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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Serie] Band of Brothers


AriesT
19.04.2005, 15:18
Hallo Community,
schon vor der Deutschlandpremiere habe ich von Band of Brothers gehört. Es solle spektakulär und spannend sein.
Nun musste ich als Spielberg Fan auch in den Pilotfilm an Ostern reinschauen und sofort war ich gefesselt.
Das Geschehen wird sehr detailliert und geschichtsgetreu erzählt. Die Geschichte ist zwar Kriegsfilm-typisch aber interessant.
Die Schauspieler machen ihren Job klasse. Alle wirken sehr auf die Rollen abgestimmt und hineinversetzt. Zwar sind sie, wie bei LOST (siehe anderer Thread ;) ) sehr unbekannt, aber deshalb nicht schlecht.
Winters war von den ersten Minuten an eine fixierende Person, bei der man sich fragt, was passiert mit ihm am Ende der Serie? !!!Bitte keine Spoiler!!!
Einen kleinen Haken hat die Produktion.
Die Deutschen werden abgeknallt, obwohl sie sich nicht mehr gewehrt haben und aufgegeben haben. (Folge am 15.04, als der junge Deutsche von Winters ohne Gewissen erschossen wurde.)
Trotzdem ein gelungenes, und vor allem bewegendes Meisterwerk von den Kriegsspezialisten Tom Hanks und Steven Spielberg.
13/15 Punkte :O)

Totoro
19.04.2005, 17:05
Ich hab mir die Serie bis jetzt noch nicht zugute geführt, da mir Kriegsfilme und -serien ohnehin nicht sehr zusagen. Mir wurde allerdings von einigen Leuten berichtet, die Serie sei wortwörtlich "patriotistischer Heldenschund", doch darüber kann ich (noch) kein Urteil fällen. Vielleicht werde ich nochmal gegen Ende der Reihe reinschauen.http://www.rpgmaker2000.4players.de:1027/forum/images/smilies/smile.gif

Einen kleinen Haken hat die Produktion.
Die Deutschen werden abgeknallt, obwohl sie sich nicht mehr gewehrt haben und aufgegeben haben. (Folge am 15.04, als der junge Deutsche von Winters ohne Gewissen erschossen wurde.)
Wieso Haken, schonmal was von dem Genre "Antikriegsfilm" gehört? Ich finde es ehrlich gesagt sehr vertretbar, wenn der Krieg so grausam und kalt dargestellt wird, wie er tatsächlich war, daher halte ich solche Szenen keineswegs für einen Haken. Solange das ganze nicht gerade in stark übertriebener Gewaltdarstellung endet, wie z.B. bei KillBill, ich bin nicht der Typ, der auf Blutflüsse steht.http://www.rpgmaker2000.4players.de:1027/forum/images/smilies/rolleyes.gif

olli12
19.04.2005, 17:13
ich schrieb jetzt einfach irgendwas rein^^

aaalllsssooo joa.... hab die dvd box... weiß alles.... harhar


Naja... aber is ein typisch amerikanischer Film... Schonmal gesehen das ein Ammie gestorben is, ohne von meinem MG42(bestes MG des Krieges... doch trifft in deutscher Hand NICHTS) oder Artillerie zerfetzt worden zu sein? Isch nisch...


Naja... aber lasst uns mal zur Folge Nummer Carentan gehen... (Wer's net kennt...: http://www.full-metal-jacket.net/) Am Anfang laufen ein Haufen Ammies fröhlich die Straße entlang.... doch dann.... EIN DEUTSCHES MG! Aber nein... 2 Ammies fallen um, von mindestens 30 o.O

Okay, das is schonmal schön und gut... haben die Deutschen wohl gerade geschlafen.... man weiß ja nie... doch später kommen die Ammies mit nem Kaliber 30.(Ammie MG) an, stellen es in einem Fenster auf und kriegen die doppelte Menge an deutschen mit der Hälfte der Munition!


Naja... aber so sind alle Ammie Kriegsfilme... und trotz dieser Fehler liebe ich Band of Brothers!



Öhm.. und zu dem "Winters erschiesst Deutschen, ohne Gewissen", Winters hatte die ganze Folge über ein schlechtes Gewissen. In dem Zug, in Paris, später, da sieht er einen französischen Jungen und muss die ganze Zeit an den Deutschen denken. (Ohne Gewissen hätten wir nichts davon gewusst =) )


So meine Meinung, netter Film, auch wenn unlogisch =)

Nathan
19.04.2005, 17:54
haha, Kinners, ihr seid so lächerlich. Der Film ist eine Verfilmung einer wahren ( !) Geschichte, die Easy Companie gabs wirklich. Und wer in der Realität starb, der stirbt auch im Film genauso. Wer überlebte überlebt auch im Film.

Und kritisiert bitte niemals, nie, dass die Waffen treffen müssten es aber nichts tun. Selbst die beste MG des Krieges hat eine Streurate wie nix gutes gehabt. Selbst heutige Waffen werden gerne überschätzt. Um das ein wenig zu verdeutlichen. Eine moderne Handfeuerwaffe (Pistole, aber ein "normales" Gewehr dürfte ähnlich stark verziehen) schneidet in der Hand guter, geübter Schützen schlechter in Sachen Zielgenauigkeit ab, als ein Langbogen in der Hand eines guten, geübten Langbogenschützens. Wir dürfen uns gerne vorstellen dass es damals noch schwerer war zu feuern. Eine MG diente mehr dem Effekt des niederhaltens (afaik jedenfalls) Sie sollte verhindern dass man auf eine Stellung zustürmen kann. Sie war allerdings auf entsprechende Distanzen (Carentanszene...) sehr ungenau für eine damalige Waffe. Ein Repetiergewehr konnte in der Hand eines ausgebildeten Schützens weit besser treffen. Aber hier wiederum der Haken, ein Repetiergewehrschütze braucht seine Zeit um den Gegner aufs Korn zu nehmen, ein Mg-Schütze kann es sich leisten auch mal danebenzuschiessen, denn im Bruchteil einer Sekunde folgt ja schon die nächste Kugel. Ein Gewehrschütze muss warten bis die Patronenhülse ausgeworfen wurde und eine neue Kugel in der Kammer liegt, häufig muss dazu sogar ein Hebel gezogen werden. - alle Angaben aber ohne Gewehr, manches davon hab ich vor so langer Zeit gehört dass ich mir nicht sicher sein kann alles hier in korrektem Zusammenhang wiedergegeben zu haben.

Zur Serie. Ich mag sie. Nichts erzählt die Grauen des Krieges so gut, wie wahre Geschichten. Dazu grossartige filmerische Leistungen, geniale Effekte und super Einfälle (ausgebleichtes Filmmaterial, Handkameras...) Die Schauspieler sind gut gewählt und scheinen ihr Handwerk zu verstehen.
Alles in allem sehr gut gemacht.

AriesT
19.04.2005, 21:14
@ Totoro
ich meinte in dem Augenblick, in dem er ihn erschossen hat.
Da hat Winters kalt reagiert.
Aber hast schon Recht, Gewissensbisse hatte er schon.