PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tel-Nida


Farmer Fran
18.01.2006, 22:57
Abschnitt #1
29.05.2005 - 04.06.2005

Scar 29.05.2005 14:51

--------------------------------------------------------------------------------

Tel-Nida (Hier beginnt euer Abenteuer)

ist die Haupstadt und das Handelsmonopol am Drei-Ring-Meer. Die riesige Stadt, die auf einer Seite zum Meer offen und auf der anderen Seite vor Plünderern und Sandstürmen durch eine geschlossene Mauer mit drei Stadttoren geschützt ist, ist die Kaiserresidenz. Durch die engen Straßen patroullieren ununterbrochen kaiserliche Beamte, um Unruhe zu beenden und dunkles Gesindel auszutreiben. Doch selbst diese Überwachung schreckt Schmuggler, Diebe und andere Gestalten nicht ab, um in den vielen Gaststätten ihr zwielichtes Geschäft zu tätigen.
Das Händlerviertel ist unterirdisch angebracht und wird durch Fackeln beleuchtet. Die hohe Tondecke hält die Sonne, und somit den größten Teil der Mittagshitze ab.

Scar 29.05.2005 16:21

--------------------------------------------------------------------------------

Die Situation sieht wie folgt aus:
Ihr startet euer Abenteuer hier an einem beliebigen Ort in der Stadt, zur Zeit ist es fast unmöglich Tel-Nida zu verlassen weil die Stadt von Banditenbanden eingekreist ist welche von der kaiserlichen Garde nur durch starke Barrikaden zurückgehalten werden.
Wollt ihr aus der Stadt verschwinden?
Oder habt ihr einen Auftrag?

Denk euch was aus, viel Spaß.

Snowsorrow 04.06.2005 11:45

--------------------------------------------------------------------------------

Die gewohnte Marktskulisse begleitet mich, als ich zu dieser frühen Stunde zielstrebig durch die staubigen Straßen von Tel-Nida schreite. Die drei Sonnen stehen bereits hoch am Himmel und zwingen mich im Wandschatten der Tonhäuser zu spazieren, um auch ohne den großen Rundhut auf meinem Rücken den Tag zu beginnen. Ich bleibe stehen und blicke mich um.

"Händler die lauthals ihre Ware an den Mann bringen wollen und dabei um jeden Imperator feilschen- wie immer."

Plötzlich rinnt kühles Wasser an meinen Füßen entlang. Sofort blicke ich ab und bemerke einen sogenannten Kühler der mit seiner Schubkarre weiter durch die Straßen zieht. Der Beruf der Kühler ist eben so einfach wie genial:
Sie müssen mit Eimern voller Salzwasser, das wir hier in Tel-Nida mehr als bgenug haben, durch die Stadt ziehen und den sandigen Boden damit begießen um ihn zu kühlen- ohne sie, würde man es hier nur hohen Absätzen aushalten.
Erfreut gehe ich durch den schlamigen Sand weiter und lege meine Hand auf die beiden Sichelklingen an meiner Linken. Zwar patroullieren hier überall kaiserliche Soldaten, doch aus eigener Erfahrung bin ich beruhigter mit dem kühlen Stahl an meinen Handflächen.
An einer Holztür mache ich halt. Ein Zinnschild sagt Caius' Handelskammer über dieses Gebäude. Ich rücke nochmal mein Gesichtstuch am Hals zurecht und trete ein. Ein Schwall abgestandener warmer Luft kommt mir entgegen.

"Tag Tî.", begrüsst mich der beleibte Mann hinter einem Tresen, der mit einem Tuch ein hölzernes Kästchen poliert. Das Tuch ist jedoch so dreckig, das er es mehr verdreckt als reinigt.

"Morgen Caius."

Ich trete an den Tresen und fummele an meiner Hüfttasche rum. Ich hole ein zusammengerolltes Pergament heraus und lege es vor Caius, der neugierig aufblickt.

"Was ist es diesmal?", fragt er und legt seine Arbeit zur Seite und hebt die Rolle auf.

"Die Flussgebiete in der Nähe von Korrimdor."

Er nickt abwesend und legt die Karte wieder zurück.

"Wie immer wunderbar."

Er lächelt und zeigt dabei seine schiefen gelblichen Zähne.

"Das sollte dir fünf Silberlinge einbringen."
"Sieben waren ausgemacht."
"Aber die Flussgebiete hast du mir bereits vier Mal gebracht."
"Die Kovois brauchen diese Karten. Außerdem ist dort eine neue Quelle eingezeichnet."
"Sechs."

Ich atme genervt aus.

"Du bringst mich in den Ruin.", sagt Caius und holt sieben silberne Imperatoren aus seiner Hose.
"Danke", grinse ich und packe meinen Lohn ein. Das sollte mich für einen oder zwei Tage über Wasser halten.
"Ah, und bevor ich es vergesse: Akii wollte Dich heute erwischen. Er ist immer noch wütend wegen dem Kampf vor ein paar Tagen."

An diesen Tag werde ich mich noch lange erinnern. In einer Kneipe hatte Akii, mein Fein seit ich denken kann, angefangen zu pöbeln und meinen Klienten verletzt, da kam ich dazwischen und habe ihn nach einigen Schlägen am Boden. Dabei habe ich seine nicht vorhandene Ehre verletzt und nun muss ich mich mit seinen Drohungen rumplagen. Doch auch wenn er nicht viel ausrichten kann- seine Handlanger können gefährlich werden.

"Nochmals Danke, Caius."

Rufe ich und schreite zur Tür, als diese plötzlich aufreißt- Akii und mit drei Männern im Schlepptau.

"Da ist er."

Mäde 04.06.2005 12:31

--------------------------------------------------------------------------------

Der Tag ist noch jung.
Langsam schreite ich durch die noch lehren Strassen. Tel-Nidas. Ein leichtes Lüftchen lässt den Staub aufwirbeln.
Wenig später beim Markt angekommen zeigt sich schon die gewohnte Belebtheit. Händler preisen ihre Waren an und einige Künstler unterhalten das schaulustige Volk.
Da sich die Sonnen langsam zu heben beginnen, beschliesse ich, mir unter einer der -zum Schutze gegen die Sonne aufgspannten- Planen ein Plätzchen zu Suchen. Sorgfältig setzte ich mich auf den Boden. Mit geüter Hand stimme ich ein Liedchen an.
Ich habe in Letzer Zeit kaum etwas verdient, der Hunger nagt an mir.
Doch die Bürger Tel-Nidas scheinen andere Sorgen zu haben, als dass sie die feinen Klänge ,die meine Gitarre hervorbringt, kümmern würden...

Farmer Fran 04.06.2005 12:31

--------------------------------------------------------------------------------

Die Sonne geht am Horizont unter... es ist schön kühl, ich liege am Strand, lauwarmes Wasser umspült meine Beine; das Paradies...

Langsam öffne ich meine Augen und sehe eine Wand aus Ton; ich habe nur geträumt. Qualvoll schiebe ich die Decke von mir, um mich seitwärts aus dem Bett fallen zu lassen. Der Boden ist nicht sonderlich gemütlich, aber ich bleibe eine Zeit lang liegen. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, ohne dass ich sagen könnte, was es ist.
Ich stehe auf, genau genommen ziehe ich mich an der Kommode hoch und sehe in den Spiegel. Eine düstere depressiv wirkende Gestalt schaut mir in die Augen. Nicht genug, eine Sonne scheint durch das Fenster hinter mir und direkt in den Spiegel, blendet mich. Ich kneife die Augen zusammen und weiche aus dem Lichtkegel.
Langsam kann ich wieder klar denken, aber immer noch glaube ich, dass irgendetwas einfach nicht stimmt. Ich streiche meinen knielangen Rock glatt, mit ihm ist alles bestens. Gähnend greife ich nach meiner Weste, ziehe sie über. Wo sind meine Schuhe?
Ich falle vornüber, absichtlich, liege neben dem Bett und fische nach den Schlappen darunter. Der Tonboden wirkt so wunderbar weich und beinahe wäre ich wieder eingeschlafen, doch schließlich bringe ich es fertig wieder aufzustehen, ziehe mir die Schlappen an und starre die Wand an.
Ich habe es endlich geschafft mich anzuziehen.
Sehr gut.
Und jetzt?
Jetzt weiß ich, was nicht stimmt, es ist beinahe Mittag; normalerweise weckt mich mein Vater am frühen Morgen, schließlich muss doch Feldarbeit betrieben werden. Ich weiß nicht, was ich tun soll, sehe mich um.
Ein Zettel liegt auf der Kommode.
Ich hebe ihn auf.
Unleserliche Hieroglyphen.
Ich drehe ihn um.

Lieber Fran,
wie dir sicher schon aufgefallen ist haben wir in den letzten Monaten einen Großteil der Einrichtung verkauft und viel Geld gespart. Sicher weißt du auch noch, dass wir dir eine Überraschung versprochen haben - heute ist es so weit.
Wir sind ausgewandert.
Alles Gute,
Deine Eltern

Ich denke einen Moment lang nach.
Jetzt bin ich hier also alleine.
Ein verkommenes beinahe leerstehendes Tonhaus gehört nun mir.
Ebenso mein ist ein großes vertrocknetes Feld an der Meerseite, das vereinsamt zwischen Hafengebäuden in der Sonne brennt.
Ich bin ganz allein, habe kein Geld und mir gehört ein wertloser alter Bauernhof.


Geil.


Ich lege mich mit meinen Sachen ins Bett und schlafe noch eine Runde.

Snowsorrow 04.06.2005 12:41

--------------------------------------------------------------------------------

Akii grinst mich an.

"Da bist Du also."

Ich gehe einen Schritt zurück und blicke mich um. Für einen Kampf zu eng...

"Auf ihn."

Schreit er und die drei kräftigen Dunwa stürmen los.
Ich drehe mich um und presche los. An dem Tresen angelangt stütze ich mich am Holz ab und schwinge mich elegant über. Caius geht einen entsetzten Schritt zur Seite und lässt mich vorbei. Ich stürme hinter den ledrigen Vorhang der den Bereich für Kunden von dem für den Händler abgrenzt und renne die daraufhinfolgende Treppe hinauf. Ich höre die Schreie unten und wie die Männer auf das Holz springen.
Im Raum oben angelangt blicke ich aus dem offenen Fenster- vier Meter hinab. Das einzige, was ich dadurch erreichen könnte, ohne mir etwas zu brechen wäre das Dach auf der anderen Seite.
Ich drehe mich nocheinmal um und sehe die drei Männer die in das Zimmer kommen.
Ich grinse unsicher und gehe einen Schritt auf sie zu. Dann drehe ich mich um und renne auf das Fenster zu und springe.

NPCs 04.06.2005 12:48

--------------------------------------------------------------------------------

Das Schicksal / Tî
Tî nimmt Anlauf und springt. Von einem der dahinterstehenden Dunwa hört er plötzlich Gelächter. Der Fensterrahmen war zu klein.

Schlawi 04.06.2005 12:51

--------------------------------------------------------------------------------

,,Ah...Tel-Nida...endlich wiedermal daheim!" ich atme tief ein. Dabei mustere ich die belebten Straßen der Stadt. Tagelöhner, Händler sowie gewöhnliche Leute schlender durch den Marktplatz auf der Suche nach Nahrungsmitteln oder anderen Waren.

Hmm...beim Marktplatz sollte ich vorsichtig sein, hin und wieder kommen hier Boten der Bruderschaft vorbei...

Ich ziehe die Kapuze meiner Pancho-Kutte tief ins Gesicht, sodass man nur wenige Konturen meines Gesichtes erkennt.

,,Nahrungsmittel aller Art! Kommt und kauft, ganz frisch!"

Das...hehe...

Ich laufe auf den Händler zu und tretet hinter den Marktstand.
,,Was soll das!? Gehen sie sofort zu..."
,,Begrüßt man so einen alten Freund?"
,,Was zum..."
Die Kapuze wird von mir abgesetzt.
,,Ah..ah..hahahaha...Corvinus! Ich glaub es ja nicht, was machst du denn hier?"
Der Händler umarmt mich herzhaft.
,,Tiberion, es ist wegen der Bruderschaft. Ich bin dort ausgestiegen..."
,,Was? Moment!"

Tiberion stellt ein kleines Schild auf den Marktstand auf dem steht, dass er in Kürze zurück kommen wird. Danach packt der junge Mann mich am Arm und schleift mich in eine kleine Gasse.
,,Wie du bist da ausgestiegen? Wie soll das denn gehen?"
,,Naja so richtig aussteigen kann man da ja nicht, da gibt es ja nur einen Weg wie du sicherlich weisst, und zwar der Weg des Todes...."
Tiberion nickt und schüttelt sogleich nervös den Kopf.
,,Und was hast du nun vor?"
,,Ich werde gegen die Bruderschaft kämpfen! Ich werde ihre heimtückischen und mörderischen Taten aufdecken und ihnen das Handwerk legen!"
Mein alter Freund schaut mich verdutzt an und fällt sogleich in ein herzhaftes Lachen.

,,Haha, Corvinus, deine Witze werden immer besser, hmhmhm,...bei Eon, du bist mir einer!"
Mein Blick ist standhaft und ernst, schließlich begreift Tiberion, dass dies mein vollkommener Ernst ist.
,,Du willst gegen die Bruderschaft antreten? Bist du den von Sinnen?"
,,Nein, ich erkenne nur die Wahrheit, aber alleine schaffe ich das nicht Tiberion...ich werde Hilfe benötigen..."
,,Nein, lass mich da aus dem Schneider, ich hab schon so genug Probleme, mit der Bruderschaft will ich nichts am Hut haben!"
,,Aber Tiberion...!"
Mein flehernder Blick durchbohrt den Händler, dieser erwiedert diesen mitleidsvoll.
,,Ach Tiberion, weisst du noch damals in der Wüste..."
Mein Freund schaut ernst aber dennoch leicht konfus.
,,Ja...was willst du damit sagen?"
,,Och nichts, nichts,...hab dir ja nur mal schnell das Leben gerettet...aber ist ja nicht der Rede wert, also Tiberion, war nett mir dir, wir sehen uns irgendwann!"
Ich drehe mich um und mache Anstalten davonzuschlendern, da packt mich die Hand meines Freundes an der Schulter.
,,Pff...immer das selbe mit dir, immer ist man dir einen Gefallen schuldig.
Wenn ich dabei aber sterben werde, ist es deine Schuld!"
Mit diesem Satz schlägt Tiberion mir mit seiner Faust in die Schulter, ich lächle freundlich.
,,Danke alter Freund! Du wirst es nicht bereuen! Wir treffen uns heute im Gasthaus : Tel-Nidas Traum"
Tiberion nickt, schlendert zu seinem Marktstand und geht seiner Arbeit nach, derweil streife ich durch die Stadt nach anderen Bekannten.

Farmer Fran 04.06.2005 13:06

--------------------------------------------------------------------------------

Ich entschließe mich dazu mein geliebtes Bett zu verlassen und mich draußen ein wenig umzusehen, nicht, weil ich in irgendeiner Form Lust auf Bewegung hätte, sondern weil mein Magen knurrt.
Mein Zimmer ist nicht sonderlich groß, ein Bett, eine Kommode, ein Fenster, ein Spiegel. Ich gehe durch die Tür in den Flur, über eine Leiter kommt man ins fensterlose Dachgeschoss, das vollkommen leer steht. Links ist die Tür, die zum Zimmer meiner Eltern führt. Es sieht ganz so aus, als hätten sie letzte Nacht auch das Bett verkauft, nur zwei Fenster sind als Inventar übrig geblieben.
Ich gehe aus dem Haus. Vor mir liegt das Feld, auf dem ausschließlich Salzkorn wächst, eine erstaunliche Pflanze, die man mit Meerwasser gießen kann. Dafür sind die Verwendungsmöglichkeiten allerdings sehr beschränkt.
Einen Moment überlege ich, ob ich vielleicht arbeiten sollte, verwerfe den Gedanken aber gleich wieder und wandere stattdessen durch die Straßen ins Stadtinnere, während ich nach einer Gelegenheit zum Essen Ausschau halte.

