Farmer Fran
18.01.2006, 22:57
Abschnitt #1
29.05.2005 - 04.06.2005
Scar 29.05.2005 14:51
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Tel-Nida (Hier beginnt euer Abenteuer)
ist die Haupstadt und das Handelsmonopol am Drei-Ring-Meer. Die riesige Stadt, die auf einer Seite zum Meer offen und auf der anderen Seite vor Plünderern und Sandstürmen durch eine geschlossene Mauer mit drei Stadttoren geschützt ist, ist die Kaiserresidenz. Durch die engen Straßen patroullieren ununterbrochen kaiserliche Beamte, um Unruhe zu beenden und dunkles Gesindel auszutreiben. Doch selbst diese Überwachung schreckt Schmuggler, Diebe und andere Gestalten nicht ab, um in den vielen Gaststätten ihr zwielichtes Geschäft zu tätigen.
Das Händlerviertel ist unterirdisch angebracht und wird durch Fackeln beleuchtet. Die hohe Tondecke hält die Sonne, und somit den größten Teil der Mittagshitze ab.
Scar 29.05.2005 16:21
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Die Situation sieht wie folgt aus:
Ihr startet euer Abenteuer hier an einem beliebigen Ort in der Stadt, zur Zeit ist es fast unmöglich Tel-Nida zu verlassen weil die Stadt von Banditenbanden eingekreist ist welche von der kaiserlichen Garde nur durch starke Barrikaden zurückgehalten werden.
Wollt ihr aus der Stadt verschwinden?
Oder habt ihr einen Auftrag?
Denk euch was aus, viel Spaß.
Snowsorrow 04.06.2005 11:45
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Die gewohnte Marktskulisse begleitet mich, als ich zu dieser frühen Stunde zielstrebig durch die staubigen Straßen von Tel-Nida schreite. Die drei Sonnen stehen bereits hoch am Himmel und zwingen mich im Wandschatten der Tonhäuser zu spazieren, um auch ohne den großen Rundhut auf meinem Rücken den Tag zu beginnen. Ich bleibe stehen und blicke mich um.
"Händler die lauthals ihre Ware an den Mann bringen wollen und dabei um jeden Imperator feilschen- wie immer."
Plötzlich rinnt kühles Wasser an meinen Füßen entlang. Sofort blicke ich ab und bemerke einen sogenannten Kühler der mit seiner Schubkarre weiter durch die Straßen zieht. Der Beruf der Kühler ist eben so einfach wie genial:
Sie müssen mit Eimern voller Salzwasser, das wir hier in Tel-Nida mehr als bgenug haben, durch die Stadt ziehen und den sandigen Boden damit begießen um ihn zu kühlen- ohne sie, würde man es hier nur hohen Absätzen aushalten.
Erfreut gehe ich durch den schlamigen Sand weiter und lege meine Hand auf die beiden Sichelklingen an meiner Linken. Zwar patroullieren hier überall kaiserliche Soldaten, doch aus eigener Erfahrung bin ich beruhigter mit dem kühlen Stahl an meinen Handflächen.
An einer Holztür mache ich halt. Ein Zinnschild sagt Caius' Handelskammer über dieses Gebäude. Ich rücke nochmal mein Gesichtstuch am Hals zurecht und trete ein. Ein Schwall abgestandener warmer Luft kommt mir entgegen.
"Tag Tî.", begrüsst mich der beleibte Mann hinter einem Tresen, der mit einem Tuch ein hölzernes Kästchen poliert. Das Tuch ist jedoch so dreckig, das er es mehr verdreckt als reinigt.
"Morgen Caius."
Ich trete an den Tresen und fummele an meiner Hüfttasche rum. Ich hole ein zusammengerolltes Pergament heraus und lege es vor Caius, der neugierig aufblickt.
"Was ist es diesmal?", fragt er und legt seine Arbeit zur Seite und hebt die Rolle auf.
"Die Flussgebiete in der Nähe von Korrimdor."
Er nickt abwesend und legt die Karte wieder zurück.
"Wie immer wunderbar."
Er lächelt und zeigt dabei seine schiefen gelblichen Zähne.
"Das sollte dir fünf Silberlinge einbringen."
"Sieben waren ausgemacht."
"Aber die Flussgebiete hast du mir bereits vier Mal gebracht."
"Die Kovois brauchen diese Karten. Außerdem ist dort eine neue Quelle eingezeichnet."
"Sechs."
Ich atme genervt aus.
"Du bringst mich in den Ruin.", sagt Caius und holt sieben silberne Imperatoren aus seiner Hose.
"Danke", grinse ich und packe meinen Lohn ein. Das sollte mich für einen oder zwei Tage über Wasser halten.
"Ah, und bevor ich es vergesse: Akii wollte Dich heute erwischen. Er ist immer noch wütend wegen dem Kampf vor ein paar Tagen."
An diesen Tag werde ich mich noch lange erinnern. In einer Kneipe hatte Akii, mein Fein seit ich denken kann, angefangen zu pöbeln und meinen Klienten verletzt, da kam ich dazwischen und habe ihn nach einigen Schlägen am Boden. Dabei habe ich seine nicht vorhandene Ehre verletzt und nun muss ich mich mit seinen Drohungen rumplagen. Doch auch wenn er nicht viel ausrichten kann- seine Handlanger können gefährlich werden.
"Nochmals Danke, Caius."
Rufe ich und schreite zur Tür, als diese plötzlich aufreißt- Akii und mit drei Männern im Schlepptau.
"Da ist er."
Mäde 04.06.2005 12:31
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Der Tag ist noch jung.
Langsam schreite ich durch die noch lehren Strassen. Tel-Nidas. Ein leichtes Lüftchen lässt den Staub aufwirbeln.
Wenig später beim Markt angekommen zeigt sich schon die gewohnte Belebtheit. Händler preisen ihre Waren an und einige Künstler unterhalten das schaulustige Volk.
Da sich die Sonnen langsam zu heben beginnen, beschliesse ich, mir unter einer der -zum Schutze gegen die Sonne aufgspannten- Planen ein Plätzchen zu Suchen. Sorgfältig setzte ich mich auf den Boden. Mit geüter Hand stimme ich ein Liedchen an.
Ich habe in Letzer Zeit kaum etwas verdient, der Hunger nagt an mir.
Doch die Bürger Tel-Nidas scheinen andere Sorgen zu haben, als dass sie die feinen Klänge ,die meine Gitarre hervorbringt, kümmern würden...
Farmer Fran 04.06.2005 12:31
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Die Sonne geht am Horizont unter... es ist schön kühl, ich liege am Strand, lauwarmes Wasser umspült meine Beine; das Paradies...
Langsam öffne ich meine Augen und sehe eine Wand aus Ton; ich habe nur geträumt. Qualvoll schiebe ich die Decke von mir, um mich seitwärts aus dem Bett fallen zu lassen. Der Boden ist nicht sonderlich gemütlich, aber ich bleibe eine Zeit lang liegen. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, ohne dass ich sagen könnte, was es ist.
Ich stehe auf, genau genommen ziehe ich mich an der Kommode hoch und sehe in den Spiegel. Eine düstere depressiv wirkende Gestalt schaut mir in die Augen. Nicht genug, eine Sonne scheint durch das Fenster hinter mir und direkt in den Spiegel, blendet mich. Ich kneife die Augen zusammen und weiche aus dem Lichtkegel.
Langsam kann ich wieder klar denken, aber immer noch glaube ich, dass irgendetwas einfach nicht stimmt. Ich streiche meinen knielangen Rock glatt, mit ihm ist alles bestens. Gähnend greife ich nach meiner Weste, ziehe sie über. Wo sind meine Schuhe?
Ich falle vornüber, absichtlich, liege neben dem Bett und fische nach den Schlappen darunter. Der Tonboden wirkt so wunderbar weich und beinahe wäre ich wieder eingeschlafen, doch schließlich bringe ich es fertig wieder aufzustehen, ziehe mir die Schlappen an und starre die Wand an.
Ich habe es endlich geschafft mich anzuziehen.
Sehr gut.
Und jetzt?
Jetzt weiß ich, was nicht stimmt, es ist beinahe Mittag; normalerweise weckt mich mein Vater am frühen Morgen, schließlich muss doch Feldarbeit betrieben werden. Ich weiß nicht, was ich tun soll, sehe mich um.
Ein Zettel liegt auf der Kommode.
Ich hebe ihn auf.
Unleserliche Hieroglyphen.
Ich drehe ihn um.
Lieber Fran,
wie dir sicher schon aufgefallen ist haben wir in den letzten Monaten einen Großteil der Einrichtung verkauft und viel Geld gespart. Sicher weißt du auch noch, dass wir dir eine Überraschung versprochen haben - heute ist es so weit.
Wir sind ausgewandert.
Alles Gute,
Deine Eltern
Ich denke einen Moment lang nach.
Jetzt bin ich hier also alleine.
Ein verkommenes beinahe leerstehendes Tonhaus gehört nun mir.
Ebenso mein ist ein großes vertrocknetes Feld an der Meerseite, das vereinsamt zwischen Hafengebäuden in der Sonne brennt.
Ich bin ganz allein, habe kein Geld und mir gehört ein wertloser alter Bauernhof.
Geil.
Ich lege mich mit meinen Sachen ins Bett und schlafe noch eine Runde.
Snowsorrow 04.06.2005 12:41
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Akii grinst mich an.
"Da bist Du also."
Ich gehe einen Schritt zurück und blicke mich um. Für einen Kampf zu eng...
"Auf ihn."
Schreit er und die drei kräftigen Dunwa stürmen los.
Ich drehe mich um und presche los. An dem Tresen angelangt stütze ich mich am Holz ab und schwinge mich elegant über. Caius geht einen entsetzten Schritt zur Seite und lässt mich vorbei. Ich stürme hinter den ledrigen Vorhang der den Bereich für Kunden von dem für den Händler abgrenzt und renne die daraufhinfolgende Treppe hinauf. Ich höre die Schreie unten und wie die Männer auf das Holz springen.
Im Raum oben angelangt blicke ich aus dem offenen Fenster- vier Meter hinab. Das einzige, was ich dadurch erreichen könnte, ohne mir etwas zu brechen wäre das Dach auf der anderen Seite.
Ich drehe mich nocheinmal um und sehe die drei Männer die in das Zimmer kommen.
Ich grinse unsicher und gehe einen Schritt auf sie zu. Dann drehe ich mich um und renne auf das Fenster zu und springe.
NPCs 04.06.2005 12:48
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Das Schicksal / Tî
Tî nimmt Anlauf und springt. Von einem der dahinterstehenden Dunwa hört er plötzlich Gelächter. Der Fensterrahmen war zu klein.
Schlawi 04.06.2005 12:51
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,,Ah...Tel-Nida...endlich wiedermal daheim!" ich atme tief ein. Dabei mustere ich die belebten Straßen der Stadt. Tagelöhner, Händler sowie gewöhnliche Leute schlender durch den Marktplatz auf der Suche nach Nahrungsmitteln oder anderen Waren.
Hmm...beim Marktplatz sollte ich vorsichtig sein, hin und wieder kommen hier Boten der Bruderschaft vorbei...
Ich ziehe die Kapuze meiner Pancho-Kutte tief ins Gesicht, sodass man nur wenige Konturen meines Gesichtes erkennt.
,,Nahrungsmittel aller Art! Kommt und kauft, ganz frisch!"
Das...hehe...
Ich laufe auf den Händler zu und tretet hinter den Marktstand.
,,Was soll das!? Gehen sie sofort zu..."
,,Begrüßt man so einen alten Freund?"
,,Was zum..."
Die Kapuze wird von mir abgesetzt.
,,Ah..ah..hahahaha...Corvinus! Ich glaub es ja nicht, was machst du denn hier?"
Der Händler umarmt mich herzhaft.
,,Tiberion, es ist wegen der Bruderschaft. Ich bin dort ausgestiegen..."
,,Was? Moment!"
Tiberion stellt ein kleines Schild auf den Marktstand auf dem steht, dass er in Kürze zurück kommen wird. Danach packt der junge Mann mich am Arm und schleift mich in eine kleine Gasse.
,,Wie du bist da ausgestiegen? Wie soll das denn gehen?"
,,Naja so richtig aussteigen kann man da ja nicht, da gibt es ja nur einen Weg wie du sicherlich weisst, und zwar der Weg des Todes...."
