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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst um Vulkanausbruch


AriesT
28.04.2005, 22:48
Hallo Leute,
am Donnerstag, den 28.04.2005, kam die TV-Premiere von SUPERVULKAN.
Man hat in diesem Film gesehen, wie die Erde vernichtet werden kann. Ich habe persönlich Angst von diesem Film bekommen und hoffe, dass ich dieses Horrorszenario nicht erleben werden. Wir wissen bestimmt alle, dass es passiert.
Für die, die es nicht wissen. Unter dem YellowStone National Park in den USA befindet sich die größte Magmakammer der Erde und bricht alle 600.000 Jahre aus. Nun, die 600.000 Jahre sind rum und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die nächste Eiszeit durch diese Katastrpohe kommt.
Nun möchte ich von euch wissen:
Habt ihr Angst vor diesem Szenario?
Oder gibt es eine Katastrophe die euch vielleicht noch mehr Sorgen bereitet?
Glaubt ihr daran, dass es so enorm wird, wie im Film gezeigt? (ich glaube es)

Gruß Aries :O)

Nathan
28.04.2005, 22:54
Pah, alle 600.000 Jahre muss nichts heissen, das heisst es kann auch 100.000 Jahre früher oder später passieren, ganz zu schweigen davon dass nicht zwangsweise etwas so schlimmes passieren muss.
Ich bin zuversichtlich was die Zukunft angeht, die Menschheit hat alles überstanden und wird es auch weiterhin tun.

Corti
28.04.2005, 22:58
Natürlich sind die 600.000 Jahre grade um xD
Aber ich denke eher dass die Katastrophe wenn schon erst nächstes Jahr passiert kurz vor der Bundestagswahl, dann schickt die Regierung Hilfsmittel rüber und gewinnt dadurch nochmal die Wahl ^_^

Flow
28.04.2005, 22:59
Drückt morgen jemand auf den roten Knopf? Rammt ein riesiger Meteorit unseren Planeten? Bricht eine riesen-Magmawelle über uns herein und tötet uns alle? Gibt es tatsächlich noch Dinosaurier, die darauf warten, uns hinterrücks zu attackieren und sich die Herrschaft zurückzuerlangen? Steht die Supernova schon vor unserer Haustür?

Das sind alles so Sachen, die werden von hochmodernisierten Anlagen in der theorischsten aller theoretischen Phasen ermittelt und auf irgendwann zugeschnitten.
Ich bin der einfachen Meinung, dass du an jedem Tag deines Lebens davon ausgehen kannst, dass dies der letzte sein dürfte. Natürlich ist es nicht verboten, die Zukunft zu planen. Jedoch ist Leben ein Luxus und es gibt genug Möglichkeiten uns alle, sowie unendlich viele Zufälle, nur dich dort herauszureißen. Dadurch, dass einem diese Szenarien vor dem Auge aufgeführt werden, steigt die Angst vor dem Tod vielleicht ein klein wenig. Jedoch solltest du dir stets bewusst sein, dass auch du irgendwann elendig zugrunde gehst und dich einfach auf's Leben konzentrierst, wie du es jetzt noch führen darfst! Yeah!

Filthy Secret
29.04.2005, 12:40
Ach Mensch, ich wollte auch so einen Thread aufmachen, aber ich war zu müde nach diesen Film.

Na ja, ich finde das wirklich erschreckend wenn ich das sehe, es sieht zwar schön aus wenn man nicht dabei ist, aber das miterleben möchte ich nicht. Die Vorstellung dabei zu sein wenn das passiert macht mir schon Angst, aber ich denke nicht dass soetwas passiert wenn ich lebe, und wenn, dann habe ich Pech gehabt, man kann da eh nicht viel machen.

Ich kann mich noch errinern, vor ein Paar Jahren, als der Mount St.Helens in den USA ausgebrochen ist, da war ganz genau das gleiche Szenario, nur weniger schlimm, und ein Jahr zuvor, ich weiss aber nicht mehr wo, gab es auch eine Eruption eines Vulkanes und der feine Aschenstaub war bis hier in Deutschland gekommen, also sieht man dass man nie davor sicher ist. Diese 600.000 Jahre Theorie finde ich also nicht so real, es kann genau so alle 100.000.000 Jahre passieren, oder nach 1000 Jahre nochmal, das kann man niemals wissen.

