Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CD- und Albumempfehlungen
Wie im alten Forum soll es auch wieder diesen Thread geben.
Ich wäre sehr erfreut, wenn ihr wie beim letzten Mal diese Vorlage nehmen würdet:
Künstler-/Bandname:
Titel der LP/EP
Tracklist
Eure Kritik
Weitere Informationen (Homepage, Kauflink, Hörproben, Bilder, etc.)
Bei den Hörproben sollte es sich um legale, also offizielle Hörproben handeln, alles andere wird nicht geduldet. Postet bitte in einem angemessenen Zeitraum, also nicht mehrfach am Tag. Macht nicht pro Album einen Post, sondern fasst alles so gut wie möglich in einen Post zusammen.
Isothien
29.03.2005, 14:19
Dann mach ich ma denn Anfang!
Autor: Nightwish
Titel: Once
Tracklist: Da ich pber eine Gebrandte Version verfüge nenne ich hier einfach die Tracks die ich kenne.
1. Dark Chest of Wonders
2.Wish i had an Angel
3.Nemo
4-13 Titel nich bekannt.
Ich empfehle das Album da es wenn man gerne düsternen Metal hört sehr schön ist. Viele Gitarren Solos, die Sängerin(Tarja Turunen) hat eine Wirklich schöne Stimme die in Begleitung der Hämmernden E_Gitarren schön zur Geltung Kommt.
Dark_Ryu
29.03.2005, 16:23
In Extremo
Verehrt und Angespien
1Merseburger Zaubersprüche
2Ich Kenne Alles
3Herr Mannelig
4Pavane
5Spielmannsfluch
6Weiberfell
7Miss Gordon Of Gight
8Werd Ich Am Galgen Hochgezogen
9This Corrosion
10Santa Maria
11Vänner Of Frände
12In Extremo
13Herr Mannelig
Ich muss sagen, es ist sicher nicht jedermanns Geschmack.
Aber wer nichts gegen die deutsche Sprache hat und das Mittelalter mag, wird sicher seine Freude an dieser CD haben. Mir persönlich gefällt es sehr gut.^^
Hörproben und Kaufmöglichkeit (http://www.puck-records.de/inextremo/shop/product_info.php?cPath=37&products_id=41&osCsid=cab280b31556c205a703b3f8126107d4)
Sorgens_Kammer
29.03.2005, 17:01
http://www.metal-district.de/cdcover/1978monsters_death.jpg
Nach den überaus erfolgreichen „Monsters Of Metal“-Doppel-DVDs legen Nuclear Blast jetzt mit „Monsters Of Death“ nach. Wie der Name schon andeutet, wird hier so ziemlich alles verbraten, was Freunde des härteren Genres anspricht. Von In Flames über Children of Bodom bis hin zu Six Feet Under und Cannibal Corpse liest sich die 53 Clips umfassende Compilation wie ein „Who Is Who“ der Abteilung Kleinholz. Daneben gibt es noch sechs Live-Performances und auch wieder einen Audiopart bei dem die Nuclear Blast-Neuerscheinungen unter die Lupe genommen werden. In Sachen Videos hat man wieder einen guten Mix zwischen Klassikern wie „The Sleeping Beauty“ von Tiamat und neuem Material á la Wintersun („Beyond The Dark Sun“) gefunden. Einzig die Tatsache, dass einige Shots bereits auf anderen Sampler präsent waren (gerade wer die „Death Is Just The Beginning“-Reihe sein Eigen nennt, dürfte auf die ein oder andere bekannte Nummer stoßen) schmälert das Vergnügen an diesem Riesenhappen ein klein wenig. Da das Material aber bislang in dieser geballten Form nicht erhältlich war, sollte dies nicht wirklich vom Kauf abhalten.
Tracklist:
Trackliste DVD I
01. In Flames - Ordinary Story
02. Wintersun - Beyond The Dark Sun
03. Soilwork - Light The Torch
04. Children Of Bodom - Downfall
05. Hypocrisy - Inferior Devoties
06. Finntroll - Trollhammaren
07. Carcass - Heartwork
08. Dark Tranquillity - Monochromatic Stains
09. Disbelief - To The Sky
10. Arch Enemy - The Immortal
11. Imperanon - Sold
12. Amon Amarth - Death In Fire
13. Omnium Gatherum - The Fall Went Right ...
14. Benediction - Down On Whores
15. Grave - Soulless
16. Edge Of Sanity - Black Tears
17. Napalm Death - Greed Killing
18. At The Gates - Terminal Spirit Desease
19. Sentenced - Napenthe
20. Dismember - Dreaming In Red
21. Therion - A Black Rose
22. Dissection - Where Dead Angels Lie
23. Bolth Thrower - Cenotaph
24. Amorphis - Black Winter Day
25. Darkane - Innocence Game
26. Unleashed - The One Insane
27. Anathema - Sweet Tears
28. Gorefest - Freedom
29. Pungent Stench - Sick Bizarre Defaced Creation
30. Impaled Nazarene - Armageddon Death Squad
31. Entombed - Left Hand Path
(Live-Chapter mit Tiamat "The Sleeping Beauty" und Necrophobic "Roots Of Helldrasil")
Trackliste DVD II
01. Kataklysm - In Shadows And Dust
02. Misery Index - The Great Depression
03. Zyklon - Psyklon Aeon
04. Cannibal Corpse - Decency Defied
05. Deicide - Scars Of The Crucifix
06. Suffocation - Surgery Of Impalement
07. Obituary - Don't Care
08. Hate Eternal - Powers That Be
09. Six Feet Under - America The Brutal
10. Behemoth - As Above So Below
11. Exhumed - The Matter Of Splatter
12. Nile - Sacrophagus
13. Brutal Truth - Ill-Neglect
14. Morbid Angel - God Of Emptiness
15. Decapitated - Spheres Of Madness
16. Vader - Dark Age
17. Dying Fetus - One Shot, One Kill
18. Monstrosity - Final Cremation
19. Morgoth - Under The Surface
20. Sinister - Leviathan
21. Mortification - Scrolls Of The Megilloth
22. Pestilence - Land Of Tears
(Live-Chapter mit Malevolent Creation "The Will To Kill", All Shall Perish "Deconstruction", Immolation "Of Martyrs And Men" und Death "Spirit Crusher" plus Special Audiopart)
Vorerst: Nachtrag zu Nightwish - Once.
Die Tracklist:
1. Dark Chest of Wonders
2. Wish I had an Angel
3. Nemo
4. Planet Hell
5. Creek Mary's Blood
6. The Siren
7. Dead Gardens
8. Romanticide
9. Ghost Love Score
10. Kuolema Tekee Taiteilijan
11. Higher Than Hope
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Apocalyptica
Inquisition Symphony
http://shapez.de/AIS.JPG
Tracklist:
1. Harmageddon
2. From out of Nowhere
3. For Whom the Bell tolls
4. Nothing Else Matters
5. Refuse - Resist
6. M.B.
7. Inquisition Symphony
8. Fade to Black
9. Domination
10. Toreador
11. One
Apocalyptica ist dafür bekannt, ihre Songs größtenteils oder nur mit Streichinstrumenten zu spielen. In Inquisition Symphony ist kein einziges anderes Instrument als eben diese Streicher zu hören, was bei einigen Liedern stark beruhigt und andere sehr dramatisch wirken lässt. Vor allem die Version von Nothing Else Matters (Original von Metallica) klingt sehr schön.
Das Album ist schon recht alt (von '98) und damit günstig.
Hörproben und Kaufmöglichkeiten lassen sich hier (http://www.apocalyptica.com/releases/inquisition.php) finden.
Für alle, die solche Musik mögen, eine gute Empfehlung. MMn eines der besten Alben von Apocalyptica.
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Im Übrigen kann ich Dark Ryus Empfehlung ebenfalls nur unterstützen. Vor allem "Spielmannsfluch" ist ein interessantes Lied.
Künstler: Eminem
EPTitel: Encore
Tracklist:
01. Curtains Up (Encore Version)
02. Evil Deeds
03. Never Enough
04. Yellow Brick Road
05. Like Toy Soldiers
06. Mosh
07. Puke
08. My 1st Single
09. Paul [Skit]
10. Rain Man
11. Big Weenie
12. Em Calls Paul [Skit]
13. Just Lose It
14. Ass Like That
15. Spend More Time
16. Mockingbird
17. Crazy In Love
18. One Shot 2 Shot
19. Final Thought [Skit]
20. Encore/Curtains Down
Meine Meinung: Habs mir mal durchgehört, ist ganz ok, echt zu empfehlen. ^^
Infos gibts auf: www.eminem.com/de
http://img.photobucket.com/albums/v640/DerDicke/fatmusic1-6.png
Fat Music, Vol. I-VI
CD-Reihe mit einer jeweils schönen Sammlung an guten Titeln von Bands wie Anti-Flag, Lagwagon, NOFX, Good Riddance, NO Use For A Name, WIZO, um nur einige bekannte zu nennen.
Der Musikstil fällt wohl eher unter die Kategorie Rock/Punk/Ska, würde ich sagen, auch wenn ich mich bei solchen Einstufungen nicht so gut auskenne.;)
Bisher sind sechs dieser Alben veröffentlich worden, weitere werden soweit ich weiß in regelmäßigen Absätnden folgen.:)
Sehr empfehlenswert, wer guten Punkrock mag, aber es gibt auch immer einige ruhige Stücke. Nicht selten sind auch sehr gute Lieder von in Deutschland eigentlich relativ unbekannten Interpreten dabei, es lohnt sich auf jeden Fall.
Hörproben und Bandbilder hab ich leider erstmal keine, dafür am besten einfach mal bei Google unter den oben genannten Namen suchen, das findet sich bestimmt was entsprechendes
so ich hab hier mal was ,was mehr in die Rock-Dance richtung geht (aber damit da keine missverständnisse aufkommen:Ich lebe und liebe Metal ;))
Sodale:
http://children.ofthenight.org/albums/images/2830f.jpg
"A bunch of daft punk" - so äußerte sich der britische Melody Maker zu den ersten musikalischen Gehversuchen von Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter. Die beiden hatten sich 1987 in Paris an der Schule kennengelernt und gründeten kurze Zeit später ihre erste eigene Rockband namens "Darlin'". Diese brachte es zwar nur auf vier eigene Songs, aber ihre einziger Release und dessen miese Bewertung im oben genannten Melody Maker bescheren den beiden immerhin den Namen ihres nächsten Projektes: Daft Punk.
Anfang der 90er entdecken sie die Clubs für sich, wieder können die beiden es nicht lassen und machen erneut Musik. Nur werden sie es dieses Mal bis ganz nach oben schaffen. 1993 bekommen sie beim kleinen Independent-Label Soma aus Glasgow einen Plattenvertrag, der Song "The New Wave" wird ihre erste Single, der Erfolg ist noch bescheiden. Dieser Umstand ändert sich mit dem zweiten Release des Duos jedoch schlagartig: "Da Funk" verkauft sich mehr als 30000 Mal und bei den Majorlabels beginnt ein regelrechtes Pokern um die Band. 1996 bekommt Virgin den Zuschlag, jedoch mit der Einschränkung, dass keinerlei Fotos mit den Gesichtern der beiden erscheinen dürfen, da Thomas und Guy-Manuel keine Lust auf Superstardom haben. Anfang 1997 erscheint das erste Album der beiden: "Homework". Der Name rührt daher, dass als Aufnahmestudio das Schlafzimmer Thomas' herhalten musste. Jeden Tag auf's Neue wurde das Bett zur Seite geschoben und das Equipment aufgebaut. Homework verkauft sich wie geschnitten Brot, mehr als 1,7 Millionnen Exemplare weltweit bedeuten u.a. Platin in Frankreich und Gold in England. Daft Punk gelingt wie zuvor The Prodigy (http://www.laut.de/wortlaut/artists/p/prodigy/index.htm) und den Chemical Brothers (http://www.laut.de/wortlaut/artists/c/chemical_brothers/index.htm) der Spagat zwischen der Clubszene und dem Mainstream, mit "Revolution 909", "Burnin'" und "Around The World" sind drei weitere Hit-Singles enthalten. Eine Welttour folgt, bei der Daft Punk ihre Stücke regelrecht auseinandernehmen und sie neu zusammensetzen.
Nachdem der erste Erfolg etwas abgeebbt ist, gönnen sich die Beiden eine Pause, in der sie aber nicht untätig sind. Thomas veröffentlicht mit seinem Nebenprojekt "Stardust" die Single "Music Sounds Better With You"; 1999 kommt eine DVD namens "A Story About *Dogs, *Androids, *Firemen and *Tomatoes" (D.A.F.T)" heraus.
Ende 2000 dann wieder erste musikalische Lebenszeichen von Daft Punk - die Single "One More Time" wird von Radiostationen und dem Musik-TV begierig angenommen und ausgestrahlt. Im März 2001 dann der Overkill - "Discovery" kommt in die Verkaufsregale, die halbe Welt stürzt sich auf die beiden Jungs aus Paris, um ihnen ein paar Statements zum Album zu entlocken. In Zusammenarbeit mit dem japanischen Manga-Zeichner Leji Matsumoto und dem Regisseur Kazuhisha Takenoushi entstehen animierte Videoclips zu den vier Singles des Albums.
Im September 2002 veröffentlichen Daft Punk ihr erstes Live-Album "Alive 1997": ein Gig in Birmingham. Ein dreiviertel Jahr später geben die Filter-Spezialisten ihr Film-Debut auf dem Filmfestival in Cannes. "Interstella 5555 (http://www.laut.de/lautstark/dvd_reviews/d/daft_punk/interstella_5555___the_5tory_of_the_5ecret_5tar_5y stem/index.htm)" wird als animiertes House-Musical angekündigt und handelt von vier Musikern aus einer fernen Galaxie, die von einem bösen Manager gekidnappt werden, dann aber zur berühmtesten Band der Welt aufsteigen. Der Streifen, der hierzulande als DVD erscheint, knüpft an die "Discovery"-Videos an und entsteht wieder in Kooperation mit den beiden Japanern. Als Soundtrack zum 60-minütigen und vier Millionen Euro teuren Film fungiert das komplette Album.
Im Juni 2004 wird bekannt, dass Daft Punk dabei sind, einen Remix des Songs "Take Me Out" der schottischen Rock-Überflieger Franz Ferdinand anzufertigen. So froh die Kunde zunächst auch klingt: vorerst soll der Song nur als 12"-Maxi in Frankreich erscheinen. Britische DJs sollen allerdings auch einen Teil abbekommen und wenn die ihren Job gut machen, kommt Resteuropa sicher auch bald in den Daft Punk'schen Remix-Genuss.
Interpret:
Daft Punk
Titel des Albums:
Human after all
Tracklist:
1.Human after all
2.The prime time of your live
3.Robot rock
4.Steam machine
5.Make love
6.The brainwasher
7.On/Off
8.Television rules the nation
9.Technologic
10.Emotion
Meine Kritik:
Ich finde das Album einfach nur noch hammer. :D
Das beste sind die Rocklastigen tracks.
Ich weiß nicht was ich etz noch sagen kann Oô
Da Homepage:
am anfang einfach auf den Fernseher drücken ^^.Für eine Hörprobe müsst ihr dann im rechten Menü "Jukebox" auswählen.
Klick mich ^^ (http://www.daftpunk.de/)
Name der Band:
Bloc Party
Name des Albums:
Silent Alarm
Die Tracklist:
1.Like Eating Glass
2.Helicopter
3.Positive Tension
4.Banquet
5.Blue Light
6.She's Hearing Voices
7.This Modern Love
8.The Pioneers
9.Price Of Gasoline
10.So Here We Are
11.Luno
12.Plans
13.Compliments
Meine eigene Kritik zur CD:
Ich hatte die Band durch einen Kumpel kennen gelernt und war gleich von dem ersten Lied "Like eating glass" begeistert. Gestern beim Einkaufen, entdecke ich die limitierte Version mit extra DVD und habe sie mir gleich vor Ort durchgehört. Die Band ist wirklich hervorragend. Besonders haben mir die Lieder "Banquet" und "Like eating glass" angetan. Die Musik ist recht abwechslungsreich und kann mehreres bieten. Meiner Meinung nach lohnt es sich diese CD zu kaufen. Die DVD hatte ich mir auch noch mal angeschaut und muss schon sagen, dass es da auch keine Mängel gibt. Ingesammt bin ich überwältigt von dem ganzen Album und der extra DVD.