Tiberion nickt und schüttelt sogleich nervös den Kopf.
,,Und was hast du nun vor?"
,,Ich werde gegen die Bruderschaft kämpfen! Ich werde ihre heimtückischen und mörderischen Taten aufdecken und ihnen das Handwerk legen!"
Mein alter Freund schaut mich verdutzt an und fällt sogleich in ein herzhaftes Lachen.
,,Haha, Corvinus, deine Witze werden immer besser, hmhmhm,...bei Eon, du bist mir einer!"
Mein Blick ist standhaft und ernst, schließlich begreift Tiberion, dass dies mein vollkommener Ernst ist.
,,Du willst gegen die Bruderschaft antreten? Bist du den von Sinnen?"
,,Nein, ich erkenne nur die Wahrheit, aber alleine schaffe ich das nicht Tiberion...ich werde Hilfe benötigen..."
,,Nein, lass mich da aus dem Schneider, ich hab schon so genug Probleme, mit der Bruderschaft will ich nichts am Hut haben!"
,,Aber Tiberion...!"
Mein flehernder Blick durchbohrt den Händler, dieser erwiedert diesen mitleidsvoll.
,,Ach Tiberion, weisst du noch damals in der Wüste..."
Mein Freund schaut ernst aber dennoch leicht konfus.
,,Ja...was willst du damit sagen?"
,,Och nichts, nichts,...hab dir ja nur mal schnell das Leben gerettet...aber ist ja nicht der Rede wert, also Tiberion, war nett mir dir, wir sehen uns irgendwann!"
Ich drehe mich um und mache Anstalten davonzuschlendern, da packt mich die Hand meines Freundes an der Schulter.
,,Pff...immer das selbe mit dir, immer ist man dir einen Gefallen schuldig.
Wenn ich dabei aber sterben werde, ist es deine Schuld!"
Mit diesem Satz schlägt Tiberion mir mit seiner Faust in die Schulter, ich lächle freundlich.
,,Danke alter Freund! Du wirst es nicht bereuen! Wir treffen uns heute im Gasthaus : Tel-Nidas Traum"
Tiberion nickt, schlendert zu seinem Marktstand und geht seiner Arbeit nach, derweil streife ich durch die Stadt nach anderen Bekannten.
Farmer Fran 04.06.2005 13:06
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Ich entschließe mich dazu mein geliebtes Bett zu verlassen und mich draußen ein wenig umzusehen, nicht, weil ich in irgendeiner Form Lust auf Bewegung hätte, sondern weil mein Magen knurrt.
Mein Zimmer ist nicht sonderlich groß, ein Bett, eine Kommode, ein Fenster, ein Spiegel. Ich gehe durch die Tür in den Flur, über eine Leiter kommt man ins fensterlose Dachgeschoss, das vollkommen leer steht. Links ist die Tür, die zum Zimmer meiner Eltern führt. Es sieht ganz so aus, als hätten sie letzte Nacht auch das Bett verkauft, nur zwei Fenster sind als Inventar übrig geblieben.
Ich gehe aus dem Haus. Vor mir liegt das Feld, auf dem ausschließlich Salzkorn wächst, eine erstaunliche Pflanze, die man mit Meerwasser gießen kann. Dafür sind die Verwendungsmöglichkeiten allerdings sehr beschränkt.
Einen Moment überlege ich, ob ich vielleicht arbeiten sollte, verwerfe den Gedanken aber gleich wieder und wandere stattdessen durch die Straßen ins Stadtinnere, während ich nach einer Gelegenheit zum Essen Ausschau halte.
Nach einiger Zeit komme ich an der Handelskammer vorbei und blicke sorgenvoll das Gebäude an. Hier gibt es Essen, jedoch nur für Geld...
Ich höre einen Knall und sehe eine Silhouette am oberen Fensterrahmen. Was da wohl passiert sein mag? Mich schert es nicht wirklich...
Ich gehe weiter, hier und da tauchen ein paar Künstler auf, die Geld von mir haben wollen. Irgendwann laufe ich demonstrativ mit nach außen gekrempelten Taschen herum.
Ich komme an einem Marktstand vorbei. Der Verkäufer ist fort, ein kleines Schild kündigt seine baldige Rückkehr an. Ich nehme das Schild weg, stelle mich hinter den Tresen und verkaufe zwei Früchte, esse ein paar andere und stelle das Schild wieder hin. Der Mann scheint wohl nicht schnell genug wieder dagewesen zu sein...
Zufriede ziehe ich weiter.
NPCs 04.06.2005 13:15
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Tiberion, Fran Zém / Marktstand
Tiberion kommt gerade wieder, als Fran sich schon von seinem Marktstand entfernte und noch genüsslich an einer Frucht saugt. Wütend rennt er zu ihm, packt ihn barsch an den Schultern und dreht ihn um.
"Was soll das, Bursche?"
Farmer Fran 04.06.2005 13:17
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Ich korrigiere mich, ich wäre gern zufrieden weitergezogen, aber so ein Kerl packt mich doch tatsächlich... so ein Mist.
"Hi, wie geht´s?", frage ich den Mann und lächele ihn an. "Ich lade dich auf ein kleines Essen ein, hast du Lust?"
Wolfhound 04.06.2005 13:17
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" Verdammter Bastard!"
Das Blut des Mannes spritzt mir auf meine Kutte.
"Verdammte Scheiße, jetzt muss ich auch noch meine Kleider waschen!"
Ich ziehe meinen langen Degen aus dem Mann. Ich weiß nicht, wen er verärgert hat, wahrscheinlich irgendein hohes Tier, der Auftrag bringt mir immerhin 150 Silberimperatoren.
Ich platziere den Mann so, dass er aussieht, wie einer der vielen Männer und Frauen, die sich betrinken, um die Mühen und Gefahren des Lebens, einige Stunden im Vollrausch vergessen wollen.
Ich ziehe die Kapuze der Kutte über mein Gesicht und verlasse die Gasse in der ich dem Mann aufgelauert hatte.
Ich quetsche mich zwischen den anderen Passanten hindurch, bis zu einer kleinen Kaschemme, wo ich mich mit meinem Gastgeber verabredet habe.
Ich trete hinein und schaue mich um. Am Tresen, lehnt mein Langjähriger Freund und Arbeitskollege Tuun'are'y. Er ist ein Dunar mit einem langem pferdegesicht und erdrosselt am liebsten seine Opfer, da seine Frau es hasst seine Kleider zu waschen.
In einer kleinen Nische, sehe ich einen Großen Mann sitzen, der eine ungewöhnlich grüne Kutte trägt, und dessen Gesicht verhüllt ist.
die Kutte ist das Erkennungszeichen, an dem Ich denMann erkennen soll, der mir das Geld gibt.
Ich drängele mich ohne Eile zu ihm in die Nische. Er schiebt mir eine große Ledertasche zu.
"Das ist die Hälfte des Geldes, den Rest kriegen sie, wenn wir die Leiche gefunden und identifiziert haben.
"Ich habe ihn in einer Gasse ganz in der Nähe hingelegt. Sein Rachen, ist genau auf Höhe der Gurgel durchstochen."
"Gut, wir werden dass überprüfen. Kommen sie morgen wieder hierher, um die selbe Zeit."
Ich nehme die Tasche und stecke sie in meinen Rucksack.
Der Mann steht auf und verlässt die Kneipe.
Ich gehe an den Tresen und gebe dem Wirt 10 Silberimperatoren.
"Ted, hast du ein Zimmer frei?"
"Natürlich Lex, natürlich."
Ted Dunau ist ein fetter Mann, mit ranzigen Haaren. Ich weiß nicht wie er es anstellt, aber er stinkt immer nach Schweiß.
"Ich brauche es nur für eine Nacht"
"Abgemacht! Du weißt ja wo es ist."
Bevor ich durch eine Tür verschwinde, die kneipe und die Zimmer trennen, drehe ich mich noch einmal um.
"Ach und Ted, du hast mich nie gesehen, vergiss nicht wie sauer ich werden kann."
"In Ordnung."
Ich gehe in mein Zimmer und lege mich aufs Bett.
"Jetzt schlaf ich erstmal, bis es kühler geworden ist,"
denke ich bevor ich langsam in einen traumlosen Schlaf hinübergleite.
Schlawi 04.06.2005 13:18
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Ich entferne mich etwas von den Marktständen, wieder ziehe ich mit die Kapuze tief ins Gesicht. Doch da höre ich wieder Tiberions Stimme.
,,Verdammter Dieb! Was fällt dir eigentlich ein???"
Interessiert drehe ich mich um, und erblicke einen Menschen der gerade mit Tiberion streitet.
Ich schreite auf das Getümmel zu.
,,Wie unerhört!? Kommt da einfach hin und verkauft und isst meine Nahrungsmittel, das wirst du mir büssen!?"
Oh mann, das Tiberion immer so übertreiben muss...
Einige Leute wegschubsend gehe ich direkt auf den Fremden und meinen Freund zu.
,,Städtische Nahrungsmittelkontrolle! Dieser junge Mann wurde von uns beauftragt die Nahrungsmittel der Händler zu testen. Nicht das dass das Gemüse und das Obst verfault oder gar vergiftet sind. Gute Arbeit, Stâle, du kommst dann mit mir! Hier guter Mann, als kleine Entschädigung!"
Ich strecke meine Hand aus meinem Pancho und überreiche Tiberion, der vollkommen perplex dasteht 50 bronzene Imperatoren.
,,Komm Stâle, hier gibt es nichts mehr für dich zu tun!"
Ich packe den Fremden am Arm und schleife ihn aus dem Getümmel.
Nach einigen Metern spreche ich ihn an.
,,Du kannst von Glck reden, dass ich deinen Hintern gerettet habe, sowas sehen die Händler garnicht gerne, und die Stadt Wachen erst recht nicht!
Also, wer bist du? Und was sollte diese Aktion?"
Wolfhound 04.06.2005 13:20
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Nachdem ich aufgewacht bin, schlendere ich ein bisschen in der Stadt herum und sehe zwei Gestaltendie sich miteinander streiten.
Einer der beiden sagt gerade:
"...was sollte diese Aktion!"
Ich gehe langsam auf die beiden zu, vielleicht kann ich ja einem von beiden was aus der Tasche ziehen...
NPCs 04.06.2005 13:23
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Lex, Corvinus, Fran / Markt
Leise versucht sich Lex an die beiden anzuschleichen. Doch einen Meter hinter den beiden bleibt er mit ausgestreckten Händen stehen. Er blickt nach unten und entdeckt einen kleinen Hund, dem er auf den Fuß getreten ist. Dieser schaut ihn grimmig an und beginnt lauthals zu bellen.
Farmer Fran 04.06.2005 13:25
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"Ich, äh... danke, Mann. Mein Name ist Fran Zém. Weißt du, es ist verdammt schwer sich ohne Geld etwas zu essen zu besorgen..."
Ich greife in meine Tasche und hole das Geld heraus, das ich durch die Früchte erwirtschaftet habe, die nicht mir gehörten. Ich gebe es dem Mann.
"Hier... ist ohnehin nicht meins."
Der Fremde sieht mich wütend an, ich blicke ihm ansatzweise verwirrt entgegen. Es ist schon eine merkwürdige Situation...
"Weißt du, ich schulde dir schon was", sage ich nach einiger Zeit. "Mein Hof liegt am Hafen, du kannst ihn nicht verfehlen, es ist der einzige. Wenn du jemals einen Unterschlupf brauchst..."
où-est-il 04.06.2005 13:26
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Jeder schwere Schritt hallt in den spaerlich belaeuchteten Haendlerkatakomben wieder, bevor ich sie durch eine eisenbeschlagene Tuer verlasse, durch die ich mich leicht hindurchbuecken muss. Ich wollte schon meine Augen bedecken, als ich bemerke, dass ich unter einigen breiten Salzpalmen hinaus auf den gluehenden Stadtplatz blicke. Mit irritiertem, aber ruhigem blick schliesse ich den dunklen Gang hinter mir mit der Tuer zu und wandere auf die freien Strassen hinaus.
Hoffentlich muss ich die nicht noch eine weitere Woche sehen.
Schlawi 04.06.2005 13:26
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Bevor ich antworten kann spüre ich dass uns jemand verfolgt, im nächsten Moment bellt einige Meter hinter uns ein Hund auf, sofort drehe ich mich um.