Nach einiger Zeit komme ich an der Handelskammer vorbei und blicke sorgenvoll das Gebäude an. Hier gibt es Essen, jedoch nur für Geld...
Ich höre einen Knall und sehe eine Silhouette am oberen Fensterrahmen. Was da wohl passiert sein mag? Mich schert es nicht wirklich...

Ich gehe weiter, hier und da tauchen ein paar Künstler auf, die Geld von mir haben wollen. Irgendwann laufe ich demonstrativ mit nach außen gekrempelten Taschen herum.

Ich komme an einem Marktstand vorbei. Der Verkäufer ist fort, ein kleines Schild kündigt seine baldige Rückkehr an. Ich nehme das Schild weg, stelle mich hinter den Tresen und verkaufe zwei Früchte, esse ein paar andere und stelle das Schild wieder hin. Der Mann scheint wohl nicht schnell genug wieder dagewesen zu sein...

Zufriede ziehe ich weiter.

NPCs 04.06.2005 13:15

--------------------------------------------------------------------------------

Tiberion, Fran Zém / Marktstand
Tiberion kommt gerade wieder, als Fran sich schon von seinem Marktstand entfernte und noch genüsslich an einer Frucht saugt. Wütend rennt er zu ihm, packt ihn barsch an den Schultern und dreht ihn um.

"Was soll das, Bursche?"

Farmer Fran 04.06.2005 13:17

--------------------------------------------------------------------------------

Ich korrigiere mich, ich wäre gern zufrieden weitergezogen, aber so ein Kerl packt mich doch tatsächlich... so ein Mist.
"Hi, wie geht´s?", frage ich den Mann und lächele ihn an. "Ich lade dich auf ein kleines Essen ein, hast du Lust?"

Wolfhound 04.06.2005 13:17

--------------------------------------------------------------------------------

" Verdammter Bastard!"

Das Blut des Mannes spritzt mir auf meine Kutte.
"Verdammte Scheiße, jetzt muss ich auch noch meine Kleider waschen!"

Ich ziehe meinen langen Degen aus dem Mann. Ich weiß nicht, wen er verärgert hat, wahrscheinlich irgendein hohes Tier, der Auftrag bringt mir immerhin 150 Silberimperatoren.
Ich platziere den Mann so, dass er aussieht, wie einer der vielen Männer und Frauen, die sich betrinken, um die Mühen und Gefahren des Lebens, einige Stunden im Vollrausch vergessen wollen.
Ich ziehe die Kapuze der Kutte über mein Gesicht und verlasse die Gasse in der ich dem Mann aufgelauert hatte.
Ich quetsche mich zwischen den anderen Passanten hindurch, bis zu einer kleinen Kaschemme, wo ich mich mit meinem Gastgeber verabredet habe.
Ich trete hinein und schaue mich um. Am Tresen, lehnt mein Langjähriger Freund und Arbeitskollege Tuun'are'y. Er ist ein Dunar mit einem langem pferdegesicht und erdrosselt am liebsten seine Opfer, da seine Frau es hasst seine Kleider zu waschen.

In einer kleinen Nische, sehe ich einen Großen Mann sitzen, der eine ungewöhnlich grüne Kutte trägt, und dessen Gesicht verhüllt ist.
die Kutte ist das Erkennungszeichen, an dem Ich denMann erkennen soll, der mir das Geld gibt.
Ich drängele mich ohne Eile zu ihm in die Nische. Er schiebt mir eine große Ledertasche zu.

"Das ist die Hälfte des Geldes, den Rest kriegen sie, wenn wir die Leiche gefunden und identifiziert haben.

"Ich habe ihn in einer Gasse ganz in der Nähe hingelegt. Sein Rachen, ist genau auf Höhe der Gurgel durchstochen."

"Gut, wir werden dass überprüfen. Kommen sie morgen wieder hierher, um die selbe Zeit."

Ich nehme die Tasche und stecke sie in meinen Rucksack.
Der Mann steht auf und verlässt die Kneipe.

Ich gehe an den Tresen und gebe dem Wirt 10 Silberimperatoren.

"Ted, hast du ein Zimmer frei?"

"Natürlich Lex, natürlich."

Ted Dunau ist ein fetter Mann, mit ranzigen Haaren. Ich weiß nicht wie er es anstellt, aber er stinkt immer nach Schweiß.

"Ich brauche es nur für eine Nacht"

"Abgemacht! Du weißt ja wo es ist."

Bevor ich durch eine Tür verschwinde, die kneipe und die Zimmer trennen, drehe ich mich noch einmal um.

"Ach und Ted, du hast mich nie gesehen, vergiss nicht wie sauer ich werden kann."

"In Ordnung."

Ich gehe in mein Zimmer und lege mich aufs Bett.

"Jetzt schlaf ich erstmal, bis es kühler geworden ist,"
denke ich bevor ich langsam in einen traumlosen Schlaf hinübergleite.

Schlawi 04.06.2005 13:18

--------------------------------------------------------------------------------

Ich entferne mich etwas von den Marktständen, wieder ziehe ich mit die Kapuze tief ins Gesicht. Doch da höre ich wieder Tiberions Stimme.
,,Verdammter Dieb! Was fällt dir eigentlich ein???"
Interessiert drehe ich mich um, und erblicke einen Menschen der gerade mit Tiberion streitet.
Ich schreite auf das Getümmel zu.
,,Wie unerhört!? Kommt da einfach hin und verkauft und isst meine Nahrungsmittel, das wirst du mir büssen!?"

Oh mann, das Tiberion immer so übertreiben muss...

Einige Leute wegschubsend gehe ich direkt auf den Fremden und meinen Freund zu.
,,Städtische Nahrungsmittelkontrolle! Dieser junge Mann wurde von uns beauftragt die Nahrungsmittel der Händler zu testen. Nicht das dass das Gemüse und das Obst verfault oder gar vergiftet sind. Gute Arbeit, Stâle, du kommst dann mit mir! Hier guter Mann, als kleine Entschädigung!"

Ich strecke meine Hand aus meinem Pancho und überreiche Tiberion, der vollkommen perplex dasteht 50 bronzene Imperatoren.

,,Komm Stâle, hier gibt es nichts mehr für dich zu tun!"

Ich packe den Fremden am Arm und schleife ihn aus dem Getümmel.
Nach einigen Metern spreche ich ihn an.
,,Du kannst von Glck reden, dass ich deinen Hintern gerettet habe, sowas sehen die Händler garnicht gerne, und die Stadt Wachen erst recht nicht!
Also, wer bist du? Und was sollte diese Aktion?"

Wolfhound 04.06.2005 13:20

--------------------------------------------------------------------------------

Nachdem ich aufgewacht bin, schlendere ich ein bisschen in der Stadt herum und sehe zwei Gestaltendie sich miteinander streiten.

Einer der beiden sagt gerade:

"...was sollte diese Aktion!"

Ich gehe langsam auf die beiden zu, vielleicht kann ich ja einem von beiden was aus der Tasche ziehen...

NPCs 04.06.2005 13:23

--------------------------------------------------------------------------------

Lex, Corvinus, Fran / Markt
Leise versucht sich Lex an die beiden anzuschleichen. Doch einen Meter hinter den beiden bleibt er mit ausgestreckten Händen stehen. Er blickt nach unten und entdeckt einen kleinen Hund, dem er auf den Fuß getreten ist. Dieser schaut ihn grimmig an und beginnt lauthals zu bellen.

Farmer Fran 04.06.2005 13:25

--------------------------------------------------------------------------------

"Ich, äh... danke, Mann. Mein Name ist Fran Zém. Weißt du, es ist verdammt schwer sich ohne Geld etwas zu essen zu besorgen..."
Ich greife in meine Tasche und hole das Geld heraus, das ich durch die Früchte erwirtschaftet habe, die nicht mir gehörten. Ich gebe es dem Mann.
"Hier... ist ohnehin nicht meins."
Der Fremde sieht mich wütend an, ich blicke ihm ansatzweise verwirrt entgegen. Es ist schon eine merkwürdige Situation...
"Weißt du, ich schulde dir schon was", sage ich nach einiger Zeit. "Mein Hof liegt am Hafen, du kannst ihn nicht verfehlen, es ist der einzige. Wenn du jemals einen Unterschlupf brauchst..."

où-est-il 04.06.2005 13:26

--------------------------------------------------------------------------------

Jeder schwere Schritt hallt in den spaerlich belaeuchteten Haendlerkatakomben wieder, bevor ich sie durch eine eisenbeschlagene Tuer verlasse, durch die ich mich leicht hindurchbuecken muss. Ich wollte schon meine Augen bedecken, als ich bemerke, dass ich unter einigen breiten Salzpalmen hinaus auf den gluehenden Stadtplatz blicke. Mit irritiertem, aber ruhigem blick schliesse ich den dunklen Gang hinter mir mit der Tuer zu und wandere auf die freien Strassen hinaus.

Hoffentlich muss ich die nicht noch eine weitere Woche sehen.

Schlawi 04.06.2005 13:26

--------------------------------------------------------------------------------

Bevor ich antworten kann spüre ich dass uns jemand verfolgt, im nächsten Moment bellt einige Meter hinter uns ein Hund auf, sofort drehe ich mich um.

Ich blicke einem Kerl der eine lange Kutte trägt an.

,,Und was willst du bitte schön? Bevorzugst du die Gesellschaft von Wachen? Damit kann ich dienen, wenn du mir nicht augenblicklich erklärst was du so angeschlichen hinter uns zu tun hast!?"

Wolfhound 04.06.2005 13:29

--------------------------------------------------------------------------------

Wütend kicke ich den Hund , sodass er ein ganzes Stück weit weg fliegt. gehe an den beiden vorbei.

Ich höre einensagen, dass er einen Bauernhof im Norden hat, ich denke ich schau mal vorbei, vielleicht, kann ich ja mich in die Scheune einnisten und wenn er mirs verbietet, bring ich den Typen einfach um. Er sieht sowieso aus, weil einer der von seinen Eltern den Hof gekriegt hat, weil sie ausgewandert sind.
Er ist Bauer, den wird schon keiner vermissen.

Wolfhound 04.06.2005 13:31

--------------------------------------------------------------------------------

Einer der Typen, hat mich bemerkt und es kommt auch noch ein Wachmann.
Langsam wirds für mich eng. Ich zücke einkleines Messer und drücke es heimlich dem Bauern in den Rücken:

"Sag sofort, dass alles okay ist, oder ich spieß dich auf!"

(Sorry wegen Doppelpost.)

Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:32

--------------------------------------------------------------------------------

Ich bin immernoch hier. Und habe nach wie vor keinen Plan.
Ich trete aus dem Gasthaus heraus und sehe mich um. Die Straße zu meiner Linken hinauf bietet ein junger Musiker seine Fähigkeiten mit der Gitarre dar, in Richtung des Hafens bietet sich mit einem sich in einem Fenster windenden Katzenmenchen, wie ich sie bereits am hafen gesehen hatte, ein merkwürdiger Anblick.
Belustigt, aber keineswegs schlauer als zuvor, schlendere ich der Innenstadt entgegen, an zuvor genanntem Musiker vorbei. Nach einigen Schritten fahre ich erschrocken zusammen und herum, als ein Hund keine drei Schritte neben mir lauthals zu Bellen beginnt. Ein düsterer Geselle fährt es mir durch den Kopf, den ich sogleich wieder abwende um weiterzugehen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass ich in diesem Gedränge nicht in jemanden hineinrenne.
Nun, diese Hoffnung wurde zwar vorerst erfüllt, doch der Hund bellte erneut auf. Einen Blick werfe ich noch auf ihn, da fliegt er mir schon ins Gesicht.
Nun liege ich rücklings auf der Straße...

Farmer Fran 04.06.2005 13:32

--------------------------------------------------------------------------------

"Hi Sir!", rufe ich der Wache zu.
Der vermeintliche Taschendieb ist schon wieder verschwunden, hat wohl einen guten Grund dazu. "Alles bestens", rufe ich, ", wir können uns nur nicht auf den Preis meines Salzkorns einigen."
Die Wache nickt, zuckt mit den Schultern und flüstert "Idioten.".
Ich wende mich meinem Retter zu. "Wie gesagt, mein Haus ist dein Haus. Kannst ja mal vorbeischauen, wenn du irgendetwas brauchst."

Verschwundener wiederhergestellter Anhang:

Nein, offenbar ist der Dieb doch noch nicht fort, er steht hinter mir und ich spüre etwas Kaltes in meinem Rücken. Der Mann flüstert irgendetwas Unverständliches, verwirrend, aber ich mag Kühlung und wenn er sonst nichts zu tun hat...

Stuff of nightmare 04.06.2005 13:36

--------------------------------------------------------------------------------

"Layla! Nimm die Zügel ordentlich in die Hände!"
Ich zucke zusammen. Pater Ygg verunsichert mich immer mehr!
Ich bin eben noch nicht so gut im Reiten, und der riesige, braune Hengst machte mir schon beim aufsteigen angst!
Wir waren heute auf das Feld vor der Kirche gegangen und er versucht mir nun das reiten beizubringen

"Mach schon! Du musst es fühlen!"

"Ja Vater! Ich gebe mir mühe aber.."

"Mühe?! Was ist daran Mühe! Du warst schon viel besser!"

Ich bemühe mich nicht wütend zu werden und zu fluchen, also beiße ich mir nur auf die Unterlippe.
Ich versuche mit Vater mitzuhallten, doch es gelingt mir nur schwer. Ich kann durch das Sandgewirbel, den Vater verursacht, vor mir nichts erkennen. Mich berschlecht ein Hust reiz, dabei fällt mir meine weiße Kaputze vom Kopf die mich vor der Hitze schützte.

"Ksch! Mach schon!" sage ich zu den Gaul

Ich bin völlig von der Rolle und Vater wird auch immer wütender:

"Layla! Wenn du nicht möchtest das können wir das gleich lassen!"

"Nein Vater! Ich möchte es lernen!"

Durch die weiße Kaputze meines Vaters kann ich erkennen, dass er vor Wut schon ganz Rot wird und ich weiß nicht was ich tun soll. Ein schweres Gefühl in meinem Magen machte sich breit. Wie kann ich meinen Vater denn jetzt noch stolz machen.

"Hah!"

Mir ist etwas eingefallen! Mit etwas Magie könnte ich das Pferd schneller machen und mich so aus dieser Situation retten!
leise fang ich an ein paar Sätze zu murmeln und mich voll auf sie zu konzentrieren...

Dch was ist das?! Ein lautes Raunen von irgentwo her?! Ob Vater wohl ausweichen kann?

Snowsorrow 04.06.2005 13:40

--------------------------------------------------------------------------------

Ich überschlage mich und stürze gegen etwas schweres- vielleicht ein Sack. Instinktiv greife ich danach. Ich höre einen Schrei. Plötzlich erkenne ich meine Situation. Ich bin aus dem Fenster gegen einen Reiter gefallen, diesen habe ich heruntergerissen und nun sitze ich verkehrt herum auf dem Pferd.

Ich versuche mich aufzurichten, doch da prescht das Pferd plötzlich los. Während es schnell durch die Straße gallopiert drehe ich mich ängstlich um und umklammere den Hals. Ich beuge mich tief und schließe die Augen.