Nun ja, ich fand den Film zumindest gut gemacht und er hat uns auch gezeigt wie wir ausgelöscht werden könnten, aber es gibt da bestimmt noch andere Sachen die uns vor einen riesen Vulkanausbruch töten können... Stellt euch vor die Sonne explodiert auf einmal, oder ein riesen Meteorit kommt auf unseren Planeten und zerstört alles, usw.

Ich persönlich habe nur Angst wenn ich daran denke dass ich dabei bin, aber Angst davor zu haben dass es passieren wird wenn ich noch lebe, die habe ich nicht, das ist mir zu unwahrscheinlich.

Sparkfist
29.04.2005, 13:54
Diese 600.000 Jahre Theorie finde ich also nicht so real, es kann genau so alle 100.000.000 Jahre passieren, oder nach 1000 Jahre nochmal, das kann man niemals wissen.
Das stimmt so nicht. Man kann zwar niemals wissen, wann sowas passiert, aber den Zeitraum kann man schon eingrenzen, denn diese Ereignisse treten ja nicht einfach spontan auf, sondern beruhen auf einer Entwicklung, die sich eben über den genannten Zeitraum erstreckt. Und anhand von Forschungsergebnissen lässt sich da schon einiges bestimmen. Wenn man allerdings die, relativ zur durchschnittlichen Lebensspanne des menschlichen Individuums betrachtet, gigantischen Jahreszahlen sieht, dann sollte man nicht gleich in Sorge geraten, dass einem etwas zustoßen könnte, da Abweichungen von hunderten von Jahren ja leicht zu vernachlässigen wären.

ERGÄNZUNG:
Um eine solch starke Veränderung von Zyklen hervorzurufen, wie du sie beschreibst, müssten sicherlich schon massive Eingriffe in beeinflussende Faktoren stattfinden. Dann wäre es wohl möglich, dass die Zeitspanne differiert. Aber da alles in dieser Welt ein Gleichgewicht anstrebt, wäre es wohl eher unwahrscheinlich.

AriesT
29.04.2005, 15:08
Kleiner Einwurf in die Diskussion.
Seit dem Beginn der Beobachtung des YellowStone Parks hat sich der Boden um etwa 2cm gesenkt (oder gehebt, ich weiß es nicht mehr). Ein deutliches Anzeichen auf eine vulkanische Aktivität.
Aber ich muss euch zustimmen, dass es in unserem Leben passiert ist eher unwarscheinlich. Aber man kann das ja nicht ausschließen. Mutter Natur hat so einige Überraschungen parat

Nathan
29.04.2005, 15:28
Aber da alles in dieser Welt ein Gleichgewicht anstrebt
Das wär mir arg neu. Woher kommt das?
Ein deutliches Anzeichen auf eine vulkanische Aktivität.
In dem Gebiet ist die Gegend wohl schon seit Jahrmillionen vulkanisch aktiv. Das heisst nur dass irgendwann auch mal ein Ausbruch kommt. Aber der kann auch klein sein, oder mehrere winzige Ausbrüche, es muss nicht zwingend das beschriebene Horrorszenario sein bei dem der ganze Boden des Yellowstone Parks in die Stratosphäre gepustet wird.

Sparkfist
29.04.2005, 15:56
Das wär mir arg neu. Woher kommt das?
Ich nenne mal ein paar Beispiele:
Jäger und Beute in der Tierwelt stehen in einem regulierenden Verhältnis zueinander. Wenn es viele Jäger gibt, dann gibt es durch sie bald weniger Beute. Wenn es aufgrund von Nahrungsmangel wieder weniger Jäger gibt, dann wieder mehr Beute. Durch letztere Tatsache ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Jäger wieder Beute kriegt. Es pendelt also, wenn man mal alle äußeren Faktoren vernachlässigt, immer um einen Mittelwert herum und von einem Extrem zum anderen. Letztendlich geschieht nur immer wieder ein ausgleich.

Der Wind ist auch ein schönes Beispiel. Winde sind auch nur ein Ausgleichsphänomen.