Ich blicke einem Kerl der eine lange Kutte trägt an.
,,Und was willst du bitte schön? Bevorzugst du die Gesellschaft von Wachen? Damit kann ich dienen, wenn du mir nicht augenblicklich erklärst was du so angeschlichen hinter uns zu tun hast!?"
Wolfhound 04.06.2005 13:29
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Wütend kicke ich den Hund , sodass er ein ganzes Stück weit weg fliegt. gehe an den beiden vorbei.
Ich höre einensagen, dass er einen Bauernhof im Norden hat, ich denke ich schau mal vorbei, vielleicht, kann ich ja mich in die Scheune einnisten und wenn er mirs verbietet, bring ich den Typen einfach um. Er sieht sowieso aus, weil einer der von seinen Eltern den Hof gekriegt hat, weil sie ausgewandert sind.
Er ist Bauer, den wird schon keiner vermissen.
Wolfhound 04.06.2005 13:31
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Einer der Typen, hat mich bemerkt und es kommt auch noch ein Wachmann.
Langsam wirds für mich eng. Ich zücke einkleines Messer und drücke es heimlich dem Bauern in den Rücken:
"Sag sofort, dass alles okay ist, oder ich spieß dich auf!"
(Sorry wegen Doppelpost.)
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:32
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Ich bin immernoch hier. Und habe nach wie vor keinen Plan.
Ich trete aus dem Gasthaus heraus und sehe mich um. Die Straße zu meiner Linken hinauf bietet ein junger Musiker seine Fähigkeiten mit der Gitarre dar, in Richtung des Hafens bietet sich mit einem sich in einem Fenster windenden Katzenmenchen, wie ich sie bereits am hafen gesehen hatte, ein merkwürdiger Anblick.
Belustigt, aber keineswegs schlauer als zuvor, schlendere ich der Innenstadt entgegen, an zuvor genanntem Musiker vorbei. Nach einigen Schritten fahre ich erschrocken zusammen und herum, als ein Hund keine drei Schritte neben mir lauthals zu Bellen beginnt. Ein düsterer Geselle fährt es mir durch den Kopf, den ich sogleich wieder abwende um weiterzugehen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass ich in diesem Gedränge nicht in jemanden hineinrenne.
Nun, diese Hoffnung wurde zwar vorerst erfüllt, doch der Hund bellte erneut auf. Einen Blick werfe ich noch auf ihn, da fliegt er mir schon ins Gesicht.
Nun liege ich rücklings auf der Straße...
Farmer Fran 04.06.2005 13:32
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"Hi Sir!", rufe ich der Wache zu.
Der vermeintliche Taschendieb ist schon wieder verschwunden, hat wohl einen guten Grund dazu. "Alles bestens", rufe ich, ", wir können uns nur nicht auf den Preis meines Salzkorns einigen."
Die Wache nickt, zuckt mit den Schultern und flüstert "Idioten.".
Ich wende mich meinem Retter zu. "Wie gesagt, mein Haus ist dein Haus. Kannst ja mal vorbeischauen, wenn du irgendetwas brauchst."
Verschwundener wiederhergestellter Anhang:
Nein, offenbar ist der Dieb doch noch nicht fort, er steht hinter mir und ich spüre etwas Kaltes in meinem Rücken. Der Mann flüstert irgendetwas Unverständliches, verwirrend, aber ich mag Kühlung und wenn er sonst nichts zu tun hat...
Stuff of nightmare 04.06.2005 13:36
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"Layla! Nimm die Zügel ordentlich in die Hände!"
Ich zucke zusammen. Pater Ygg verunsichert mich immer mehr!
Ich bin eben noch nicht so gut im Reiten, und der riesige, braune Hengst machte mir schon beim aufsteigen angst!
Wir waren heute auf das Feld vor der Kirche gegangen und er versucht mir nun das reiten beizubringen
"Mach schon! Du musst es fühlen!"
"Ja Vater! Ich gebe mir mühe aber.."
"Mühe?! Was ist daran Mühe! Du warst schon viel besser!"
Ich bemühe mich nicht wütend zu werden und zu fluchen, also beiße ich mir nur auf die Unterlippe.
Ich versuche mit Vater mitzuhallten, doch es gelingt mir nur schwer. Ich kann durch das Sandgewirbel, den Vater verursacht, vor mir nichts erkennen. Mich berschlecht ein Hust reiz, dabei fällt mir meine weiße Kaputze vom Kopf die mich vor der Hitze schützte.
"Ksch! Mach schon!" sage ich zu den Gaul
Ich bin völlig von der Rolle und Vater wird auch immer wütender:
"Layla! Wenn du nicht möchtest das können wir das gleich lassen!"
"Nein Vater! Ich möchte es lernen!"
Durch die weiße Kaputze meines Vaters kann ich erkennen, dass er vor Wut schon ganz Rot wird und ich weiß nicht was ich tun soll. Ein schweres Gefühl in meinem Magen machte sich breit. Wie kann ich meinen Vater denn jetzt noch stolz machen.
"Hah!"
Mir ist etwas eingefallen! Mit etwas Magie könnte ich das Pferd schneller machen und mich so aus dieser Situation retten!
leise fang ich an ein paar Sätze zu murmeln und mich voll auf sie zu konzentrieren...
Dch was ist das?! Ein lautes Raunen von irgentwo her?! Ob Vater wohl ausweichen kann?
Snowsorrow 04.06.2005 13:40
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Ich überschlage mich und stürze gegen etwas schweres- vielleicht ein Sack. Instinktiv greife ich danach. Ich höre einen Schrei. Plötzlich erkenne ich meine Situation. Ich bin aus dem Fenster gegen einen Reiter gefallen, diesen habe ich heruntergerissen und nun sitze ich verkehrt herum auf dem Pferd.
Ich versuche mich aufzurichten, doch da prescht das Pferd plötzlich los. Während es schnell durch die Straße gallopiert drehe ich mich ängstlich um und umklammere den Hals. Ich beuge mich tief und schließe die Augen.
Wie ich diese Wesen hasse.
Die Luft drückt meine Ohren nach hinten. Ich liebe die Schnelligkeit nur wenn ich sie unter Kontrolle habe- und die habe ich nur auf einem Sandschlitten.
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:44
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Toll. Ganz toll. Gerade einen Tag hier und schon erwischt dich ein Hund.
Ich nehme das Tier aus meinem Gesicht und was sehe ich? Ein Pferd mit einer falsch herum sitzenden Person auf dem Rücken gallopiert auf mich zu.
Wie gesagt, toll.
Schnell stehe ich vom Boden auf, mache Anstalten mir den Staub vom mantel zu Klopfen und erkenne, dass es doch besser ist, auszuweichen.
Wolfhound 04.06.2005 13:46
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Ich nehme mein Messer aus de Rücken des Kerls und flüstere ihm zu:
"Glück gehabt..."
Plötztlich höre ich hinter mir einen Schrei und ein Pferd rast auf mich zu!
Ich kann gerade noch zur Seite springen, als es auch schon herangestürmt kommt...
Farmer Fran 04.06.2005 13:49
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Plötzlich springt der Dieb weg, mein Retter rennt zur Seite, ich sehe mich verdutzt um und werde von einem Pferd umgerannt, der Zusammenstoß befördert mich ein paar Meter vorwärts und ich falle auf den Boden, das Vieh prescht weiter auf mich zu und trampelt mich beinahe zu Tode, rennt dann weiter.
Der Reiter wird in hohem Bogen abgeworfen und stößt sehr unangenehm mit mir zusammen...
Wäre ich doch nur im Bett geblieben...
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:50
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Ich rappele mich auf und säubere meine Kleidung.
Eine reizende Stadt. Wahrhaftig.
Weiter in Richtung Stadtmitte kann ich noch sehen, wie das Pferd davonprischt.
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass mir nichts auf den Kopf fällt.
Wolfhound 04.06.2005 13:51
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Während, der Bauer und der Reiter ächzend aufeinander liegen, nutze ich das Getümmel und verschwinde in der Menge.
Ich entschliese mich jedoch noch , die beiden ein wenig zu verfolgen, da sie bestimmt leichte Beute sind...
Stuff of nightmare 04.06.2005 13:58
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"VATER?!" Schockiert bremse ich ab und sehe meinem Vater am Boden liegen.
Wer war das? Und wieso hat er sich den ausgerechnet das Pferd meines Vaters genommen.
"Er ist verschwunden! .. " höre ich eine andere Stimme die jedoch von der Stimme meines Vaters unterbrochen wird.
Seine Wut brummt in meinen Ohren
"Hol mir diesen Sünder! Er soll den Zorn gottes kennenlernen!"
Verunsichert aber mit vollen Willen, weil sich mein Vater anscheinent was getan hat, setze ich zum Galop an.
Was für ein Idiot! Er scheint nicht sehr viel von Reiten zu verstehen. Er sitzt da sehr komisch!
Nun kann ich auch mein Können zeigen und holte den Dieb immer mehr ein.
Ich bemerke Bewohner die anscheinend von ihm gestreift wurden oder so.
Jetzt ist er in guter Reichweite! Ich hebe meine Hand:
"Vena Sahî"
und Vaters Pferd bleibt stehen. Der Dieb scheint ziemlich durch den Wind.
"Wieso hast du unser Pferd gestohlen!?"
sagte ich als ich neben ihm stehen blieb.
Wolfhound 04.06.2005 14:00
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Ein Mädchen, die anscheinend zu dem ersten Reiter gehört kommt herangeritten und schimpft mit ihm.
"Komisch, was heute alles so passiert..."
Snowsorrow 04.06.2005 14:02
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Abrupt bleibt das Pferd stehen und mich schlägt es über den Hals des Tieres und ich komm genau auf die Füße.
Eine zarte Stimme spricht mich an.
Ich drehe mich um und blicke in ein hübsches Gesicht.
"Ich... habe es nicht freiwillig genommen."
Erst jetzt bemerke ich wie lächerlich ich ausgesehen haben muss. Ich trete einen Schritt zurück und reibe mir den Hinterkopf.
"Es war..."
Plötzlich sehe ich drei Gestalten auf mich zurennen. Allein ihre bullige Gestalt lässt mich erkennen wer das ist.
"Die da."
Ich deute auf die Gestalten hinter der Frau.
"Ich muss hier weg."
Ich drehe mich um und mache Anstalten wegzurennen.
Wolfhound 04.06.2005 14:03
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Plötztlich kommen drei bullige Gestalten und der am Boden liegende Reiter versucht wegzurennen.
Ich trete dazwischen und ziehe meinen Degen.
"Der Himmel weiß wieso ich das tue!"
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:05
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Ich beschliesse wieder zum Gasthaus zurück zu gehen, da das Schicksal oder eben der Zufall mich wohl davon abhalten möchte, die Barrikaden zu besichtigen.
Nach einigen zig Metern fällt mir auf, dass ich in die falsche Richtung gehe.
Heute ist nicht mein Tag.
Ich bleibe stehen, da sich vor mir eine Menschenmasse um etwas drängt.
Was denn nun?
Ich vollführe eine kleine Akrobatik mit meinem Stock, um über die Köpfe der Leute hinwegsehen zu können.
NPCs 04.06.2005 14:08
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Lex / Markt
Gerade als Lex seinen Degen zieht durchschneidet er durch eine ungewollte Bewegung seinen Ledergürtel und seine Hose rutscht zu Boden. Sofort beginnen einige Passanten an zu lachen und stellen sich um ihn herum.
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:09
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"Die?!"
Ich greife mir den Mann und zerre ihn auf mein Pferd, pfeife nach hinten damit mir das Pferd meines Vaters folgte und Gallopiere so schnell wie möglich zu Vater"
"Ich weiß nicht wieso ich dir helfe, aber ich lass nicht zu das du wegläufst! du musst dich bei meinem Vater entschuldiegen!"
"Vater ist ist nicht mehr hier?"
... ist er schon zur Kriche gegangen? Verdutzt reite ich richtung Kirche
"Ich nehm dich nur ungern mit Dieb! aber es muss sein!"
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:10
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Ich musste schmunzeln, da der, der auch dem Hund auf den Schwanz getreten war, nun mit gezogenem Degen aber ohne Hosen vor einem Muskelbepackten Kerl steht.