Wie ich diese Wesen hasse.

Die Luft drückt meine Ohren nach hinten. Ich liebe die Schnelligkeit nur wenn ich sie unter Kontrolle habe- und die habe ich nur auf einem Sandschlitten.

Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:44

--------------------------------------------------------------------------------

Toll. Ganz toll. Gerade einen Tag hier und schon erwischt dich ein Hund.
Ich nehme das Tier aus meinem Gesicht und was sehe ich? Ein Pferd mit einer falsch herum sitzenden Person auf dem Rücken gallopiert auf mich zu.
Wie gesagt, toll.
Schnell stehe ich vom Boden auf, mache Anstalten mir den Staub vom mantel zu Klopfen und erkenne, dass es doch besser ist, auszuweichen.

Wolfhound 04.06.2005 13:46

--------------------------------------------------------------------------------

Ich nehme mein Messer aus de Rücken des Kerls und flüstere ihm zu:

"Glück gehabt..."

Plötztlich höre ich hinter mir einen Schrei und ein Pferd rast auf mich zu!

Ich kann gerade noch zur Seite springen, als es auch schon herangestürmt kommt...

Farmer Fran 04.06.2005 13:49

--------------------------------------------------------------------------------

Plötzlich springt der Dieb weg, mein Retter rennt zur Seite, ich sehe mich verdutzt um und werde von einem Pferd umgerannt, der Zusammenstoß befördert mich ein paar Meter vorwärts und ich falle auf den Boden, das Vieh prescht weiter auf mich zu und trampelt mich beinahe zu Tode, rennt dann weiter.
Der Reiter wird in hohem Bogen abgeworfen und stößt sehr unangenehm mit mir zusammen...

Wäre ich doch nur im Bett geblieben...

Lucifer McGilroy 04.06.2005 13:50

--------------------------------------------------------------------------------

Ich rappele mich auf und säubere meine Kleidung.
Eine reizende Stadt. Wahrhaftig.
Weiter in Richtung Stadtmitte kann ich noch sehen, wie das Pferd davonprischt.
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass mir nichts auf den Kopf fällt.

Wolfhound 04.06.2005 13:51

--------------------------------------------------------------------------------

Während, der Bauer und der Reiter ächzend aufeinander liegen, nutze ich das Getümmel und verschwinde in der Menge.
Ich entschliese mich jedoch noch , die beiden ein wenig zu verfolgen, da sie bestimmt leichte Beute sind...

Stuff of nightmare 04.06.2005 13:58

--------------------------------------------------------------------------------

"VATER?!" Schockiert bremse ich ab und sehe meinem Vater am Boden liegen.
Wer war das? Und wieso hat er sich den ausgerechnet das Pferd meines Vaters genommen.

"Er ist verschwunden! .. " höre ich eine andere Stimme die jedoch von der Stimme meines Vaters unterbrochen wird.
Seine Wut brummt in meinen Ohren

"Hol mir diesen Sünder! Er soll den Zorn gottes kennenlernen!"

Verunsichert aber mit vollen Willen, weil sich mein Vater anscheinent was getan hat, setze ich zum Galop an.
Was für ein Idiot! Er scheint nicht sehr viel von Reiten zu verstehen. Er sitzt da sehr komisch!

Nun kann ich auch mein Können zeigen und holte den Dieb immer mehr ein.
Ich bemerke Bewohner die anscheinend von ihm gestreift wurden oder so.
Jetzt ist er in guter Reichweite! Ich hebe meine Hand:

"Vena Sahî"

und Vaters Pferd bleibt stehen. Der Dieb scheint ziemlich durch den Wind.

"Wieso hast du unser Pferd gestohlen!?"

sagte ich als ich neben ihm stehen blieb.

Wolfhound 04.06.2005 14:00

--------------------------------------------------------------------------------

Ein Mädchen, die anscheinend zu dem ersten Reiter gehört kommt herangeritten und schimpft mit ihm.

"Komisch, was heute alles so passiert..."

Snowsorrow 04.06.2005 14:02

--------------------------------------------------------------------------------

Abrupt bleibt das Pferd stehen und mich schlägt es über den Hals des Tieres und ich komm genau auf die Füße.
Eine zarte Stimme spricht mich an.
Ich drehe mich um und blicke in ein hübsches Gesicht.

"Ich... habe es nicht freiwillig genommen."

Erst jetzt bemerke ich wie lächerlich ich ausgesehen haben muss. Ich trete einen Schritt zurück und reibe mir den Hinterkopf.

"Es war..."

Plötzlich sehe ich drei Gestalten auf mich zurennen. Allein ihre bullige Gestalt lässt mich erkennen wer das ist.

"Die da."

Ich deute auf die Gestalten hinter der Frau.

"Ich muss hier weg."

Ich drehe mich um und mache Anstalten wegzurennen.

Wolfhound 04.06.2005 14:03

--------------------------------------------------------------------------------

Plötztlich kommen drei bullige Gestalten und der am Boden liegende Reiter versucht wegzurennen.
Ich trete dazwischen und ziehe meinen Degen.

"Der Himmel weiß wieso ich das tue!"

Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:05

--------------------------------------------------------------------------------

Ich beschliesse wieder zum Gasthaus zurück zu gehen, da das Schicksal oder eben der Zufall mich wohl davon abhalten möchte, die Barrikaden zu besichtigen.
Nach einigen zig Metern fällt mir auf, dass ich in die falsche Richtung gehe.
Heute ist nicht mein Tag.
Ich bleibe stehen, da sich vor mir eine Menschenmasse um etwas drängt.
Was denn nun?
Ich vollführe eine kleine Akrobatik mit meinem Stock, um über die Köpfe der Leute hinwegsehen zu können.

NPCs 04.06.2005 14:08

--------------------------------------------------------------------------------

Lex / Markt
Gerade als Lex seinen Degen zieht durchschneidet er durch eine ungewollte Bewegung seinen Ledergürtel und seine Hose rutscht zu Boden. Sofort beginnen einige Passanten an zu lachen und stellen sich um ihn herum.

Stuff of nightmare 04.06.2005 14:09

--------------------------------------------------------------------------------

"Die?!"
Ich greife mir den Mann und zerre ihn auf mein Pferd, pfeife nach hinten damit mir das Pferd meines Vaters folgte und Gallopiere so schnell wie möglich zu Vater"

"Ich weiß nicht wieso ich dir helfe, aber ich lass nicht zu das du wegläufst! du musst dich bei meinem Vater entschuldiegen!"

"Vater ist ist nicht mehr hier?"

... ist er schon zur Kriche gegangen? Verdutzt reite ich richtung Kirche

"Ich nehm dich nur ungern mit Dieb! aber es muss sein!"

Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:10

--------------------------------------------------------------------------------

Ich musste schmunzeln, da der, der auch dem Hund auf den Schwanz getreten war, nun mit gezogenem Degen aber ohne Hosen vor einem Muskelbepackten Kerl steht.
Erst als es zu spät ist, bemerke ich, dass ich langsam nach hinten umkippe.
Ups.
Erneut liege ich rücklings im Staub und sehe nur noch, wie ein Pferd über mich hinwegspringt.

Farmer Fran 04.06.2005 14:11

--------------------------------------------------------------------------------

Immer noch am Boden liegend sehe ich mich um. Aus irgendeinem Grund scheint es hier ziemlich viel Aufregung zu geben, jede Menge Passanten sind stehen geblieben und starren verwirrt die Szene an.
Ich entscheide mich dazu für heute genug gehabt zu haben, stehe auf und renne an den Straßenrand, warte dann ab, was wohl noch geschehen mag.

Snowsorrow 04.06.2005 14:13

--------------------------------------------------------------------------------

"Was zum?"

Ich lande plötzlich durch eine ungeheure Kraft auf dem Rücken des Pferdes und das Mädchen reitet davon. Weg von der Menschenmenge und weg von den drei Männern.

"Wer bist du eigendlich?"
Frage ich, während ich versuche mein Gleichgewicht zu halten.
Sie reitet an den Stadtmauern entlang. Kaum Menschen sind hier.

Sie wirft den Kopf nach hinten und ihr langes Haar schlägt mir ins Gesicht. Sie hält an.

Wolfhound 04.06.2005 14:16

--------------------------------------------------------------------------------

"Verdammt, meine Hose!"

Ich ziehe schnell meine Hose hoch, bind sie fest und versuche gerade mich zu verdrücken, als mich einer von den Kerlen packt...

Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:16

--------------------------------------------------------------------------------

Das wars.
Ich setze mich auf, verharre aber bis auf weiteres in dieser Handlung.
Denn kaum gehe ich ein paar Schritte, wirft mich irgendetwas nieder.
So, nun darf der Zufall sich bemühen, mich von der Straße zu holen, in deren Mitte ich hocke.
Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, mich anzustarren.

Stuff of nightmare 04.06.2005 14:20

--------------------------------------------------------------------------------

"Vater!"

Ich steige vom Pferd ab ohne auf den jungen Mann zu achten dem anscheinend von meinem Reitstil schon schlecht wird.

"Du ungehobelter Kerl! Was hast du mit meinem Pferd gemacht?!"

Grummelt Vater auf den Fremden ein.
Und stieg wieder auf sein Pferd.

"Aber lass gut sein, Gott wird das schon richten. Du konntest es ja nicht stehlen. Danke Layla. Das war gute Arbeit. Ich reite schonmal nach Hause"

Als Vater ein bisschen weiter weg war schnellte ich herrum und schaute in seine Augen, die eigentlich sehr schön waren.

"D..du hast gehört.. du kannst gehen!"

Snowsorrow 04.06.2005 14:30

--------------------------------------------------------------------------------

Ich springe auf den sandigen Boden und bleibe etwas unsicher auf den Beinen stehen. Ich rücke mein Halstuch zurecht und ziehe es über den Mund. Dann binde ich meine Waffen fester und rücke meinen Hut zurecht.
Dann blicke ich das Mädchen an.

"Danke."

Dann drehe ich mich um und schreite langsam davon.

Ich war in der Nähe der Stadttore, dem einzigen Zugang nach Tel-Nida. Ich gehe eine Straße entlang, die an dem Straßenrand eine niedrige Steinmauer hatte. Mit einem schönen Sprung lande ich drauf und schlendere so durch die Mittagshitze. Ich greife in meine Hüfttasche und suche nach meiner Wasserflasche.

"Irgendwie fehlt was..."

Ich bleibe stehen.

"Sie fehlt..."

Ich muss die Karte verloren haben...

Farmer Fran 04.06.2005 14:33

--------------------------------------------------------------------------------

Nun, nachdem ich einige Zeit lang das Treiben hier beobachtet und einen komischen Mann, der mitten auf der Straße sitzt, angestarrt habe, entschließe ich mich langsam dazu, dass ich hiermit nichts mehr zu tun habe.
Ich beschließe nach Hause zu gehen, denn langsam wird es Zeit die Pflanzen zu gießen; satt bin ich vorerst auch.
Und so gehe ich auf direktem Wege nach Hause.

Lucifer McGilroy 04.06.2005 14:34

--------------------------------------------------------------------------------

Die Aufmerksamkeit der Leute lässt nicht nach. Ist es denn so langweilig in dieser Stadt, dass ein auf der Straße sitzender Fremder ununterbrochen angestarrt werden muss? Langsam aber sicher wird es selbst mir peinlich, doch der Zufall könnte mir jederzeit wieder etwas ins Gesicht schleudern...
Entweder ich verschwinde bald, oder ich bleibe bis heute nacht hier sitzen...
Ein Zeichen des Schicksals soll mir zu einer Entscheidung verhelfen.

Wolfhound 04.06.2005 14:35

--------------------------------------------------------------------------------

...gerade als der Kerl ausholt, kommt eine Patroullie vorbei.

Er setzt mich langsam am Boden ab und verschwindet mit seinen Kumpanen.
Ich raffe meine Hose hoch, binde meine Kutte zu und schaue mich nach dem Bauern von vorhin um...

Stuff of nightmare 04.06.2005 14:44

--------------------------------------------------------------------------------

Verdutzt schaue ich dem Jungen Katzenmann hinterher.
Danke? Wieso danke? komischer Kerl!

Ich schaue verdutzt auf den Boden
Was ist das? Ein Blatt Papier? Ich hebe es behutsam auf und schaue mir die Rolle an die mit einer Art Amulett zusammengebunden ist.
Er muss es verloren haben! Ich werde es auch nich öffnen, hoffe ich zumindest.
Doch das Amulett macht mich neugierig, ich öffne es. Dort steht ein Name drin. Wer das wohl sein mag? Ich nehm es lieber mit nach Hause, vieleicht seh ich ihn ja wieder..

Ich schwing mich aufs Pferd und reite nach Hause

Scar 04.06.2005 14:47

--------------------------------------------------------------------------------

Schwert atmend sitze ich auf dem Boden, die Spitze des Langschwertes meines Meisters schwebt bedrohlisch vor meinem Gesicht.
"Ich habe dir doch schon oft genug gesagt das du mehr brauchst als 2 Schwerter um mich zu schlagen" Dröhnt mir die rauhe Stimme von Meister Dahl entgegen.
Verdammt, der Alte hat mich mal wieder geschlagen, bisher konnte ich noch in keinem Trainingskampf gewinnen... könnte ich nur meine wahren Fähigkeiten gebrauchen.
Noch gebe ich nicht auf, gerade als er mir die Hand entgegenstrecken will um mir aufzuhelfen lasse ich meine Beine nach vorne schnelle und werfe ihn um. Blitzschnell bin ich auf den Beinen und nehme seinen Hals mit meinen beiden Schwertern in die Zange:
"Ha, scheint so als hättet ihr euch geirrt Meister!"
"Hm.... bist du dir da wirklich sicher?" Antwortet er und blickt an mir herab.
Jetzt merke ich das er es irgendwie geschafft hat sein Schwert an meinen Bauch zu bringen....verdammt.
"Na gut....unentschieden, wenigstens habt ihr diesmal nicht gewonnen" Antworte ich.
"Pff.... es zählt nur Sieg oder Niederlage mein Schüler, du musst noch viel mehr trainieren....
Naja, wie dem auch sei: Wir haben mal wieder einen Auftrag direkt von der Garde erhalten: Du sollst ein Nest von Dieben hochnehmenh die sich am Hafen breitgemacht haben. Gehe dort hin und finde mehr über dieses Pack heraus, mache sie unschädlich!"
"Ja, Meister." Mit diesen Worten ziehe ich mich zurück, meine Gedanken schon voll und ganz an der neuen Aufgabe haftend.

Mäde 04.06.2005 14:48

--------------------------------------------------------------------------------

"Es ist schon faszinierend, was einem an auf dem Markt so alles an Unterhaltung geboten wird.
Während ich vor mich musizierte , waren mir
mehrere in Kutten gekleidete Gestalten aufgefallen, ein junger Mann war rückwärts sitzend auf einem Pferd durch die Strassen galoppiert, von einigen düsteren Gestalten verfolgt.
Ein diebischer Farmer hatte sich der Früchte eines Händlers bedient, Und auch das vorhin erwähnte Pferd schien gestohlen zu sein.
Den zwilichtigen Gestalten, die den Reiter verfolgt hatten, stellte sich ein Mann entgegen, der sich geschickterweise mit dem Degen seines Gürtels entledigt hatte.
Ja, Unterhaltung gab es zu genüge nur an Geld mangelt es mir immer noch."