Band: Windir
Titel: 1184
Genre: Viking/Black Metal
Herkunft: Norwegen
Release: 2001
http://images-eu.amazon.com/images/P/B00005UBJD.03.LZZZZZZZ.jpg
1.Todeswalzer
2.1184
3.Dance of mortal lust
4.The spiritlord
5.Heidra
6.Destroy
7.Black new age
8.Journey to the end
Lyrics (http://www.darklyrics.com/lyrics/windir/1184.html)
Homepage (http://www.windir.no)
Tja, momentan neben Under a funeral moon meine Lieblingsplatte. (Wobei ja Arntor von Windir das Top-Album ist imo)
Das Album beginnt schon mit dem famosen Todeswalzer, was schon durch den Anfang einfach ein Ohrwurm bleibt. Insbesondere ist das hier nicht durchgehend Kreischen von Valfar.
Neben Todeswalzer hat Heidra noch unvergessliche Melodien. Gerade bei Windir, kommt immer bei dem Moment, wo man denkt: "Kann jetzt einmal etwas anderes kommen", eine andere Melodie. Hier ist das wieder gut zu hören.
Wer sich allgemein in der Viking- oder Black-Richtung orientieren, sollten hier unbedingt reinhören.
Korn
Take a look in the Mirror
1. Right Now
2. Break some off
3. Counting on me
4. Here it comes again
5. Deep inside
6. Did my time
7. Everything I've known
8. Play me
9. Alive
10. Let's do this now
11. I'm done
12. Y'all want a single
13. When will this end
Korn-Kost pur! Back to the roots heisst dieses Album! Keine Experimente
mehr, sondern nur noch krachende Bässe, schräge Gitarren und wildes
Gebrüll. So wie Korn eben sein muss. Neben ein paar depressiveren Songs
setzt diese Scheide vorallem auf Aggression, das ganze Album is ein stetiges
Auf und Ab von harten und ruhigen Passagen, die einen Zeit geben sich
zu erholen, bevor das Genick kracht. Vorallem der Bonus Track "One" vom
Metallica Icons is ein zusätzliches Schmankerl ^^
Kornfans, kaufen!
Band Rhapsody
Titel Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Secret
Herkunft Italien
Stil Symphonic Power Metal
Cover
http://www.epic-metal.com/rhapsody/pics/cd/rhapsody_soel2_250.jpg
Tracklist
1. The Dark Secret/Ira Divinia (Intro)
2. Unholy Warcry
3. Never Forgotten Heroes
4. Elgard’s Green Valleys
5. The Magic Of The Wizard’s Dream
6. Erian’s Mystical Rhymes/The White Dragon’s Order
7. The Last Angels’ Call
8. Dragonland’s Rivers
9. Sacred Power Of Raging Winds
10. Shadows Of Death
11. Nightfall On The Grey Mountains
Band-Foto (http://www.epic-metal.com/rhapsody/pics/rhap5.jpg)
Homepage www.mightyrhapsody.com (http://www.mightyrhapsody.com/)
Kritik (selbst geschrieben)
Ein sehr gelungenes Album, finde ich. Rhapsody hatten erstmals die Möglichkeit, mit einem Orchester zusammenzuarbeiten. Dadurch gerät das Metal etwas in den Hintergrund, aber trotzdem ist das Album sehr gut, es gibt auch etwas aggressivere Songs und lange Gitarrensoli. Rhapsody bezeichnen ihre Musik nun als „Film Score Metal“ (Film Score = Film-Musik) und so klingt das Album auch, wie der Soundtrack zu einem Fantasy-Film. Manchmal werden auch fast hörspielartige Elemente, wie z.B. Sprechtexte, die von Cristopher „Saruman“ Lee höchstpersönlich vorgetragen werden und eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre erzeugen, und viele Soundeffekte verwendet. Die Texte basieren auf einer von Gitarrist und Songwriter Luca Turilli verfassten Fantasy-Story, die zwar oft etwas klischeehaft ist, aber trotzdem interessant. Im Booklet ist neben den Songtexten auch die Hintergrundgeschichte abgedruckt und zusätzlich auch noch eine Zeitleiste dazu.
Die Lieder sind sehr abwechslungsreich, insbesondere Sacred Power Of Raging Winds. Dieses Lied beginnt mit einem Sprechtext, im Hintergrund ist ein Schneesturm zu hören. Das eigentliche Lied beginnt schnell und aggressiv, im Refrain hingegen ist die Musik langsamer, melodischer und „bombastischer“. Nach ca. 4 Minuten ist ein Dialog zu hören zwischen dem Sänger und keine Ahnung wem, die Stimme ist verzerrt. Der darauf folgende lange Abschnitt klingt fast wie klassische Musik, nur dass nebenbei auch noch eine E-Gitarre zu hören ist. Z.B. werden da Melodien zuerst von Geigen gespielt und anschließend auf der Gitarre nachgespielt, was etwas seltsam, aber gut klingt. Darauf folgt wieder ein Rhapsody-typischer Abschnitt. Ansonsten sind manche Lieder langsam und "episch", andere wiederum stellenweise auch etwas schneller, meistens abwechselnd. Auch einige ruhigere Lieder sind dabei, The Magic Of The Wizard’s Dream, Dragonland’s Rivers und Guardiani Del Destino, wobei bei ersterem der Gesang meiner Meinung nach leider ein nervtötendes Gewinsel ist. Ansonsten ist der Sänger natürlich auch gut, auch der leichte italienische Akzent gefällt mir. Insgesamt kann ich das Album jedem empfehlen, der gerne Power Metal hört, falls er/sie es noch nicht kennen sollte.
Künstler: Moby
Album: 18
Tracks:
1. We Are All Made Of Stars
2. In This World
3. In My Heart
4. Great Escape
5. Signs Of Love
6. One Of These Mornings
7. Another Woman
8. Fireworks
9. Extreme Ways
10. Jam For The Ladies
11. Sunday
12. 18
13. Sleep Alone
14. At Least We Tried
15. Harbour
16. Look Back In
17. The Rafters
18. I'm Not Worried At All
Vor allem die Tracks 1,2,3,5,6,9 und 12 sind sehr melancholisch und gut zu hören. Ein klasse Album.
Moby - Play
Tracks:
1. Honey
2. Find My Baby
3. Porcelain
4. Why Does My Heart Feel So Bad
5. South Side
6. Rushing
7. Bodyrock
8. Natural Blues
9. Machete
10. 7
11. Run On
12. Down Slow
13. If Things Were Perfect
14. Everloving
15. Inside
16. Guitar Flute & String
17. The Sky Is Broken
18. My Weakness
"Why does my heart feel so bad?" ist einer der besten Balladen aller Zeiten.
Weitere Infos: www.moby.com (http://www.moby.com/)
EDIT: [/url]
! Ebenfalls gut ist der Outcast (das PC-Spiel) Soundtrack. Den bekommt man nur, wenn man das Spiel hat und den Windows Media Player hat. Das ist einer der besten Soundtrack aller Zeiten für ein Videospiel.
[url="http://www.moby.com"] (http://www.moby.com/)
Winter Madness
03.04.2005, 23:41
http://www.kolumbus.fi/jarimetal/wintersun/releases_levynkansi.jpg
Band Name: Wintersun
Album Name: Wintersun [Nuclear Blast] (http://www.nuclearblast.de/)
TRACKLISTE:
1. Beyond The Dark Sun
2. Winter Madness
3. Sleeping Stars
4. Battle Against Time
5. Death And The Healing
6. Starchild
7. Beautiful Death
8. Sadness And Hate
Nach seinem Rausschmiss bei Ensiferum musste man sich eigentlich viel mehr um die Band Sorgen machen, als um Jari Mäenpäa, denn immerhin war der Sänger und Gitarrist der Hauptsongwriter der finnischen Folk Metaller. Die können aber scheinbar auch ohne ihn und er ganz offensichtlich auch ohne sie. Ohne wen er aber nicht kann, ist Drummer Kai Hahto, den er sich bei der Knüppelcombo Rotten Sound ausgeliehen hat.
Der Mann gilt vollkommen zu Recht als einer der besten Drummer der finnischen Szene. Doch auch wenn seine Leistung herausragend ist, so bleibt natürlich nie ein Zweifel daran, wer auf "Wintersun" der Star ist. Der Rauswurf bei Ensiferum war eigentlich das beste, was dem Mann passieren konnte, denn mit seinem eigenen Projekt geht Jari noch wesentlich weiter, als es bei seinen ehemaligen Kollegen möglich gewesen wäre.
Tracks wie der Opener "Beyond The Dark Sun" oder "Beautiful Death" erinnern eher an typisch skandinavische Power Metal-Nummern oder lassen erst mal an Acts wie Children Of Bodom denken. "Winter Madness" packt dann die Black Metal-Keule aus und fügt vereinzelt folkloristische Elemente in den Aufbau ein. Während sich die Songlänge mit jedem Track steigert, drosselt Jari das Tempo mit "Sleeping Stars" ein wenig, um mit "Battle Against Time" wieder kräftig anzuziehen. Die finnischen Gewerkschaftstrinkerchöre in dem Song sind dabei sicher Geschmackssache.
Durch die lange Einleitung von "Death And The Healing" glaubt man schon, es mit einem Instrumental zu tun zu haben, jedoch setzt nach etwas über einer Minute der klare Gesang ein, und macht das ruhige Stück zu einem meiner Favoriten. Am experimentellsten geht der Finne jedoch bei "Starchild" zu Werke, da hier die unterschiedlichsten Einflüsse zum Tragen kommen. Mit dem über zehnminütigen "Sadness And Hate" beschließt er ein bärenstarkes Debütalbum, das auf eine große Zukunft hoffen lässt.
Momentan ist Jari noch auf der Suche nach Musikern, die die technisch höchst anspruchsvollen Songs auch auf der Bühne umsetzen können. Wollen wir hoffen, dass er sie findet und sein Material auch in unseren Breitengraden live vorstellt.
BIOGRAPHIE
Eigentlich ist Wintersun zunächst nur ein Projekt vom Ensiferum-Sänger/Gitarrist Jari Mäenpäa. Als dieser bei seiner Hauptband aber rausfliegt, ist es nur ein kleiner Schritt, um aus dem ehemaligen Projekt sein Hauptbetätigungsfeld zu machen. Da der Kerl nicht nur anständig singen und Gitarre spielen kann, sondern auch am Bass, am Keyboard und vor allem als Songwriter einiges her macht, steht der ersten Veröffentlichung bald nichts mehr im Wege.
Nachdem sich Jari bei der finnischen Grindcore-Band Rotten Sound deren Drummer Kai Hahto ausgeliehen und einen Vertrag mit Nuclear Blast abgeschlossen hat, verleiht er seiner ersten Solo-Scheibe "Wintersun" ein Gesicht. Den acht meist überlangen Kompositionen merkt man ihre finnische Herkunft deutlich an und vor allem die ehemalige Zugehörigkeit zu den Folk Metallern von Ensiferum lässt sich nicht verheimlichen.
Das ist aber alles andere als eine Beleidigung, denn Jari muss sich hinter seiner ehemaligen Band keineswegs verstecken. Da der Mann aber auch auf Tour gehen will, müssen jetzt erst einmal ein paar fähige Leute her, die das Material auch live umsetzen können.
Lyrics: darklyrics.com (http://www.darklyrics.com/lyrics/wintersun/wintersun.html)
Bandfotos: Wintersun (http://www.kolumbus.fi/jarimetal/wintersun/wintersun_pictures.htm)
Homepage: wintermadness.net (www.wintermadness.net)
Hörproben: Wintersun Medley 1 (http://www.kolumbus.fi/jarimetal/wintersun/Media/Wintersun%20Medley%201.mp3)
(mp3, 5.40MB, 192 kHz)
-Fast, agressive, technical and melodic shit.
Samples are taken from "Winter Madness, "Beyond the Dark Sun" and "Battle Against Time".
Wintersun Medley 2 (http://www.kolumbus.fi/jarimetal/wintersun/Media/Wintersun%20Medley%202.mp3)
(mp3, 4,92MB, 192kHz)
-Slower, majestic and epic shit.
Samples are taken from "Sadness and Hate", "Sleeping Stars" and "Death and the Healing".
Ryan Okonowa
10.04.2005, 00:27
Artist:
Cradle of Filth
Album:
Dusk and her Embrace
Cover:
http://www.rockdetector.com/assets/img/covers/15765.jpg
Genre:
Melodic Black Metal
Tracklist:
Humana Inspired To Nightmare
Heaven Torn Asunder
Funeral In Carpathia
A Gothic Romance (Red Roses For The Devils Whore)
Nocturnal Supremacy
Malice Through The Looking Glass
Dusk & Her Embrace
The Graveyard By Moonlight
Beauty Slept In Sodom
Haunted Shores
Review (The Metal Observer):
In kommerzieller Hinsicht war "Midian" CRADLE OF FILTH's großer Durchbruch, aber ich glaube nicht, dass sie vor Damnation And A Day das große Geld gemacht haben. Dank der Fortschritte des (zutiefst verhassten) Nu-Metal Genres und einer vollkommen neuen Generation von Metal-Kennern, die aufs Feld getreten ist und den Weg für die Hochsch�tzung von Bands geebnet hat, die vorher zum Undergroundstatus verdammt waren, hat Metal sich stetig in den Mainstream bewegt. Und der Erfolg, der in vergangenen Zeiten für Bands wie CRADLE OF FILTH undenkbar gewesen wäre, explodierte nun aufgrund der rapiden Veränderungen in der Musikkultur. Das Internet hatte natürlich großen Einfluss auf diesen Prozess und ist wahrscheinlich für alles Schlechte UND Gute verantwortlich, was zur Zeit im Musikgesch�ft passiert. Mit "Midian" und "Damnation And A Day" wurden Black Metal Symphonien einer ganzen neuen Legion von Fans vorgestellt.
Fakt ist allerdings, dass viele CRADLE OF FILTH-Fans "Dusk & Her Embrace" nie gehört haben, da es etwas ist, das angeblich aus *einer früheren Zeit* stammen soll. In gewisser Hinsicht ist das natürlich wahr, wenn man sieht, wie sich CRADLE OF FILTH seit "Dusk & Her Embrace" zu dem Stil von "Damnation And A Day" entwickelt haben. Ich weiß, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, die einfach nicht den Drang verspßren, älteres Zeug oder Klassiker auszuchecken, und offen gesagt hat mich der *legendäre* Status einiger Platten in der Vergangenheit auch abgeschreckt, aber ich denke, dieses Album kann nicht übersehen werden, wenn man die wahre Kraft von CRADLE OF FILTH würdigen will. Es ist ziemlich einfach das großartigste Ding, was sie je gemacht haben.
Frisch bei mir eingetroffen:
Moby - Hotel
01. Hotel Intro
02. Raining Again
03. Beautiful
04. Lift Me Up
05. Where You End
06. Temptation
07. Spiders
08. Dream About Me
09. Very
10. I Like It
11. Love Should
12. Slipping Away
13. Forever
14. Homeward Angel
15. (Hidden Track auf dem Album)
Das ist sein bis jetzt bestes Album. Er hat 2 Jahre an diesem Meisterwerk gearbeitet. Fast alle Lieder sind sehr gut, alle bis auf ein Lied ist ein wenig Techno.
Sonst harmonische, meist Soft Rock Lieder. Moby typischer Art.
Ich kann es allen empfehlen, auch den NIcht-Moby Fans. Es ist für alle etwas dabei.