Erst als es zu spät ist, bemerke ich, dass ich langsam nach hinten umkippe.
Ups.
Erneut liege ich rücklings im Staub und sehe nur noch, wie ein Pferd über mich hinwegspringt.
Farmer Fran 04.06.2005 14:11
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Immer noch am Boden liegend sehe ich mich um. Aus irgendeinem Grund scheint es hier ziemlich viel Aufregung zu geben, jede Menge Passanten sind stehen geblieben und starren verwirrt die Szene an.
Ich entscheide mich dazu für heute genug gehabt zu haben, stehe auf und renne an den Straßenrand, warte dann ab, was wohl noch geschehen mag.
Snowsorrow 04.06.2005 14:13
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"Was zum?"
Ich lande plötzlich durch eine ungeheure Kraft auf dem Rücken des Pferdes und das Mädchen reitet davon. Weg von der Menschenmenge und weg von den drei Männern.
"Wer bist du eigendlich?"
Frage ich, während ich versuche mein Gleichgewicht zu halten.
Sie reitet an den Stadtmauern entlang. Kaum Menschen sind hier.
Sie wirft den Kopf nach hinten und ihr langes Haar schlägt mir ins Gesicht. Sie hält an.
Wolfhound 04.06.2005 14:16
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"Verdammt, meine Hose!"
Ich ziehe schnell meine Hose hoch, bind sie fest und versuche gerade mich zu verdrücken, als mich einer von den Kerlen packt...
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:16
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Das wars.
Ich setze mich auf, verharre aber bis auf weiteres in dieser Handlung.
Denn kaum gehe ich ein paar Schritte, wirft mich irgendetwas nieder.
So, nun darf der Zufall sich bemühen, mich von der Straße zu holen, in deren Mitte ich hocke.
Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, mich anzustarren.
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:20
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"Vater!"
Ich steige vom Pferd ab ohne auf den jungen Mann zu achten dem anscheinend von meinem Reitstil schon schlecht wird.
"Du ungehobelter Kerl! Was hast du mit meinem Pferd gemacht?!"
Grummelt Vater auf den Fremden ein.
Und stieg wieder auf sein Pferd.
"Aber lass gut sein, Gott wird das schon richten. Du konntest es ja nicht stehlen. Danke Layla. Das war gute Arbeit. Ich reite schonmal nach Hause"
Als Vater ein bisschen weiter weg war schnellte ich herrum und schaute in seine Augen, die eigentlich sehr schön waren.
"D..du hast gehört.. du kannst gehen!"
Snowsorrow 04.06.2005 14:30
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Ich springe auf den sandigen Boden und bleibe etwas unsicher auf den Beinen stehen. Ich rücke mein Halstuch zurecht und ziehe es über den Mund. Dann binde ich meine Waffen fester und rücke meinen Hut zurecht.
Dann blicke ich das Mädchen an.
"Danke."
Dann drehe ich mich um und schreite langsam davon.
Ich war in der Nähe der Stadttore, dem einzigen Zugang nach Tel-Nida. Ich gehe eine Straße entlang, die an dem Straßenrand eine niedrige Steinmauer hatte. Mit einem schönen Sprung lande ich drauf und schlendere so durch die Mittagshitze. Ich greife in meine Hüfttasche und suche nach meiner Wasserflasche.
"Irgendwie fehlt was..."
Ich bleibe stehen.
"Sie fehlt..."
Ich muss die Karte verloren haben...
Farmer Fran 04.06.2005 14:33
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Nun, nachdem ich einige Zeit lang das Treiben hier beobachtet und einen komischen Mann, der mitten auf der Straße sitzt, angestarrt habe, entschließe ich mich langsam dazu, dass ich hiermit nichts mehr zu tun habe.
Ich beschließe nach Hause zu gehen, denn langsam wird es Zeit die Pflanzen zu gießen; satt bin ich vorerst auch.
Und so gehe ich auf direktem Wege nach Hause.
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:34
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Die Aufmerksamkeit der Leute lässt nicht nach. Ist es denn so langweilig in dieser Stadt, dass ein auf der Straße sitzender Fremder ununterbrochen angestarrt werden muss? Langsam aber sicher wird es selbst mir peinlich, doch der Zufall könnte mir jederzeit wieder etwas ins Gesicht schleudern...
Entweder ich verschwinde bald, oder ich bleibe bis heute nacht hier sitzen...
Ein Zeichen des Schicksals soll mir zu einer Entscheidung verhelfen.
Wolfhound 04.06.2005 14:35
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...gerade als der Kerl ausholt, kommt eine Patroullie vorbei.
Er setzt mich langsam am Boden ab und verschwindet mit seinen Kumpanen.
Ich raffe meine Hose hoch, binde meine Kutte zu und schaue mich nach dem Bauern von vorhin um...
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:44
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Verdutzt schaue ich dem Jungen Katzenmann hinterher.
Danke? Wieso danke? komischer Kerl!
Ich schaue verdutzt auf den Boden
Was ist das? Ein Blatt Papier? Ich hebe es behutsam auf und schaue mir die Rolle an die mit einer Art Amulett zusammengebunden ist.
Er muss es verloren haben! Ich werde es auch nich öffnen, hoffe ich zumindest.
Doch das Amulett macht mich neugierig, ich öffne es. Dort steht ein Name drin. Wer das wohl sein mag? Ich nehm es lieber mit nach Hause, vieleicht seh ich ihn ja wieder..
Ich schwing mich aufs Pferd und reite nach Hause
Scar 04.06.2005 14:47
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Schwert atmend sitze ich auf dem Boden, die Spitze des Langschwertes meines Meisters schwebt bedrohlisch vor meinem Gesicht.
"Ich habe dir doch schon oft genug gesagt das du mehr brauchst als 2 Schwerter um mich zu schlagen" Dröhnt mir die rauhe Stimme von Meister Dahl entgegen.
Verdammt, der Alte hat mich mal wieder geschlagen, bisher konnte ich noch in keinem Trainingskampf gewinnen... könnte ich nur meine wahren Fähigkeiten gebrauchen.
Noch gebe ich nicht auf, gerade als er mir die Hand entgegenstrecken will um mir aufzuhelfen lasse ich meine Beine nach vorne schnelle und werfe ihn um. Blitzschnell bin ich auf den Beinen und nehme seinen Hals mit meinen beiden Schwertern in die Zange:
"Ha, scheint so als hättet ihr euch geirrt Meister!"
"Hm.... bist du dir da wirklich sicher?" Antwortet er und blickt an mir herab.
Jetzt merke ich das er es irgendwie geschafft hat sein Schwert an meinen Bauch zu bringen....verdammt.
"Na gut....unentschieden, wenigstens habt ihr diesmal nicht gewonnen" Antworte ich.
"Pff.... es zählt nur Sieg oder Niederlage mein Schüler, du musst noch viel mehr trainieren....
Naja, wie dem auch sei: Wir haben mal wieder einen Auftrag direkt von der Garde erhalten: Du sollst ein Nest von Dieben hochnehmenh die sich am Hafen breitgemacht haben. Gehe dort hin und finde mehr über dieses Pack heraus, mache sie unschädlich!"
"Ja, Meister." Mit diesen Worten ziehe ich mich zurück, meine Gedanken schon voll und ganz an der neuen Aufgabe haftend.
Mäde 04.06.2005 14:48
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"Es ist schon faszinierend, was einem an auf dem Markt so alles an Unterhaltung geboten wird.
Während ich vor mich musizierte , waren mir
mehrere in Kutten gekleidete Gestalten aufgefallen, ein junger Mann war rückwärts sitzend auf einem Pferd durch die Strassen galoppiert, von einigen düsteren Gestalten verfolgt.
Ein diebischer Farmer hatte sich der Früchte eines Händlers bedient, Und auch das vorhin erwähnte Pferd schien gestohlen zu sein.
Den zwilichtigen Gestalten, die den Reiter verfolgt hatten, stellte sich ein Mann entgegen, der sich geschickterweise mit dem Degen seines Gürtels entledigt hatte.
Ja, Unterhaltung gab es zu genüge nur an Geld mangelt es mir immer noch."
Farmer Fran 04.06.2005 15:06
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Ich habe mein Haus erreicht, sehe mich um und stelle fest, dass das Salzkorn in der Zwischenzeit Feuer gefangen hat und das gesamte Feld gerade herunterbrennt. Einen Moment lang bleibe ich stehen und denke nach; ein Löschversuch wäre vermutlich sinnlos. Ich hätte doch besser schon heute morgen gießen sollen...
Die anderen Leute interessieren sich nicht sonderlich für den Brand, da er in dieser kargen Gegend unmöglich überspringen kann, Ton brennt nun mal nicht.
Irgendein Strolch sitzt am Rande des Feldes und grillt ein Würstchen an einem langen Stock.
Ich zucke mit den Schultern, was soll´s. Werde ich mir halt irgendwie neue Saat beschaffen müssen; soll das verdammte Zeug doch runterbrennen.
Hier kann ich im Moment nichts mehr ausrichten...
Einen Moment lang sehe ich mein Haus an, die Tür steht offen. Habe ich etwa vergessen sie abzuschließen? Dann fällt mir auf, dass die Tür nicht mehr im Rahmen ist, irgendjemand scheint sie gestohlen zu haben.
Verdammt...
Was soll´s... wenigstens ist es jetzt egal, dass ich die Schlüssel verloren habe.
Ich gehe wieder zum Marktplatz, vielleicht lässt sich ja noch irgendwo ein Job als Kistenträger finden; dass ich als Dieb nicht allzu gut geeignet bin habe ich mittlerweile festgestellt.
Leider scheinen die Kühler meine Route nicht sonderlich zu mögen und so muss ich auf Zehenspitzen zum Markt rennen, da der Boden wie Feuer brennt. Ich fühle mich schmerzhaft an die Ernte erinnert...
Irgendwann, ich erreiche endlich eine gekühlte Straße, ziehe ich die Schuhe aus und lasse meine Füße im Matsch abkühlen. Ich gehe weiter und komme wieder an der Stelle an, an der vorhin so viel los war.
Noch wird nicht abgebaut, also braucht man vorerst keine Kistenträger.
Der Mann, der vorhin auf dem Boden gesessen hatte, scheint sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt zu haben, und offenbar haben die Kühler ihm eine Breitseite verpasst.
Da ich nicht wüsste, was ich sonst tun soll, setze ich mich neben den Fremden auf die Straße und schaue in die gleiche Richtung wie er, um herauszufinden, was er eigentlich die ganze Zeit beobachtet, wenn er das denn tut.
Edit:
Das ist "passiert".
Ich starre, sehe mich um, kann hier nichts Besonderes entdecken. Der Fremde scheint wirklich ein merkwürdiger Mann zu sein, wenn er hier einfach grundlos mitten auf der Straße hockt; wobei es wirklich angenehm ist im Schlamm zu sitzen.
"Hi", sage ich nach einiger Zeit und reiche ihm freundlich meine Hand. Ich weiß nicht, warum ich ihn anspreche... vielleicht ist er ja Koch und stellt mich als Vorkoster ein. Nein, er sieht nicht aus wie ein Koch... und offenbar hält er es auch nicht nötig zu reagieren.
"Mein Name ist Fran Zém", stelle ich mich vor. Wie unhöflich, natürlich muss ich mich erst vorstellen, doch wieder sagt er nichts. Ich versuche ihm ins Gesicht zu schauen, doch sein breiter Hut verhindert es - vielleicht will er nicht, dass man ihn ins Gesicht schaut.
"Ich bin ein Bauer", sage ich. Er sagt nichts.
"Mit eine runtergebrannten Feld", sage ich. Er sagt nichts.
"Und ich mag das Meer", sage ich. Er sagt nichts.
"Stehst nicht so auf Small-Talk, eh?"
Er bleibt ganz ruhig. Ich habe noch nie einen so gelassenen Mann gesehen, bewundernswert. Vielleicht ist er Schweigemönch?
"Bist du Schweigemönch?"
Er schweigt - das werte ich als Ja. Kein Wunder, dass er nichts gesagt hat.
"Wenn ich dich störe, dann gib mir ein Zeichen", sage ich.
Er regt sich nicht. Also störe ich ihn nicht - vermutlich muss es für einen Schweigemönch sogar sehr unterhaltsam sein, wenn mal jemand mit ihnen redet.
Es gibt viel zu erzählen...