Farmer Fran 04.06.2005 15:06

--------------------------------------------------------------------------------

Ich habe mein Haus erreicht, sehe mich um und stelle fest, dass das Salzkorn in der Zwischenzeit Feuer gefangen hat und das gesamte Feld gerade herunterbrennt. Einen Moment lang bleibe ich stehen und denke nach; ein Löschversuch wäre vermutlich sinnlos. Ich hätte doch besser schon heute morgen gießen sollen...
Die anderen Leute interessieren sich nicht sonderlich für den Brand, da er in dieser kargen Gegend unmöglich überspringen kann, Ton brennt nun mal nicht.
Irgendein Strolch sitzt am Rande des Feldes und grillt ein Würstchen an einem langen Stock.
Ich zucke mit den Schultern, was soll´s. Werde ich mir halt irgendwie neue Saat beschaffen müssen; soll das verdammte Zeug doch runterbrennen.

Hier kann ich im Moment nichts mehr ausrichten...
Einen Moment lang sehe ich mein Haus an, die Tür steht offen. Habe ich etwa vergessen sie abzuschließen? Dann fällt mir auf, dass die Tür nicht mehr im Rahmen ist, irgendjemand scheint sie gestohlen zu haben.
Verdammt...
Was soll´s... wenigstens ist es jetzt egal, dass ich die Schlüssel verloren habe.

Ich gehe wieder zum Marktplatz, vielleicht lässt sich ja noch irgendwo ein Job als Kistenträger finden; dass ich als Dieb nicht allzu gut geeignet bin habe ich mittlerweile festgestellt.
Leider scheinen die Kühler meine Route nicht sonderlich zu mögen und so muss ich auf Zehenspitzen zum Markt rennen, da der Boden wie Feuer brennt. Ich fühle mich schmerzhaft an die Ernte erinnert...
Irgendwann, ich erreiche endlich eine gekühlte Straße, ziehe ich die Schuhe aus und lasse meine Füße im Matsch abkühlen. Ich gehe weiter und komme wieder an der Stelle an, an der vorhin so viel los war.
Noch wird nicht abgebaut, also braucht man vorerst keine Kistenträger.
Der Mann, der vorhin auf dem Boden gesessen hatte, scheint sich keinen Millimeter von der Stelle bewegt zu haben, und offenbar haben die Kühler ihm eine Breitseite verpasst.
Da ich nicht wüsste, was ich sonst tun soll, setze ich mich neben den Fremden auf die Straße und schaue in die gleiche Richtung wie er, um herauszufinden, was er eigentlich die ganze Zeit beobachtet, wenn er das denn tut.

Edit:

Das ist "passiert".

Ich starre, sehe mich um, kann hier nichts Besonderes entdecken. Der Fremde scheint wirklich ein merkwürdiger Mann zu sein, wenn er hier einfach grundlos mitten auf der Straße hockt; wobei es wirklich angenehm ist im Schlamm zu sitzen.
"Hi", sage ich nach einiger Zeit und reiche ihm freundlich meine Hand. Ich weiß nicht, warum ich ihn anspreche... vielleicht ist er ja Koch und stellt mich als Vorkoster ein. Nein, er sieht nicht aus wie ein Koch... und offenbar hält er es auch nicht nötig zu reagieren.
"Mein Name ist Fran Zém", stelle ich mich vor. Wie unhöflich, natürlich muss ich mich erst vorstellen, doch wieder sagt er nichts. Ich versuche ihm ins Gesicht zu schauen, doch sein breiter Hut verhindert es - vielleicht will er nicht, dass man ihn ins Gesicht schaut.
"Ich bin ein Bauer", sage ich. Er sagt nichts.
"Mit eine runtergebrannten Feld", sage ich. Er sagt nichts.
"Und ich mag das Meer", sage ich. Er sagt nichts.
"Stehst nicht so auf Small-Talk, eh?"
Er bleibt ganz ruhig. Ich habe noch nie einen so gelassenen Mann gesehen, bewundernswert. Vielleicht ist er Schweigemönch?
"Bist du Schweigemönch?"
Er schweigt - das werte ich als Ja. Kein Wunder, dass er nichts gesagt hat.
"Wenn ich dich störe, dann gib mir ein Zeichen", sage ich.
Er regt sich nicht. Also störe ich ihn nicht - vermutlich muss es für einen Schweigemönch sogar sehr unterhaltsam sein, wenn mal jemand mit ihnen redet.
Es gibt viel zu erzählen...

Farmer Fran
18.01.2006, 23:21
Abschnitt#2
04.06.2005 - 05.06.2005

Snowsorrow 04.06.2005 15:31

--------------------------------------------------------------------------------

Ich springe von der kleinen Mauer und gehe in ein kühles Gässchen. Hier ist niemand außer mir. Zittrig knie ich mich hin und hole ein kleines Röllchen aus der Hüfttasche. Mit nervösen Fingern versuche ich den Deckel abzuschrauben- vergebens. Ich versuche es nochmal. Das Bedürfniss wird wieder stärker.

Plötzlich sehe ich ihn wieder vor mir...

"... ich werde ihn umbringen..."

Plötzlich höre ich das Ploppen des Deckels. Lächelnd schütte ich mir ein wenig von dem weißen Pulver auf den Handballen und ziehe mir das Gesichtstuch vom Mund. Ich beuge mich vor und ziehe alles mit einem Zug in die Nase. Befriedigt lehne ich mich zurück an die Wand. Ich schraube den Deckel wieder an und lege das Gefäss in meine Hüfttasche.

"... wie konnte es nur so weit kommen ..."

Ich ziehe die Knie an und lege meine Hände drauf.

"... verdammt..."

Ich lege mein Gesicht in die Arme und weine.

"Verdammt..."

Eni-Meister 04.06.2005 15:33

--------------------------------------------------------------------------------

Still sitzte ich am Tresen und trinke meine Khajji Milch aus einem Tonbecher.
Mein Blick wendet sich zum Rest der Bar. Über die Schulter gucken beobachte ich das Geschehen hinter meinem Rücken. Alles ruhig.

Einen kräftigen Schluck nehme ich mir und blicke verträumt in den Becher.
Ob mir diese Karte weiterhilft?
Im gleichem Moment blicke ich zum Stiefel hinunter, da in diesem die Karte versteckt ist.
Die alte Kultur birgt noch viele Geheimnisse...
Mit diesem Gedanken kippe ich den Rest der Khajji Milch den Rachen hinunter und stelle den Tonbecher auf den Tresen. Mit der linken Hand greife ich nach meinen Geldbeutel und hole 48 bronzene Imperatoren hervor, die ich neben dem Tonbecher lege.

Mit einer leichten Drehung stehe ich auf, setzte mir die Kaputze über und gehe zum Ausgang der Bar. Im ersten Moment blendet mich die Sonne. Ruckartig halte ich meine Hand schützend vor meinen Augen.

Farmer Fran 04.06.2005 15:43

--------------------------------------------------------------------------------

"Es ist wirklich ein schöner Ort zum Leben", sage ich. Mein Freund, der Schweigemönch, scheint sanft zu nicken als eine Windböe durch die Straßen peitscht.
"Weißt du... meine Eltern sind heute morgen ausgewandert. Ich kann es nachvollziehen, hier ist es schön, aber als Bauer ist das Leben schwer, da man die Felder die ganze Zeit lang nass halten muss. Ich frage mich, warum sie mich nicht mitgenommen haben. Manchmal sagten sie, ich würde zu viel reden, aber ich finde so viel rede ich gar nicht. Ich habe auch keine Komplexe in der Richtung, ist ja nicht so, dass ich wildfremde Leute anquatsche. Hm..."
Weitere Windböen pusten umher, wie es immer ist, wenn der Abend naht. Irgendein Wetterforscher erklärte mir einmal, dass der beinahe alltägliche Abendregen vom verdunstetem Wasser des Meeres käme. Ich verstehe das nicht ganz, aber vielleicht hat mein Freund ja Ahnung davon?
"Wollen wir übers Wetter reden?", frage ich hin, dann fällt mir wieder ein, dass er ja gar nicht darf. "Ah... tut mir Leid."
Ich sehe mich um, einige Leute starren uns an. Wahrscheinlich sind wir beide etwas ganz Besonderes.
Ich klopfe dem Schweigemönch auf die Schulter.
"Du kannst echt gut zuhören."

Snowsorrow 04.06.2005 15:45

--------------------------------------------------------------------------------

Ich blicke auf.

"Ich liebe dich so sehr, das wird dir noch mehr Geld bescheren..."
"Ich weiß nicht..."
"Dein Sohn wird eine gute Ausbildung bekommen. Das Geschäft ist todsicher."
"Na gut... ich vertraue dir..."

Vertrauen. Verächtlich spucke ich neben mich. Meine Augen sind vor Kummer Blut unterlaufen.
In letzter Zeit wird es wieder schlimmer.

Ich wische mir mit dem Handballen die Tränen aus den Augen und trete wieder in die heiße Sommerhitze.
Nachdenklich gehe ich die Treppe am Stadtwall hinauf und blicke oben über die Wüste. Hier ist es so ruhig... Niemand geht hier hin...

"Nein... Gwenhyr, es tut mir Leid..."

Ich blicke hinunter. Fünfzehnmeter gefolgt von Felsen.
Eine einzige Träne rollt noch meine Backe hinunter und prallt auf dem Felsen auf, bevor ich erneut zusammenbreche und mich schluchzend niedersinke.
Ob es die Droge ist, weiß ich nicht... doch der Schmerz ist immer noch schlimm...

"Ich hasse dich!"

Lucifer McGilroy 04.06.2005 15:53

--------------------------------------------------------------------------------

Ich wache auf...mit dem Gesicht auf der Straße.
Etwas muss mich gestoßen haben. Der Zufall schon wieder?
Ich setze mich wieder auf und schaue dem, der mir den Stoß verpasst hatte, ins Gesicht.
Seit wann hat der Zufall ein Dauerlächeln?
Noch halb schlaftrunken hebe ich grüßend die Hand.
"A..."
"Aye!", wollte ich sagen, doch durch ein Gähnen wurde auch dieses eine, kaum artikulierte Wort, zu...einem Gähnen
Also gähnte ich, anstatt auch nur ein Wort zu sprechen.

Farmer Fran 04.06.2005 16:00

--------------------------------------------------------------------------------

Mein Freund gähnt - habe ich ihn durch mein Reden etwa müde gemacht? Möglicherweise schweigt er nicht gerne über das Wetter.
Er schaut mir tief ins Gesicht, vielleicht denkt er darüber nach, ob er mich kennt.
Plötzlich schießt mir ein Gedanke durch den Kopf. Der Fremde hat die ganze Zeit nichts gesagt und sich kaum gerührt, obwohl ich mit ihm geradet habe, außerdem gähnt er nach seiner ersten Bewegung. Daraus kann man nur eine logische Sache folgern.
"Warst du tot?"

Scar 04.06.2005 16:02

--------------------------------------------------------------------------------

Ich verlasse das Kloster, welches am Rand der Schlissmauer gelegen ist durch einen kleinen Seitenausgang um kein Aufsehen zu erregen. Ich schiebe meine Brille zurecht und zünde ein Zigarette an. Wo soll ich anfangen zu suchen?Etwas unschlüssig mache ich mich auf ins Hafenviertel.

Lucifer McGilroy 04.06.2005 16:04

--------------------------------------------------------------------------------

Mit offenem Mund, trotz des inzwischen geendeten Gähnens starre ich mein Gegenüber an.
"Warst du tot?"
Mein linker Mundwinkel zuckt, aber noch bin ich nicht wach genug, diese Frage zu beantworten.
"Warst du tot?"

Farmer Fran 04.06.2005 16:07

--------------------------------------------------------------------------------

"Du siehst nicht tot aus", sage ich. "Außerdem wüsste ich nicht, dass man Leute durch Reden wiederbeleben kann... du hast dich aber tot gestellt, oder? Ihr Schweigemönche habt wirklich ziemlich überraschende Fähigkeiten."
Er wirkt ein wenig versteinert auf mich. Ein weiterer Trick?
"Du kannst wirklich ziemlich gut bewegungslos verharren", bemerke ich. "Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!"
Und ich starre ihn regungslos an.

Eni-Meister 04.06.2005 16:10

--------------------------------------------------------------------------------

Langsam nehme ich die Hand vor meinem Gesicht herunter. Meine Augen gewöhnen sich langsam an das grelle Licht.
Mein nächstes Ziel wird die Wüste sein.
Sofort begebe ich mich zu den Stadttoren, dabei durchquere ich die menschenbelebten Strassen Tel-Nidas.
In jeder Strasse auf der ich entlanggehe patroullieren Wachen.
Gesetzteshüter... denkt sie verachtend.

Stuff of nightmare 04.06.2005 16:12

--------------------------------------------------------------------------------

"Wo kann er nur stecken?"

Ich hatte langsahm keine Lust mehr nach Ihm zu suchen, aber in meinem Haus habe ich es nicht ausgehallten. Mein Vater hatte mich wieder in seine Erzählungen aus früherer Zeit eingeweit und hat mich damit vergrault.

Ich gehe durch die Straßen ohne zu wissen wo er ist? Na Toll!
Erst schwenkte ich meinen Blick über den Markt, dann in Richtung verlassene Gassen. Ich werde nur noch in diese eine da schauen! Wenn er da nicht ist, geh ich wieder nach Hause.

Ich wandle durch diese Straße und will schon wieder umkehren als ich einen zusammengekauerten Mann erspähe, er scheint zu weinen.

Ich traute mich nicht näher ran sondern hustete nur beabsichtigt laut

Snowsorrow 04.06.2005 16:16

--------------------------------------------------------------------------------

Ein Husten dringt hinunter. Ich blicke mit geröteten Augen auf. Es war das Mädchen von davor.

"Was... was ist?"

Ich bleibe an der Wand. Erst jetzt bemerke ich, wie jämmerlich ich hier aussehen muss.

"Wie ein Bastard..."

Lucifer McGilroy 04.06.2005 16:17

--------------------------------------------------------------------------------

Nur langsam werde ich wach. Das in meinen noch vom Schlaaf geleerten Gedanken widerhallende "Warst du tot?" hatte sich zu einem "Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!" verwandelt.
Mit zunehmend schwindender Müdigkeit fing ich an, den Satz zu begreifen.
Ein Spielchen. Wie lustig.
Ich war schon immer für solches zu haben.
Nun bleibt nur zu hoffen, dass mich der Zufall nicht SOFORT verlieren lässt.
Und so verbleibe ich in meiner schlaftrunkenen Haltung, während ich innerlich weiter erwache.

Eni-Meister 04.06.2005 16:59

--------------------------------------------------------------------------------

Minutenspäter erreiche ich die Tore der Stadt.
Sofort bemerke ich, dass auserordentlich viele Wachen hier patroullieren.

Ich versuche unbeeindruckt an diesen Wachen vorbeizugehen, doch dann versperren sie mir aufeinmal den Weg.
"Hier habt ihr nichts zu suchen!" spricht eine Wache zu Anjali.
Ich hebe eine Augenbraue, jedoch ist das unter der Kaputze nicht zu erkennen.
Sofort setzte ich einen Schritt fort; instinktiv agieren die Wachen und bedrohen mich mit ihren Waffen. "Verschwindet oder sollen wir nachhelfen?"

Ich antworte mit einem kurzen kopfschütteln und drehe mich von den Wachen ab; einige Meter entferne ich mich vom Tor.
"Ich muss hier weg" flüstere ich leise zu mir.
Mein Blick wendet ich zur Mauer, die die Stadt umgibt.
Das ist es...
Ich beschliese mich entlang der Mauer zu gehen um bei einer passenden Stelle aus dieser Stadt zu fliehen.

Stuff of nightmare 04.06.2005 17:38

--------------------------------------------------------------------------------

"Was machst du denn da?"

Verdutzt stellte ich fest, das der junge Mann sehr fertig aussieht
"..und, was ist mit dir passiert? Hat dir jemand etwas angetan oder..?"

