworte mir nicht mehr, bis wir uns zur Nachtruhe betteten. Ende

Danke nochmal an Dark_Ryu, dafür, das ich ihn noch mal missbraucht habe *gg*
nummer 6 ist schon in arbeit !!!

Bermuda
29.07.2003, 19:46
Boahhh :eek: soviel Text.
Ich finde es echt gut.
Leider wird der Backup es überschreiben.

Das Unbekannte
29.07.2003, 19:49
dann poste ich es dann wieder später nochmal (grammatik !!!!!!)

Dark_Ryu
03.08.2003, 11:54
Wieso kommt No5 wenn ich weg bin :(
Naja, wie immer verdammt gut ^.^
Nur, dass ich den Fall recht einfach fand :P
Aber trozdem verdammt gut^^
Achja, ich freue mich immer, wenn du mich "missbrauchst" <g>

Das Unbekannte
03.08.2003, 20:30
klar, in teil 6 kommst noch mal vor ... in sieben aber nicht mehr (andere sollen auch mal drankommen *gg*) ...

Dark_Ryu
04.08.2003, 10:49
Ok ^.^

Kann ich vielleicht in 20 oder so dann auch nochmal kommen, wenn sich keiner meldet?*bettel*

Das Unbekannte
04.08.2003, 18:57
... *ggg* teil 20 ???? teil 6 ist grad mal an der reihe ^^ bis 20 dauerts noch ne weile !!!
aber ok !!!

Dark_Ryu
04.08.2003, 20:18
Vielen dank^^:D

ICh hoffe doch es wird 20 Fälle geben >_>*fanbin* xD

Das Unbekannte
05.08.2003, 19:09
cool, du könntest ja nen fanclub gründen *ggg* ^___^
aber naja, teil 6 kommt voraussichtlich übermorgen oder freitag oder am wochenende ...

Dark_Ryu
05.08.2003, 19:34
Waah °_° schon wieder wenn ich im Urlaub bin~~

Fanclub? <gg> 2maliger Fanclub leader <gg>

Ok, wenn ich zurück bin, komm ich darauf zurück(schon geschehen, Banner kommt dann^^') <g>

Kannst du mir einen rieeeeeeeeeeeeeeßeb gefallen tun?^^'(ich könnt das auch per Pm besprechen ich weiß, aber wenn ich schon Poste^^')
Kannst du mir die Fälle, die solange ich weg bin rauskommen per PM schicken <ggG> das wäre echt nett :D *bettel*

Das Unbekannte
05.08.2003, 19:38
ich öffen gleich mal nen thread mit den fällen als .pdf zum runterladen ...

Dark_Ryu
05.08.2003, 19:42
Okay, dann musst du ihn aber öffters Aktuallisieren^^