Das Albumcover seht ihr auf seiner Startseite www.moby.com
Band: Darkthrone
Titel: Under A Funeral Moon
Genre: Black Metal
Herkunft: Norwegen
Release: 1993
Besatzung:
Fenriz - Drums
Nocturno Culto - Bass, Vocals
Zephyrous - Guitars
http://www.peaceville.com/discog/covers/darkt_undermoon_340.jpg
1. Natassja in Eternal Sleep
2. Summer of the Diabolical Holocaust
3. The Dance of Eternal Shadows
4. Unholy Black Metal
5. To Walk the Infernal Fields
6. Under a Funeral Moon
7. Inn i De Dype Skogers Favn
8. Crossing the Triangle of Flames
Total playing time 40:41
Homepage (http://www.darkthrone.no/)
Lyrics (http://www.darklyrics.com/lyrics/darkthrone/underafuneralmoon.html)
Im Gegensatz zu der vorherigen Platte "A Blaze in the Northern Sky" (ebenfalls Black Metal, Soulside Journey war noch Death) sind hier die Riffs um einiges kühler als aggressiver. Von den Vocals und den Lyrics hat sich nicht viel geändert, das ist eben typischer Darkthrone-Stil. Was mir persönlich auch sehr gefallen hat, waren die kurzen Trommel-Zwischenspiele bei "Summer of Diabolical Holocaust" oder die Glocken am Ende von "Crossing the Triangle of Flames", das macht das ganze noch ein wenig atmosphärisch, was eigentlich nicht viel von Darkthrone ist.
Meiner Meinung nach ist "Under A Funeral Moon" ein sehr gutes Album von Darkthrone, was auch noch durch die kühlen Riffs überzeugen konnte.
Phoenix Sun
15.04.2005, 22:36
http://scandinavian-metal.de/schweden/schweden_bands/amon-amarth/the-crusher.jpg
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records (http://www.metalblade.de/start.html)
Spielzeit: 49:36
Band homepage: Amon Amarth (http://www.amonamarth.com/)
Tracklist:
http://scandinavian-metal.de/schweden/schweden_bands/amon-amarth/the-crusher-tracks.jpg
Ein melodisches, knallhartes Todesbleibrett made in Sweden hauen die
Runendeather um Fronthünen Johan Hegg mit ihrem neuesten Studiooutput
raus. Sonst geben sich die Jungs eher schottisch geizig, aber auf ihrer 3.
Fullength schenken sie den Halswirbeln satte 50 Minuten um sie zum Knacken
zu bringen. Und das schaffen sie mit dem flotten Opener "Bastard of a lying
breed" auch hervorragend. Über den typischen AMON AMARTH Melodien und
Riffs thront der heisere aggressive Gesang von Johan und veredelt so die
Werke, die mal schleppend ("Master of war", "As long as the ravens fly") oder
flotter ("A fury divine") intoniert werden. Gefälliger, flüssiger und erhabener
Wikinger-Death halt. Im Rausschmeißer "Releasing Surtur's fire" bündeln sie
ihre Stärken nochmals mit einer amtlichen Portion Wut zum Höhepunkt, ehe
eine geile POSSESSED-Version von "The eyes of horror" (von der gleichnamigen
87er Mini) die Scheibe würdig beschließt.
Das hier kann ich euch allen empfehlen!!!
Band: Children of Bodom
Album: Hate Crew Deathroll
Bild: http://home.arcor.de/zg-metalforum/420063.jpghttp://home.arcor.de/zg-metalforum/420036.jpg
Tracklist: (+Meine Schulnoten bewertung!)
Needled 24/7 (1+)
Sixpounder (3)
Chokehold (2)
Bodom Beach Terror (1)
Angels don't kill (3)
Triple Corpse Hammerblow (1)
You are better of dead (1)
Li'l bloodren ridin hood (4)
Hate Crew Deathroll (1)
Kritik:
Das Album ist einfach nur Hammer!!! Das besten von cobhc!:D
.ashitaka
22.04.2005, 19:47
http://images-eu.amazon.com/images/P/B0006FNIYY.03.LZZZZZZZ.jpg
Bright Eyes - Letting Off The Happiness
1. If winter ends
2. Padraic my prince (http://www.saddle-creek.com/sounds/BrightEyes_Padriac.mp3) <- KLICK
3. Contrast & compare
4. The city has sex
5. The difference in the shades
6. Touch (http://www.saddle-creek.com/sounds/BrightEyes_Touch.mp3) <- KLICK
7. June on the west coast
8. Pull my hair
9. A poetic retelling of an unfortunate seduction
10. Tereza & Thomas
Ein dumpfes Fiepen. Spielplatzgeräusche. Dann Tarnkappenbomber. Störungen. Bomben. Kinder. Gitarre... Wer zur Hölle macht denn sowas? Conor Oberst! Der macht sowas! Dieser junge Bursche aus Nebraska, mit dem unfassbar weltbewegendem Hundeblick im Gesicht, dessen Kunst uns besser als "Bright Eyes" ein Begriff ist. Wer sonst führt uns auch mit einem derart grausigen Sound-Gestümmel in eine der wundervollsten Songwriter-Platten jenseits des Ozeans ein? Das Knarzen der Motoren erlischt gerade leise im Fade-Out, als Oberst mit seiner Western-Gitarre losschrammelt. Abgesehen davon, dass man sich durch die merkwürdig amateur-hafte Aufnahme fühlt, als würde der Meister persönlich neben uns auf dem Hocker sitzen und spielen, darf man sich getrost von der unfehlbar wundervollen Melodie des Openers "If Winter Ends" umfliegen lassen. Aber gerade, als wir uns an den sanften Schmeichelgesang gewöhnen, platzt aus der Romantiknudel plötzlich ein verzweifelter Teenager aus, der uns sein Elend ins Gesicht schleudert. Dass dabei der Tonpegel kurzzeitig übersteuert, stört seltsamerweise absolut nicht. Im Gegenteil. Plötzlich zucken die Ohren, man wird hellhörig - man lauscht den Geschichten des Sängers. Dann stellt man überrascht fest ... "wow!" Eine letzte Audio-Störung im Kriesel-Stil, der Herr schnaubt noch mal ins Mikrofon und der Track ist vorbei.
"Mehr!" schreit das Herz, und Bright Eyes liefert mehr. Die folgenden neun Tracks werden dich durch die vier Jahreszeiten eines Conor Oberst schleifen, du wirst dabei sein, mitfühlen und vielleicht sogar mal ganz kurz die Augen schließen. Wenn er dann die leisesten, melancholischsten Klänge mit einem klagendem Schreien unterbricht, lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Denn gerade das ist es, was Bright Eyes ausmacht. Organisiertes Chaos inmitten der Schönheit der Musik. Das Songwriter-Flair ist immernoch da, und stets hat man den Burschen mit seiner Gitarre in der Berghütte vor Augen. Wenn der Bursche dann aber von seinem Stühlchen aufspringt, die Gitarre zertrümmert und unter Emotionsausbrüchen seine Zeilen singt - dann weißt du Bescheid. Das hier ist verdammt genialer Stoff für den Gehörgang.
Durchhänger? Keine, solange man sich offen für die Musik und den Text gibt. Akkustikgitarre bis zum Abwinken, Folk-Song-Düdeleien hier und da, überall blitzen unkontrollierte Gefühle durch die Platte, überraschende Abwechslungen (huch, eine Frauenstimme?) und eine gehörige Prise Hyperkreativität (oder auch eine Prise Koks?) machen "Letting Off The Happiness" zu einer Songwriter-Platte, die sich abhebt. Hierfür muss sich kein Rock'n'Roll Bastard schämen, die darf selbst der Metaler im Plattenschrank haben.
Krank, aber wunderschön.
Gefällt dir bestimmt, wenn du auf Rilo Kiley, Adam Green oder sogar Ryan Adams stehst.
Offizielle Homepage des Plattenlabels "Saddle Creek" mit Bright Eyes als Vorreiter:
http://www.saddle-creek.com/
* * * * * * * * * *
http://www.saddle-creek.com/bands/brighteyes/photos/images/03_lg.jpg
-> Randbemerkung: Das Album ist inzwischen einige Winter alt, 1998' Jahrgang. Inzwischen sind bei Saddle Creek, altbekanntes Indielabel Amerikas (Rilo Kiley, The Good Life, Faint... ), sechs Alben und etliche EP's und Singles veröffentlicht.
Black Sabbath
24.04.2005, 22:05
Künstler: Black Sabbath
Album: Dehumanizer
CD-Cover (http://www.rock-pop-tipps.de/images/black-sabbath-dehumanizer.jpg)
Tracklist:
1. Computer God
2. After All
3. TV Crimes
4. Letters From Earth
5. Master Of Insanity
6. Time Machine
7. Sins Of The Father
8. Too Late
9. I Buried Alive
In den 90ern waren Black Sabbath nicht mehr so angesagt. Obwohl Heaven and Hell zu den erfolgreichsten Alben gehören, blieb der Erfolg bei Dehumanizer weitgehend aus, trotz des quirrligen Sängers, Ronnie James Dio (http://www.rockcitynews.com/photos3c/revnkevin/Ronnie_James_Dio.jpg) (doofes Bild :D).
Ich selbst habe mir die CD auch nur gekauft, um meine Sammlung zu vervollständigen, habe sie deshalb erst Monate später das erste Mal richtig angehört. Und ich war total überrascht, wie genial das Album doch ist. Schon allein das erste Lied überzeugt mit netter Gesangsmelodie. Die Texte sind wie immer sehr löblich, das Album ist ein Konzeptalbum und behandelt, naja.. futuristisches Zeug :D
Es ist ein nettes, leider sehr unterbewertetes Album, mit typischen Black Sabbath-Riffs und den netten Geezer-typischen Bassgedudeleien im Hintergrund. :D Und selbst Dio heult erträglich und leicht verständlich die Tonleiter hoch und runter. :D Nettes Album, nicht nur Fans der rockigen Musik, da Black Sabbath ja Musik machen, die jedem gefällt. ;)
http://images-eu.amazon.com/images/P/B0004FRUEU.03.LZZZZZZZ.jpg
Gregorian – The Dark Side
1. Hurt
2. My Immortal
3. The Four Horsemen
4. Unbeliever
5. Where The Wild Roses Grow
6. Close My Eyes Forever
7. More
8. Uninvited
9. The Raven
10. Gregorian Anthem
11. Ave Satani (The Omen)
12. The End
13. In The Shadows
Bewertung von Amazon:
Die hervorragenden britischen Chormusiker agieren in altbewährt exzellenter Manier und werden unter anderem von einem Streichorchester und Gitarren begleitet, ebenfalls eine Neuerung des Starproduzenten Peterson, dem bewusst ist, das alles erlaubt ist, außer das Publikum mit Ideenlosigkeit zu langweilen. Gregorian sind ein ungewöhnliches Experiment, das durchaus geteilte Reaktionen hervorrufen dürfte -- Skepsis einerseits, vor allem bei Liebhabern traditioneller gregorianischer Gesänge, andererseits auch Begeisterung bei all jenen, die sich danach sehnen, einfach nur Kraft aus Musik zu schöpfen, ohne sich allzu sehr an Traditionen gebunden zu fühlen.
Meine Meinung dazu:
Ich finde, dass die Kombination von den Stimmen der gregorianischen Mönche und der etwas rockigen Musik ziemlich gut gelungen ist. Jedes Lied hat man schon mal gehört, da es sich um Coversongs handelt, jedoch nicht auf diese Weise.^^ Dieses Album und die anderen von Gregorian sind absolut empfehlenswert. Die Musik ist außerdem perfekt zum Chillen geeignet. :cool:
Weitere Alben:
Masters of Chant (http://images-eu.amazon.com/images/P/B00004YZ1G.03.LZZZZZZZ.jpg)
Masters of Chant Chapter II (http://images-eu.amazon.com/images/P/B00005Q364.03.LZZZZZZZ.jpg)
Masters of Chant Chapter III (http://images-eu.amazon.com/images/P/B00006JYRQ.03.LZZZZZZZ.jpg)
Masters of Chant Chapter IV (http://images-eu.amazon.com/images/P/B0000CDNR9.03.LZZZZZZZ.jpg)
Silence
http://www.midnightmetal.com/images/albumcovers/pic_0157.jpg
Interpret : Static-X
Tracklist :
Push It
I’m With Stupid
Bled For Days
Love Dump
I Am
Otsegolation
Stem
Sweat Of The Bud
Fix
Wisconsin Death Trip
Trance Is The Motion
December
Meine Meinung :
Dieses Album ist ein Muss für jeden Industrial Fan. Was ich an besten an diesem Album finde ist der Durchgehende Elektronische Beat der einen einfach zum "Freak-Out" treibt. Dazu der brachiale Gitarresound von Sänger Wayne Static der von dem "Wieder-Gitarristen" Koichi Fokuda unterstützt wird.
http://mitglied.lycos.de/nepomuf/nick.jpg
Disc 1 - Abattoir Blues
1. Get ready for Love
2. Cannibals Hymn
3. Hiding all away
4. Messiah Ward
5. There she goes, my beautiful World
6. Nature Boy
7. Abattoir Blues
8. Let the Bells ring
9. Fable of the brown Ape
Disc 2 - The Lyre of Orpheus
1. The Lyre of Orpheus
2. Breathless
3. Babe, you turn me on
4. Easy Money
5. Supernaturally
6. Spell
7. Carry me
8. Oh Children
Aus der Amazon.de Redaktion
Nick Caves Wandel vom manischen, drogenfressenden Bühnentier zum disziplinierten Arbeitstier erfährt hat mit Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus einen neuen Höhepunkt. Es ist das erste Werk nach dem Ausscheiden von Blixa Bargeld (Einstürzende Neubauten) bei Caves Band The Bad Seeds. "Die alles entscheidende Frage war, ob wir aus seinem Abgang etwas Positives herausziehen konnten, oder ob wir die nächsten zehn Jahre als trauernde Witwen durchs Leben gehen würden", so der australische Sänger und Songschreiber. Eine Lücke hat Bargeld nicht hinterlassen sondern Freiräume. Während der Vorgänger Nocturama nach einer Woche aufgenommen war, entstanden die Songs von Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus in mehreren Schritten. Zuerst ging Cave zum Songwriting mit einem kleinen Bad-Seeds-Team in das winzige Misere-Studio in Paris, dann wurde das Material mit kompletter Mannschaft in den geschichtsträchtigen Ferber-Studios (Serge Gainsbourg, Johnny Halliday) mit einem analogen Vintage-Equipment sowie einem Gospel-Chor eingespielt. Die Menge des Materials führte zu zwei Alben, die sich bis auf den Gospel-Gesang in ihrer Stimmung stark unterscheiden. Abattoir (Schlachthof Blues) ist das kraftvollere und lebhaftere mit interessanten Elementen. So steht der Song "Nature Boy" eindeutig in der Tradition eines Steve Harley & Cockney Rebel, da bieten Stücke wie "Get Ready For Love" oder "Hiding All Away" mal brodelnden, mal schroffen Swamp-Rock, wie ihn Aussie-Bands wie Beasts Of Bourbon oder die Scientists zelebrierten. The Lyre Of Orpheus zeigt die andere Seite des Nick Cave. Hier sind die Klagelieder und kleinen Epen zusammen gefasst, hier poltert das Schlagzeug nicht, hier wird der Besen rausgeholt. Die Entscheidung, das unterschiedliche Material aufzuteilen war schlau, denn ansonsten wären die atmosphärischen Schwankungen störend gewesen. So gibt es Stoff für den Tag und die Nacht, je nach persönlichem Befinden.