Ich komme ihm immer näher und mich beschleicht ein komisches Gefühl.
Will er sich etwa dort herrunter schmeißen?!

"Was ..was willst du machen? W..was hast du vor?"

Ich merkte wie ich vor Aufregung anfing zu weinen..ich steigere mich da in etwas herrein was vieleicht garnicht passiert!

Snowsorrow 04.06.2005 17:45

--------------------------------------------------------------------------------

Ich richte mich langsam auf und halte nur mit Mühe mein Gleichgewicht. Instinktiv greife ich nach der Mauer. Ich stelle mich aufrecht hin und blicke das Mädchen traurig an.

"... ich werde dich umbringen... du hast meine Mutter getötet..."

Immer wieder das Gesicht dieses Mannes.

Dann blicke ich verweint über die Absperrung in die Tiefe. Ich versuche mich zu bewegen, doch ich breche wieder zusammen. Die Droge hat mir zu schaffen gemacht.

NPCs 04.06.2005 17:59

--------------------------------------------------------------------------------

Serringard Lang Shed, Fran Zém / Marktplatz
Die beiden unbeweglichen Personen mitten auf der Straße bemerken nicht den herannahenden Akii, der wütend durch die Straße stapft. Dieser stößt die beiden versehentlich an.
"Hey, was soll das?", fragt er genervt. Seine Laune hat sich nach der Flucht von Tî an diesem Tag um einen weiteren Barometer in der Skala voller Minuszahlen nach unten bewegt.

Azurok Bone / Händlerviertel
Ein kaiserlicher Soldat, schwerbewaffnet und in voller Montur, der wartend neben dem Eingang zum Händlerviertel lehnt hält Azurok an.
"Hey Du, warte mal."

Farmer Fran 04.06.2005 18:02

--------------------------------------------------------------------------------

Jemand hat mich angestoßen und angesprochen.
Es ist unhöflich, aber ich darf nicht reagieren.
Hoffentlich zählt es nicht als Bewegung, dass er mich angestoßen hat.
Hm... meine Gesichtsmuskulatur verkrampft sich langsam. Ich hätte nicht stundenlang grinsen sollen.
Aber ich schaffe das schon.

Scar 04.06.2005 18:07

--------------------------------------------------------------------------------

Ich blicke hinab auf den Hafenbezirk.
Überall wuseln emise Seeleute und Lagerarbeiter umher, eine Menbge Gesindel treibt sich zwischen den Kisten und Lagerhallen umher.
Meine Weg führt mich zuerst in "Die kranke Seemöve" eine Spelunke welche dafür bekannt ist, dass sich dort viele Verbrecher umhertreiben und mit ihren Gaunereien prahlen. Schon von draußen kommt mir ein stark alkoholischer Geruch entgegen, laute Musik und Gebrülle. Ich rücke meine Brille zurecht, stecke mir eine weitere Zigarette an. In dem moment in dem ich die Kneipe betrete verstummt der Lärm, ich hab mir schon einen gewissen Ruf in der Unterwelt eingeheimst. Einige der "Gäste" scheinen hin und hergerissen zwischen der Möglichkeit mich zusammenzuschlagen oder abzuhaun. Ich ramme eines meiner Schwerter schwungvoll in den Boden, bedenke die Gesellschaft mit einem abschätzenden Blick und erhebe meine Stimme:"Meine 'Herren', ich habe ein kleines anliegen an ihre illustre Runde: Ich habe von einer kleinen Diebesbande gehört, die offenbar schon klugerweise einige Lagerhäuser des kaiser ausgeraubt haben, ich wäre für sämtliche Hinweise sehr dankbar." Mit diesen Worten ziehe ich mein Schwert aus den Bohlen und beginne es bedächtig zu pulieren. Die meisten der Anwesenden blicken stumm auf ihre Krüge, der Rest scheint sich weiterhin unschlüssig ob sie auf mich losgehn wollen. Plötzlich bemerke ich eine Bewegungen seitlich hinter mir, mein Schwrt saust blitzschnell zur Tür un verharrt am Hals eines kleinen, untersetzen Mann mit tiefen Furchen im Gesicht.
"Wohin denn so eilig??"
"Ähm...meine Frau wartet auf mich!"
"Ach, deine Frau... mir scheint eher du hättest dich von meiner Rede angesprochen gefühlt..."
Der Mann dreht sich um, zieht sein Schwert und geht auf mich los. Ich pariere den ersten Hieb, vollziehe eine volle Drehung und lasse meine Waffe auf die seine krachen, im selben moment ziehe ich mein zweites Schwert. Der Kerl versucht mich in die enge zu treiben mit starken, wenn auch wenig kunstvollen Hieben. Ich springe eine Schritt zurück um mir Raum zu schaffen und trete einen Bierkrug von einem Tisch direkt in das Gesicht des Kerls, welcher Dadurch für einen Augenblick abgelenkt ist. Dieser kurze Moment genügt mir um heranzuprechen und ihm die Waffe aus der Hand zu schlagen und ihm einen gezielten Schlag ins Gesicht zu verpassen, der ihn ohnmächtig werden lässt.
"So meine Herren, ich schätze ich habe gefunden was ich suche, danke für ihre Kooperation, ich muss nun ein Verhör durchziehen."
Mit diesen Worten verlasse ich den Raum, den Bewusstlosen hinter mir her zerrend.

Lucifer McGilroy 04.06.2005 18:09

--------------------------------------------------------------------------------

Nicht aufgeben. Diesmal mache ich dem Zufall einen Strich durch die Rechnung!
Und mit diesen Gedanken blieben ich und mein Gegenüber in einer gewissen Schieflage sitzen.

où-est-il 04.06.2005 18:37

--------------------------------------------------------------------------------

Muede und ein wenig zufrieden grinsend ruecke ich mein zerfleddertes Kopftuch zurecht, und sehe die kaiserliche Wache aus gelassenen, blauen Augen an.

"Um was geht es, Monsignore?"

NPCs 04.06.2005 18:46

--------------------------------------------------------------------------------

Azurok Bone / Händlerviertel
"Na, wie läuft das Geschäft? Ich habe gehört, unten gibt es seltene Kwama-Eier zu kaufen. Stimmt das?"
Gelassen stößt sich der Soldat von der Wand ab und lächelt Azurok an.

où-est-il 04.06.2005 19:01

--------------------------------------------------------------------------------

"An Geld fehlt es mir nicht, wenn es das ist, was sie meinen. Die Situation hier ist nur nicht gerade guenstig fuer uns."

Ich schiebe mir das beige Stirnband von der Nase und mustere den Soldaten. Meine Augen haben sich noch nicht wieder an die stechende Nachmittagssonne gewoehnt.

NPCs 04.06.2005 19:17

--------------------------------------------------------------------------------

Azurok Bone / Händlerviertel
Der Soldat hebt machinel seinen Helm einen Fingerbreit hoch und nickt nachdenklich mit dem Kopf.

"Der Schmuggel hat sich hier stark verstärkt. Wir mussten trastischere Maßnahmen ergreifen."

Der Soldat geht näher an Azurok.

"Könntest du mir einen Gefallen tun?"
Mit beträchtlich leisem Ton geht bringt er Azurok zum nachdenken.

Stuff of nightmare 04.06.2005 19:41

--------------------------------------------------------------------------------

Jetzt ist er auchnoch zusammengebrochen!
Ich renne zu ihm und stupse ihn an.. aber er bringt nur leises Genuschel aus sich raus.

Wenn ich wenigstens wüsste wie er heißen würde, dann könnte ich ihn rufen!
Aber so kann ich es nicht.
Mir bleibt nichts anderes übrieg als ihn zu mir mitzunehmen, ich kann ihn schlecht in diesem Zustand hier liegen lassen! Gut das er nicht runtergefallen ist als er umfiel!

Ich versuche Lautstark jemanden zu rufen der mir helfen könnte ihn zu Vater zu hiefen...

Snowsorrow 04.06.2005 20:44

--------------------------------------------------------------------------------

Ich spüre ihre warme Hand auf meiner Stirn. Keuchend versuche ich mich aufzurichten- geschafft. Wankend stehe ich auf meinen eigenen Beinen und stütze mich an der Barrikade ab. Sie steht verwundert da und blickt mich stumm an. Ihre wunderschönen grauen Augen scheinen mich zu durchbohren.

"Warum... versuchst Du mir zu helfen?"

où-est-il 04.06.2005 20:51

--------------------------------------------------------------------------------

"Diese Tricks kennt ein erfahrener Haendler. Ausserdem ist Tel-Nida fast komplett sauber. Vielen Dank."

Ich lasse meinen Rucksack zu Boden gleiten und schiebe ihn staubend zu der kaiserlichen Wache hinueber - ihre unerschoepfliche Ehrgeizigkeit ist weltbekannt.

Stuff of nightmare 04.06.2005 20:55

--------------------------------------------------------------------------------

Ah! Er steht auf?

"Warum... versuchst Du mir zu helfen?"

Seine Frage verursacht in meinem Kopf ein durcheinander...
Stimmt! Wieso eigentlich? Liegt es daran das ich mein Leben der Kirche geschworen habe? MUSS ich ihm einfach helfen weil ich nichts anderen akzeptieren kann?

"Ähm..ähm.. Ich, ich kann doch nicht einfach zulassen...."

Ja! Ich war doch hier, weil ich ihm seine Karte wiedergeben wollte! Ich trage sie schon die ganze Zeit in meiner Tasche mit herrum! Als ich zuhause war, habe ich mir die Karte doch angesehen und wollte ihm diese Wunderschön Detailierte Karte wiedergeben!
Ich ziehe die Rollte herraus und streckte sie ihm entgegen

"..das du deine Karte nicht wiedersiehst! Du hast sie vorhin bei mir fallen gelassen"

Und jetzt sprudelt es aus mir raus..

"Wem gehört der Name auf diesem Amulett?"

...

Snowsorrow 04.06.2005 21:30

--------------------------------------------------------------------------------

"Welcher Name?"

Ich grinse unsicher, ob sie meine Lüge durchschaut.

"Vielleicht sollten wir ersteinmal näher kennenlernen, meinst Du nicht?"

Ich atme schwer und setze mich auf die Barrikade. Meine Hände haben aufgehört zu zittern. Unten patroullieren kaiserliche Wachen.

"Ich bin Tî..."

Stuff of nightmare 04.06.2005 22:09

--------------------------------------------------------------------------------

"Ich bin Tî..."

Er hat meine Frage geschickt umtänzelt, aber ich weiß, das ich zu intim wurde, wir kennen uns wirklich noch nicht. Ich merke wie ich rot anlaufe. Ich bin wirklich unmöglich.

"Mein Name ist Layla Sariel Ygg, Tochter von Pater Ygg..."
"Ich rede zu viel, vieleicht sollte ich einfach über meinen Schatten springen.."
"Aber du kannst mich einfach Layla nennen"

Mit einem herrausgequetschten Lächeln setzte ich mich stockend zu ihm und spielte an meinem Rockzipfel.
Ich hab mich noch nie neben einen Mann gesetzt oder mich gar so intensiv mit ihm beschäfftigt.. Was Vater jetzt wohl sagen würde?

"Aber sag mal. Was hast du hier gemacht?" ..überkam es mich

Snowsorrow 04.06.2005 22:19

--------------------------------------------------------------------------------

"Ich..."

Ich blicke verlegen zum Boden. Immer, wenn ich auf dieses Thema zum sprechen kam, musste ich stocken. Warum?

"Ich wollte jemanden, den ich hasse, umbringen."

Sie versteht nicht. Gerade will sie ihre Lippen zu einer Frage formen, da antworte ich schon, teils erfreut, teils verängstigt:

"Mich."

Stuff of nightmare 04.06.2005 22:33

--------------------------------------------------------------------------------

"Du..."

Ein Stechendes Gefühl benebelt meinen Kopf:
~"Nein! Hallte durch! Ich werde dich und Layla retten!"~
Eine Stimme hallt in meinem Kopf! Ich kenne sie aber ich weiß nicht von wem sie kommt!
~"..dich und Layla retten..!"~
Mein Kopf dröhnt.Alles dreht sich.

"Hatschu!!!"

Ich sah wieder klar. Tî hatte genießt

"Gesundheit!"

Was war das denn jetzt gewesen?
Sonnenstich? Ich weiß es nicht. Hauptsache es ist vorbei.

"Wi..wieso hasst du dich so sehr, das du dein Leben beenden wolltest?"

Ich wusste das das wieder zu intim war, aber aus irgenteinem Grund, machte ich mir Sorgen um ihn..

Schlawi 04.06.2005 22:36

--------------------------------------------------------------------------------

Ich blicke mich um. Der Typ der uns anscheinend bestehlen wollte ist verschwunden, und diesen Fran habe ich auch aus den Augen verloren.
Sein Hof liegt am Hafen...
,,Ich werde mal heute abend dort vorbeischauen, dann muss ich nicht in einer der Gaststätten übernachten!"
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht, laufe ich durch die Straßen Tel-Nidas.

Wohin als nächstes? Ahja, die gute alte Möwe, wäre doch gelacht wenn ich keinen meiner alten Freunde treffen würde...
Dieser Gedanke erinnert mich wieder an die Vergangenheit, an die Zeit in der Bruderschaft.

--

,,Hey, Corvinus, was sollen wir mit diesem Kerl anstellen?"
,,Hehe...ich liebe diese lebensmüden Leute die denken, sie können die Äggäus-Bruderschaft reinlegen! Spielen wir doch ein Spiel mit ihm!"
Meine Gefolgsleute grinsen diabolisch, der Gefangene versucht sich aus den Armen derer zu befreien, jedoch sind seine Wunden durch die Folter zu schmerzhaft.

,,Was für ein Spiel denn?"
,,Das Spiel heisst: Wie lange hält es ein Dunwa in der Wüste Toro aus?"
Lachen. Krankes Lachen.
,,Die Spielregeln sind ganz einfach.
Ihr bindet ihn an einen Sandschlitten und lässt ihn so durch die Wüste fahren.
Wohin? An die Grenze vom Tal des Todes...dort wo die Sandwürmer sind!"

Das Lachen meiner Männer verstummt.
,,Sie meinen doch nicht...die roten...oder?"
,,Genau die, nicht die harmlosen Braunen die gezüchtet werden um Yaku Milch zu geben, sondern die roten Sandwürmer, ihr wisst ja wie man sie nennt...also ab mit ihm, ich will den Kerl nicht mehr sehen...nie wieder!"

Rote Sandwürmer...man nennt sie ,,Die Ruinenwächter", denn diese Art von Würmern ist nur in Gor wiederzufinden.

,,Nein, bitte nicht! Bitte, ich habe doch nichts getan, ich bin unschuldig! So glaubt mir doch!"
Ich drehe mich um und lächle den Gefangenen an.
,,Hauptsache du glaubst, dass du unschuldig bist!
Ab mit ihm!"

--

Ich schüttle meinen Kopf um die früheren Geschehenisse zu verdrängen.
Ich will das nicht...es ist vorbei...die Bruderschaft gehört nicht mehr zu mir, und ich gehöre nicht zu ihr!

Ungefähr 20 Meter vor der Kranken Seemöwe halte ich inne.
,,Verdammt! Warum ist er hier?"
Ich hüpfe schnell an eine Hauswand.
,,Skarjion...der Skorpion...ich muss vorsichtig sein, es darf nicht zu einem Kampf kommen, nicht hier!"

Wartend, schaue ich zu wie der Aggares sich hinfortbewegt, mit irgendeiner Person in seinem Arm.
,,Puh...armer Kerl..."
Ich grinse schief.
,,Dann wollen wir mal!"

