Black Corpse
09.05.2005, 03:38
Titel: "Unleashed - Entfesselt" oder auch "Danny the dog"
Jahr: 2oo5
Genre: Action/Drama
Darsteller: Jet Li, Morgan Freeman, Bob Hoskins, Kerry Condom...
Inhalt:
Normales menschliches Verhalten ist ein Fremdwort für Danny (Jet Li), einen jungen Mann mit der Wissenstand und der sozialen Reife eines kleines Kindes. Von seinem "Besitzer" Bart (Bob Hoskins) wurde er zur Kampfmaschine gedrillt, muß sich jedoch mit einem Halsband versehen jedoch sonst stets in einem Käfig aufhalten, um für Bart in illegalen Gladiatorenkämpfen mit tödlichem Ausgang anzutreten. Als Bart nach einem schweren Unfall ins Koma verfällt, ist Danny auf einmal auf sich gestellt - und gerät an den blinden Klavierstimmer Sam (Morgan Freeman), der ihn behutsam in die normale Welt einführt und ihm beibringt, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Nur eines Tages wacht Bart aus seinem Koma wieder auf und will seinen Besitz zurück. Bald steht Danny vor schweren moralischen Entscheidungen...
Review:
In der Eingangsszene gehts schon gleich richtig zur Sache. Bart nimmt seinem "Hund" Danny das Halsband ab, woraufhin Danny zur Kampfbestie mutiert. Im ganzen Film scheint es so, als würde Danny keinen Schmerz verspüren. Er steckt alles ein und teilt noch mehr aus. Dannys Kampftechniken erinnern oft eher an einen Shaolin-Meister, was ziemlich ungewöhnlich für jemanden ist, der seit Kind auf wie ein Hund im Käfig aufgezogen wurde.
Obwohl sich der Streifen doch etwas von der Realität abhebt und manchmal überzogen wirkt, hat er es doch geschafft mich zu fesseln. Die Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet, erzählen alle eine mehr oder weniger tiefe und klare Story und die Darsteller spielen ihre Rollen auch sehr gut. Besonders Danny weiss zu beeindrucken. Anfangs sieht man in ihm wirklich nur einen Hund, der zum Töten da ist. Später, als er den blinden Klavierstimmer und seine Tochter kennenlernt, entfaltet er langsam seinen wahren Charakter. Er ist verwirrt und muss erstmal lernen sich in dieser für ihn neuen Welt zurecht zu finden. Der geistige Wandel vom Tier zum Menschen kommt dabei richtig gut rüber. Als ihn sein Herrchen wieder "einfängt" erklärt Danny dass er nicht mehr töten will. Schliesslich kommt es zum Streit und... naya genug gespoilert. Zu erwähnen wäre noch der wichtige Punkt, dass Danny auf der Suche nach seiner Vergangenheit ist. Nach und nach wird ihm alles klar, was auch zum relativ tragischen Ende des Filmes führt.
Insgesamt ein wirklich nettes Konzept. Der Versuch ein Drama zu schaffen hat meiner Meinung nach wegen der reichlichen Action nicht ganz geklappt. Dennoch ein guter Film, bei dem doch eine gewisse Message rüberkommt und bei dem man die Wandlung, die Gefühle und das Denken eines zerstreuten Menschen beobachten kann. 8/10 Punkten
MfG
blacky
Jahr: 2oo5
Genre: Action/Drama
Darsteller: Jet Li, Morgan Freeman, Bob Hoskins, Kerry Condom...
Inhalt:
Normales menschliches Verhalten ist ein Fremdwort für Danny (Jet Li), einen jungen Mann mit der Wissenstand und der sozialen Reife eines kleines Kindes. Von seinem "Besitzer" Bart (Bob Hoskins) wurde er zur Kampfmaschine gedrillt, muß sich jedoch mit einem Halsband versehen jedoch sonst stets in einem Käfig aufhalten, um für Bart in illegalen Gladiatorenkämpfen mit tödlichem Ausgang anzutreten. Als Bart nach einem schweren Unfall ins Koma verfällt, ist Danny auf einmal auf sich gestellt - und gerät an den blinden Klavierstimmer Sam (Morgan Freeman), der ihn behutsam in die normale Welt einführt und ihm beibringt, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Nur eines Tages wacht Bart aus seinem Koma wieder auf und will seinen Besitz zurück. Bald steht Danny vor schweren moralischen Entscheidungen...
Review:
In der Eingangsszene gehts schon gleich richtig zur Sache. Bart nimmt seinem "Hund" Danny das Halsband ab, woraufhin Danny zur Kampfbestie mutiert. Im ganzen Film scheint es so, als würde Danny keinen Schmerz verspüren. Er steckt alles ein und teilt noch mehr aus. Dannys Kampftechniken erinnern oft eher an einen Shaolin-Meister, was ziemlich ungewöhnlich für jemanden ist, der seit Kind auf wie ein Hund im Käfig aufgezogen wurde.
Obwohl sich der Streifen doch etwas von der Realität abhebt und manchmal überzogen wirkt, hat er es doch geschafft mich zu fesseln. Die Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet, erzählen alle eine mehr oder weniger tiefe und klare Story und die Darsteller spielen ihre Rollen auch sehr gut. Besonders Danny weiss zu beeindrucken. Anfangs sieht man in ihm wirklich nur einen Hund, der zum Töten da ist. Später, als er den blinden Klavierstimmer und seine Tochter kennenlernt, entfaltet er langsam seinen wahren Charakter. Er ist verwirrt und muss erstmal lernen sich in dieser für ihn neuen Welt zurecht zu finden. Der geistige Wandel vom Tier zum Menschen kommt dabei richtig gut rüber. Als ihn sein Herrchen wieder "einfängt" erklärt Danny dass er nicht mehr töten will. Schliesslich kommt es zum Streit und... naya genug gespoilert. Zu erwähnen wäre noch der wichtige Punkt, dass Danny auf der Suche nach seiner Vergangenheit ist. Nach und nach wird ihm alles klar, was auch zum relativ tragischen Ende des Filmes führt.
Insgesamt ein wirklich nettes Konzept. Der Versuch ein Drama zu schaffen hat meiner Meinung nach wegen der reichlichen Action nicht ganz geklappt. Dennoch ein guter Film, bei dem doch eine gewisse Message rüberkommt und bei dem man die Wandlung, die Gefühle und das Denken eines zerstreuten Menschen beobachten kann. 8/10 Punkten
MfG
blacky