Meine persönliche Endeckung des bisherigen Jahres. Ich höre ja nun fast jede Musikrichtung, und Nick Cave & The bad Seeds war mir auch schon vorher bekannt. Allerdings konnten seine "Murder ballads" meine damals 15 Lenze nicht rühren. Inzwischen ist das anders. Das hier ist Musik, die jeder manchmal brauchen kann. Einerseits kann man sie wunderbar im Hintergrund dudeln lassen, ohne groß abgelenkt zu werden, andererseits will man laut mitsingen oder einfach nur andächtig lauschen. Die texte sind schön und teils tief, mein persönlicher Höhepunkt ist "There she goes, my beautiful World" - der Gospelchor hats mir angetan. Ein Lied für traurige Zeiten, wobei es aber nicht depressiv stimmt, sondern einfach aufmuntert, ohne selbst fröhlich zu sein. als würde es einen verstehen.
natürlich steht die Stimme vin Nick Cave ganz klar im Vordergrund. dennoch hat auch die Band selbst den einen oder anderen Glanzmoment, normalerweise jedoch untermalt sie einfach stimmungsvoll den Gesang.
Eigentlich handelt es sich um zwei Alben, die beide verschiedene Stimmungen auslösen. "Abattoir Blues" ist ein wenig härter als "The lyre of Orpheus", letzteres ist(wie der Name schon sagt) eher in den Abendbereich zu schieben. naja, es ist für jede Stimmung was dabei, die CD entführt einen ein wenig ind die wunderbare Welt des Nick Cave.
Hörproben auf amazon.de (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0002K73EO/qid=1116070479/sr=8-3/ref=pd_ka_2/302-8900454-5428817)
Ich empfehle folgende Songs - einfach mal reinhören!
Hiding all away
There she goes, my beautiful World
Let the Bells ring
The Lyre of Orpheus
Breathless
Supernaturally
Das sind meiner Meinung nach die stärksten Titel.
So, vielleicht teilt ja irgendjemand da draussen meine Ansicht, was haltet ihr von den Titeln?
MFG Muf
(http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0002K73EO/qid=1116070479/sr=8-3/ref=pd_ka_2/302-8900454-5428817)
Ryan Okonowa
14.05.2005, 14:24
Artist:
Cradle of Filth
Album:
The Principle of Evil Made Flesh
Cover:
http://images-eu.amazon.com/images/P/B000006XU2.03.LZZZZZZZ.jpg
Tracklist:
1. Darkness our Bride
2. The Principle of Evil made Flesh
3. The Forest whispers my Name
4. Iscariot
5. The black Goddess rises
6. One final Graven Kiss
7. A Crescendo of Passion bleeding
8. To Eve the Art of Witchcraft
9. Of Mist and Midnight Skies
10. In secret Love we drown
11. A dream of Wolves in the Snow
12. Summer dying fast
13. Imperium Tenebrarum (Bonus Track/Outro)
Review (Amazon.de):
Mit ihrem 1994er Debütalbum deuten die englischen Blackmetaller bereits an, daß sie für Großes bestimmt sind. Noch gehen die Mannen weitgehend unkommerziell und ungehobelt vor. Sie kleiden sich in Burzum-Shirts, schminken sich bis zur Haarwurzel und hacken sich rüde durch ihre Songs. Aber die Gitarrenarbeit ist bereits entschieden vielseitiger als bei den meisten Genre-Vertretern aus Norwegen. Zudem entpuppt sich Frontmann Dani Filth als ein Sänger, der seine Stimme enorm variabel einsetzen kann. Mit hohem, sirenenhaftem Kreischen, rauhem Brüllen und bösem Wispern sorgt er für wohlige Gänsehautschauer. Cradle Of Filth setzen auf Überraschungsmomente, auf Mystik und auf Horrorfilmatmosphäre -- auch wenn alles noch nicht hundertprozentig gelungen ist. Einziges spürbares Manko dieses Albums ist der eher durchschnittliche Sound. Aber dies wird sich mit den späteren Alben ändern. The Principle Of Evil Made Flesh macht deutlich, daß sich die Band mit den selbst auferlegten Grenzen des Black Metal nicht zufrieden gibt. So kokettiert man bereits auf dem Debüt mit gotischen und kammermusikalischen Elementen. Anspieltip: "The Forest Whispers My Name".
Eigene Meinung:
Ein einzigartiges Album,auch wenn Cradle mittlerweile Kommerz schlechthin ist,dieses Album lässt einen von den alten Zeiten schwärmen,als Cradle noch eine schmerzhaft-Kreischende BM Band war.
Großartiges Album,vorallem der Titeltrack "The Principle of Evil made Flesh".
-®yan-
Phoenix Sun
17.05.2005, 19:15
http://stigmata-diaboli.skyblog.com/pics/138689198.jpg
1. Wicked game (German version 1998)
2. When love and death embrace
3. Join me in death (UK version 2000)
4. Right here in my arms
5. Gone with the sin (German version)
6. Poison girl
7. Pretending
8. In joy and sorrow
9. Heartache every moment
10. Close to the flame
11. Funeral of hearts
12. Buried alive by love
13. Sacrament
14. Solitary man
15. And love said no + Live Clips: Wicked game
16. Your sweet 666
17. When love and death embrace
18. Right here in my arms
19. Bury me deep inside your heart
20. Razorblade kiss
21. Join me in death
22. Pretending
23. In joy and sorrow
24. Heartache every moment
25. Lose you tonight
26. Close to the flame
27. Soul on fire
28. Beyond redemption
29. This fortress of tears
30. Buried alive by love
31. Funeral of hearts
32. Your sweet 666
33. It's all tears
34. Poison girl
35. Solitary man
36. Sweet pandemonium
37. And love said no
38. Gone with a sin + Extras: Wicked game (1996 Helsinki)
39. Join me in death (acoustic Performance in Köln 1999)
40. BMG - EPK 2000 (Ville Valo & Mige Amour - Interview)
41. Heartache every moment (Video by Bam Margera)
42. Sacrament (Maxindrome Moscow 2003)
43. Sweet pandemonium (live in Lycabettus, Athens 2003)
44. BMG - EPK 2003 (Ville Valo Interviewed)
45. Rebel yell (Provinssirock Festival 1999) + Photogalleries & Biographies + Bonus DVD 'Him vs. Bam': Bam Margera's Making Of 'Buried alive by love'
46. Buried alive by love (promo)
47. Bam Margera's Making Of 'The sacrament'
48. The sacrament (promo)
49. Bam Margera's Making Of 'And love said no'
50. And love said no (promo)
51. Solitary man (promo)
52. Him EPK (Love Metal interview)
53. Him TV Spot - Love metal
54. Making Of 'Buried alive by love' trailer
55. The sacrament (trailer)
56. Solitary man (trailer)
Ein Schatz für jeden HIM Fan, ich habe sie mir diesen Samstag gekauft und
ich sabbere alles voll.
Interpret: THE GAME
LP-Name: The Documentary
http://www.eminemitalia.it/images_news/cover_game_documentary_big.jpg
Kommen wir zur Tracklist:
01. Intro
02. Westside Story feat. 50 Cent
03. Dreams
04. Hate It Or Love It feat. 50 Cent
05. Higher
06. How We Do feat. 50 Cent
07. Don't Need Your Love feat. Faith Evans
08. Church for Thugs
09. Put You on the Game
10. Start from Scratch feat. Marsha
11. Documentary
12. Runnin' feat. Tony Yayo
13. No More Fun and Games
14. We Ain't feat. Eminem
15. Where I'm From feat. Nate Dogg
16. Special feat. Nate Dogg
17. Don't Worry feat. Mary J. Blidge
18. Like Father, Like Son feat. Busta Rhymes
Für Leute , die was von Rap like 50 Cent , LLoyd Banks oder sagen wir gleich G-Unit verstehen und es auch mögen ein echter Leckerbissen...ich find's sogar besser als das Album The Massacre von seinem Meister 50 Cent...der hat im gegensatz zum letzten Album sehr nachgelassen...
Phoenix Sun
13.09.2005, 22:23
So, dann möchte ich mal das Thema hier in Leben erwecken...
In Flames - Clayman
CD Infos:
CD Cover: Klick (http://scandinavian-metal.de/schweden/schweden_bands/in_flames/clayman.jpg)
Genre: Melodic Death Metal
Format: CD
Release: 2000
Spielzeit: 47:44 Minuten
Label: Nuclear Blast Records (http://www.nuclearblastusa.com/)
Die Tracklist:
Bullet Ride
Pinball Map
Only For The Weak
...As The Future Repeats Today
Square Nothing
Clay Man
Satellites And Astronauts
Brush The Dust Away
Swim
Suburban Me
Another Day In Quicksand
World Of Promises (Bonus-Track)Die Kritik:
Die folgende Kritik wurde von einem unserer Leser verfasst und muss nicht zwingend die Meinung der Redaktion widerspiegeln!
Tja, was soll man zu dieser CD sagen.Vielleicht zuerst einmal,dass es eines der besten Alben ist,die ich je gehört habe. Es gibt wieder den typischen In Flames Cocktail: geile Melodien, geile Solos, geile Songs. Die Band scheint sich noch weiter entwickelt zu haben, denn sie wagt sich auch an gewisse Experimente heran, z.B. den Einsatz eines Drumcomputers und gewisse Effekte auf Gesangs-und Gitarrenspuren. Ausserdem sind mehr ruhige, cleane Gitarrenparts sowie ungebrüllter Gesang als sonst vertreten. Aber In Flames bleibt zum Glück trotzdem In Flames.
Quelle: http://www.bloodchamber.de/
Band homepage: In Flames (http://www.inflames.com/)
The Arcade Fire - Funeral
http://images.amazon.com/images/P/B0002IVN9W.01._SCLZZZZZZZ_.jpg
Infos:
Genre: Indie-Rock
Format: CD (Streamtracks auf mergerecords.com)
Release: 2004
Tracklist:
-Neighborhood#1
-Neighborhoud#2
-Une Annee Sans Lumiere
-Neighborhood#3
-Neighbourhood#4
-Crown of Love
-Wake Up
-Haiti
-Rebellion
-In The Back Seat
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Ich muss sagen, dass mich diese Band schon recht beeindruckt hat, da ich u.a. solche Musik gerne höre, stimmig und bunt, wenn auch manchmal zu bunt, die Melodien sowie Rythmen sind imo wirklich schön anzuhören.
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.ashitaka
14.09.2005, 16:20
Hui, schön, Schlawi :) Ist aber mal 'ne dürftige Beschreibung :P Da hau ich mal meine Review dazu rein. Hab sie noch nicht veröffentlicht, da ich sie noch ausbessern wollte. Aber vielleicht sagt sie dir ja zu.
http://ashi.de/ashitaka-v2/reviews/arcadefire.htm
Wollte aber noch auf 9 von 10 runtergehen, die 10 fand ich dann doch arg übertrieben :P Aber definitiv, tolle Platte!
Phoenix Sun
10.10.2005, 13:50
Schade dass hier nicht mehr gepostet wird, man kann sich hier echt tolle Tipps holen.
Band: My Dying Bride
Album: Anti-Diluvian Chronicles
Genre: Metal
Cover (http://www.artistdirect.com/Images/Sources/AMGCOVERS/music/cover200/drg900/g926/g92699kdi0x.jpg)
Tracklist:
1 Catherine Blake (6:30)
2 My Wine in Silence (Remix) (6:02)
3 Doomed Lover (7:52)
4 Blue Lotus (6:34)
5 Dreadful Hours (9:23)
6 My Hope, The Destroyer (6:45)
7 Deepest of All Hearts (8:55)
8 She Is the Dark (Live) (Live) (8:40)
9 Light at the End of the World (10:37)
10 Fever Sea (Live) (Live) (4:14)
11 (CD 2) Raven and the Rose (Remix) (5:49)
12 (CD 2) Sear Me III (5:25)
13 (CD 2) Whore, The Cook and the Mother (11:59)
14 (CD 2) Der Überlebende (7:38)
15 (CD 2) Under Your Wings and into Your Arms (5:58)
16 (CD 2) Like Gods of the Sun (5:40)
17 (CD 2) Here in the Throat (6:20)
18 (CD 2) For My Fallen Angel (5:54)
19 (CD 2) Cry of Mankind (12:12)
20 (CD 2) From Darkest Skies (7:50)
21 (CD 3) Wreckage of My Flesh (9:04)
22 (CD 3) Turn Loose the Swans (10:07)
23 (CD 3) Black God (4:51)
24 (CD 3) Sear Me (9:05)
25 (CD 3) Forever People (Live at Dynamo '95) (4:24)
26 (CD 3) Bitterness & The Bereavement (7:37)
27 (CD 3) Symphonaire Infernus et Spera Empyrium (11:38)
28 (CD 3) God Is Alone (4:50)
29 (CD 3) Thrash of Naked Limbs (6:12)
30 (CD 3) Sexuality of Bereavement (8:06)
Hörproben: Artistdirect (http://www.artistdirect.com/nad/store/artist/album/0,,3310765,00.html)
Eine wirklich geniale Band, 3 CDs vollgepackt mit wunderschönen Songs. Keine zu harten Stücke, es ist für jedermann etwas dabei.
.ashitaka
10.10.2005, 14:04
Oh, na wenn das so ist, poste ich hier einfach mal die letzte www.ashi.de Review, als kleinen Plattentip :) Demnächst stell ich euch dann Coheed and Cambria vor, harhar.
http://images-eu.amazon.com/images/P/B0002XMELI.03.MZZZZZZZ.jpg
65daysofstatic - The Fall Of Math
1.Another code against the gone / 2.Install a beak / 3.Retreat retreat / 4.Default this / 5.I swallowed hard like i understood / 6.The fall of math / 7.This cat is a landmine / 8.The last home recording / 9.Hole / 10.Fix the sky a little / 11.Arent we all running
Wir schreiben das Jahr 2376. "Explosions... destroyed our cities." Zwischen scheppernd lauten, langsamen Beats und hunderten von Störgeräuschen erklingt die müde Stimme eines Nachrichtensprechers. "Raised our homes..." Es kratzt, es kracht und aus dem Keyboard dröhnen dumpfe Klänge. Plötzlich ist alles still und piepsig verzerrt spricht etwas zu uns: "Sixtyfive." Plötzlich ist es da, das Brachiale, Stahl, kaputte Metallstreben, schnelle Breakbeats, Klirren und Soundgewitter, hab ich da jemanden schreien gehört? Kopfschmerzen - aber das ist nur der Anfang.
Man muss sich das postapokalyptische Großstadtszenario garnicht vorstellen, wenn man das erste Mal mit dieser Platte konfrontiert wird. Die Bilder von der zerstörten Innenstadt der Zukunft schießen uns ganz automatisch in den Kopf, wenn diese Jungs aus England loslegen. Aus den Trümmern des Atomkrieges steigen sie, greifen sich Computer, Keyboard, Gitarre und Drumset und nehmen ein Artefakt auf. Gesungen wird nicht. Hier draußen muss man Gasmaske tragen.
Sicher ist das alles Hirngespinst, großer Unfug, dahergeschwafelte Hirnrisse. Aber genau diesen Eindruck, dieses Bild habe ich vor mir, wenn ich 65daysofstatic bei ihrem Klangfeuerwerk zuhören darf. Ohne jegliche Gesangseinwürfe spielen sie sich tief in den Kopf, packen den Hörer am Leib. Sie werfen dich mit melancholischen Melodiestrukturen auf den Boden der Tatsachen, um dich noch im selben Song wieder hochzuziehen. Sie schleudern dich mit Wucht, und was für einer, durch die Wand, treiben dir Tränen in die Augen, lassen dich lächeln. Du musst dich nur darauf einlassen. Ohren auf, hinhören. Klar könnte die Band mit Frickelanleihen, anhaltenden, komplizierten Soundorgien und Dreizehnminütern daherkommen - die Grundbasis ist geschaffen. Tut sie aber nicht. 65daysofstatic zielen genau in dein Herz, beeinflussen deine Emotionen mit klaren Songstrukturen, abstrahiert durch die Tonmaschinerie ihrer Köpfe und Hände. Das darf krächzen, das darf rostig sein - scheiß auf Hochglanzproduktion! Das darf rasen, das darf schleppen.