Ich schreite auf die Spelunke zu, sogleich ertönt Gelächter und Geschrei.
Nachdem ich die Möwe betreten habe, mustere ich das Innere.
,,Es hat sich nichts verändert...hehe"
Alte hölzerne Stühle und Tische, billige Gemälde von Schiffen, ein demoliertes Klavier in der Ecke und der Geruch von Alkohol und Yaku Milch in der Luft.

Fast wie immer fand hier wiedermal eine Schlägerei statt, jedoch legte die sich schnell, denn Dunken, der Wirt, hatte erneut für Ruhe gesorgt.
Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen trete ich an den Tresen.
,,Na, Dunken, alter Schweinehund? Immer noch der Typ mit der kräftigen Stimme?"
,,Pff...diese Hose...dieser ulkige Pancho...das kann nur ,,das Chamäleon" sein, harhar!"
,,Lass das Dunken, ich mag das nicht!"
,,Was? Seit wann verleugnest du deinen Titel? Hast du wieder zu viel an deinen Chemiekalien geschnuppert?"
,,Ich bin ausgestiegen..."
Dunken richtet seinen Kopf auf, er überlegt kurz, dann legt er seine Hand auf meine Schulter.
,,Aus der Bruderschaft? Ohwe, das sieht nicht gut aus für dich, weisst du wer vor nicht weniger als 5 minuten hier war?"
,,Ja, ich hab ihn gesehen. Aber ich glaube nicht dass er auf mich angesetzt wurde, dafür ist es noch zu früh, die 5 wissen noch nichts davon.
Und das ist auch gut so, denn ich habe einen Plan...und ich benötige deine Hilfe, Dunken!
Ich werde gegen die Bruderschaft kämpfen, auch wenn es mich das leben kosten wird! Sie sollen dafür bezahlen, für alles!"

Der Wirt kratzt sich am Kinn.
,,Corvinus, dass ist die Äggäus-Bruderschaft, mit denen ist nicht zu spassen!"
,,Das weiß ich doch selber, immerhin habe ich diesem Haufen mehr als 15 Jahre gedient! Sie sind ein ernst zunehmender Gegner."
,,Oh ja...aber wobei soll ich dir dabei helfen, wobei ich mir garnicht sicher bin ob ich dir helfen will!?"
,,Ich will nur eins, deine Unterstützung wenn es hart auf hart kommt, ausserdem bist du hier einer der geachtesten Männer, du hast Beziehungen und Einfluss."
,,Den hast du doch selber! Corvinus, ich habe keine Lust mich mit der Bruderschaft anzulegen, auch wenn ich noch so ein zäher Brocken bin!"

,,Ist dies dein letztes Wort?"
,,Corvinus, ich habe zu viel Mist gebaut in letzter Zeit, da kann ich nicht no..."
,,Ist schon gut! Es ist deine Entscheidung, dennoch danke ich dir!"

Wut und Enttäuschung steigen in mir auf.
Eine Hand packt mich an der Schulter.
Dunken...
,,Corvinus, pass auf dich auf!"

,,Klar!"

Mit diesen Worten verlasse ich die Taverne, mit noch einem letzten Blick in eine Ecke, wo ein ziemlich betrunkener Pendra sitzt.

Die Sonnen scheinen auf mich herab.
Ich hüpfe von einem Bein zum anderen und suche schnell einen schattigen Platz.

,,Hmm..."
An eine Wand angelehnt, denke ich darüber nach an wen ich mich noch wenden könnte.

Eni-Meister 04.06.2005 23:24

--------------------------------------------------------------------------------

Mir kommt es vor, als würde ich schon den ganzen Tag an der gargen, uninterresanten Mauer entlanggehen; jedoch vergingen bisher weniger als 20 Minuten. Aus der Ferne erblicke ich zwei Personen, die eine Gestalt ist stark unterernährt, die andere Person scheint wohl weiblich zu sein.
Ich nähere mich den beiden.

Sanguis 05.06.2005 01:55

--------------------------------------------------------------------------------

Immer den Schatten suchend, sitze ich an eine Hausmauer gelehnt in einer einsamen Seitengasse. Ich meditiere, versuche ein wenig in Ruhe nachzudenken. Im moment wäre es Selbstmord zu versuchen weiterzuziehen. Tag für Tag sitze ich nun hier in dieser Gasse, der ruhigste Ort den ich in dieser Stadt finden konnte. Gerne würde ich weiterziehen und mich weiter auf meinen Weg zu Gott begeben, aber ich darf Allahs Segen nicht herrausfordern, diese Banditen sind heimtückisch und es ist gut durchdacht eigentlich nicht machbar so einfach von hier wegzukommen.
Völlig in Gedanken versunken merke ich nicht wie es in einem naheliegenden Haus zu einem lautstarken Streit kommt. Erst als die Haustür lautstark aufschlägt und dabei gegen die Wand prallt, schreckt es mich auf. Ein Junge, vielleicht vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, entfernt sich langsam rückwärts Stück für Stück vom Haus, als ihn plötzlich eine Hand aus dem hausinneren an die Schulter greift. Durch einen gezielten Schlag ins Gesicht wird der Junge rückwärts zu Boden geschleudert. Aus der Tür tritt ein älterer, großer und muskulöser Mann. Er schaut herrab auf den Jungen, dieser liegt weinend im sandigen Boden des Ortes. Blut tropft von seiner Lippe. Nun beginnt der ältere Mann auf den am Boden liegenden einzutreten. Der Junge schreit nach seiner Mutter, doch der Mann hört nicht auf. Nun reicht es mir. Ich stehe auf und fasse den Mann bei seinem rechten Arm.
>>Was tust du da?<< fragt der Mann.
>>Was tun sie denn dort? Was machen sie mit diesem Kind?<< erwiedere ich mit einem respektvollen Ton.
Mit selbstsicherem Blick schaue ich dem Mann in die Augen.
>>Misch dich nicht in solche Angelegenheiten ein, nun geh. Es ist besser für dich.<< Mit diesen Worten versucht der Mann sich aus meinem Griff zu befreien, doch es gelingt ihm nicht.
>>Bei Allah, ich schaue sicherlich nicht weg wenn solch Unrecht geschieht. Keinem meiner Brüder darf so ein Unheil zuteil werden. Also nun bitte ich sie, aufzuhören.<< Der Junge war bewusstlos geworden.
>>Ich hatte sie gewarnt, es gibt Dinge wo sie sich nicht einmischen sollten."
Der Mann schlägt mich ins Gesicht, es schmerzt, doch ich lächele ihn an.
>>Schlagen sie mich ruhig wenn sie es für richtig halten, aber lassen sie den Jungen in Ruhe.
Ein weiterer Schlag trifft mich ins Gesicht, ich habe seine Hand losgelassen.
Blut läuft über mein Gesicht, meine Lippe ist aufgerissen.
>>Er ist mein Sohn, ich tue was ich für richtig halte als Vater.<<
Schützend stelle ich mich vor den Jungen, der zusammengekauert und bewusstlos am Boden liegt.
>>Kafir, sprecht nicht so. Er ist nicht nur ihr Sohn, sondern auch Allahs eigener. Was ermaßen sie sich zu behaupten mit dieser Methode richtig zu sein? Schauen sie sich ihn an, meinen sie es ist Recht so?<<
Mit ausdrucksvollen Augen blicke ich auf den verwunderten Vater. Er merkt dass ich ihm körperlich überlegen wäre, falls ich es zu einem Kampf kommen lassen würde. Aber das würde ich nicht. Verachtungsvoll -und doch zugleich auch ängstlich- dreht er sich um und geht in sein Haus zurück. Den Jungen lässt er liegen. Es schmerzt mir in der Seele ihn so liegen zu sehen, daher hebe ich ihn auf und lege ihn vor die Haustürschwelle in den Schatten. Eine menschenleere Gasse, ohne mich wäre es vielleicht zu sonstwas gekommen. Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal nach dem Jungen sehen, ehe ich weiterziehe. Sollte der Vater keine Reue zeigen, wird er es bereuen...

Mäde 05.06.2005 06:38

--------------------------------------------------------------------------------

Den ganzen vergeangenen Tag hatte ich gespielt. Nur ein, zwei Bewunderer konnten sich dazu bewegen mir ein wenig Geld zu geben.Nachdem, ich mir etwas zu Essen und ein wenig Yaku. Milch zugeführt hatte, war ich nach Hause gegangen, um mir etwas Ruhe zu gönnen.
"Ich muss mich Wohl oder Übel einen anderen Job suchen. Die Bewohner Tel-Nidas scheinen Künstler nicht zu begünstigen. Ich werde mich Morgen wohl mal informieren."
Nach diesen Gedanken schlief ich ein.

Der Morgen bricht an. Die Sonnen erheben sich und wärmen die noch ruhigen Strassen Tel-Nidas. Ich steuere auf eine der vielen Spelunken der Stadt zu. So liess es sich meist leichter an Information kommen.
Die mehr oder weniger verwegen aussehenden Gesellen scheinen kein Auge zu getan zu haben. Einige dämmern vor sich hin.
Ich setze mich an einen kleinen schwach beleuchteten Tisch.
Einige Minuten muss ich warten, biss ich am Nachbartisch, wieder soviel Belebtheit zeigt, dass ich Hoffnung schöpfen kann einige Interesante Gesprächsfetzten aufzuschnappen.

Farmer Fran 05.06.2005 10:40

--------------------------------------------------------------------------------

Immer noch starre ich den Schweigemönch an. Noch niemand hat es geschafft solange vollkommen ruhig sitzen zu bleiben... ich glaube ich auch nicht, mein bisheriger Rekord liegt eigentlich bei etwa fünf Minuten.
Es war eine lange Nacht.
Mittlerweile haben sich etwa zehn weitere Personen zu uns gesetzt und wir blockieren mittlerweile die halbe Straße. Da ich mich nicht umdrehen darf, weiß ich nicht, ob vielleicht noch mehr Leute hinter mir sitzen.
Merkwürdig, dass sich diese Leute einfach irgendwo dazusetzen. Einer von ihnen spielt auf einer Gitarre, und zwar so schlecht, dass er mich die Nacht über wach gehalten hat; obwohl ich natürlich auch geschlafen haben könnte, wer weiß, ich habe nicht darauf geachtet.
Ich bin relativ wach, vermutlich habe ich geschlafen, aber es zählt wohl nicht als Bewegung.
Der Untergrund wird langsam instabil, die Kühler haben ihn immer wieder zu Matsch verwandelt, der mich immer tiefer einsinken lässt. Gerade drängelt sich wieder ein Kühler an der sitzenden Menge vorbei und spritzt uns alle nass.
Der Boden unter mit gibt weiter nach und ich falle auf die linke Seite.

Aber bewegt habe ich mich nicht, etwas anderes hat micht bewegt.

Lucifer McGilroy 05.06.2005 10:49

--------------------------------------------------------------------------------

Bin ich deshalb hergekommen?
Nach wie vor habe ich keine Ahnung, weshalb ich nach Tel-Nida kam, doch ob das um-die-Wette-sitzen der Grund dafür war?
Andere setzten sich seit gestern Abend zu uns und die sogenannten "Kühler", deren Name ich aus Gesprächen diverser Passanten erhaschen konnte, haben uns des öfteren unfreiwillig gekühlt.
Auch meine Schieflage ist beträchtlich...und mein Hut liegt neben mir im Schmutz. Hoffentlich hebt ihn jemand auf, bevor der Zufall noch ein Pferd dazu bringt, sich darüber zu erleichtern.
Nicht nachgeben. Der Zufall darf dich nicht unterkriegen!

Farmer Fran 05.06.2005 10:50

--------------------------------------------------------------------------------

Langsam bekomme ich Hunger.
"Unentschieden?"

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:02

--------------------------------------------------------------------------------

"Unentschieden.", sage ich und lasse mich umfallen. Mit ausgestreckten Gliedern liege ich nun also im Schlamm und schaue den bauern, gegen den ich angesessen bin, an. Er sieht mager aus...
"Hast du Lust auf ein Frühstück im Gasthaus?"

Farmer Fran 05.06.2005 11:07

--------------------------------------------------------------------------------

Mein Mitsitzer hat sich dazu entschieden das Unentschieden zu akzeptieren, hervorragend, jetzt sind wir beide Sieger. Außerdem bietet er mit ein Frühstück an... mit Worten?!
Meine Kinnlade klappt herunter, ich starre ihn aus offenen Augen an und weiß nicht, was ich sagen soll. Er ist ein Schweigemönch, er kann doch nicht einfach sein heiliges Versprechen brechen! Ich muss ihm helfen wieder ruhig zu sein, ansonsten ist er verdammt!
"Halt die Klappe", rufe ich. Vielleicht hätte ich andere Wörter benutzen sollen, aber ich glaube er weiß, was ich damit meine.

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:11

--------------------------------------------------------------------------------

Was habe ich denn jetzt verbrochen?
Verwundert und mit erneut offenem Mund starre ich ihn an.
"Halt die Klappe!", hatte er gesagt.
Also halte ich schnell meine linke Hand vor meinen Mund...

Farmer Fran 05.06.2005 11:14

--------------------------------------------------------------------------------

Er hat sich erschrocken und ich glaube ich habe ihn daran erinnert, dass er nicht reden darf. Was für ein Glück, ich glaube so wenige Worte zählen nicht als Regelbruch, es war ja nur ein Unfall.
"Denk immer daran,", ermahne ich ihn, "dass du nicht reden darfst. Es ist dein hochheiliges Ziel nicht zu reden, oder? Ich denke du bist Schweigemönch, also halt dich auch daran. Ich pass schon darauf auf, dass du nichts sagst."

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:17

--------------------------------------------------------------------------------

Die letzten Worte des Bauern nahmen einige Momente in Anspruch, bevor ich sie erfassen konnte.
Ich bin ein Mönch.
Ein Schweigemönch.
War ich etwa auf einer Pilgerreise nach Tel-Nida gekommen?
Ich nehme meine Hand von meinem Mund, schliesse ihn und stehe auf.
Ich zeige in Richtung des Gasthofes. Hoffentlich versteht er das Zeichen.

Oh, je, ich bin also ein Mönch.

Farmer Fran 05.06.2005 11:23

--------------------------------------------------------------------------------

Es muss die Müdigkeit sein, die ihn zum Sprechen gebracht hat.
Jetzt hat er sich wohl wieder an alles erinnert und deutet auf den Gasthof. Ich nicke freundlich und stehe ebenfalls auf, nehme seinen Hut vom Boden und putze den Dreck mit der sauberen Seite meines Rocks ab, gebe ihn ihm zurück.
Ich freue mich schon auf das Frühstück; was für ein freundlicher Mönch. Er sieht eigentlich nicht aus wie ein Mönch, aber vielleicht ist solche Kleidung ja in seiner Gegend angemessen.
Die Leute, die um uns herum gesessen haben, sehen uns vorwurfsvoll an.
"Streikbrecher!", keift mich einer an.
Wirklich sehr verwirrend, aber angesichts eines Frühstücks ist es mir egal.

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:27

--------------------------------------------------------------------------------

Ich nehme meinen Hut entgegen und setze ihn wieder auf. Jetzt, wo die Sonnen aufgehen, wäre es sehr ungünstig ohne ihn unterwegs zu sein.
Auf den Gasthof zugehend, läuft mein ehemaliger Mitsitzer neben mir her. Und er grinst immernoch.