Im Weiteren beruht die Beziehung zwischen Biozönose und Biotop in einem Ökosystem auch immer auf mehr oder weniger komplizierten Beziehungen, die letztlich eine Grundlage erschaffen, die zwar nicht immer absolut stabil ist, aber um einen Nullpunkt schwankt, wie im ersten Beispiel. Dieser Nullpunkt wird durch Ausgleichsmechanismen immer wieder erreicht, bis dann z.B. ein neuer Faktor auftritt und das Gleichgewicht derart zerstört, dass das Biotop abgeändert wird oder gar verschwindet. Daraus lässt sich folgern, dass biologische Existenzen, die sich nicht in ein bestehendes Gleichgewicht eingliedern, also eine Nische finden können, zum Aussterben verurteilt sind.
Daraus folgere ich persönlich:
Alle Naturphänomene existieren im Zusammenspiel mit und unter Einfluss von anderen, die letztendlich auf einem Gleichgewicht beruhen.

Gegenbeispiele?

Nathan
29.04.2005, 16:14
Das hat weniger mit einem Gleichgewicht zu tun. Der Wind entsteht ja durch Hoch und Tiefdruckgebiete und "fliesst" nur, weil die Athmosphäre aus Gasen besteht, die alle in etwa gleich stark zum Erdmittelpunkt streben, dies aber wegen der festen Masse nicht können.
Jäger und Beute sind auch nie in einem wirklichen Gleichgewicht, gerade dies zeichnet Evolution ja aus, die ständige Veränderung von Verhältnisse, die einen Überlegen und den anderen Unterlegen macht. Sicher, häufig ist ein ungefähres Gleichgewicht vorhanden, dies ist aber wirklich nur ungefähr, denn über längere zeiträume wird entweder der Jäger oder die Beute überhand nehmen.
Ich halte nichts von dieser Gleichgewichtstheorie, sie ist mir etwas zu einfach und kurz gedacht. (letztenendes kann ich ja sogar Flüssigkeiten krümmen ohne dass sie zerfliessen, jeder der Tropfenweise Flüssigkeit auf einen eigentlich vollen Becher gibt wird das sehen, die Oberflächenspannung hält das Wasser obwohl es eigentlich zu einer glatten Oberfläche zerfliessen müsste. Das ist auch der Grund warum Wasser sicht nicht gleichmässig über die ganze Küche verbreitet wenn man mal ein paar Tropfen verschüttet)

Sparkfist
29.04.2005, 16:39
Jäger und Beute sind auch nie in einem wirklichen Gleichgewicht, gerade dies zeichnet Evolution ja aus, die ständige Veränderung von Verhältnisse, die einen Überlegen und den anderen Unterlegen macht.
Wenn man den Rahmen etwas erweitert und die Evolution miteinbezieht (das wäre ein sehr großer Rahmen, da der Begriff Evolution ja nicht für Zeitspannen zwischen heute und morgen verwendet wird), dann kann man tatsächlich beobachten, dass sich das Verhältnis zwischen Beute und Jäger verschiebt. Dennoch ist der augenblickliche Zustand immer einer, der durch Ausgleichserscheinungen geprägt ist.

Tatsächlich ist die Idee des Gleichgewichts auch keine einfache Sache. Das liegt auch an der Anzahl der Faktoren, die normalerweise auf einen Standort oder ein Lebewesen einwirken. Jeder Faktor unterliegt gewissen Schwankungen, die wieder durch andere Faktoren hervorgerufen werden. So entsteht am Ende ein Netz aus unvorstellbar vielen Faktoren, die jederzeit auf die Veränderungen ihrer Umwelt selbst reagieren müssen. Das könnte nun zu Zitaten physikalischer Gesetze führen, aber ich bin dazu zu faul.

Sicher, häufig ist ein ungefähres Gleichgewicht vorhanden, dies ist aber wirklich nur ungefähr, denn über längere zeiträume wird entweder der Jäger oder die Beute überhand nehmen.
Wie gesagt, unter Ausschluss aller äußeren Faktoren lässt sich solch eine Beobachtung, wie ich sie in meinem Beispiel angedeutet habe, machen. Wenn andere Einflüsse dazukommen, dann kann die schon stark dezimierte Zahl der Individuen der einen Art z.B. selbst noch an Nahrungsmangel zugrundegehen, was wieder mit weiteren Faktoren zusammenhängt.

letztenendes kann ich ja sogar Flüssigkeiten krümmen ohne dass sie zerfliessen, jeder der Tropfenweise Flüssigkeit auf einen eigentlich vollen Becher gibt wird das sehen, die Oberflächenspannung hält das Wasser obwohl es eigentlich zu einer glatten Oberfläche zerfliessen müsste.
Bei diesem Vorgang wirken Kräfte. Das Wasser über dem Rand des Glases fließt erst dann ab, wenn die Oberflächenspannung nicht mehr stark genug ist, um gegen den Druck anzukommen. Dies geschieht aber auch nur so lange, bis soviel Wasser abgeflossen ist, dass die Oberflächenspannung wieder gleich stark ist wie der Druck. Ein Ausgleich, der zum Gleichgewicht führt.