Elf Songs, ein Epos, ein Gefühlsfeuerwerk. Eingängige Fragmente aus den Tiefen der Atombunker, und immer diese Bilder im Kopf. Wut, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung und Liebe. Die Mathematik hat versagt. The Fall Of Math.
* * * * * * * * * *
Persönliche Highlights:
I Swallowed Hard Like I Understood, Retreat Retreat!, Fix The Sky A Little
Offizielle Homepage:
www.65daysofstatic.com
Quelle:
www.ashi.de :)
Band: Eisbrecher
Album: Eisbrecher (Release 2004)
Genre: NDH (Instumental bzw. Industrial/Metal)
http://www.eis-brecher.com/files/images/discography/eisbrecher.jpg
Eisbrecher, für einige vielleicht nichtssagend.
Fans von der NDH (Neue Deutsche Härte) werden Eisbrecher "lieben".
Instrumentalische Klänge kommen nicht zu Kurz, das Programming allg.
hört sich in Kombination mit Bass u. Gitarre sehr gut an.
Lieder von unfassbarer Kälte, die einem das Blut gefrieren lassen x.X
Teilweise "rythmische" "Melodien" , gregorianische Gesänge/Chöre sind bei einigen Songs rauszuhören.
Habe schon länger auf das Album gewartet, und bin erst vor wenigen Wochen wieder darüber gestolpert.
Mir gefällt das Album wirklich sehr gut, da mich die jeweiligen Kombinationen der Musikstile ansprechen.
NDH eben *g
Tracklist:
Polarstern
Herz steht still
Willkommen im Nichts
Schwarze Witwe
Ruhe (Instrumental)
Angst?
Fanatica
Taub-stumm-blind
Dornentanz
Hoffnung (Instrumental)
Eisbrecher
Frage
Zeichen der Venus
Mein Blut
Sakrileg 11
Fanatica-Club-Mix
Offizielle HP: www.eis-brecher.com/de
Ulver - Perdition City
http://www.gothtronic.com/Goth/img_/Music1/sub/Ulvercd.jpg
1. Lost In Moments
2. Porn Piece Or The Scars Of Cold Kisses
3. Hallways Of Always
4. Tomorrow Never Knows
5. The Future Sound Of Music
6. We Are The Dead
7. Dead City Centres
8. Catalept
9. Nowhere/Catastrophe
Ihre zeitgenössischen Werke werden bei einem Großteil der Fangemeinde zerrissen. "Zu progressiv" sei das Ganze, "zu schwierig" und einfach "jenseits von allem was sich 'Musik' nennen darf"; der letzten Behauptung muss ich ohne Umwege beipflichten. Das, was Ulver seit diesem Album, oder auch teilweise schon seit "Themes From William Blake's The Marriage Of Heaven & Hell" kreieren, ist viel höher, viel intensiver und viel fortschrittlicher als das Meiste, was dieser Tage den Titel "Musik" aufgedrückt bekommt.
Die Metamorphose, welche die Gruppe über die Jahre durchgemacht hat, ist nicht minder beeindruckend wie ihr Verständniss für das kombinieren der unterschiedlichsten Töne aus unterschiedlichsten Epochen der musikalischen Geschichte. Was sich auf diesem Album andeutet und auf den nachfolgenden Erscheinungen, wie der "A Quick Fix Of Melancholy" EP oder "Teachings In Silence", konsequent bis zum aktuellen "Blood Inside" durch- und fortsetzt, ist eine Symbiose aus elektronischen Klängen und Geräuschen, die mit dem lethargischen Gesang von Garm und unterschiedlichsten Instrumenten (etwa Saxophon oder Klavier) nuanciert wird und so noch nie dagewesen ist.
Es ist unglaublich wie eingängig, aber doch avantgardistisch diese Musik klingt.
Los geht es mit dem wunderbar düsteren "Lost In Moments" mit seiner virtuos-jazzigen Saxophon-Untermalung. Kälte macht sich breit, irgendwie denkt man an ein urbanes Ambiente, bevor das Ganze in einem furiosen und stimmgewaltigen Bolero der Emotionen endet. Wahnsinn.
"Porn Piece Or The Scars Of Cold Kisses" spaltet sich selbst in zwei Teile. Bestimmte Aspekte des ersten Teilstücks verlagern sich darin zunehmend in den Zweiten und lassen so zwar einen Übergang erscheinen, suggerieren aber trotzdem noch die Zusammengehörigkeit der Stücke und somit das homogene Gebilde des Songs.
"I remember walking, one side of the town to the other
Alone one night in January... or February
It's like in an old movie from some other land
It lasted for hours
Only streetlights
And the grating of gravel in pedestrian subways"
"Hallways Of Always" nun, atmet. Dieses Lied lebt, es spricht mit dem Hörer, vermittelt ihm eine Berg- und Talfahrt der Gefühle und lässt ihn am Ende verloren zurück. Es deutet sich nur an, wächst, gedeiht und letztendlich zerfällt es wieder. Interpretationsfreiraum ohne Text.
Weiter geht es mit "Tomorrow Never Knows". Absolut tiefschwarzer Trip-Hop der ulver'schen Sorte. Man erinnert sich an die "Dust Brothers". Doch dann erscheint ganz leise (leise? ja.) ein Licht am Ende des Tunnels, der Song geht in seine Endphase über. Vergessenheit und Obskurität verschmelzen zu angenehmer Gleichgültigkeit.
"The Future Sound Of Music"; der Titel könnte in keinem Fall besser ausgewählt sein. Zu Beginn monotone Maschinengeräusche, futuristische Bilder erscheinen vor dem geistigen Auge, und wie aus dem Nichts taucht das Piano auf. Wer hätte gedacht, dass man auf der Suche nach den schönsten Klängen der Zeit, ausgerechnet mit drei (!) Tönen eine der mitreißendsten Melodien überhaupt kreieren kann. Man fühlt sich beruhigt, geniesst die Schwerelosigkeit, bevor einen der drückende und wie aus dem Hinterhalt stürzende Bass in Begleitung von leisem Chorgesang und anderen Maschinengeräuschen wachrüttelt und in wehklagenden Gitarrentönen erschlagen zurücklässt. Man begreift nicht so Recht, was da gerade passiert ist.
"We Are The Dead" bietet nun deshalb eine kleine Pause. Das Gefühlchaos will geordnet sein. Apokalyptische Chöre, das Rauschen eines Radios, leises Geflüster ... Botschaften, Schatten.
"Dead City Centres" beginnt mit unangenehmer Ruhe, und hallenden Klängen; als schlenderte man durch einen Reaktor. Dann ein Rauschen, Fiepen, kaum zu beschreibende Klänge. Und wieder setzt das Piano ein, spielt ruhig und verträumt. Ein Zug rauscht vorrüber, für einen kurzen Moment ist die hallende Stille erfüllt von Hektik. Plötzlich erscheint wieder das Saxophon mit Schlagzeug dezent begleitet. Hört sich ja schon fast an, als säße man in irgendeiner von Zigarettenrauch durchzogenen Spielunke. Eine Nachrichtendurchsage ? Das passt irgendwie ins Bild. Urplötzlich kommen Streicher zum Einsatz, und man befindet sich in "Catalept". Es stellt sich der Gedanke ein, als wolle das Album eine Geschichte erzählen, nur welche ? Man scheint in die Zukunft versetzt und ahnt der Dinge die da kommen.
"Nowhere/Catastrophe" setzt ein und begleitet den Hörer hinaus aus dieser verlorenen und hoffnungslosen Stadt, ein aufblitzender Gesang, verzerrt, verwaschen, genial.
Und mit den Zeilen "You fly, or rather float, drift // Through an enormous dark room // A room of noises" verabschiedet sich dieses zeitlose Meisterwerk, welches eine noch völlig unbekannte Klangwelt ergündet hat.
Jemand hat mal geschrieben:
"Wenn ein gewisser Richard Wagner oder Igor Stravinsky in heutigen Zeiten leben würde, dann würde er diese Musik machen.
Ist das Musik für die klaustrophobische Generation ?"
Ryan Okonowa
23.10.2005, 11:46
-Artist-
Dornenreich
-Album-
Bitter ist's dem Tod zu dienen
-Cover-
http://images-eu.amazon.com/images/P/B00009KATB.03.LZZZZZZZ.jpg
-Genre-
Melodic Black Metal (nach eigenem Empfinden eigentlich unbeschreibbar....eine Art verträumter Metal mit BM-Vocals)
-Tracklist-
1. Nächtlich liebend
2. Wundenküssen
3. Reime faucht der Märchensarg
4. Federstrich in Grabesnähe
5. Leben lechzend' Herzgeflüster
6. Woran erkennt mich deine Sehnsucht morgen?
-Eigenes Review-
Wem der Name Dornenreich nichts sagt,der hat einen Teil Musikgeschichte verpasst.
Normalerweise steht Black Metal für kreischende Vocals,hammerharte Gitarrenriffs und todbringende Bässe.
Doch bei Dornenreich steht vorallem eins im Vordergrund: Atmosphäre.
Der Erste Song des Albums "Nächtlich liebend" ist meiner Meinung nach der Beste,schon nach einer Minute fällt einem auf dass man eine ganz besondere CD in Händen hält.
Das ist nicht einfach purer Black Metal der hier produziert wurde,das ist verträumt schöner Black Metal der unter die Haut geht und Emotionen hervorruft.
Ich kann diese Platte jedem an's Herz legen.
Jedem.
Auch wenn man kein Metal mag,diese CD ist wie als würde man klassische,emotionale Musik mit E-Gitarren hören.
Neben den emotional-mitreißenden Stücken findet man auch noch Akustik-Gitarren-Balladen wie "Woran erkennt mich deine Sehnsucht morgen?" oder "Federstrich in Grabesnähe".
Ich ziehe meinen Hut vor dem,was Dornenreich hier produziert haben.
Das ist nicht einfach Black Metal,das hier ist wahre Kunst.
Volle Punktzahl,setzen.
Riverside - Second Life Syndrome
http://www.life-mailorder.de/shop/images/product_images/popup_images/69354_big.jpg
1. After
2. Volte-Face
3. Conceiving You
4. Second Life Syndrome
5. Artificial Smile
6. I Turned You Down
7. Reality Dream III
8. Dance With The Shadow
9. Before
Zu behaupten, Riverside hätten nach ihrem starken Debüt "Out Of Myself" eine 360°-Drehung vollzogen, wäre wohl etwas übertrieben und vielleicht einfach fehl am Platz. Viel mehr entwickelte man mit den Einflüssen der ersten CD und vielen frischen Ideen einen Art-Neoprog, der virtuoser, gewaltiger, dichter und atmosphärischer kaum sein könnte. Bereicherte man die schwebenden Klanglandschaften auf dem ersten Album noch mit gilmouresken Gitarren, wundersamen Effekten, folkloristischen Einsprengseln und einigen, wenigen metallastigen Aspekten, so hat man dies auf "Second Life Syndrome" konsequent weiter entwickelt. Das Ganze wirkt jetzt nicht nur viel schlüssiger als zuvor, sondern betont auch den hohen Grad an Abwechslung, und das über die gesamte Länge von gut 65 Minuten.
Wir steigen ein mit "After". Flüsternde Verse gehen über in beschwörenden Gesang, begleitet von schamanenhaften Stimmen. Man erinnert sich an den ersten Teil von "Reality Dream" des ersten Albums, diese wundersame Atmosphäre baute sich schon damals auf, und o Heiland, es scheint ganz so, als würde es wieder passieren. Nun setzt der neue Mann an den Keys, Michal Lapaj, ein und übertrifft schon jetzt seinen Vorgänger, indem er mit seinem gekonnten Spiel den Sound perfekt akzentuiert. Schliesslich endet der Song mit Piotr Grudzinskis klassisch-hymnischem Gitarrenspiel.
"Volte-Face" dann, setzt mit treibendem, schon fast polterndem Intro ein. Irgendwie befürchtet man, dass es jetzt so weitergehen könnte, doch gerade als man diesen Gedanken auszuführen gewagt hat, sticht eine wunderbare Melodie aus den Lautsprechern und schon ist dieses Feeling da, was man sonst nur von Pink Floyd, Porcupine Tree, Opeth in ihrer Damnation-Phase oder gar Marillion kennt. Diese Vergleiche sind übrigens durchaus angebracht, will man die Band wirklich unbedingt irgendwo einordnen. Als die Orgel gepaart mit Piano ertönt ist jedoch klar, dass hier etwas ganz Eigenständiges am Werke ist. Immer mehr baut sich diese schwebende Atmosphäre auf und Sänger Mariusz Duda stellt nun sein auf "Out Of Myself" angedeutetes, stimmliches Potenzial unter Beweis. Ähnlich wie ein gewisser Mikael Åkerfeldt versteht es Duda absolut reine Passagen zu singen und im nächsten Moment vor Wut auszurasten. Wahnsinn.
"Conceiving You" ist zwar weniger spektakulär, fügt sich aber doch perfekt in das Gesamtbild ein, welches das Album noch preisgeben wird. Natürlich geben sich hier wunderbare Melodien, typischer Neoprog-Rock und traumhafte Pianoeinlagen die Hand, und bilden somit einen perfekten Übergang zu dem, was nun folgt.
Ein moderner Klassiker. Kein Song, schon jetzt Legende. Wer den ersten Teil von Pink Floyds "Shine On You Crazy Diamond" kennt, und von einem glücklichen Menschen, der beim damaligen Release der "Wish You Were Here"-Scheibe dabei sein durfte, erzählt bekommen hat, was diese Gruppe zu dieser Zeit in den Köpfen von vielen Menschen auslöste, der kann nun dieses Gefühl nachvollziehen, denn der Titelsong "Second Life Syndrome" ist eine Liebeserklärung an den neuzeitlichen Prog-Rock. Sowas erlebt man ganz selten. Mit welcher Leichtigkeit hier die Instrumentalisierung mit Melodie, Progressivität und dem Wechselspiel aus laut und leise zu einem fast 16-minütigen Monstrum verschmolzen wird, ist schlicht und ergreifend zum heulen genial. Und ich dachte schon, sowas dürfte man nie wieder erleben.
Allein schon für diesen Song teilen sich Riverside ab sofort meine Riege der neuen Helden des Progressive-Rock mit solch illustren Gefährten wie The Mars Volta, Liquid Scarlet, Tenhi, Little Atlas, Isildurs Bane und anderen ...
Noch ganz in Ekstase von Grudzinskis Gitarrenspiel, das ich garnicht oft genug betonen kann, geht es nun mit "Artificial Smile" weiter. Ich fühle mich so stark an "Deadwing" von Porcupine Tree erinnert, dass in mir leichte Zweifel aufkommen. Gerade aus rockig und treibend, ich werde ungeduldig und dann schaffen es die Jungs wieder mich völlig unerwartet zu überfallen. Ein Wechselspiel aus bedrohlichen und hypnotisierenden Parts tanzt nun um den mittlerweile schreienden Sänger und lässt den Song stürmisch enden. Die Überraschung ist geglückt.
"I Turned You Down" kommt dann wieder aus einer ganz anderen Ecke. Ich musste ehrlich an Metallicas "S&M - Symphonie & Metallica" denken, als die Streicher einsetzten und den Song wahrlich episch einleiteten. Sänger Mariusz setzt mal wieder alles daran, seinem lethargischen Gesang Platz zu verschaffen, was ihm mit Bravour gelingt, bevor Piotr das Ganze mit seinem Spiel unterstreicht und der Hymnencharakter der Gruppe wirklich zur Geltung kommt.