29.05.2005 - 04.06.2005
Scar 29.05.2005 14:51
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Tel-Nida (Hier beginnt euer Abenteuer)
ist die Haupstadt und das Handelsmonopol am Drei-Ring-Meer. Die riesige Stadt, die auf einer Seite zum Meer offen und auf der anderen Seite vor Plünderern und Sandstürmen durch eine geschlossene Mauer mit drei Stadttoren geschützt ist, ist die Kaiserresidenz. Durch die engen Straßen patroullieren ununterbrochen kaiserliche Beamte, um Unruhe zu beenden und dunkles Gesindel auszutreiben. Doch selbst diese Überwachung schreckt Schmuggler, Diebe und andere Gestalten nicht ab, um in den vielen Gaststätten ihr zwielichtes Geschäft zu tätigen.
Das Händlerviertel ist unterirdisch angebracht und wird durch Fackeln beleuchtet. Die hohe Tondecke hält die Sonne, und somit den größten Teil der Mittagshitze ab.
Scar 29.05.2005 16:21
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Die Situation sieht wie folgt aus:
Ihr startet euer Abenteuer hier an einem beliebigen Ort in der Stadt, zur Zeit ist es fast unmöglich Tel-Nida zu verlassen weil die Stadt von Banditenbanden eingekreist ist welche von der kaiserlichen Garde nur durch starke Barrikaden zurückgehalten werden.
Wollt ihr aus der Stadt verschwinden?
Oder habt ihr einen Auftrag?
Denk euch was aus, viel Spaß.
Snowsorrow 04.06.2005 11:45
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Die gewohnte Marktskulisse begleitet mich, als ich zu dieser frühen Stunde zielstrebig durch die staubigen Straßen von Tel-Nida schreite. Die drei Sonnen stehen bereits hoch am Himmel und zwingen mich im Wandschatten der Tonhäuser zu spazieren, um auch ohne den großen Rundhut auf meinem Rücken den Tag zu beginnen. Ich bleibe stehen und blicke mich um.
"Händler die lauthals ihre Ware an den Mann bringen wollen und dabei um jeden Imperator feilschen- wie immer."
Plötzlich rinnt kühles Wasser an meinen Füßen entlang. Sofort blicke ich ab und bemerke einen sogenannten Kühler der mit seiner Schubkarre weiter durch die Straßen zieht. Der Beruf der Kühler ist eben so einfach wie genial:
Sie müssen mit Eimern voller Salzwasser, das wir hier in Tel-Nida mehr als bgenug haben, durch die Stadt ziehen und den sandigen Boden damit begießen um ihn zu kühlen- ohne sie, würde man es hier nur hohen Absätzen aushalten.
Erfreut gehe ich durch den schlamigen Sand weiter und lege meine Hand auf die beiden Sichelklingen an meiner Linken. Zwar patroullieren hier überall kaiserliche Soldaten, doch aus eigener Erfahrung bin ich beruhigter mit dem kühlen Stahl an meinen Handflächen.
An einer Holztür mache ich halt. Ein Zinnschild sagt Caius' Handelskammer über dieses Gebäude. Ich rücke nochmal mein Gesichtstuch am Hals zurecht und trete ein. Ein Schwall abgestandener warmer Luft kommt mir entgegen.
"Tag Tî.", begrüsst mich der beleibte Mann hinter einem Tresen, der mit einem Tuch ein hölzernes Kästchen poliert. Das Tuch ist jedoch so dreckig, das er es mehr verdreckt als reinigt.
"Morgen Caius."
Ich trete an den Tresen und fummele an meiner Hüfttasche rum. Ich hole ein zusammengerolltes Pergament heraus und lege es vor Caius, der neugierig aufblickt.
"Was ist es diesmal?", fragt er und legt seine Arbeit zur Seite und hebt die Rolle auf.
"Die Flussgebiete in der Nähe von Korrimdor."
Er nickt abwesend und legt die Karte wieder zurück.
"Wie immer wunderbar."
Er lächelt und zeigt dabei seine schiefen gelblichen Zähne.
"Das sollte dir fünf Silberlinge einbringen."
"Sieben waren ausgemacht."
"Aber die Flussgebiete hast du mir bereits vier Mal gebracht."
"Die Kovois brauchen diese Karten. Außerdem ist dort eine neue Quelle eingezeichnet."
"Sechs."
Ich atme genervt aus.
"Du bringst mich in den Ruin.", sagt Caius und holt sieben silberne Imperatoren aus seiner Hose.
"Danke", grinse ich und packe meinen Lohn ein. Das sollte mich für einen oder zwei Tage über Wasser halten.
"Ah, und bevor ich es vergesse: Akii wollte Dich heute erwischen. Er ist immer noch wütend wegen dem Kampf vor ein paar Tagen."
An diesen Tag werde ich mich noch lange erinnern. In einer Kneipe hatte Akii, mein Fein seit ich denken kann, angefangen zu pöbeln und meinen Klienten verletzt, da kam ich dazwischen und habe ihn nach einigen Schlägen am Boden. Dabei habe ich seine nicht vorhandene Ehre verletzt und nun muss ich mich mit seinen Drohungen rumplagen. Doch auch wenn er nicht viel ausrichten kann- seine Handlanger können gefährlich werden.
"Nochmals Danke, Caius."
Rufe ich und schreite zur Tür, als diese plötzlich aufreißt- Akii und mit drei Männern im Schlepptau.
"Da ist er."
Mäde 04.06.2005 12:31
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Der Tag ist noch jung.
Langsam schreite ich durch die noch lehren Strassen. Tel-Nidas. Ein leichtes Lüftchen lässt den Staub aufwirbeln.
Wenig später beim Markt angekommen zeigt sich schon die gewohnte Belebtheit. Händler preisen ihre Waren an und einige Künstler unterhalten das schaulustige Volk.
Da sich die Sonnen langsam zu heben beginnen, beschliesse ich, mir unter einer der -zum Schutze gegen die Sonne aufgspannten- Planen ein Plätzchen zu Suchen. Sorgfältig setzte ich mich auf den Boden. Mit geüter Hand stimme ich ein Liedchen an.
Ich habe in Letzer Zeit kaum etwas verdient, der Hunger nagt an mir.
Doch die Bürger Tel-Nidas scheinen andere Sorgen zu haben, als dass sie die feinen Klänge ,die meine Gitarre hervorbringt, kümmern würden...
Farmer Fran 04.06.2005 12:31
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Die Sonne geht am Horizont unter... es ist schön kühl, ich liege am Strand, lauwarmes Wasser umspült meine Beine; das Paradies...
Langsam öffne ich meine Augen und sehe eine Wand aus Ton; ich habe nur geträumt. Qualvoll schiebe ich die Decke von mir, um mich seitwärts aus dem Bett fallen zu lassen. Der Boden ist nicht sonderlich gemütlich, aber ich bleibe eine Zeit lang liegen. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, ohne dass ich sagen könnte, was es ist.
Ich stehe auf, genau genommen ziehe ich mich an der Kommode hoch und sehe in den Spiegel. Eine düstere depressiv wirkende Gestalt schaut mir in die Augen. Nicht genug, eine Sonne scheint durch das Fenster hinter mir und direkt in den Spiegel, blendet mich. Ich kneife die Augen zusammen und weiche aus dem Lichtkegel.
Langsam kann ich wieder klar denken, aber immer noch glaube ich, dass irgendetwas einfach nicht stimmt. Ich streiche meinen knielangen Rock glatt, mit ihm ist alles bestens. Gähnend greife ich nach meiner Weste, ziehe sie über. Wo sind meine Schuhe?
Ich falle vornüber, absichtlich, liege neben dem Bett und fische nach den Schlappen darunter. Der Tonboden wirkt so wunderbar weich und beinahe wäre ich wieder eingeschlafen, doch schließlich bringe ich es fertig wieder aufzustehen, ziehe mir die Schlappen an und starre die Wand an.
Ich habe es endlich geschafft mich anzuziehen.
Sehr gut.
Und jetzt?
Jetzt weiß ich, was nicht stimmt, es ist beinahe Mittag; normalerweise weckt mich mein Vater am frühen Morgen, schließlich muss doch Feldarbeit betrieben werden. Ich weiß nicht, was ich tun soll, sehe mich um.
Ein Zettel liegt auf der Kommode.
Ich hebe ihn auf.
Unleserliche Hieroglyphen.
Ich drehe ihn um.
Lieber Fran,
wie dir sicher schon aufgefallen ist haben wir in den letzten Monaten einen Großteil der Einrichtung verkauft und viel Geld gespart. Sicher weißt du auch noch, dass wir dir eine Überraschung versprochen haben - heute ist es so weit.
Wir sind ausgewandert.
Alles Gute,
Deine Eltern
Ich denke einen Moment lang nach.
Jetzt bin ich hier also alleine.
Ein verkommenes beinahe leerstehendes Tonhaus gehört nun mir.
Ebenso mein ist ein großes vertrocknetes Feld an der Meerseite, das vereinsamt zwischen Hafengebäuden in der Sonne brennt.
Ich bin ganz allein, habe kein Geld und mir gehört ein wertloser alter Bauernhof.
Geil.
Ich lege mich mit meinen Sachen ins Bett und schlafe noch eine Runde.
Snowsorrow 04.06.2005 12:41
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Akii grinst mich an.
"Da bist Du also."
Ich gehe einen Schritt zurück und blicke mich um. Für einen Kampf zu eng...
"Auf ihn."
Schreit er und die drei kräftigen Dunwa stürmen los.
Ich drehe mich um und presche los. An dem Tresen angelangt stütze ich mich am Holz ab und schwinge mich elegant über. Caius geht einen entsetzten Schritt zur Seite und lässt mich vorbei. Ich stürme hinter den ledrigen Vorhang der den Bereich für Kunden von dem für den Händler abgrenzt und renne die daraufhinfolgende Treppe hinauf. Ich höre die Schreie unten und wie die Männer auf das Holz springen.
Im Raum oben angelangt blicke ich aus dem offenen Fenster- vier Meter hinab. Das einzige, was ich dadurch erreichen könnte, ohne mir etwas zu brechen wäre das Dach auf der anderen Seite.
Ich drehe mich nocheinmal um und sehe die drei Männer die in das Zimmer kommen.
Ich grinse unsicher und gehe einen Schritt auf sie zu. Dann drehe ich mich um und renne auf das Fenster zu und springe.
NPCs 04.06.2005 12:48
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Das Schicksal / Tî
Tî nimmt Anlauf und springt. Von einem der dahinterstehenden Dunwa hört er plötzlich Gelächter. Der Fensterrahmen war zu klein.
Schlawi 04.06.2005 12:51
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,,Ah...Tel-Nida...endlich wiedermal daheim!" ich atme tief ein. Dabei mustere ich die belebten Straßen der Stadt. Tagelöhner, Händler sowie gewöhnliche Leute schlender durch den Marktplatz auf der Suche nach Nahrungsmitteln oder anderen Waren.
Hmm...beim Marktplatz sollte ich vorsichtig sein, hin und wieder kommen hier Boten der Bruderschaft vorbei...
Ich ziehe die Kapuze meiner Pancho-Kutte tief ins Gesicht, sodass man nur wenige Konturen meines Gesichtes erkennt.
,,Nahrungsmittel aller Art! Kommt und kauft, ganz frisch!"
Das...hehe...
Ich laufe auf den Händler zu und tretet hinter den Marktstand.
,,Was soll das!? Gehen sie sofort zu..."
,,Begrüßt man so einen alten Freund?"
,,Was zum..."
Die Kapuze wird von mir abgesetzt.
,,Ah..ah..hahahaha...Corvinus! Ich glaub es ja nicht, was machst du denn hier?"
Der Händler umarmt mich herzhaft.
,,Tiberion, es ist wegen der Bruderschaft. Ich bin dort ausgestiegen..."
,,Was? Moment!"
Tiberion stellt ein kleines Schild auf den Marktstand auf dem steht, dass er in Kürze zurück kommen wird. Danach packt der junge Mann mich am Arm und schleift mich in eine kleine Gasse.
,,Wie du bist da ausgestiegen? Wie soll das denn gehen?"
,,Naja so richtig aussteigen kann man da ja nicht, da gibt es ja nur einen Weg wie du sicherlich weisst, und zwar der Weg des Todes...."