Gerade hatte ich noch ein tolles Beispiel, leider habe ich es vergessen. Ich möchte aber daran erinnern, dass ich formulierte:
Es wird ein Gleichgewicht angestrebt. Dass dieses oft überschritten wird, das liegt in der Natur des Wettkampfes, wie du ja auch schon festgestellt hast. Das ändert aber nichts an dem Bestreben.

Nathan
29.04.2005, 16:43
Ich bezweifle trotzdem dass dieses Bestreben überhaupt existiert. Das einzige Bestreben dass, wollen mir mal in unserem Rahmen bleiben, beim Leben von Natur aus existiert ist das Streben nach Überleben der Art. Du scheinst der Natur hier aber eine höhere Ordnung unterstellen zu wollen, der sich alle einzelnen Teile beugen müssen. Nur in dem Fall frage ich: wieso hat der Mensch so viele Arten vernichtet ect. steht er etwa ausserhalb dieses Gleichgewichtsstrebens, hat sich also aus der Natur ausgelöst?

Sparkfist
29.04.2005, 17:12
wieso hat der Mensch so viele Arten vernichtet ect. steht er etwa ausserhalb dieses Gleichgewichtsstrebens, hat sich also aus der Natur ausgelöst?
Hach, das macht Spaß! :D Leider bewegen wir uns ziemlich stark von der eigentlichen Diskussion weg.

Eigentlich würde ich persönlich diese Erkenntnis des Gleichgewichts am ehesten der Chemie entlehnen. Ich bewege mich hier immer wieder zwischen Lehren der Biologie und eigenen Überlegungen. Wenn ich also von der Chemie ausgehe, in der wir von Molekülen erfahren, die unter einem Kräftegleichgewicht existieren, dann müsste ich wohl sagen, dass die Lebewesen letztendlich eigenständige Spielbälle sind, die eben auch gewissen Gesetzen folgen müssen. Wir müssen uns mit den physikalischen Gesetzen abfinden. Wir können sie erforschen und in einen Zusammenhang bringen, aber sie nicht verändern. So sind wir auch der Natur ausgesetzt und ein Teil von ihr.
Das Bewusstsein erlaubt es uns Entscheidungen zu treffen. Wenn diese am Ende die Ausrottung von Arten zur Folge haben, dann ist das zwar traurig, aber Tatsache. Da diese Art existierte muss sie auch in Beziehungen zu anderen Lebewesen und Naturerscheinungen gestanden haben. Die Ausrottung hinterlässt eine Lücke, die geschlossen werden muss. Dies kann durch das Eindringen anderen Arten geschehen oder durch das Sterben weiterer Arten. Was jedoch unweigerlich erfolgt ist eine Reaktion, die einen Ausgleich der Situation anstrebt.
Der Mensch kann sich dem Netz, das aus den Beziehungen zwischen den Lebewesen entsteht nicht entziehen. Er muss auch Nahrung zu sich nehmen.
Nur weil der Mensch die Kraft dazu hat Arten zu vernichten, ist er doch nicht der Natur entkommen, selbst wenn man diese Gleichgewichtstheorie vertritt.

Ich möchte auch nicht behaupten, dass das Denken und Handeln einem Gleichgewichtsstreben folgt. Der Mensch ist fehlbar. Die Natur nicht, sie ist einfach nur. Und was in ihr ist und insbesondere bleibt, das ist richtig. Sehe ich jedenfalls so.

Naoki
29.04.2005, 19:05
ich dacht das ganze wäre nur ein Film?
Es ist also wirklich so, dass wir auf einer "tickenden Zeitbombe" sitzen, und sie schon längst überfällig ist?

Wären wir nicht sicher?Es müsste doch absehbar sein, wenn er ungefähr ausbricht... man könnte jeden evakuieren, oder?

Ich habe den Film leider nicht gesehen, insofern....

AriesT
29.04.2005, 19:22
ich dacht das ganze wäre nur ein Film?
Es ist also wirklich so, dass wir auf einer "tickenden Zeitbombe" sitzen, und sie schon längst überfällig ist?