Farmer Fran 05.06.2005 11:30

--------------------------------------------------------------------------------

Die Verkrampfung in meinem Gesicht ist nicht abgeklommen und ich grinse immer noch. Ich glaube, es wird sich in einigen Stunden legen... aber da ich eigentlich von Natur aus gern lächele wird sich nicht allzu viel ändern.
Die Streikenden hinter uns rufen Parolen, jemand wirft eine Gitarre nach uns, die um einige Meter verfehlt. Gut, endlich spielt er keine Musik mehr.
Langsam beschleunigen wir unseren Schritt, da auch einige Kiesel durch die Luft fliegen, und erreichen schließlich unbeschadet den Gasthof.

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:36

--------------------------------------------------------------------------------

Eine Gitarre zischt mir um die Ohren.
Zufall schon wieder!
Moment...sie hat mich verfehlt.
Was ist den nun kaputt?
Ich schaue mich um und sehe den grinsenden Bauer neben mir. Ist er etwa Schuld?
Nicht möglich...
Er muss den Zufall mit all seinen Tücken tatsächlich von mir abgewandt haben. Ob er vielleicht ein Glücksbringer ist?

Nachdem wir von den auf uns einprasselnden Kieselchen geflohen sind, schüttele ich die verbleibenen von meinem Hut und wir betreten den Aufenthaltsraum des "Tel-Nidas Traum"...

Farmer Fran 05.06.2005 11:45

--------------------------------------------------------------------------------

Wir setzen uns an einen der wenigen freien Tische. Es scheint viele Leute zu geben, die frühstücken, und einige wenige, die noch ihren Rausch von letzter Nacht ausschlafen.
Der Mönch scheint in Gedanken versunken. Ich würde ihn gern fragen worüber er nachdenkt, aber dann müsste er ja antworten und das soll er ja nicht.
Der Wirt schaut uns skeptisch an; er hat wohl selten so vermatschte Kunden in seiner Gaststätte gesehen.
"Was soll´s sein?", ruft er zu uns herüber und ich befürchte er rechnet in Gedanken schon die Säuberungskosten dazu.
"Essen und Getränke", rufe ich zurück.
Der Wirt schaut mich überrascht an. Vermutlich bestellen hier nur wenige Leute Essen und Getränke. Er zuckt verdattert mit den Schultern und geht an die Arbeit.

Lucifer McGilroy 05.06.2005 11:52

--------------------------------------------------------------------------------

Ich bin ein Mönch auf einer Pilgerreise und der Zufall, der mir an den Kragen will, wird durch diesen jungen Bauer abgewehrt...aber wo leigt denn die Pilgerstätte?
Meine Gedanken werden vom Wirt, der das Essen aufträgt, unterbrochen.
Was hat der da eigentlich serviert?
Das Gericht ist mir völlig unbekannt.
Aus irgendeinem Eck meines Gedächtnisses kommt mir eine Idee entgegen. Schnell hole ich meinen etwas aufgeweichten Notizblock sowie einen Füllfederhalter hervor und schreibe die Worte "Was ist das?" auf. Ich gebe dem Bauern den Zettel und deute auf das Essen...

Farmer Fran
18.01.2006, 23:26
Abschnitt#3
05.06.2005 - 11.06.2005

Farmer Fran05.06.2005, 11:59
Der Mönch reicht mir einen Notizblock.
"Was ist das?", steht darauf und er deutet auf das Frühstück.
Ich frage mich, ob Schweigemönche so kommunizieren dürfen; nun, er muss es wissen, er würde doch nie absichtlich seinen Schwur riskieren.
Ich blicke abwechselnd den Notizblock und das Frühstück an.
"Was ist das?", rufe ich dem Wirt zu.
Der Wirt kommt an den Tisch gestolpert.
"Was ist was?", fragt er.
"Das hier", sage ich und deute auf das Essen.
Er scheint einen Moment lang nachdenken zu müssen.
"Warten sie einen Moment lang", sagt er und verschwindet in die Küche.
Der Mönch blickt das Frühstück an, vielleicht versucht er es zu identifizieren.
Der Wirt kommt zurück.
"Das ist genießbar", ruft er mir zu und geht dann wieder hinter den Tresen.
Der Mönch und ich blicken uns bedeutungsvoll an.

--------------------------------------------------------------------------------

Lucifer McGilroy05.06.2005, 12:04
Er schien dem Notizblock gegenüber zwar skeptisch zu sein, aber wenn Schweigemönche nur schweigen müssen...irgendwie müssen sie sich ja wohl oder übel absprechen.

Nachdem der Wirt uns versichert hatte, dass das, was auf unseren Tellern liegt, eßbar ist, schauen wir abwechselnd einander und unsere Teller an. Nachdem wir diesen Vorgang einige Male wiederholt haben, verschlingen wir das Essen wie Verhungernde in der Wüste. Er muss wohl genauso hungrig sein wie ich, nachdem ich gestern mein Abendessen verpasst habe...

--------------------------------------------------------------------------------

Farmer Fran05.06.2005, 12:13
Mit ziemlicher Geschwindigkeit spachteln wir das Essen, ich habe beschlossen das Gericht "Nahrung" zu nennen, in uns hinein. Die Gabeln schlagen auf die Teller, die sich immer weiter leeren, die Gäste um uns herum sehen auf und einige blicken uns vorwurfsvoll an, vielleicht haben sie etwas dagegen, dass wir so schnell mit Besteck essen können.
Ich habe allerdings nicht viel Zeit, um ihnen Beachtung zu schenken, schließlich muss irgendwer mein Frühstück essen und es gibt Dinge, die man am liebsten selbst macht.
Schließlich sind die Teller leer und ich bin ziemlich satt. Der Mönch scheint ebenfalls satt zu sein, die letzten Brocken seiner Nahrung bekam er nur noch schwer herunter.
Nach dem Sturmfuttern beschließe ich wieder mit Atmen anzufangen, wirklich sehr entspannend. Langsam frage ich mich doch, wie mein Gastgeber eigentlich heißt... ich schiebe ihm den Notizblock hin.
"Mein Name ist immer noch Fran", sage ich fordernd und lächele ihn an.

--------------------------------------------------------------------------------

Lucifer McGilroy05.06.2005, 12:20
Gott, bin ich Satt! Selten habe ich dermaßen viel in so kurzer Zeit gegessen. "Mein Name ist immer noch Fran", sagt der Bauer nachdem er sein Besteck neidergelegt hat.
Fran heisst er also. Gut, damit bin ich schon ein Stück weiter!
Schnell schreibe ich ihm einen weiteren Zettel. "Mein Name lautet Serringard Lang Shed, glaube ich". Über die Berge leerer Teller hinweg reiche ich ihn ihm.
Wie heisse ich jetzt eigentlich? Na, unter diesem Namen habe ich mich ja bei dem Hafenbeamten eingetragen, da wird er schon stimmen...

--------------------------------------------------------------------------------

Totoro05.06.2005, 12:24
Behände weiche ich dem Tritt des andern aus, rolle mich hinter ihn und kontere. Ein Spiel, schon mehrere Minuten geht dies so. Einige Passanten haben einen kleinen Kreis um uns gebildet und werfen in regelmäßigen Abständen einige Geldstücke in den Ring. Letztendlich ist es ein Tritt von mir der den Freikampf beendet, locker stoße ich meinen Mitspieler mit dem Fuß an, er lächelt und es folgt ein freundschaftlicher Handschlag.

Die Zuschauer applaudieren und ein paar mehr Geldstücke finden den Weg in unsere Taschen, als wir eine Runde mit offenen Händen durch die Runde drehen. Viele der Menschen sind nur sprälich bekleidet, es ist kein gutes Gefühl, ihnen ihr Geld zu "nehmen", doch der freie Wille spricht aus ihren Gemütern.

Etwas erschöpft trenne ich mich von meinem Kampfpartner und lasse mich auf den Stufen einer größeren Hauspforte nieder. Warm strahlt die hohe Sonne auf meinen Pelz. Verstohlen schaue ich zum Obsthändler an der Ecke herüber.
"Frisches Obst, saftiges Gemüse! Überzeugen sie sich selbst!", hört man ihn bis hierher schreien.

Ich nehme seine freundliche Aufforderung mit einem Lächeln zur Kenntnis und erhebe mich schwungvoll. Nach ein paar Schritten bin ich schon beim Stand angekommen: "Dürfte ich eine dieser vorzüglichen Früchte kosten, werter Herr? Ich würde mich gerne selbst von der Qualität der Ware überzeugen, obwohl ich schon von sovielen weiß, die sehr große Stücke auf sie halten, Herr." Verwundert guckt er mich an, ich starre nur ernst zurück.

Plötzlich fängt er an, lauthals zu lachen, fat noch lauter als sein vorheriges Marktgeschrei. Nur scherlich bekommt er sich wieder in den griff, noch kichert, sagt er: "Hör zu Junge, denkst du, solche billigen Tricks ziehen bei mir",seine Stimme überschlägt sich fast," nein, nein, das kannst du getrost vergessen, entweder du bezahlst was für das Obst, oder du verschwindest, mit solchen Schleimerein kommst du bei mir nicht weit, Kleiner."

Entsetzt starre ich nach meinem gescheiterten Überredungsversuch auf den Boden. Langsam drehe ich mich um und schreite davon. Obwohl ich genug Geld für eine Mahlzeit hätte, ist mir der Appetit vergangen.

--------------------------------------------------------------------------------

Mäde05.06.2005, 12:42
Davon entäuscht, dass das Schicksal mir nicht gut gesinnt zu sein scheint -aus dem langweiligen Kneipen-Gelaber war nichts vielversprechendes zu erfahren gewesen- will ich zur Mittagsstunde die Spelunke hinter mir lassen und mich auf dem Markt nach einem Job als Händlers-Gehilfe umsehen. Die Chancen wären da grösser, neben dem Geld auch noch etwas zwischen die Zähne spendiert zu bekommen.
Ich schreite also auf die Tür zu und drehe dem Wirt den Kopf zum Abschied zu. Unabsichtlich streife ich dabei einen anderen Gast.
Mich nicht weiter darum kümmernd will ich den Raum verlassen, als ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter spüre.
"Was soll den das bitte?"
Als ich mich umdrehe starren zwei blutunterlaufene Augen mich an.
Das Gesicht meines Muskelbepackten Gegenübers läuft rot an Eine Narbe an der Stirn tritt deutlich hervor.
"Das sieht gar nicht gut aus"

"Was soll das?!" brüllt er mich an. "Willst du mich blöd anmachen oder was? Da hast du dir den Falschen ausgesucht!"

"Aber aber, mein Herr, was hab ich euch den zu Leide getan?", höre ich mich sagen," ich wollte doch nu.."

"Auch noch blöd daherlabern, wie? Na warte,jetzt geht's dir an den Kragen!"

"Ich sollte wohl besser verschwinden"

Bltzschnell fasse nach einem Glas Yaku-Milch und schleudere es der düsteren Gestalt entgegen. Aus der Dreh bewegung heraus stürme ich panisch aus dem Lokal, begleitet von wütendem Geschrei.
Ich renne die langen Strassen entlang.

Ein Königreich für so ein verdammtes Wüstenpferd"

Mein Verfolger holt sichtlich auf, bei seiner Masse verwunderlich. Schnell biege ich in ein Gasse ab.
"Wer sich hier nicht auskennt kann sich bei dem Gewirr von Sträschen und kleinen düsteren Trampelpfaden schnell verirren."
denke ich siegesgewiss, als ich kurze Zeit später schon mehrere Abzweigungen hinter mir gelassen habe.
Erleichtert sinke ich an einer Hauswand nieder.

Nun gehe ich wie geplant zum Markt.
Auch heute hallen die Schreie preisender Händler durch die Strasen Tel-Nidas. Ich lasse mmeinen Blick über eine Gruppe von hübschen Tänzerinne schweifen, asl ich Plötzlich einen Druck auf meiner SChulter warnehme.
Ich wende meinen Blick nach hinten.
Eine wuchtige Hand schnellt auf mein Gesicht zu. Reflexartig fährt meine Linke Hand zum kühlen gekrümmten Eisen das an meinem Gürtel sitzt.
Doch der Einsatz bleibt im verwehrt, ich habe Schmezen grosse schmerzen. Alles wird schwarz.
"Scheisskerl"

--------------------------------------------------------------------------------

Snowsorrow05.06.2005, 13:04
Ich neige provokant meinen Kopf:

"Mädchen, lass mich zufrieden. Lass mich und meine Vergangenheit in Ruhe, ich bitte Dich: Mit Leuten wie mir solltest Du dich nicht abgeben."

Mit diesen Worten stolpere ich die Treppe von der Barrikade hinunter und lasse das verdutzte Mädchen stehen.

Eine einsame Zeit lang wandere ich durch die Sommerhitze, stoße rücksichtslos Passanten um und wandere ohne Ziel durch Tel-Nida.

"Was ist bloß los mit mir? Was tue ich hier?"

Entsetzt über mich selbst senke ich meinen Kopf und halte mich mit der rechten Hand an einer Wand fest.
Ich berühre etwas rauhes. Langsam blicke ich auf. Ein gelblicher Zettel hängt an der Wand.

"Das ist es!"

--------------------------------------------------------------------------------

Pho3n!x05.06.2005, 13:12
Langsam betritt Thorek die Stadt und schaut sich um...
alles wie immer... dachte Thorek und ging in Richtung Marktplatz.
Thorek läuft schnell in eine dunkle Gasse und hält sich dort verborgen...
es waren die Stadtwachen vor denen Thorek sich seit Jahren versteckt hielt.

Er verschnauft kurz und hört wie die Schritte sich entfernen
Puh... nochmal glück gehabt... dachte er und ging jetzt langsamer richtung Marktplatz.

Seine Hände zitterten immer noch.
musste ich ihn töten? murmelte er leise und zwang seine Hand ruhig zu halten... nicht mehr lange... und ich bin frei...

Plötzlich werde ich von einem Schrei aus den Gedanken gerissen...
Ein Betrunkener der einen ziemlich zierliche Person einschlägt.
Thorek schaut sich nach der Stadtgarde um und sieht keinen.

Er geht auf den Betrunkenen zu und packte ihn an den Schultern und reißt ihn zu sich herum. Blutunterlaufene Augen starren ihn an...
,,Was willst du!'' brüllt er mich an.
,,Jedenfalls nicht zu lassen das du ihn tötest!'' sagte Thorek und schaute sich den Bewusstlosen an...
,,Verschwinde sofort sonst...'' weiter kam der Betrunkene nicht.

Thorek hatte schon sein Wurfmesser tief in seinen Brustkorb versenkt und ließ den Betrunkenen mit einem leisem Gurgeln zu boden gehen.

Er nahm den Bewusstlosen auf die Schulter und brachte ihn zu seinem Versteck... hinter sich hörte er noch das Geschrei der Stadtgarde die den Mord jetzt endeckt hatten.

Der Bewusstlose keuchte vor Schmerz auf als Thorek in an die Wunde fasste...

,,Wer... bist du?'' fragte der Fremde unter Anstrengung...

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 14:18
Ich mache mich langsam auf den Weg zur Gaststätte: Tel-Nidas Traum.
,,Hoffentlich kommt Tiberion, es gibt einiges zu bereden..."

Nach wenigen Schritten erreiche ich die Taverne, die Kapuze nach unten gezogen schaue ich mich dennoch um, und da fällt mir der Bauernjunge auf.
Hm...anscheinend ist er nicht alleine hier..
Ich mustere noch einen dem Bauern gegenübern sitzenden Typen der skeptisch auf sein Mahl schaut.

Lass ich sie mal in Ruhe essen, an den Kerl wende ich mich später

Gelangweilt suche ich mir einen Platz in der Gastätte und lasse mich auf einem Stuhl fallen.
,,Wirt! Yaku-Milch mit Schuss, aber schnell!"
Der Wirt nickt und macht sich sofort an die Bestellung.