Tiberion nickt und schüttelt sogleich nervös den Kopf.
,,Und was hast du nun vor?"
,,Ich werde gegen die Bruderschaft kämpfen! Ich werde ihre heimtückischen und mörderischen Taten aufdecken und ihnen das Handwerk legen!"
Mein alter Freund schaut mich verdutzt an und fällt sogleich in ein herzhaftes Lachen.
,,Haha, Corvinus, deine Witze werden immer besser, hmhmhm,...bei Eon, du bist mir einer!"
Mein Blick ist standhaft und ernst, schließlich begreift Tiberion, dass dies mein vollkommener Ernst ist.
,,Du willst gegen die Bruderschaft antreten? Bist du den von Sinnen?"
,,Nein, ich erkenne nur die Wahrheit, aber alleine schaffe ich das nicht Tiberion...ich werde Hilfe benötigen..."
,,Nein, lass mich da aus dem Schneider, ich hab schon so genug Probleme, mit der Bruderschaft will ich nichts am Hut haben!"
,,Aber Tiberion...!"
Mein flehernder Blick durchbohrt den Händler, dieser erwiedert diesen mitleidsvoll.
,,Ach Tiberion, weisst du noch damals in der Wüste..."
Mein Freund schaut ernst aber dennoch leicht konfus.
,,Ja...was willst du damit sagen?"
,,Och nichts, nichts,...hab dir ja nur mal schnell das Leben gerettet...aber ist ja nicht der Rede wert, also Tiberion, war nett mir dir, wir sehen uns irgendwann!"
Ich drehe mich um und mache Anstalten davonzuschlendern, da packt mich die Hand meines Freundes an der Schulter.
,,Pff...immer das selbe mit dir, immer ist man dir einen Gefallen schuldig.
Wenn ich dabei aber sterben werde, ist es deine Schuld!"
Mit diesem Satz schlägt Tiberion mir mit seiner Faust in die Schulter, ich lächle freundlich.
,,Danke alter Freund! Du wirst es nicht bereuen! Wir treffen uns heute im Gasthaus : Tel-Nidas Traum"
Tiberion nickt, schlendert zu seinem Marktstand und geht seiner Arbeit nach, derweil streife ich durch die Stadt nach anderen Bekannten.
Farmer Fran 04.06.2005 13:06
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Ich entschließe mich dazu mein geliebtes Bett zu verlassen und mich draußen ein wenig umzusehen, nicht, weil ich in irgendeiner Form Lust auf Bewegung hätte, sondern weil mein Magen knurrt.
Mein Zimmer ist nicht sonderlich groß, ein Bett, eine Kommode, ein Fenster, ein Spiegel. Ich gehe durch die Tür in den Flur, über eine Leiter kommt man ins fensterlose Dachgeschoss, das vollkommen leer steht. Links ist die Tür, die zum Zimmer meiner Eltern führt. Es sieht ganz so aus, als hätten sie letzte Nacht auch das Bett verkauft, nur zwei Fenster sind als Inventar übrig geblieben.
Ich gehe aus dem Haus. Vor mir liegt das Feld, auf dem ausschließlich Salzkorn wächst, eine erstaunliche Pflanze, die man mit Meerwasser gießen kann. Dafür sind die Verwendungsmöglichkeiten allerdings sehr beschränkt.
Einen Moment überlege ich, ob ich vielleicht arbeiten sollte, verwerfe den Gedanken aber gleich wieder und wandere stattdessen durch die Straßen ins Stadtinnere, während ich nach einer Gelegenheit zum Essen Ausschau halte.
Nach einiger Zeit komme ich an der Handelskammer vorbei und blicke sorgenvoll das Gebäude an. Hier gibt es Essen, jedoch nur für Geld...
Ich höre einen Knall und sehe eine Silhouette am oberen Fensterrahmen. Was da wohl passiert sein mag? Mich schert es nicht wirklich...
Ich gehe weiter, hier und da tauchen ein paar Künstler auf, die Geld von mir haben wollen. Irgendwann laufe ich demonstrativ mit nach außen gekrempelten Taschen herum.
Ich komme an einem Marktstand vorbei. Der Verkäufer ist fort, ein kleines Schild kündigt seine baldige Rückkehr an. Ich nehme das Schild weg, stelle mich hinter den Tresen und verkaufe zwei Früchte, esse ein paar andere und stelle das Schild wieder hin. Der Mann scheint wohl nicht schnell genug wieder dagewesen zu sein...
Zufriede ziehe ich weiter.
NPCs 04.06.2005 13:15
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Tiberion, Fran Zém / Marktstand
Tiberion kommt gerade wieder, als Fran sich schon von seinem Marktstand entfernte und noch genüsslich an einer Frucht saugt. Wütend rennt er zu ihm, packt ihn barsch an den Schultern und dreht ihn um.
"Was soll das, Bursche?"
Farmer Fran 04.06.2005 13:17
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Ich korrigiere mich, ich wäre gern zufrieden weitergezogen, aber so ein Kerl packt mich doch tatsächlich... so ein Mist.
"Hi, wie geht´s?", frage ich den Mann und lächele ihn an. "Ich lade dich auf ein kleines Essen ein, hast du Lust?"
Wolfhound 04.06.2005 13:17
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" Verdammter Bastard!"
Das Blut des Mannes spritzt mir auf meine Kutte.
"Verdammte Scheiße, jetzt muss ich auch noch meine Kleider waschen!"
Ich ziehe meinen langen Degen aus dem Mann. Ich weiß nicht, wen er verärgert hat, wahrscheinlich irgendein hohes Tier, der Auftrag bringt mir immerhin 150 Silberimperatoren.
Ich platziere den Mann so, dass er aussieht, wie einer der vielen Männer und Frauen, die sich betrinken, um die Mühen und Gefahren des Lebens, einige Stunden im Vollrausch vergessen wollen.
Ich ziehe die Kapuze der Kutte über mein Gesicht und verlasse die Gasse in der ich dem Mann aufgelauert hatte.
Ich quetsche mich zwischen den anderen Passanten hindurch, bis zu einer kleinen Kaschemme, wo ich mich mit meinem Gastgeber verabredet habe.
Ich trete hinein und schaue mich um. Am Tresen, lehnt mein Langjähriger Freund und Arbeitskollege Tuun'are'y. Er ist ein Dunar mit einem langem pferdegesicht und erdrosselt am liebsten seine Opfer, da seine Frau es hasst seine Kleider zu waschen.
In einer kleinen Nische, sehe ich einen Großen Mann sitzen, der eine ungewöhnlich grüne Kutte trägt, und dessen Gesicht verhüllt ist.
die Kutte ist das Erkennungszeichen, an dem Ich denMann erkennen soll, der mir das Geld gibt.
Ich drängele mich ohne Eile zu ihm in die Nische. Er schiebt mir eine große Ledertasche zu.
"Das ist die Hälfte des Geldes, den Rest kriegen sie, wenn wir die Leiche gefunden und identifiziert haben.
"Ich habe ihn in einer Gasse ganz in der Nähe hingelegt. Sein Rachen, ist genau auf Höhe der Gurgel durchstochen."
"Gut, wir werden dass überprüfen. Kommen sie morgen wieder hierher, um die selbe Zeit."
Ich nehme die Tasche und stecke sie in meinen Rucksack.
Der Mann steht auf und verlässt die Kneipe.
Ich gehe an den Tresen und gebe dem Wirt 10 Silberimperatoren.
"Ted, hast du ein Zimmer frei?"
"Natürlich Lex, natürlich."
Ted Dunau ist ein fetter Mann, mit ranzigen Haaren. Ich weiß nicht wie er es anstellt, aber er stinkt immer nach Schweiß.
"Ich brauche es nur für eine Nacht"
"Abgemacht! Du weißt ja wo es ist."
Bevor ich durch eine Tür verschwinde, die kneipe und die Zimmer trennen, drehe ich mich noch einmal um.
"Ach und Ted, du hast mich nie gesehen, vergiss nicht wie sauer ich werden kann."
"In Ordnung."
Ich gehe in mein Zimmer und lege mich aufs Bett.
"Jetzt schlaf ich erstmal, bis es kühler geworden ist,"
denke ich bevor ich langsam in einen traumlosen Schlaf hinübergleite.
Schlawi 04.06.2005 13:18
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Ich entferne mich etwas von den Marktständen, wieder ziehe ich mit die Kapuze tief ins Gesicht. Doch da höre ich wieder Tiberions Stimme.
,,Verdammter Dieb! Was fällt dir eigentlich ein???"
Interessiert drehe ich mich um, und erblicke einen Menschen der gerade mit Tiberion streitet.
Ich schreite auf das Getümmel zu.
,,Wie unerhört!? Kommt da einfach hin und verkauft und isst meine Nahrungsmittel, das wirst du mir büssen!?"
Oh mann, das Tiberion immer so übertreiben muss...
Einige Leute wegschubsend gehe ich direkt auf den Fremden und meinen Freund zu.
,,Städtische Nahrungsmittelkontrolle! Dieser junge Mann wurde von uns beauftragt die Nahrungsmittel der Händler zu testen. Nicht das dass das Gemüse und das Obst verfault oder gar vergiftet sind. Gute Arbeit, Stâle, du kommst dann mit mir! Hier guter Mann, als kleine Entschädigung!"
Ich strecke meine Hand aus meinem Pancho und überreiche Tiberion, der vollkommen perplex dasteht 50 bronzene Imperatoren.
,,Komm Stâle, hier gibt es nichts mehr für dich zu tun!"
Ich packe den Fremden am Arm und schleife ihn aus dem Getümmel.
Nach einigen Metern spreche ich ihn an.
,,Du kannst von Glck reden, dass ich deinen Hintern gerettet habe, sowas sehen die Händler garnicht gerne, und die Stadt Wachen erst recht nicht!
Also, wer bist du? Und was sollte diese Aktion?"
Wolfhound 04.06.2005 13:20
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Nachdem ich aufgewacht bin, schlendere ich ein bisschen in der Stadt herum und sehe zwei Gestaltendie sich miteinander streiten.
Einer der beiden sagt gerade:
"...was sollte diese Aktion!"
Ich gehe langsam auf die beiden zu, vielleicht kann ich ja einem von beiden was aus der Tasche ziehen...
NPCs 04.06.2005 13:23
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Lex, Corvinus, Fran / Markt
Leise versucht sich Lex an die beiden anzuschleichen. Doch einen Meter hinter den beiden bleibt er mit ausgestreckten Händen stehen. Er blickt nach unten und entdeckt einen kleinen Hund, dem er auf den Fuß getreten ist. Dieser schaut ihn grimmig an und beginnt lauthals zu bellen.
Farmer Fran 04.06.2005 13:25
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"Ich, äh... danke, Mann. Mein Name ist Fran Zém. Weißt du, es ist verdammt schwer sich ohne Geld etwas zu essen zu besorgen..."
Ich greife in meine Tasche und hole das Geld heraus, das ich durch die Früchte erwirtschaftet habe, die nicht mir gehörten. Ich gebe es dem Mann.
"Hier... ist ohnehin nicht meins."
Der Fremde sieht mich wütend an, ich blicke ihm ansatzweise verwirrt entgegen. Es ist schon eine merkwürdige Situation...
"Weißt du, ich schulde dir schon was", sage ich nach einiger Zeit. "Mein Hof liegt am Hafen, du kannst ihn nicht verfehlen, es ist der einzige. Wenn du jemals einen Unterschlupf brauchst..."
où-est-il 04.06.2005 13:26
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Jeder schwere Schritt hallt in den spaerlich belaeuchteten Haendlerkatakomben wieder, bevor ich sie durch eine eisenbeschlagene Tuer verlasse, durch die ich mich leicht hindurchbuecken muss. Ich wollte schon meine Augen bedecken, als ich bemerke, dass ich unter einigen breiten Salzpalmen hinaus auf den gluehenden Stadtplatz blicke. Mit irritiertem, aber ruhigem blick schliesse ich den dunklen Gang hinter mir mit der Tuer zu und wandere auf die freien Strassen hinaus.
Hoffentlich muss ich die nicht noch eine weitere Woche sehen.
Schlawi 04.06.2005 13:26
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Bevor ich antworten kann spüre ich dass uns jemand verfolgt, im nächsten Moment bellt einige Meter hinter uns ein Hund auf, sofort drehe ich mich um.