"Reality Dream III" stellt nun eine Fortführung der "Reality Dream"-Reihe dar. Wo die anderen zwei Teile sind ? Nun, Teil eins und zwei ist auf "Out Of Myself" zu finden. Ging man jedoch dort, wie schon erwähnt, äußerst atmosphärisch zu Werke, lässt der dritte Teil keinen Zweifel an den Metal-Einflüssen der Band. Noch relativ ruhig eingeleitet, poltert das Ganze los um später in vertracktem und verrücktem Klavierspiel auszufern. Ich erinnere mich da an eine gewisse Avantgarde/RIO-Truppe namens "Sleepytime Gorilla Museum", die diesen akustischen Dadaismus zur Perfektion gebracht hat. Nun, Riverside kommen in diesem Bereich zwar nicht an die eben erwähnte Gruppe ran, stellen aber ein weiteres Mal ihr Talent für die gekonnte Inszenierung verschiedenster Klangcollagen unter Beweis.
Kommen wir nun zum zweitlängsten Stück der Platte. "Dance With The Shadow" ist zu Beginn düster, wird dann aber jäh von treibend-rockigen Gitarrenläufen unterbrochen um richtig loszulegen. Im Laufe des Songs wechseln sich jene Gitarrenläufe immer wieder mit ruhigen Teilstücken ab. Ich halte dieses Stück neben dem Titelsong für den Abwechslungsreichsten der Platte, was natürlich größtenteils an der Länge liegt. Mir fallen hierzu keinerlei Vergleiche ein. Auch wenn immer wieder der gilmoureske Sound durchdringt und das Prog im Rock ganz groß geschrieben wird, ist das hier einfach zu eigenständig oder "zu stilvoll entwendet" um verglichen zu werden. Grandios.
Mit "Before" nun endet das Album in Lethargie pur. Alles scheint still zu stehen, und sich doch zu bewegen. Ein Piano befindet sich in ständigem Einklang mit Grudszinskis Gitarre, verbindet sich, entzweit, verbindet sich, entzweit ... und so beenden diese symphonischen Klänge ein wahrhaft denkwürdiges Album.
Riverside sind anno 2005 fortschrittlicher denn je und ich bin froh, dass diese Jungs noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Man darf Großes erwarten.
Phoenix Sun
22.11.2005, 21:18
System Of A Down
Hypnotize
http://img148.imageshack.us/img148/1140/b000bpccza03lzzzzzzz6ah.jpg
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American/Columbia
Erscheinungsdatum: 22. November 2005
Label: Smi Col (Sony BMG)
Titelverzeichnis
Attack (3:06)
Dreaming (3:59)
Kill Rock 'N Roll (2:28)
Hypnotize (3:09)
Stealing Society (2:58)
Tentative (3:36)
U-Fig (2:55)
Holy Mountains (5:28)
Vicinity of Obscenity (2:51)
She's Like Heroin (2:44)
Lonely Day (2:47)
Soldier Side (3:40)Kurzbeschreibung:
Nachdem den vier Wahlkaliforniern mit dem Nummer-Eins-Album "Mezmerize" bereits ein großer Wurf gelungen ist, folgt nun auf dem Fuße das Zwillingsalbum "Hypnotize". Unglaublich aber wahr: System Of A Down haben sich erneut selbst übertroffen! "Hypnotize" ist hier wörtlich zu nehmen: Nach dem Drücken der "PLAY"-Taste kommt man erst wieder zu sich, wenn der letzte Song verklungen ist. Wer es nicht glauben mag, sollte es einfach mal ausprobieren.
Hypnotize ist auf jeden Fall etwas gewöhnungsbedürftiger. Es werden etwas poppigere Instrumente eingesetzt, die sich aber trotzdem gut anhören, nach ein paar Mal hören fand ich die Songs sogar ziemlich geil. Zwar ist der alte Streitfaktor mit den beiden Sängern immernoch da, denn der Gitarrist übernimmt auch auf Hypnotize sehr viele Parts, obwohl ich finde, dass ein Wechselspiel der beiden Stimmen die Lieder erst richtig interessant machen.
Desweiteren muss ich sagen, dass Hypnotize nach Mezmerize wieder etwas an "Toxicity" heranrückt, so dass die "älteren" SoaD Fans ebenfalls auf ihre Kosten kommen.
Viele Songs sind wieder mit starker, lauter Gitarre und Trommeln, welche bewirken, dass das Album viel energiereicher wirkt.
Wer das Album nicht, sondern nur das Lied Hypnotize, kennt, wird vielleicht etwas enttäuscht sein, denn dieser Track ist eigentlich der ruhigste auf der ganzen Platte.
Kauf lohnt sich aber auf jeden Fall...
Ein wirklich sehr tolles Album. Ein Kauf lohnt sich wirklich.
Dornenreich - Hexenwind
http://data1.blog.de/blog/r/rezitiert/img/hex_cover.jpg
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die schönsten und vielseitigsten Künstler erst im Laufe der Zeit zu schätzen lernt.
Einige geben ihre Schönheit schon beim ersten Hören preis, doch da gibt es auch immer wieder jene, die es verstehen, ihr Schaffen in verwobenen und sich selbst gebärenden Arrangements zu verschachteln, um einem das gesamte Ausmaß ihrer Musik anfänglich vorzuenthalten. Sie verlangt immer wieder gehört zu werden, will, dass man sie entdeckt.
Ist man nun in der Lage diesen Prozess fortzuführen, eröffnen sich jene Werke in völlig neuem Licht. Meist lohnt es sich derartige Klangcollagen zu erforschen und die Idee, die dahinter steckt, zu erfassen.
Also, zu jenen Künstlern gehört auch die von mir hoch geschätzte Gruppe Dornenreich.
Die aktuelle Erscheinung "Hexenwind" trudelte vor kurzem bei mir ein und, o Heiland, was bin ich froh, dass mir eine limitierte Erstauflage zugesandt wurde.
Der Knaller ist zum einen die Aufmachung, die edler nicht sein könnte (Digipak inkl. Prägedruck, was will man mehr?), aber zum anderen auch der Inhalt, denn Dornenreich haben hier ein kleines, der Perfektion nahes Kunstwerk abgeliefert, welches auf mystische Weise viele Botschaften übermittelt, die es zu interpretieren gilt.
Es herrscht Stille. Die eben erwähnte, mystische Atmosphäre auf diesem Album ist im wahrsten Sinne des Wortes "grauenvoll". Grimmig, wütend aber sehr gefühlvoll splittern die insgesamt 5 Lieder aus den Lautsprechern.
Das Intro "Von der Quelle" lässt der Dinge ahnen, die da kommen.
Eine eiskalte Stille wird von Windrauschen durchzogen, dann, Eviga haucht dem ganzen nun Leben ein, und beginnt mit den Zeilen:
"Nun, da meine Tiefe nicht mehr schweigt,
erweckt mich reiner Augenblick zum Leben."
Doch jäh wird die Stille unterbrochen. "Der Hexe flammend' Blick" beginnt, nun erstreckt sich ein keifender Gitarrenlauf "geschickt, und doch nie beherzt" durch den gesamten Song. Und obwohl alles in gewisser Weise düster und bedrohlich wirkt, glimmt doch immer wieder diese Romantik auf, die für die Gruppe so typisch ist. Man kann dies wohl mit Fug und Recht als wahrhaftige, musikalische Poesie bezeichnen.
In dieser Tradition steht ebenfalls "Der Hexe nächtlich' Ritt", das schon fast progressiv und gewohnt finster daher kommt. Beeindruckend vor allem hier, wie es Eviga und Valnes immer wieder schaffen, diesen grandiosen Drahtseilakt zwischen frostiger Dunkelheit und wärmender Ouvertüre zu meistern. Man merkt in jeder einzelnen Sekunde, mit wieviel Leidenschaft diese zwei komponieren und Geschichten erzählen.
Unplugged folgt nun der Übergang "Aus längst verhalltem Lied". Träge und voller Trostlosigkeit schleift sich die Gitarre durch das Stück, wird indes hier und dort von helleren Tönen voran getrieben und entgleitet schliesslich nahtlos in das letzte Lied "Zu Träumen wecke sich, wer kann".
Hier liegt ein Teil der Interpretation schon in der Schreibweise des Titels. Gestehe ich dem Namen die Bedeutung "des Traumes" zu, oder doch lieber prädikativ "des Träumens" ? Hier sei jedem die Entscheidung überlassen. Inwiefern das Ganze dann auch Sinn ergibt, wage ich nicht zu erläutern, wo bliebe denn da der Spaß ?
Mit einem untypischen Fade In startet das Lied. Zu Beginn schwebend, erheben sich die Töne immer weiter und generieren nach einiger Zeit eine Melodie, die mir Gänsehaut ohne Ende beschert. Die Magie ist nun vollkommen entfaltet, wird hier und dort sanft von der E-Gitarre begleitet, die immer wärmenden Texte und das Flüstern von Eviga versöhnen mehr und mehr; man fühlt sich geborgen.
Diese Klangwelt, einerseits unheimlich wütend, revelatorisch und doch so angenehm liebevoll tröstend, weckt Gefühle die nur noch zum Lächeln bringen.
Abschliessende Sätze sind vollkommen unnötig.
FORT MINOR-THE RISING TIED
http://www.laut.de/bilder/lautstark/artikel/cdreview/00817/cover_160x160.jpg
Fort Minor – ein neuer Name in der Musikwelt. Dahinter steckt der 28-jährige Mike Shinoda. Shinodas Hauptband ist Linkin Park.
Wer mit dem Gedanken an Linkin Park im Hinterkopf mit einer Crossoverproduktion rechnet, befindet sich vollkommen auf dem Holzweg: Bei Fort Minor handelt es sich um ein astreines Hip Hop-Projekt.Shinoda betonte wiederholt, es gehe ihm bei seinen Solo-Ambitionen nicht darum, die großen Namen an Land zu ziehen, sondern darum, auf Augenhöhe mit Freunden und nahestehenden Kollegen zu arbeiten.
Lediglich Jay-Z wird als Executive Producer geführt (wobei sein Style ab und zu sehr deutlich herauszuhören ist). Dazu kommen mit Styles Of Beyond, Holly Brook, Lupe Fiasco, Jonah Matranga, Common, John Legend, Bobo sowie Kenna und Black Thought von The Roots ein paar Gaststarts.
The Rising Tied“ ist ein geglückter Ausflug vom Linkin-Park-Tagesgeschäft. Das Album ist zu keiner Zeit langweilig oder eintönig. Wie schon auf „Collision Course” (2004) erweist sich die Zusammenarbeit mit Jay-Z als goldrichtig. Da heißt es zugreifen!
Ryan Okonowa
23.11.2005, 16:22
Dornenreich - Hexenwind
http://data1.blog.de/blog/r/rezitiert/img/hex_cover.jpg
Sehr schön,habe ich mir auch sofort bestellt als es herauskam.
Gefällt mir teils sogar besser als das ohnehin schon sehr gute "Bitter ist's dem Tod zu dienen".
Aya - A Flower in the Battlefield
http://www.virtualrock.de/Covers/aya_cover.jpg
Tracks:
01.Prisoner
02.Hands
03.Sentaku no asa
04.Saboten no uta
05.May day
06.Rabbi doll
07.Angerica
08.Jona no nikki
09.King of pain
10.Crazy mermaid
11.Fukai ai
Das sich als Überschrift dieser Scheibe das Thema "Grunge" bestens eignet, verwundert ob dieser Vorgeschichte sicher niemanden, und spätestens wenn man einen Blick auf die Begleit-Combo wirft, wird alles klar. Denn neben dem Ex-"Soundgarden"- und nunmehr "Pearl Jam"-Drummer Matt Cameron, ist sein ehemaliger Band-Kumpel Kim Thayil an der Gitarre mit an Bord, während John McBain ("Monster Magnet") den Viersaiter zupft. Und als wäre dies noch nicht genug, hat Produzent Kasper niemand Geringeren als Ex-"Nirvava"-Bassmann Chris Novoselic aus seiner Rentner-Eremitage befreit und ihm sein altes Arbeitsgerät, den Bass, wieder erfolgreich in die Hand gedrückt.
So rockt die ganze Community im Geiste des seligen Kurt, freilich ohne auch nur ansatzweise jenen "Spirit" zu verbreiten, den ihr dauerbekiffter Schwerenöter dereinst vom Stapel liess.
Die netten Melodien mit englischen und japanischen Texten, machen dennoch eine gute Figur, weil sie in's Ohr gehen und nicht unbedingt darauf drängen, tiefen-psycholigisch reflektiert zu werden. Man ahnt auch so, dass "Aya" einen ganzen Sack voll Verzweiflung und Herz-Schmerz auf ihren schmalen Schultern trägt und möchte ihr nur allzu gerne ein aufmunterndes: "Alles wird gut!" entgegen rufen. Unter all dem mischt sich eine Prise "PJ Harvey", aber auch hier darf "Aya" nur neben- und nicht auf dem Thron der britischen Alternativ-Göttin Platz nehmen.
Dennoch muss man der hübschen Japanerin mit den stahlblauen Kontaktlinsen zu einem durchweg gelungenen Album gratulieren, welches eine ganze Reihe Ohrwürmer aufbietet und keinesfalls Langeweile oder gar Unmut verbreitet.
In Japan ist "Aya" bereits ein Star, -in Amerika ob der Vielzahl der etablierten Konkurrenz aber wahrscheinlich chancenlos. Auf unserem Kontinent sollte aber noch ein Plätzchen für sie frei sein, -unbegründet wäre das nicht !
http://images-eu.amazon.com/images/P/B00000I5SF.03.LZZZZZZZ.jpg
Dreadful Shadows - Beyond the Maze
Eine mehr als zu empfehlende Platte für Fans des seichten wie brutalen Goth-Rock in durchdringlicher Form. Sinn und Schönheit, totale Kontrolle über den Verstand der Musik zeigen sich hier, in dem letzten Paukenschlag der Dreadful Shadows die sich mit dieser CD, ihrem wohl besten Machwerk, von einer Schar Fans verabschieden mussten.
Jede Disc der Berliner Jungs war von Erfolg gekrönt und einzigartig wie fulminant zu gleich. Die Trennung erfolgte aus Angst vor Innovationslosigkeit.
Beyond the Maze ist auch als Doppel zu haben, zusammen mit dem Album, The Cycle, welches jedoch nicht weniger zu empfehlen ist.
Review von metal.de
Undeutliche Laute, Stimmen in weiten Räumen. Trommeln, dort ein unwirkliches Flüstern, ein Rauschen, das Klirren gefrorener Blätter, dumpfe Schreie in der Dunkelheit. Dann hebt sich ein tiefer Choral aus dem kuttenverhangenen Dunkel, die Schläge werden rhythmisch, es kristallisiert sich eine Geige aus dem Nebel, es fügt sich etwas zusammen – und schließlich erhebt sich ein glasklarer Chor in Moll, der Rest der entrückten Welt verstummt. – So etwa lässt sich das viereinhalbminütige Intro „Crusade“ illustrieren, eine phantastische Fremde von undefinierbaren Urlauten, verdichtet hin zu klarer Melancholie voller Tiefe. Das folgende „Fall“ lässt alsbald keinen Zweifel an der angestrebten Rockability der Songs: Ein amtlich strebsamer 4/4-Treiber, dazu eine rockig fulminante Gitarre gießen das Fundament für eine Fülle an Weite verleihender Instrumentierung; dazu gehört neben dem eigentümlichen Klang der akkustischen Gitarre eine wunderschön eingebetteten Violine. Das alles in seinen Bann ziehende Kunstwerk jedoch ist von Beginn an das gewaltige Organ von Sänger und Multiinstrumentalist Sven Friedrich, das meistenteils in einer ruhevollen Milde die Songs beherrscht, in seiner unendlichen Tiefe den Zuhörer fesselt und wie ein Rauhreif sich über alle Facetten der musikalischen Vielfalt legt und auf geheimnisvolle Weise bindet. Nur in wenigen Momenten scheint wie aus einem anderen Ich Friedrichs ein leidvoller Wehschrei den Friede zu durchbrechen, die „Figures Of Disguise“ zu Tage zu treten. Wahrlich übertreffen jedoch tun sich die fünf Berliner mit „Ties Of Time“. Das einleitende Streicherensemble weicht auch der einsetzenden Akkustikgitarre nicht von der Seite, die infinite Klanggröße Friedrichs nun bettet sich weich auf diesen Federn, weich genug um in voller Pracht schließlich einen Refrain zu erschaffen, der die Augen schwimmen lässt, Emotionen in beispielloser Intensität regiert. – Es folgt das in klaftertiefem Bariton beschwörende, erdenruhige „Craving“; Stücke wie „The Drowning Sun“ und vor allem „Desolated Home“ hingegen fächern das gesamte Soundvolumen auf, das auch nicht, wie in diesem Genre oft gehabt, den Einsatz wuchtiger Gitarren scheut und dadurch wesentlich an harter Seriosität gewinnt. „Burning The Shrouds“ zuletzt stellt eine fulminante Schlussrunde dar, einen Orgasmus von Chören, Melodie und Wucht! Entlassen jedoch wird der Hörer erst mit dem Titeltrack „Beyond The Maze“, einem verträumten Nachruf auf das Gehörte, ein halbreales Requiem am Ende eines unauslöschlichen Kapitels der Gothicrock-Geschichte.