Wären wir nicht sicher?Es müsste doch absehbar sein, wenn er ungefähr ausbricht... man könnte jeden evakuieren, oder?

Nun, laut dem Film (es war eine Dokumentation basierend auf wissenschaftliche Daten!!) IST es eine Zeitbombe. Ob das nun in diesem Mega-Ausmaß eintreffen wird ist fraglich. ICh denke mir, da haben die Produzenten ein wenig übertrieben.
Allerdings kann man gar nicht evakuieren. Die paar Mio. Menschen um den Krater herum, ok. Aber die Katastrophe wird globale Folgen haben. Schwefel wird die halbe Erde umschlingen.
Was danach kommt?
Vereisung des Planten, EISZEIT.
AUch das könnte gut eine übertriebene Fiktion aus dem Film sein. MAn kann sich aber nicht sicher sein.

Mach dir keine Angst Hacker, du wirst das glaube ich nicht mehr erleben.

Naoki
29.04.2005, 19:59
in dem Sinne hab ich eigentlich keine Angst ^^
wusst nur nichts vom Film...
und ich glaube kaum, dass dasder jüngste tag sein wird, schließlich müsste das ja wohl schonmal passiert sein, es geht also weiter xD

Freakie
06.05.2005, 00:48
Das Thema wird in vielen Dokumentationen behandelt. Fakt ist: Der Wasserspiegel des Yellow Stones Sees steigt sichtbar. Bäume, die einst trocken standen, stehen mittlerweile unter Wasser. Der Yellow Stone Nationalpark befindet sich in einem riesigen Krater, entstanden beim letzten Ausbruch. Vulkanische Aktivität braucht man nicht an Bodenbewegungen nachweisen - nicht umsonst ist das Areal für seine Geysire und heißen Quellen bekannt. Wenn er explodiert, sterben US-Amerikaner. Millionen von Mitmenschen werden sich freuen. Ich mich nicht. Mir macht es aber auch keine Angst. Europa wird die direkte Explosion nicht betreffen. Die schlechteren Luftverhältnisse, der Erkaltung der Erde und dem schwarze Regen stehen moderne Technologien entgegen, die zumindest die gesundheitlichen Gefahren entkräften. Sicher, das Leben wird an Qualität verlieren. Schade drum. Aber erleben werden wir es wohl so oder so nicht mehr. Und selbst wenn er doch in den nächsten 100 Jahren ausbrechen sollte, was ich stark bezweifel, können wir bis dahin schon alle von einem Atomkrieg oder einer Adamschen intergalaktischen Umgehungsstrasse zum Opfer gefallen sein.

AriesT
25.05.2005, 18:59
Ein Vulkanausbruch könnte auch einen großen Teil der Insel "La Palma" (glaube ich) ins Meer schieben, was auch eine schlimme Flutwelle zur Folge haben wird. Kameras wurden auch da schon aufgestellt. Dies ist viel warscheinlicher als der Ausbruch vom Yellow Stone Park.
Das habe ich einmal in einem Berich in Welt der Wunder vor etwa 1 1/2 Jahren gesehen.

[Septic]
25.05.2005, 19:35
Kann man es effektiv verhindern, wenn sich Magmamassen ihren Weg aus dem Erdinnern bahnen? Ich denke nicht. Die Menschen sollten aus derartigen Regionen wegziehen, statt ein solches Gewese darum zu machen.
Wenn's hier in Kiel nen "heissen" Vulkan gäbe, würd ich hier auch nicht wohnen.

AriesT
25.05.2005, 20:15
Nun ja....der Vogelsberg war, so weit ich weiß, ein Vulkan. Da ich in Hessen wohne, würde ich die Achsewolke garantiert abbekommen. Da kann man auch nicht von heute auf morgen umziehen.
Die Menschen dort denken garantiert genau so. Lieber bei seinem schwer erarbeitetem Besitz sterben, als alles zu hinterlassen, was ihnen lieb ist.

Allerdings hat man ja gesehen, was mit Pompei passiert ist.

Coincidence
25.05.2005, 20:38
Oh Leude, süscher, bald sind 600.000 Jahre und 387 Sekunden herum und das Ding bricht wieder aus. Super. Wie kann man sowas eigentlich so genau bestimmen? Himmel, was ein Pupes ... ich behaupte mal, keiner von uns erlebt noch wie das Ding ausbricht. o_O Fert'sch.

Coincidence