Ich blicke einem Kerl der eine lange Kutte trägt an.
,,Und was willst du bitte schön? Bevorzugst du die Gesellschaft von Wachen? Damit kann ich dienen, wenn du mir nicht augenblicklich erklärst was du so angeschlichen hinter uns zu tun hast!?"
Wolfhound 04.06.2005 13:29
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Wütend kicke ich den Hund , sodass er ein ganzes Stück weit weg fliegt. gehe an den beiden vorbei.
Ich höre einensagen, dass er einen Bauernhof im Norden hat, ich denke ich schau mal vorbei, vielleicht, kann ich ja mich in die Scheune einnisten und wenn er mirs verbietet, bring ich den Typen einfach um. Er sieht sowieso aus, weil einer der von seinen Eltern den Hof gekriegt hat, weil sie ausgewandert sind.
Er ist Bauer, den wird schon keiner vermissen.
Wolfhound 04.06.2005 13:31
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Einer der Typen, hat mich bemerkt und es kommt auch noch ein Wachmann.
Langsam wirds für mich eng. Ich zücke einkleines Messer und drücke es heimlich dem Bauern in den Rücken:
"Sag sofort, dass alles okay ist, oder ich spieß dich auf!"
(Sorry wegen Doppelpost.)
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:32
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Ich bin immernoch hier. Und habe nach wie vor keinen Plan.
Ich trete aus dem Gasthaus heraus und sehe mich um. Die Straße zu meiner Linken hinauf bietet ein junger Musiker seine Fähigkeiten mit der Gitarre dar, in Richtung des Hafens bietet sich mit einem sich in einem Fenster windenden Katzenmenchen, wie ich sie bereits am hafen gesehen hatte, ein merkwürdiger Anblick.
Belustigt, aber keineswegs schlauer als zuvor, schlendere ich der Innenstadt entgegen, an zuvor genanntem Musiker vorbei. Nach einigen Schritten fahre ich erschrocken zusammen und herum, als ein Hund keine drei Schritte neben mir lauthals zu Bellen beginnt. Ein düsterer Geselle fährt es mir durch den Kopf, den ich sogleich wieder abwende um weiterzugehen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass ich in diesem Gedränge nicht in jemanden hineinrenne.
Nun, diese Hoffnung wurde zwar vorerst erfüllt, doch der Hund bellte erneut auf. Einen Blick werfe ich noch auf ihn, da fliegt er mir schon ins Gesicht.
Nun liege ich rücklings auf der Straße...
Farmer Fran 04.06.2005 13:32
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"Hi Sir!", rufe ich der Wache zu.
Der vermeintliche Taschendieb ist schon wieder verschwunden, hat wohl einen guten Grund dazu. "Alles bestens", rufe ich, ", wir können uns nur nicht auf den Preis meines Salzkorns einigen."
Die Wache nickt, zuckt mit den Schultern und flüstert "Idioten.".
Ich wende mich meinem Retter zu. "Wie gesagt, mein Haus ist dein Haus. Kannst ja mal vorbeischauen, wenn du irgendetwas brauchst."
Verschwundener wiederhergestellter Anhang:
Nein, offenbar ist der Dieb doch noch nicht fort, er steht hinter mir und ich spüre etwas Kaltes in meinem Rücken. Der Mann flüstert irgendetwas Unverständliches, verwirrend, aber ich mag Kühlung und wenn er sonst nichts zu tun hat...
Stuff of nightmare 04.06.2005 13:36
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"Layla! Nimm die Zügel ordentlich in die Hände!"
Ich zucke zusammen. Pater Ygg verunsichert mich immer mehr!
Ich bin eben noch nicht so gut im Reiten, und der riesige, braune Hengst machte mir schon beim aufsteigen angst!
Wir waren heute auf das Feld vor der Kirche gegangen und er versucht mir nun das reiten beizubringen
"Mach schon! Du musst es fühlen!"
"Ja Vater! Ich gebe mir mühe aber.."
"Mühe?! Was ist daran Mühe! Du warst schon viel besser!"
Ich bemühe mich nicht wütend zu werden und zu fluchen, also beiße ich mir nur auf die Unterlippe.
Ich versuche mit Vater mitzuhallten, doch es gelingt mir nur schwer. Ich kann durch das Sandgewirbel, den Vater verursacht, vor mir nichts erkennen. Mich berschlecht ein Hust reiz, dabei fällt mir meine weiße Kaputze vom Kopf die mich vor der Hitze schützte.
"Ksch! Mach schon!" sage ich zu den Gaul
Ich bin völlig von der Rolle und Vater wird auch immer wütender:
"Layla! Wenn du nicht möchtest das können wir das gleich lassen!"
"Nein Vater! Ich möchte es lernen!"
Durch die weiße Kaputze meines Vaters kann ich erkennen, dass er vor Wut schon ganz Rot wird und ich weiß nicht was ich tun soll. Ein schweres Gefühl in meinem Magen machte sich breit. Wie kann ich meinen Vater denn jetzt noch stolz machen.
"Hah!"
Mir ist etwas eingefallen! Mit etwas Magie könnte ich das Pferd schneller machen und mich so aus dieser Situation retten!
leise fang ich an ein paar Sätze zu murmeln und mich voll auf sie zu konzentrieren...
Dch was ist das?! Ein lautes Raunen von irgentwo her?! Ob Vater wohl ausweichen kann?
Snowsorrow 04.06.2005 13:40
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Ich überschlage mich und stürze gegen etwas schweres- vielleicht ein Sack. Instinktiv greife ich danach. Ich höre einen Schrei. Plötzlich erkenne ich meine Situation. Ich bin aus dem Fenster gegen einen Reiter gefallen, diesen habe ich heruntergerissen und nun sitze ich verkehrt herum auf dem Pferd.
Ich versuche mich aufzurichten, doch da prescht das Pferd plötzlich los. Während es schnell durch die Straße gallopiert drehe ich mich ängstlich um und umklammere den Hals. Ich beuge mich tief und schließe die Augen.
Wie ich diese Wesen hasse.
Die Luft drückt meine Ohren nach hinten. Ich liebe die Schnelligkeit nur wenn ich sie unter Kontrolle habe- und die habe ich nur auf einem Sandschlitten.
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:44
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Toll. Ganz toll. Gerade einen Tag hier und schon erwischt dich ein Hund.
Ich nehme das Tier aus meinem Gesicht und was sehe ich? Ein Pferd mit einer falsch herum sitzenden Person auf dem Rücken gallopiert auf mich zu.
Wie gesagt, toll.
Schnell stehe ich vom Boden auf, mache Anstalten mir den Staub vom mantel zu Klopfen und erkenne, dass es doch besser ist, auszuweichen.
Wolfhound 04.06.2005 13:46
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Ich nehme mein Messer aus de Rücken des Kerls und flüstere ihm zu:
"Glück gehabt..."
Plötztlich höre ich hinter mir einen Schrei und ein Pferd rast auf mich zu!
Ich kann gerade noch zur Seite springen, als es auch schon herangestürmt kommt...
Farmer Fran 04.06.2005 13:49
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Plötzlich springt der Dieb weg, mein Retter rennt zur Seite, ich sehe mich verdutzt um und werde von einem Pferd umgerannt, der Zusammenstoß befördert mich ein paar Meter vorwärts und ich falle auf den Boden, das Vieh prescht weiter auf mich zu und trampelt mich beinahe zu Tode, rennt dann weiter.
Der Reiter wird in hohem Bogen abgeworfen und stößt sehr unangenehm mit mir zusammen...
Wäre ich doch nur im Bett geblieben...
Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:50
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Ich rappele mich auf und säubere meine Kleidung.
Eine reizende Stadt. Wahrhaftig.
Weiter in Richtung Stadtmitte kann ich noch sehen, wie das Pferd davonprischt.
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass mir nichts auf den Kopf fällt.
Wolfhound 04.06.2005 13:51
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Während, der Bauer und der Reiter ächzend aufeinander liegen, nutze ich das Getümmel und verschwinde in der Menge.
Ich entschliese mich jedoch noch , die beiden ein wenig zu verfolgen, da sie bestimmt leichte Beute sind...
Stuff of nightmare 04.06.2005 13:58
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"VATER?!" Schockiert bremse ich ab und sehe meinem Vater am Boden liegen.
Wer war das? Und wieso hat er sich den ausgerechnet das Pferd meines Vaters genommen.
"Er ist verschwunden! .. " höre ich eine andere Stimme die jedoch von der Stimme meines Vaters unterbrochen wird.
Seine Wut brummt in meinen Ohren
"Hol mir diesen Sünder! Er soll den Zorn gottes kennenlernen!"
Verunsichert aber mit vollen Willen, weil sich mein Vater anscheinent was getan hat, setze ich zum Galop an.
Was für ein Idiot! Er scheint nicht sehr viel von Reiten zu verstehen. Er sitzt da sehr komisch!
Nun kann ich auch mein Können zeigen und holte den Dieb immer mehr ein.
Ich bemerke Bewohner die anscheinend von ihm gestreift wurden oder so.
Jetzt ist er in guter Reichweite! Ich hebe meine Hand:
"Vena Sahî"
und Vaters Pferd bleibt stehen. Der Dieb scheint ziemlich durch den Wind.
"Wieso hast du unser Pferd gestohlen!?"
sagte ich als ich neben ihm stehen blieb.
Wolfhound 04.06.2005 14:00
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Ein Mädchen, die anscheinend zu dem ersten Reiter gehört kommt herangeritten und schimpft mit ihm.
"Komisch, was heute alles so passiert..."
Snowsorrow 04.06.2005 14:02
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Abrupt bleibt das Pferd stehen und mich schlägt es über den Hals des Tieres und ich komm genau auf die Füße.
Eine zarte Stimme spricht mich an.
Ich drehe mich um und blicke in ein hübsches Gesicht.
"Ich... habe es nicht freiwillig genommen."
Erst jetzt bemerke ich wie lächerlich ich ausgesehen haben muss. Ich trete einen Schritt zurück und reibe mir den Hinterkopf.
"Es war..."
Plötzlich sehe ich drei Gestalten auf mich zurennen. Allein ihre bullige Gestalt lässt mich erkennen wer das ist.
"Die da."
Ich deute auf die Gestalten hinter der Frau.
"Ich muss hier weg."
Ich drehe mich um und mache Anstalten wegzurennen.
Wolfhound 04.06.2005 14:03
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Plötztlich kommen drei bullige Gestalten und der am Boden liegende Reiter versucht wegzurennen.
Ich trete dazwischen und ziehe meinen Degen.
"Der Himmel weiß wieso ich das tue!"
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:05
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Ich beschliesse wieder zum Gasthaus zurück zu gehen, da das Schicksal oder eben der Zufall mich wohl davon abhalten möchte, die Barrikaden zu besichtigen.
Nach einigen zig Metern fällt mir auf, dass ich in die falsche Richtung gehe.
Heute ist nicht mein Tag.
Ich bleibe stehen, da sich vor mir eine Menschenmasse um etwas drängt.
Was denn nun?
Ich vollführe eine kleine Akrobatik mit meinem Stock, um über die Köpfe der Leute hinwegsehen zu können.
NPCs 04.06.2005 14:08
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Lex / Markt
Gerade als Lex seinen Degen zieht durchschneidet er durch eine ungewollte Bewegung seinen Ledergürtel und seine Hose rutscht zu Boden. Sofort beginnen einige Passanten an zu lachen und stellen sich um ihn herum.
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:09
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"Die?!"
Ich greife mir den Mann und zerre ihn auf mein Pferd, pfeife nach hinten damit mir das Pferd meines Vaters folgte und Gallopiere so schnell wie möglich zu Vater"
"Ich weiß nicht wieso ich dir helfe, aber ich lass nicht zu das du wegläufst! du musst dich bei meinem Vater entschuldiegen!"
"Vater ist ist nicht mehr hier?"
... ist er schon zur Kriche gegangen? Verdutzt reite ich richtung Kirche
"Ich nehm dich nur ungern mit Dieb! aber es muss sein!"
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:10
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Ich musste schmunzeln, da der, der auch dem Hund auf den Schwanz getreten war, nun mit gezogenem Degen aber ohne Hosen vor einem Muskelbepackten Kerl steht.
Erst als es zu spät ist, bemerke ich, dass ich langsam nach hinten umkippe.