Ich krame aus meinem Pancho einen kleinen Stengel heraus und ein kleines Preperat, mit dem ich den Stengel anzünde.
,,Teerstengel..." Ich paffe ein wenig Rauch aus und starre auf den Tisch.

--------------------------------------------------------------------------------

Mäde05.06.2005, 14:52
Langsam öffne ich die Augen. Mein Schädel dröhnt, alles dreht sich.
Verschwommen erkenne ich das Gesicht eines Dunwas. Ein Schmerz durchstösst mich, als er meine Wunde berührt. Ich zucke zusammen.
"W..wer bist du..?" höre ich mich noch sagen.
Dann kehrt die Dunkelheit wieder.

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 15:01
Ich verlasse die Seitenstraße und damit auch den Schatten. Die Sonne durchfährt mich. Es ist ein wunderbares, aber zugleich auch unangenehmes Gefühl als die Wärme mich durchströmt.
Ich spüre wie mein Körper sein verlangen deutlich macht, schon seit einer geraumen Weile habe ich weder gegessen noch getrunken.
Aber nun ist es wieder Zeit, denn komplett kann man sich dem körperlichen nicht entsagen.
So gehe ich in Gedanken versunken die Marktstraße entlang, auf der Suche nach einem freundlich wirkendem Händer -Denn Geld habe ich nicht.
Vielleicht kann ich meine Worte wiedereinmal gegen etwas Essbares eintauschen.
Denn die Menschen zehren von meinen Worten, wie ich von der ihren Nahrung.

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 15:13
20 Minuten.
20 Minuten sitze ich hier schon rum und warte auf Tiberion.

,,Ich habe keine Lust mehr auf ihn zu warten!"

Meinen Teerstengel zu ende geraucht, richte ich mich auf und schreite aus der Taverne, mit noch einem letzten Blick auf den Bauern.
,,Wir sehen uns."

Draussen scheinen die Sonnen auf die Straßen Tel-Nidas herab.
,,Wenn Tiberion immernoch auf dem Markt ist, der bekommt was zu hören!"
Am Markt angekommen schau ich mich schnell um, und erblicke ihn.
,,Pff...Schweinehund..."
Ich beschleunige meine Schritte und rempel aus Versehen einen mittelgrossen Menschen an, der etwas zur Seite stoplert.
,,Pass doch auf..."

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 15:19
Ein wenig überascht torkle ich einige Schritte zur Seite.
Ich schaue mir den fremden an, scheint ein Echsenmensch zu sein.
Ein wenig wütend schaut er mich an.
>>Lass uns nicht über solch etwas streiten. Wenn ich es Schuld bin bitte ich demütig um verzeihung.
Sollte es in eurer Schuld geschehen seien, soll euch vergeben sein.
Denn das Leben ist zu kostbar um es in Streit zu vergeuden.
Allahs Segen ist mit uns allen.<<
spreche ich zu ihm und fasse ihm auf die Schulter.

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 15:24
Vollkommen perplex schaue ich den Menschen an.
Allah...das ist doch ein Gott einer mystischen Religion...davon habe ich mal was gehört...und wer ist dieser Typ, hätte nicht gedacht dass er so reagiert...

,,Eure Worte sind wahr, das Leben ist wahrlich zu kostbar mein Freund.
Darf man fragen wer ihr seid?"

Für diesen Moment vergesse ich Tiberion.

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 15:30
>>Mein Name ist Mudschahid Sanguis. Aber man nennt mich Sanguis.<<
Er scheint ein wenig verwundert zu sein.
Den Namen "Allah" auszusprechen ist hier auch meist sehr riskant..
Denn es gibt nur sehr wenige, welche diese Lehre achten.
>>Und wie ist dein dir gegebener Name?<<

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 15:49
,,Corvinus, Corvinus Erjal.
Eure Kleidung erinnert mich an die der Geistlichen...euer Gott...Allah...
ich habe auf meinen Reisen schon davon gehört, und auch über die Religion.
Aber dies ist der falsche Ort über sowas zu reden.
Ihr seht aus, als ob ihr lange nichts mehr gegessen habt.
Ich lade euch ein, wenn ihr mir doch mehr von euch und eurem Glauben erzählt."

Etwas gespannt warte ich auf die Antwort von dem Fremden.

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 15:53
>>Kleidung ist nichtssagend, Bruder. Materieles ist nichts wert im Lebensweg.
Soetwas macht nicht glücklich, es gibt viel mehr.
Ich entledige mich dem materielem, den Bedürfnisen.
Nicht mehr als ich zum überleben brauche beanspruche ich vom Herrn.<<

Mit einem warmen Blick schaue ich Corvinus an.

>>Gerne nehme ich eure Einladung an, über nichts spreche ich lieber als über Allah, den Allmächtigen.<<

--------------------------------------------------------------------------------

Eni-Meister05.06.2005, 15:53
Geschwind springe ich auf die Barrikade. Die Freiheit ist so nah.
Noch ein letzter Blick in die Stadt und ich springe in die Freiheit.
Weich im Sand gelandet sehe ich die unendliche Wüste vor mir.
Ich blicke mich erst orientierungslos um, doch dann verschlägt es mich rechts rum an der Mauer entlang zugehen.
Irgendwo hier liegt mein Sandschlitten

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 16:06
,,Nun, dann lasst uns losgehen."

Die Beiden wollen losgehen, doch da kommt mir wieder Tiberion in den Sinn.
,,Noah, verzeiht Sanguis, aber es gibt noch jemanden den ich mit in unsere kleine Gruppe einbeziehen muss, einen alten Freund, ich hoffe es macht euch nichts aus."
,,Gewiss nicht."

So eile ich schnell zu Tiberions Marktstand.
,,Tiberion...."
Ein rauer Ton liegt in meiner Stimme.
Der Händler schaut mich nervös an.
,,Corvinus, ich hatte viel zu tun, tut mir Leid, Kundschaft geht vor. Können wir das nicht auf Morgen verschieben? Heute ist viel los."
,,Na okay, morgn Mittag, in Tel-Nidas Traum."
Tiberion nickt.

Ich laufe zu Sanguis hin und zusammen begeben wir uns erneut in die Gaststätte.

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 16:12
Ein ruhiger Ort verbirgt sich hinter der Tür der Gaststätte.
Einige Leute sitzen an Tischen, hinter einer Theke steht ein größerer Mann, wahrscheinlich der Wirt.
Corvinus nimmt an einem Tisch in der Ecke platz, ich setze mich ihm gegenüber.
>>Was weckt dein Interesse, was möchtest du wissen?<<

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 16:25
Corvinus schaut Sanguis an, dann wendet er sich an den Wirt.
,,Chef, 2 Krüge Yaku Milch!"
,,Kein Problem!"

,,Nun Sanguis, was hat euch nach Tel-Nida verschlagen?
Und wer seid ihr?"

--------------------------------------------------------------------------------

Sanguis05.06.2005, 16:31
>>Ich bin auf der Suche nach Allah und mir, so ruft mich stets die Reiselust.
Immer auf Reisen lerne ich nie aus, lerne immer neue Leute kennen.
Aber alleine bin ich dennoch nie, Allah ist bei mir.<<
Einen kurzen Moment schweige ich, so entsteht eine wirkungsvolle Pause.
>>Meine Vergangenheit spielt keine Rolle mehr für mich, ich bin zu Sanguis geworden, zum Krieger für den Glauben.
Allah hat mich gesegnet und mich zu dem gemacht was ich bin.
Wie steht es mit dir?<<

--------------------------------------------------------------------------------

Van05.06.2005, 17:08
Yueh stand auf, lange genug hatte er nun im Gasthaus herum gesessen und darauf gewartet, dass sich die Sonnen endlich senken.
Er legte 50 bronzene Imperatoren auf die Theke und ging zur Tür hinaus.
Er wanderte langsam aber zielstrebig zu einem Haus am Rand der Stadt. Langsam konnte er diese beengenden Gassen nicht mehr ertragen, er wollte hinaus aus der Stadt und zwar so schnell wie möglich...
Als er an dem Haus ankam klopfte er weder an noch machte er irgendwie auf sich aufmerksam, er öffnete einfach die Tür und ging herein. Drinnen saß ein etwas korpulenterer Mann und rauchte eine Sandkorn-Zigarre. "Da bist du ja Yueh! Hast du die Ware?" - "Natürlich habe ich sie! Ich halte es hier nicht einen Tag länger aus!" - "Jaja, du und deine Wüstentouren.... naja, wie auch immer zeig ihn mir!" Yueh holte einen Anzug aus seinem Rucksack "Das ist er, der Destillanzug" - "Ja, das ist er! Aber das gerade du an ein solches Artefakt gerätst ist wirklich bemerkenswert."
Yueh lächelte, er hatte einige Beziehungen spielen lassen müssen um diesen Anzug zu bekommen. "Nunja, und nun dein Teil..." Der Mann holte ein zusammengerolltes und mit einem Wachssiegel versiegelten Brief heraus. "Hiermit kommst du aus der Stadt, falls du den Inhalt sehen möchtest, hier habe ich noch ein Original" Er holte einen weiteren Zettel heraus und legte ihn auf den Tisch:
Offizieles Dokument des Kaiserhauses Ten-Szanna
Dies ist ein Kaiserlicher Durchreiseschein
Hiermit berechtigen wir diese Person
mit ihrem Gefährt die Stadt Tel-Nida
zu verlassen.
Sie befindet sich in einem kaiserlichen Auftrag
und wird ihnen daher keine Fragen beantworten.

Das Kaiserhaus
Kaiserlicher Schriftführer
Dun Hâl

"Das sieht ziemlich gut aus", sagte Yueh,"hoffentlich funktioniert es!"
"Also das ist wirklich die perfekte Kopie! Sogar das Kaiserliche Siegel ist mir ziemlich
gut gelungen, findest du nicht?"
"Doch doch, es ist wunderbar! Aber ich werde nun aufbrechen, die Freiheit wartet auf mich!"
Yueh winkte dem Mann noch ein letztes mal zu bevor er das Haus verlies.
Er freute sich, nach all der Zeit war es ihm endlich gelungen einen Weg durch die Blockade zu finden.
Er ging wieder zurück zum Gasthaus. Der Wirt wartete schon auf ihn:"Ahh, da sind sie ja, ich wollte schon zu machen!" - "Wenn sie dann doch so gütig wären und die Garage ein letztes Mal für mich aufmachen würden" Der Wirt holte einen kleinen Schlüssel aus seiner Tasche und schloss die große Tür auf. Dahinter stand ein blankgeputzer Sandschlitten. "Ahh mein Baby!" Yueh grinste. Er gab dem Wirt einige Imperatoren und setzte sich auf seinen Schlitten. "Danke nochmal, vielleicht sehen wir uns ja irgendwann einmal wieder!"
Mit diesen Worten startete Yueh seinen Schlitten und fuhr in Richtung Stadttor.

--------------------------------------------------------------------------------

Schlawi05.06.2005, 17:19
Interessant...er scheint vertrauensvoll...ich denke ich kann es ihm erzählen...

,,Du kennst ja die Äggäus-Bruderschaft...nun ich war bis vor kurzem Mitglied, mehr als 15 Jahre habe ich für dieses Pack gearbeitet. Aber nun, kann ich nicht mehr, ich bin es Leid, ich bin es Leid unschuldiges Blut zu vergiesen!
Ich würde alles tun um diese Bruderschaft zu vernichten, ich bin auf der Suche nach Gleichgesinnten, denn alleine werde ich gegen sie niemals ankommen, schon allein aus dem Grund dass sie mich bald jagen werden.
Ich war dort sehr angesehen, und aus diesem Teufelskreis kann man nicht aussteigen, nur wenn man stirbt...."

Inzwischen bringt uns der Wirt die Yaku Milch.
Ich nehme einen Schluck.

--------------------------------------------------------------------------------

Pho3n!x05.06.2005, 18:44
Endlich angekommen legte ich den Fremden erst mal auf mein Bett und ließ ihn schlafen...

Inzwischen ging ich zu meinem Auftragsgeber...
Vor der Tür standen schon die Rausschmeißer vor der Heruntergekommenen Taverne. ,,Schau an wer da kommt!'' schnauzte mich einer von denen an.
,,Halts maul und lass mich rein!'' blaffte ich ihn gereizt an und betrat die Taverne.

Ich ging zur Hintertür und trat ein.

,,Thorek schön das du noch am Leben bist.'' begrüßte mich Deòn Tharè der Vermittler der Äggäus-Bruderschaft.
,,Hier ist die Karte... '' sagte ich und händigte ihm den Gegenstand aus.
Tharé schob mir einen Geldbeutel zu ,,Gute Arbeit.'' sagte er und kratzte sich mit seinen Wurstfingern am Hinterkopf.
,,Äggäus-Bruderschaft interressiert sich für dich... ich könnte dich ja ...'' weiter kam er nicht denn ich ging schon zur Tür.
,,Ach ja ich hör jetzt mit diesem Job auf.'' sagte ich und ging hinaus auf die Straße... ich wurde von gut fünf Leuten verfolgt... die sollten mich wohl überreden zurück zu kommen...

--------------------------------------------------------------------------------

Snowsorrow05.06.2005, 18:48
Ich zerknülle das Papier und mache ich auf den Weg zum Gasthof. Dieser Zettel ist meine große Chance. An der elegant bearbeiteten Eichentür vom XXX bleibe ich noch kurz stehen und schaue nochmal kurz auf das Plakat.

Das ist hier.

Mit beherztem Schwung öffne ich die Tür und trete lächelnd ein. Die Droge war noch in meinem Blut, doch mein Verstand war trotzdem klar. Zielstrebig gehe ich auf den Tresen zu. Ein bärtiger Mann mit Glatze schenkt gerade einen Metkrug nachschenkt. Mit einem Husten mache ich auf mich aufmerksam.

"Ja?", fragt er routiniert, "Was darf es sein?"
Ich lege den Zettel auf die Theke.

"Ich möchte am Kampf mitmachen."

Er schaut mich kurz an, blickt kurz auf den Zettel und fängt dann an zu kichern.

"Du möchtest gegen Gregor kämpfen, einem erfahrenen Krieger und dein Leben riskieren, um 2 goldene Imperatoren zu bekommen, ja?"

Ich nicke.

"Das ist es."
"Du wirst sicherlich drauf gehen."
"Was soll's."
"Bist Du wahnsinnig?"
"Ich muss es tun?"
"Geldnot?"
"Vergangenheit."

Er atmet laut aus.

"Der Kampf ist in morgen im Kolosseum. Auf welchen Namen darf ich Dich anmelden?"

Ich warte einen Moment.

"Ich werde Dich umbringen... Tî..."

"Gwenhyr Sian."
Er kritzelt schnell etwas auf das dreckige Stück Pergament.

"Es würde mich zwar nicht wundern, wenn Du nicht kommst... aber trotzdem, viel Glück."
"Danke... sag, Wirt, hast du kaltes Met für mich?"

Ich lege einige Bronzestücke auf den Tresen.

Er stellt mir den Krug, den er immer noch in der Hand hält vor mich und schnappt sich das Geld.

Ich nehme das Getränk und setze mich an einen leeren Tisch in der Ecke.

--------------------------------------------------------------------------------

Stuff of nightmare05.06.2005, 19:24
Erschrocken blicke ich ohne Ziel um mich ...

"Habe ich ihn so sehr verärgert? Ich habe wirklch zu viel geredet und gefragt."

Ich stehe auf, klopfe mit den Sandstaub vom Kleid und blicke in die Ferne. Ein schöner Anblick. So still und weit. Das Schwindelgefühl von vorhin war vorbei ... was auch immer das war.

"Ich sollte aber wirklich wieder nach Hause gehen, ich muss schon eine Weile weg sein."