Punkte: 10/10
Umbellate
23.11.2005, 21:58
My Chemical Romance - I Brought You Bullets, You Brought Me Your Love
http://img341.imageshack.us/img341/9062/a56oe.jpg
01. Romance (1:02)
02. Honey, This Mirror Isn't Big Enough for the Two of Us (3:51)
03. Vampires Will Never Hurt You (5:26)
04. Drowning Lessons (4:18)
05. Our Lady of Sorrows (2:05)
06. Headfirst for Halos (3:28)
07. Skylines and Turnstiles (3:23)
08. Early Sunsets Over Monroeville (5:05)
09. This Is the Best Day Ever (2:12)
10. Cubicles (3:51)
11. Demolition Lovers (6:06)
Veröffentlichung: 22. August 2002
Label: Eyeball Records
Beschreibung:
Viele beschreiben My Chemical Romances erstes Album als Emo. Was auch berechtigt ist. Aber ich bevorzuge lieber die Bezeichnung Dramatic-Rock. My Chemical Romance ist eine Rockband, jeder der etwas anderes behauptet liegt definitiv falsch. Ray und Franks Gitarrenriffs sind schnell,Bobs Drums sind schmetternd,Mikeys Bass-lines sind herz-klopfend (geiles wort xD) und Gerards Stimme ist einfach grandios.Letzten Endes ist aber alles kombiniert ein Klagelied. Aber das is gerade das was mich an der Band so begeistert. Das beste Beispiel für dieses dramatische ist eindeutig "Skylines and Turnstiles" was auch My Chemical Romances erste Aufnahme (sie hatten es auch auf ihrem Demotape)ist. Das Album hat auch ein kurzes Intro das eindeutig in dei "mysteriöse" Welt von I Brought You Bullets, You Brought Me Your Love einführen soll. So ruhig wie es eingefürht wurde wird es auch ausgeführt.
Fazit:
Wundervolles Album. Da kann auch nicht das 2. Major Album nicht mitkommen.Ich finde auch dass das Demotape Lied Skylines and Turnstiles imo die Band am besten repräsentiert und der der wissen will wer My Chemical Romance eigentlich is soll sich lieber das 1. Album kaufen um sich einen richtigen Eindruck von dieser genialen Band verschaffen zukönnen.
Phoenix Sun
28.11.2005, 21:13
MORS PRINCIPIUM EST - The Unborn
http://212.227.152.5/pix_cdreviews/mpe_tu.jpg
Genre: Melodic Death Metal
Label/Kontakt: Listenable Records
12 Songs (52:14)
Webseite: www.morsprincipiumest.com/ (http://www.morsprincipiumest.com/) (Hörproben und Live Video zu sehen!)
Tracklist:
Pure
The harmony remains
Parasites of paradise
Two steps away
Altered state conciousness
Spirit conception
The unborn
Fragile flesh
Pressure
The glass womb
Blood of heroes (Megadeath)
No moreMetal.de CD Review:
Jawollja! Es gibt Grund zur Freude, denn die Finnen von MORS PRINCIPIUM EST bestätigen mit ihrem Zeitwerk "The Unborn" die Hoffnungen, die allerorts nach ihrem gelungenen Debüt "Inhumanity" in sie gesetzt worden sind. Und dabei soll sich bitte keiner von den weiblichen Vocals im Opener "Pure" abschrecken lassen. In selbigem sind sie nur ausschmückendes Beiwerk und tauchen später einzig zur Erschaffung einer verträumten Atmosphäre auf (z.B. im Titeltrack). Ansonsten regiert das volle Brett.
Und ich meine wirklich VOLLES BRETT! Weniger verdudelt als CHILDREN OF BODOM, akzentuierter als auf dem Vorgänger und ganz nah zu Helden wie DARK TRANQUILLITY aufschließend, ballert uns das Sextett hiermit einen superbes, mit ein wenig Thrash versetztes Melodic-Death-Geschoß in die lechzenden Lauscher, die danach für Wochen auf sämtliche Q-Tips-Behandlungen verzichten können. Sogar vor rüdem Death Metal-Geknüppel wird kurrzeitig nicht zurückgeschreckt ("Parasites Of Paradise"). Drückt einen ein fieser High-Speed-Bastard wie "Fragile Flesh" unbarmherzig an die Wand (und hindurch), weiß man, wie die neue DARK TRANQUILLITY hätte klingen müssen, um nicht als eine mittelgroße Enttäuschung wie "Character" zu enden, sondern wirklich Charakter auszustrahlen. Gleichermaßen haben MORS PRINCIPIUM EST mittlerweile mächtige, sphärische und mit harmonischer Keyboard-Melodik bestechende Hymnen fast genauso gut drauf, wie Stanne und Konsorten auf "Haven" oder "Damage Done". Des Weiteren kann diese Band noch dazu den Vergleich gegen ihre gehypten Landsmänner von OMNIUM GATHERUM gewinnen, weil sie zwar ein paar progressive Einschübe servieren, aber das Hauptaugenmerk trotzdem mehr auf Eingängigkeit, Groove und durchweg packendes Songwriting gelegt haben. Vor allem die Gitarrenabteilung liefert auf "The Unborn" die beste Leistung ab, die ich in diesem Metal-Subgenre seit geraumer Zeit vernommen habe.
Fällt dann das Bonus Material des Digipacks in Form eines gelungenen MEGADETH-Covers ("Blood Of Heroes") und der gekonnt zwischen Bombast und Schweden-Zitaten wechselnden Eigenkomposition "No More" genauso überzeugend aus, wie das eigentliche Album, kann man so oft versuchen, sich diese Platte schlecht zu hören, wie man will. Es gelingt nicht! Ganz ganz heißer Kandidat auf das Melo-Death-Werk des Jahres! Brett! Fett! Hammer! Ende der Durchsage!
Punkte: 9/10
(Metalgreg (http://www.metal.de/info.php4?was=anzeigen&wer=Metalgreg) / 25.04.2005)
Eins der geilsten Alben dass ich je gehört habe.
La pasión
02.12.2005, 18:22
Curse - Sinnflut
http://images-eu.amazon.com/images/P/B000BNDBLQ.03.LZZZZZZZ.jpg
1. Einklang (Intro)
2. Der Fluch
3. Gangsta Rap
4. Liebe feat. Vanessa Mason
5. Nimm's leicht feat. Pete Rock
6. Gegengift (Acapella)
7. Struggle feat. Samir
8. Wir Erwarten Zuviel
9. Links, Rechts feat. Italo Reno
10. Heilung
11. Herbstwind (Teil 1. / Teil 2. / Teil 3.)
12. Spiritual feat. Patrice
13. Münze Des Glücks
14. Broken Language Reloaded feat. Samy Deluxe
15. Kein Weg Zurück
16. Flutlicht feat. Black Thought (von The Roots)
17. 24
18. Mein Leben
Eigentlich höre ich keinen deutschen Rap mehr, ich mache ihn nur noch. Zwar interessieren mich noch Untergrund-Rapper, die die Szene erfrischen, aber jemand wie ich, der nach tiefsinnigen Songs sucht mit Seele, der hat zur Zeit leider nicht viel Glück. Doch, es gibt Licht am Ende des Tunnels: Curse kommt daher mit seiner Sinnflut. Ich war erst skeptisch, denn sein letztes Album "Innere Sicherheit" war mir zu eigen, es wurde zu viel experimentiert.
Doch allein die Features aus Übersee, Soulbrother Pete Rock und Black Thought, Rapper der einzig wahren Hip Hop Band The Roots haben mich überzeugt. Curse geht back to the roots, soulige Beats und deepe Themen, das, was ich zwei Jahre vermisst habe. Denn so lange ist es her, dass sein letztes Album erschienen ist.
Curse verpackt Dinge in Reime, an die sich sonst keiner wagt. So entstehen Geschichten, die an "Wüstenblume" erinnern. Sie erinnern daran, aber sind nicht vom selben Kaliber. Aber das ist kein Wunder, denn bei diesem Lied handelt es sich um mein Lieblingslied.
Für jemanden wie mich, der sich vom deutschen Rap verabschiedet hat, ist das so etwas wie ein zweiter Frühling. Ich habe bisher noch nicht alles gehört, doch das, was in meine Ohren eingedrungen ist, habe ich vollkommen aufgesaugt.
Prädikat: Soulfood. Und das will bei mir was heißen.
Phoenix Sun
07.12.2005, 21:38
Exilia - Unleashed
http://www.rockdetector.com/assets/img/covers/183536.jpg
Genre: Rock/Metal (k.A)
Tracklist:
Coincidence
Stop Playing God
Day In Hell
Underdog
Mr. Man
Starseed
Shout Louder
I guess You Know
Without You
The World Is Fallin' Down
Rise When You Fall
Heaven's Gate
Where I'm Wrong
Stop Playing God (Video)Tolle Scheibe, auch für "Nicht-Metaller". Es sind wirklich sehr schöne Songs dabei.
Hörproben gibt es auf http://www.exilia.de/
Rob Zombie
Electronic Rock/Heavy Metal
Past. Present. Future
1. Thunder Kiss '65
2. Black Sunshine
3. Feed The Gods
4. More Human than Human
5. Super Charger Heaven
6. I'm your Boogieman
7. Hands of Death (feat. Alice Cooper)
8. The great American Nightmare (feat. Howard Stern)
9. Dragula
10. Living Dead Girl
11. Superbeast
12. Feel so numb
13. Never gonna stop
14. Demon Speeding
15. Brickhouse (feat. Lionel Richie & Trina)
16. Pussy Liquor
17. Blitzkirieg Bop (Ramones tribute album)
18. Two-Lane Backtop
19. Girl on Fire
-
Rob Zombie
Electronic Rock/Heavy Metal
Hellbilly Deluxe
1. Call of The Zombie
2. Superbeast
3. Dragula
4. Living Dead Girl
5. Perversion 99
6. Demonoid Phenomenon
7. Spookshow Baby
8. How to make a Monster
9. Meet The Creeper
10. The Ballad of Resurrection Joe and Rosa Whore
11. What Lurks on Channel X? (<-empfehlung von mir^^)
12. Return of the Phantom Stranger
13. The Beginning of The End
At The Gates
Death Fuckin' Metal
Slaughter of the Soul
1. Blinded by Fear
2. Slaughter of The Soul
3. Cold
4. Under a Serpent Skin
5. Into the Dead Sky
6. Suicide Nation
7. World of Lies
8. Unto Others
9. Nausea
10. Need
11. The Flames of the End
- Bonus Tracks -
12. Legion (Slaughterlord Cover)
13. The Dying (Unreleased Track)
14. Captor of Sin (Slayer Cover)
15. Unto Others ('95 Demo)
16. Suicide Nation ('95 Demo)
17. Bister Verklighet (No Security Cover)
Phoenix Sun
27.12.2005, 21:18
Manau - Panique celtique
http://www.worldmusic.de/bbb/abcd/images/Manau.jpg
Genre: HipHop/Rap
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Tracklist:
Intro
La tribu de Dana
L'avenir est un long passé
Panique cletique
Le chant des druides
Faut pas tiser en bretagne
Le chien du forgeron
La confession
Un mauvais dieu
Mais qui est la belette?
Je parle
Mais qui est la bellette?-------------------------------------------------------------------------
Grundsätzlich eine echte Rap-CD, doch streckenweise angereichert mit
akustischen Instrumenten (Gitarre, Harfe, Geige, Akkordeon) schlägt sie
eine Art "Brücke" zwischen französischem Rap und bretonischem Folk mit
Hang ins Düster-Mystische. Geklaut wurde bei Stivell, Tri Yann und Ar Re
Yaouank, die Mixtur ist gelungen, durchaus interessant, und sicher nicht
ungeeignet, bei Jüngeren Interesse an traditionellen Klängen zu wecken.
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Soundprobe:
Manau - La tribu de dana (http://domfree.de/phoenixsun/manau%20-%20tribu%20de%20dana.zip)
(Ziel speichern unter... - schlechte qualität.)
GREEN DAY-BULLET IN A BIBLE
http://www.laut.de/bilder/lautstark/artikel/cdreview/00722/cover_160x160.jpg
American Idiot
Jesus Of Suburbia
Holiday
Are We The Waiting
St. Jimmy
Longview
Hitchin' A Ride
Brain Stew
Basket Case
King For A Day/Shout
Wake Me Up When September Ends
Minority
Boulevard Of Broken Dreams
Good RiddanceBullet in Bible ist das allererste Live-Album von Green Day.Nach ihrem preisgekrönten Album American Idiot kommt die DVD/CD-Kombi im der viele Stücke aus American Idiot aber auch aus Dookey live gespielt werden.Dieses Album ist eine Punk-Rock Granate die es so noch nie gab(ausser den Ramones).
Lang ist's her, als sich im tiefsten Island einige Musiker zwischen Schneestaub und Sumpflandschaften zusammenfanden, um ihre Liebe für Melodie und Rhythmus zu zelebrieren. Anfangs blödelte man lediglich ein wenig rum, lernte sich kennen und bemerkte dann nach einiger Zeit, dass die Sache funktioniert, und so spielte man erstmals als Band einige Songs ein, die dann kurze Zeit später im Mai '95 als Demo unter dem Namen "Í Norðri" erschienen. Von dem, was sich nun daraufhin anbahnte und stetig weiterentwickelte bekam die Welt damals noch absolut Garnichts mit. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden weitere Songs geschrieben, bis es dann '96 zu einer zweiten Demo kam, namentlich "Til Valhallar". Nun bekam die Band ihre nötige Aufmerksamkeit im Untergrund, diverse Magazine und all jene Metalbeppis, die auf Neues aus waren, wurden aufmerksam. Die Jahre verstrichen, Musik wurde gemacht, Songs geschrieben und 1999 ergatterte die Gruppe einen Vertrag mit dem deutschen Label "Ars Metalli Records", auf welchem dann auch nach vielen Verschiebungen das erste richtige Album "Í Blóði og Anda" (auch bekannt als "In Blood and Spirit") erschien. Doch schon kurz nach der Veröffentlichung des äußerst gelungenen Debuts, löste sich das Label aus unbekannten Gründen auf, und die Gruppe stand wieder alleine dort. Unbeirrt nahmen sie jedoch ständig weitere Songs auf, und füllten damit die ein oder andere EP, darunter auch "Black Death: The EP" und einige Promo-Veröffentlichungen, sowie die neu gemasterten Versionen von "Til Valhallar" und "Í Blóði og Anda". Anfang 2004 hatte die mittlerweile vierköpfige Truppe das Material zusammengestellt, was schlussendlich ihr neustes Album werden sollte. Man verschickte einige Promo-CDs und das finnische Feinschmecker-Label Spinefarm Records nahm die Jungs prompt unter Vertrag. Nun war der Weg geebnet für das, was folgen sollte. Die Songs waren eingespielt und produktionsbereit, was sich nun in diesen Tagen unter dem Namen "Masterpiece Of Bitterness" behaupten muss. Sólstafir leuten das Jahr 2006 mit einem epischen Album ein, das in seiner brachialen Gangart, den unzähligen psychedelischen Elementen, seiner unbegreiflichen Atmosphäre und einer rohen Freiheit, am Rande der Perfektion ist. Für mich, und für viele andere ist dieses Werk ein neuer Hoffnungsträger, das dem üblichen Hirnschiss des Metal-Bereichs entgegen wirkt.