Ups.
Erneut liege ich rücklings im Staub und sehe nur noch, wie ein Pferd über mich hinwegspringt.
Farmer Fran 04.06.2005 14:11
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Immer noch am Boden liegend sehe ich mich um. Aus irgendeinem Grund scheint es hier ziemlich viel Aufregung zu geben, jede Menge Passanten sind stehen geblieben und starren verwirrt die Szene an.
Ich entscheide mich dazu für heute genug gehabt zu haben, stehe auf und renne an den Straßenrand, warte dann ab, was wohl noch geschehen mag.
Snowsorrow 04.06.2005 14:13
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"Was zum?"
Ich lande plötzlich durch eine ungeheure Kraft auf dem Rücken des Pferdes und das Mädchen reitet davon. Weg von der Menschenmenge und weg von den drei Männern.
"Wer bist du eigendlich?"
Frage ich, während ich versuche mein Gleichgewicht zu halten.
Sie reitet an den Stadtmauern entlang. Kaum Menschen sind hier.
Sie wirft den Kopf nach hinten und ihr langes Haar schlägt mir ins Gesicht. Sie hält an.
Wolfhound 04.06.2005 14:16
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"Verdammt, meine Hose!"
Ich ziehe schnell meine Hose hoch, bind sie fest und versuche gerade mich zu verdrücken, als mich einer von den Kerlen packt...
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:16
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Das wars.
Ich setze mich auf, verharre aber bis auf weiteres in dieser Handlung.
Denn kaum gehe ich ein paar Schritte, wirft mich irgendetwas nieder.
So, nun darf der Zufall sich bemühen, mich von der Straße zu holen, in deren Mitte ich hocke.
Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, mich anzustarren.
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:20
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"Vater!"
Ich steige vom Pferd ab ohne auf den jungen Mann zu achten dem anscheinend von meinem Reitstil schon schlecht wird.
"Du ungehobelter Kerl! Was hast du mit meinem Pferd gemacht?!"
Grummelt Vater auf den Fremden ein.
Und stieg wieder auf sein Pferd.
"Aber lass gut sein, Gott wird das schon richten. Du konntest es ja nicht stehlen. Danke Layla. Das war gute Arbeit. Ich reite schonmal nach Hause"
Als Vater ein bisschen weiter weg war schnellte ich herrum und schaute in seine Augen, die eigentlich sehr schön waren.
"D..du hast gehört.. du kannst gehen!"
Snowsorrow 04.06.2005 14:30
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Ich springe auf den sandigen Boden und bleibe etwas unsicher auf den Beinen stehen. Ich rücke mein Halstuch zurecht und ziehe es über den Mund. Dann binde ich meine Waffen fester und rücke meinen Hut zurecht.
Dann blicke ich das Mädchen an.
"Danke."
Dann drehe ich mich um und schreite langsam davon.
Ich war in der Nähe der Stadttore, dem einzigen Zugang nach Tel-Nida. Ich gehe eine Straße entlang, die an dem Straßenrand eine niedrige Steinmauer hatte. Mit einem schönen Sprung lande ich drauf und schlendere so durch die Mittagshitze. Ich greife in meine Hüfttasche und suche nach meiner Wasserflasche.
"Irgendwie fehlt was..."
Ich bleibe stehen.
"Sie fehlt..."
Ich muss die Karte verloren haben...
Farmer Fran 04.06.2005 14:33
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Nun, nachdem ich einige Zeit lang das Treiben hier beobachtet und einen komischen Mann, der mitten auf der Straße sitzt, angestarrt habe, entschließe ich mich langsam dazu, dass ich hiermit nichts mehr zu tun habe.
Ich beschließe nach Hause zu gehen, denn langsam wird es Zeit die Pflanzen zu gießen; satt bin ich vorerst auch.
Und so gehe ich auf direktem Wege nach Hause.
Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:34
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Die Aufmerksamkeit der Leute lässt nicht nach. Ist es denn so langweilig in dieser Stadt, dass ein auf der Straße sitzender Fremder ununterbrochen angestarrt werden muss? Langsam aber sicher wird es selbst mir peinlich, doch der Zufall könnte mir jederzeit wieder etwas ins Gesicht schleudern...
Entweder ich verschwinde bald, oder ich bleibe bis heute nacht hier sitzen...
Ein Zeichen des Schicksals soll mir zu einer Entscheidung verhelfen.
Wolfhound 04.06.2005 14:35
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...gerade als der Kerl ausholt, kommt eine Patroullie vorbei.
Er setzt mich langsam am Boden ab und verschwindet mit seinen Kumpanen.
Ich raffe meine Hose hoch, binde meine Kutte zu und schaue mich nach dem Bauern von vorhin um...
Stuff of nightmare 04.06.2005 14:44
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Verdutzt schaue ich dem Jungen Katzenmann hinterher.
Danke? Wieso danke? komischer Kerl!
Ich schaue verdutzt auf den Boden
Was ist das? Ein Blatt Papier? Ich hebe es behutsam auf und schaue mir die Rolle an die mit einer Art Amulett zusammengebunden ist.
Er muss es verloren haben! Ich werde es auch nich öffnen, hoffe ich zumindest.
Doch das Amulett macht mich neugierig, ich öffne es. Dort steht ein Name drin. Wer das wohl sein mag? Ich nehm es lieber mit nach Hause, vieleicht seh ich ihn ja wieder..
Ich schwing mich aufs Pferd und reite nach Hause
Scar 04.06.2005 14:47
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Schwert atmend sitze ich auf dem Boden, die Spitze des Langschwertes meines Meisters schwebt bedrohlisch vor meinem Gesicht.
"Ich habe dir doch schon oft genug gesagt das du mehr brauchst als 2 Schwerter um mich zu schlagen" Dröhnt mir die rauhe Stimme von Meister Dahl entgegen.
Verdammt, der Alte hat mich mal wieder geschlagen, bisher konnte ich noch in keinem Trainingskampf gewinnen... könnte ich nur meine wahren Fähigkeiten gebrauchen.
Noch gebe ich nicht auf, gerade als er mir die Hand entgegenstrecken will um mir aufzuhelfen lasse ich meine Beine nach vorne schnelle und werfe ihn um. Blitzschnell bin ich auf den Beinen und nehme seinen Hals mit meinen beiden Schwertern in die Zange:
"Ha, scheint so als hättet ihr euch geirrt Meister!"
"Hm.... bist du dir da wirklich sicher?" Antwortet er und blickt an mir herab.
Jetzt merke ich das er es irgendwie geschafft hat sein Schwert an meinen Bauch zu bringen....verdammt.
"Na gut....unentschieden, wenigstens habt ihr diesmal nicht gewonnen" Antworte ich.
"Pff.... es zählt nur Sieg oder Niederlage mein Schüler, du musst noch viel mehr trainieren....
Naja, wie dem auch sei: Wir haben mal wieder einen Auftrag direkt von der Garde erhalten: Du sollst ein Nest von Dieben hochnehmenh die sich am Hafen breitgemacht haben. Gehe dort hin und finde mehr über dieses Pack heraus, mache sie unschädlich!"
"Ja, Meister." Mit diesen Worten ziehe ich mich zurück, meine Gedanken schon voll und ganz an der neuen Aufgabe haftend.
Mäde 04.06.2005 14:48
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"Es ist schon faszinierend, was einem an auf dem Markt so alles an Unterhaltung geboten wird.
Während ich vor mich musizierte , waren mir
mehrere in Kutten gekleidete Gestalten aufgefallen, ein junger Mann war rückwärts sitzend auf einem Pferd durch die Strassen galoppiert, von einigen düsteren Gestalten verfolgt.
Ein diebischer Farmer hatte sich der Früchte eines Händlers bedient, Und auch das vorhin erwähnte Pferd schien gestohlen zu sein.
Den zwilichtigen Gestalten, die den Reiter verfolgt hatten, stellte sich ein Mann entgegen, der sich geschickterweise mit dem Degen seines Gürtels entledigt hatte.
Ja, Unterhaltung gab es zu genüge nur an Geld mangelt es mir immer noch."
Farmer Fran 04.06.2005 15:06
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Ich habe mein Haus erreicht, sehe mich um und stelle fest, dass das Salzkorn in der Zwischenzeit Feuer gefangen hat und das gesamte Feld gerade herunterbrennt. Einen Moment lang bleibe ich stehen und denke nach; ein Löschversuch wäre vermutlich sinnlos. Ich hätte doch besser schon heute morgen gießen sollen...
Die anderen Leute interessieren sich nicht sonderlich für den Brand, da er in dieser kargen Gegend unmöglich überspringen kann, Ton brennt nun mal nicht.
Irgendein Strolch sitzt am Rande des Feldes und grillt ein Würstchen an einem langen Stock.
Ich zucke mit den Schultern, was soll´s. Werde ich mir halt irgendwie neue Saat beschaffen müssen; soll das verdammte Zeug doch runterbrennen.
Hier kann ich im Moment nichts mehr ausrichten...
Einen Moment lang sehe ich mein Haus an, die Tür steht offen. Habe ich etwa vergessen sie abzuschließen? Dann fällt mir auf, dass die Tür nicht mehr im Rahmen ist, irgendjemand scheint sie gestohlen zu haben.
Verdammt...
Was soll´s... wenigstens ist es jetzt egal, dass ich die Schlüssel verloren habe.
Ich gehe wieder zum Marktplatz, vielleicht lässt sich ja noch irgendwo ein Job als Kistenträger finden; dass ich als Dieb nicht allzu gut geeignet bin habe ich mittlerweile festgestellt.
Leider scheinen die Kühler meine Route nicht sonderlich zu mögen und so muss ich auf Zehenspitzen zum Markt rennen, da der Boden wie Feuer brennt. Ich fühle mich schmerzhaft an die Ernte erinnert...
Irgendwann, ich erreiche endlich eine gekühlte Straße, ziehe ich die Schuhe aus und lasse meine Füße im Matsch abkühlen. Ich gehe weiter und komme wieder an der Stelle an, an der vorhin so viel los war.
Noch wird nicht abgebaut, also braucht man vorerst keine Kistenträger.
Der Mann, der vorhin auf dem Boden gesessen hatte, scheint sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt zu haben, und offenbar haben die Kühler ihm eine Breitseite verpasst.
Da ich nicht wüsste, was ich sonst tun soll, setze ich mich neben den Fremden auf die Straße und schaue in die gleiche Richtung wie er, um herauszufinden, was er eigentlich die ganze Zeit beobachtet, wenn er das denn tut.
Edit:
Das ist "passiert".
Ich starre, sehe mich um, kann hier nichts Besonderes entdecken. Der Fremde scheint wirklich ein merkwürdiger Mann zu sein, wenn er hier einfach grundlos mitten auf der Straße hockt; wobei es wirklich angenehm ist im Schlamm zu sitzen.
"Hi", sage ich nach einiger Zeit und reiche ihm freundlich meine Hand. Ich weiß nicht, warum ich ihn anspreche... vielleicht ist er ja Koch und stellt mich als Vorkoster ein. Nein, er sieht nicht aus wie ein Koch... und offenbar hält er es auch nicht nötig zu reagieren.
"Mein Name ist Fran Zém", stelle ich mich vor. Wie unhöflich, natürlich muss ich mich erst vorstellen, doch wieder sagt er nichts. Ich versuche ihm ins Gesicht zu schauen, doch sein breiter Hut verhindert es - vielleicht will er nicht, dass man ihn ins Gesicht schaut.
"Ich bin ein Bauer", sage ich. Er sagt nichts.
"Mit eine runtergebrannten Feld", sage ich. Er sagt nichts.
"Und ich mag das Meer", sage ich. Er sagt nichts.
"Stehst nicht so auf Small-Talk, eh?"
Er bleibt ganz ruhig. Ich habe noch nie einen so gelassenen Mann gesehen, bewundernswert. Vielleicht ist er Schweigemönch?
"Bist du Schweigemönch?"
Er schweigt - das werte ich als Ja. Kein Wunder, dass er nichts gesagt hat.
"Wenn ich dich störe, dann gib mir ein Zeichen", sage ich.
Er regt sich nicht. Also störe ich ihn nicht - vermutlich muss es für einen Schweigemönch sogar sehr unterhaltsam sein, wenn mal jemand mit ihnen redet.
Es gibt viel zu erzählen...