Somit könnte das neue Jahr phänomenaler, gewaltiger und gefühlvoller nicht beginnen.
http://hometown.aol.de/Xhigon/Anderes/Solstafir/solstafir_masterpiece.jpg
Das Album beginnt mit dem 20-minütigen Epos "I Myself The Visionary Head". Zu Beginn eine helle Frauenstimme, die mich unweigerlich an Tchorts "Light Of Day, Day Of Darkness" erinnert und sich gleich darauf mit ruhigen aber doch aggressiven Gitarren vereint, letztlich jedoch zerfließt. Danach wüten Gitarre, Bass und Schlagzeug in Einklang mit dem schon fast hardcoreartigen Gesang Tryggvasons, der sich während dieser Selbstschindung förmlich zerreißt. Ab hier nimmt das Ganze schon fast floyd'sche Ausmaße an. Nicht nur der Klang zieht sich in endlose Weiten, suggeriert Bilder der leeren und von roher Natur beherrschten Ebenen Islands, Vulkanen, deren Lava unbeirrt ihren Weg fließt, gleich wie der Fluss der Zeit, und zwischen all dem der Mensch. Diese Ausmaße erinnern wie schon erwähnt nicht selten an Pink Floyds "Meddle" und hier besonders an die Inkarnation des Prog-Rock "Echoes", in der die Zeit still zu stehen scheint, wo Nichts gelöst ist, aber Nichts von Bedeutung bleibt. Innerlich ergießen sich kalte Waldlandschaften in ihrer vollen Pracht, der Himmel, teils von Wolken bedeckt, teils in tiefes Blau getränkt und über allem schwebt dieses Gefühl der vollkommenen, schlicht perfekten Freiheit, deren Horizont nur eine Grenze kennt; das eigene Ich. Man mag kaum glauben, was diese Musik in einem auslösen kann, doch besser man glaubt es nicht, so bleibt das Erlebnis nämlich dem vollen Genuss ergeben.
Zum Schluss malträtieren die Vier noch einmal ihre Instrumente und generieren dabei absolut göttliche Melodien, deren Tiefe es zu entdecken gilt, bevor es dann mit dem nächsten Stück "Nature Strutter" weitergeht. Hier werde ich Anfangs so stark an Primordials "The Gathering Wilderness" erinnert, dass mich die nachfolgenden Klänge einfach umhauen. Selten hat mich Gesang und Geschrei so mitgerissen, wie bei Tryggvason. Der Mann schreit sich die Seele aus dem Leibe, in die kargen Ebenen einer bewaldeten Herbstlandschaft. Darunter gelegt, diese zum schreien genialen Melodien, die Gitarre schreddert sich ihren Weg frei und verliert dabei nie den Faden, und plötzlich ist es still. Jetzt regiert der Bass, wie ein Raubtier lauert er auf den Hörer, wird dann von einer ruhigen Gitarre begleitet, bis sämtliche Strukturen zusammenbrechen. Ein Riss entsteht, und alles wird dem Erdboden gleich gemacht. Wie ein Sturm wüten Bass-, Gitarren- und Schlagzeug-Töne unter dem alles beherschenden Stimmorgan Tryggvasons. Der vertonte, unbändige Schrei der Natur.
Was am Ende übrig bleibt, ist nicht mehr als Staub, Regen und karges Gestein. Vollkommen geschunden geht es nun zum dritten Song "Bloodsoaked Velvet". Sofort wird mit stakkatoartigen Drums und bis zum Anschlag verrückten Gitarren begonnen. Jetzt ist alles vorbei. Man verbrennt elendiglich zwischen Melodie, Brachialität und Wahnsinn, bis die Gitarren verzerren und eine ruhige, aber bedrohliche Atempause einlegen. Alles türmt sich vor einem auf, Vulkane, Erdbeben, unaufhaltsame Stürme der Wut; und dann ist schluss ... einfach so.
"Lux Fare" verwirft die zu Beginn angeklungene Melancholie nach und nach zugunsten wunderschöner, lethargischer Klanglandschaften. Nach dem eben vollzogenen Ausbruch von Hass und Zerstörung, ist die natürliche Symbiose nun perfekt, die Atmosphäre am Siedepunkt angekommen und man hört nur noch das Tropfen von Wasser in vollkommenem Frieden. Hier herrscht pure Ambivalenz, denn kaum zwischen Blättern und Geäst angekommen, sticht eine Melodie durch das Bild, die Nichts weiter macht als den Hörer in zwei Stücke zu zerteilen. Der schiere Wahnsinn, was hier zeleberiert wird. Ist das jetzt progressiv ? Gar avantgardistisch ? Trotzdem eingängig und mit wunderbaren Melodien, ja sogar einer atemberaubenden Atmosphäre ausgestattet ? Scheiße, vielleicht alles vereint, in einer Fusion, die so einzigartig schön wie verstandraubend ist ? Ich wage es nicht zu beurteilen, zu universell und zu beherrschend ist das, was ich hier vernehme. Halbtot geht's zum fünften Stück "Ghosts Of Light". Hier kommt mir direkt beim ersten Ton die "Damnation" von Opeth in den Sinn. Doch im Hintergrund zerrt eine Gitarre an dem Bild, und was erst als Eindruck entstand, gebärt nun zwischen Double-Bass und unglaublichen Riffs genialste Rhythmen gepaart mit unwiderstehlichen Melodien. Boah, ich kriege nicht genug davon. Wenn Pálmason die Snares, Higheads und was weiß ich foltert, dazu Sæþórsson (geiler Name) mit seiner elektrischen Lady einen eigenen Krieg anzettelt und der Bass in unwiderstehlichen Maßen das Fundament bildet, geht mir innerlich dermaßen einer ab, dass ich kurz vor'm Heulen stehe. Ich kann mir nicht denken, wie sich die Gruppe in den weiteren zwei Liedern noch steigern will, weshalb es nun auch schon nahtlos mit dem fast 15-minütigen "Ritual Of Fire" weiter geht. Hier bin ich wirklich an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr glauben kann, dass dieses Meisterwerk der Verbitterung von nur vier Menschen eingespielt wurde. Unglaublich post-rockig, geradezu nach moderner Electronica klingend entsteht der Song mehr und mehr, hat nach gut 6 Minuten die Atmosphäre zum brodeln gebracht und lässt nun eine sólstafir'sche Melodielinie entstehen, die dann mit klassischen Progstrukturen einhergeht. So viel Abwechslung kriegt man sonst nur bei Disillusion, Into Eternity oder den anbetungswürdigen Orphaned Land geboten. Hach, was soll ich denn noch schreiben ? Kann man noch mehr Superlative zücken, als ich es nicht schon bereits getan habe ? Sowieso ist das, was ich hier tue, im Grunde Blasphemie. Und das ist ja eigentlich eine tolle Sache, könnte jedoch bei dieser Kunst, unbeirrt von irgendwelchen Einflüssen, losgelöst von Klischees, befreiend wie nur selten zuvor, nicht mal ansatzweise beschreiben, was passiert. Der gedachte Augenblick im Klang verewigt.
Doch dann, noch vollkommen zerfetzt, geschunden, innerlich zerberstet und kaum noch fähig zu denken, endet dieses Album mit dem relativ ruhigen, und auf mystische Art apokalyptischen "Náttfari", das eines der schönsten Instrumentals ist, die ich je gehört habe. Wahnsinn, schon wieder Superlative ... ich kann's nicht lassen. Erst spielt die Akustik-Gitarre eine warme Melodie vor, die dann von E-Gitarre stellenweise durchbrochen wird, und eine nie zuvor erlebte Atmosphäre erzeugt.
So endet also das Album, und eines ist klar, es bedarf schon eines kleinen Wunders, wenn "Masterpiece Of Bitterness" in diesem Jahr nochmal überboten wird, denn mit diesem 70-minütigen Meisterwerk, bei dem vom Cover, über den Titel bis zur Musik alles stimmt, wurde ein absoluter Neoklassiker geschaffen.
Dieses musikalische Verständniss, das bei Sólstafir scheinbar in jedem Ton, in jedem Konzept und bei jedem Mitglied vorhanden ist, zeigt auf eindrucksvolle Weise, was man aus Musik an sich, aus dieser im Grunde stets an Regeln gebundenen, nie frei entfaltenden und sonst so sterilen Kunst ernten kann, wenn man die für sie angeblich so wichtigen Grundsätze und Konventionen außer acht lässt, und sie so lebt und fühlt, wie sie gedacht ist; als das einzige, dem in dieser Welt keinerlei Grenzen und kein Ende gesetzt ist, als eigene, gestaltete Zeit.
Takti der Blonde.™
05.01.2006, 09:37
Dogma-Gegen die Zeit Taktlo$$ & Mc Basstard
1.Intro
2.2 Stunden
3.Wer wir sind
4.Augen
5.Wahre Worte
6.Sternzeichen
7.Zeit
8.Voodoo
9.Schachzug
10.Geld
11.Horror Clowns
12.Krieg und Krieg
13.Hunger
14.Streawkceur
15.Folterkammer
16.Dogma
17.Untergrund
18.Ruhm und Ehre
19.Freigeizter
20.Die Schoenste
21.Vorhang auf Teil 2
22.Outro
Das Konzept des Albums ist, dass alle Songs in 2 Stunden aufgenommen wurden, also Texte geschrieben und Beat, jeder Track in 2 Stunden. Was dabei rausgekommen ist kann man einfach nur als geil bezeichnen! Vorallem MC Basstard gefällt mir sehr gut, weil bisher hatte ich von dem nichts gehoert.
'Krieg und Frieden, nein nur Krieg, Krieg und krieg, Krieg Krikekriegkrieg!'
Böhse Onkelz - Viva Los Tioz!
http://www.headbanger.us/gallerie_b/bilder/boehse_onkelz_viva_los_tioz_front.jpg
Track-Titel Dauer
1. Matapalo - Parte Uno 03:16
2. Viva Los Tioz 03:56
3. Leere Worte 04:21
4. Weit Weg 05:18
5. Das Geheimnis Meiner Kraft 03:47
6. Scheisse Passiert 04:25
7. Terpentin 03:55
8. Ohne Mich 05:47
9. Der Platz Neben Mir (Platz 1+2) 10:38
10. Der Preis Des Lebens 07:01
11. Bin Ich Nur Glücklich,Wenn Es Schmerzt 05:35
12. Wenn Du Wirklich Willst 05:41
13. Matapalo - Parte Dos 03:02
Stuff of nightmare
09.01.2006, 20:54
http://kpnemo.ru/media/images/Queen_Of_The_Damned_-_%20Soundtrack_-_front_t.jpg
Die Bands sind auf dem Cover...
Zum reinhören, einfach mal da: (http://www.musicload.de/item?albumid=25103&sid=ChaQKNG3ETljdXacFi1zygABAAAAAAAA) und auf den Lautsprecher klicken ^^
Einfach das geilste ><
Stuffl
Coincidence
15.01.2006, 21:06
.: - Mahatma Hitler - Greatest Hitz - :.
01. Intro
02. Moselcoast Anthem
03. Augenkrebsprohibition
04. Bob Skit 1
05. Dem Jeremy seine Gang
06. Tobias Messias
07. Kräfteschwitz Blues
08. Bruce Will Es
09. Bob Skit 2
10. Nord Side Story
11. 4 Da Money, Honey
12. Vatikan
13. Töten!
14. Bob Skit 3
15. Zack. Bumm. Freckt.
16. Koksklaus
17. Drive-By-Shooting an der Treveris
18. Splatterrap Kampfgeschwader
19. Heilischkreuz
20. No Biz Like Cannbiz
21. Bob Skit 4
22. Mehr Stylez als die USA Milez
23. Pausenclown
Alle Jahre wieder.
Alle Jahre wieder kommt es vor, dass ein HipHop-Track mir zusagt. Ich gebe zu, bestimmte Künstler genießen bereits Sonderrechte, aber im allgemeinen weiß Hiphop mich nicht zu begeistern.
Mahatma Hitler machen da einen Unterschied. Beastmasta Anus, DJNille, Freggomann und TurboTurtone können mit Fug und Recht behaupten, die tightesten Rapper in der Trierer City zu sein. Nicht einmal, weil ihre Skillz und Flows so phat oder tight sind, sondern weil sie die Trierer Mundart gekonnt mit - nicht ganz ernstzunehmenden - Texten vermischen, bei denen der gute Christ schon weghört ehe die Stereoanlage warmläuft.
Besonders zu überzeugen wissen auf dem ersten Album von Mahatma Hitler "Nord Side Story", "Zack. Bumm. Freckt." und "Splatterrap Kampfgeschwader".
Album Snippet (http://www.kisd.de/%7Eromanj/mahatmahitler/mp3/greatesthitz_snippet.mp3)
Coincidence
MUCC - Kuchiki no Tou
http://www.mucke-und-mehr.de/rezimage/050912_mucc.jpg
Tracklist:
1. Kuchiki no tou
2. Daremo inai ie
3. Isho
4. Mikan no Kaiga
5. Dakkuu
6. Gentou sanka
7. Akatsukiyami
8. 2.07
9. Kanashimi no hate
10. Rojiura boku to kimi we
11. Oboreru Sakana
12. Namonaki Yume
13. Monochuro no keshiki
14. Kuchiki no tou
Kuchiki no Tou heißt Mucc’s aktuelles Album, was in etwa soviel bedeutet wie "Fackel aus morschem Holz". Die Lyrics sind hierbei durchgehend auf japanisch gehalten, was zwar weiterhin exotisch bleibt, aber nicht halb so gewöhnungsbedürftig ist, wie man annehmen sollte, zumal das deutsche Label Gan-Shin, wie gewohnt, auch wieder deutsche Übersetzungen der Texte in ihren Booklets anbietet. Kuchiki no Tou beginnt mit einem etwas ruhigeren Instrumental-Stück, danach lässt es die Band über 69 Minuten heftig krachen, bisher erreichte jedes Mucc Album genau diese Spielzeit. Die tiefe, energetische Stimme von Sänger Tatsuro fügt sich perfekt in das musikalische Werk. Mucc präsentieren eine interessante Mischung aus Hardcore, Crossover und Metal, harter moderner Rock, der einfach mitreißt. Dabei vernachlässigen Mucc allerdings nie die melodiöse Struktur ihrer Songs, harte Metalgitarren werden hier in Einklang mit gefühlvoll gezupften Akkorden gebracht. Aber auch für ruhige Augenblicke ist gesorgt, so gönnt die Band sich und den Hörern beispielsweise mit “Akatsumi Yami" (Finsternis der Morgendämmerung) oder "Oboreru Sakana" (Der ertrinkende Fisch) eine Verschnaufpause. Die beinahe philosophisch angehauchten Texte machen weiterhin deutlich, dass es sich bei Mucc nicht um stupide Haudraufs handelt, womit die Band ihre Klasse unterstreicht.
Insgesamt ein hervorragendes musikalisches Werk der oft belächelten Japaner, von dessen Stil, Emotionalität und handwerklicher Perfektion unverschämt erfolgreiche US Bands wie kOrn nur träumen können...
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absolut geniales album, was ich allen nur empfehlen kann. wirklich jeder track auf dieser cd hoert sich unglaublich perfekt an. mucc haben mal wieder gezeigt was in ihnen steckt. besonders angetan haben es mir die songs mikan no kaiga, gentou sanka (was ich allerdings schon vorher kannte) und kanashimi no hate. es ist aber wirklich kein schlechter track dabei. =)
wunderschoenes album.
Emperor -
In The Nightside Eclipse
Into The Infinity Of Thou