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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum leben wir


Dr.Verbatim
19.01.2006, 17:46
Warum leben wir? *nachdenk*

Bin ich nur ein Punkt unter Punkten in einem Kreis ode doch der Mittelpunkt???

Farmer Fran
19.01.2006, 17:54
Nun ja, Menschen leben im Allgemeinen, weil sich zwei andere Menschen gewissermaßen lieb gehabt haben (oder in Sonderfällen auch nicht). Man kann davon ausgehen, dass wir zufällig* existieren, oder man kann davon ausgehen, dass es darin irgendeinen Sinn gibt. Ich persönlich gehe davon aus, dass wir ganz und gar grundlos hier sind und daraus machen können, was wir eben wollen; die andere Theorie, die Annahme eines MasterPlans, ist gewissermaßen eine nette Idee, aber ich sehe weder einen Grund dafür, das wirklich anzunehmen, noch, worauf das alles abzielen sollte.

Was die Sache mit dem Kreis angeht, in eigener Perspektive ist man meist der Mittelpunkt, in der Perspektive eines anderen meist nur ein Punkt unter vielen, und ganz objektiv von oben betrachtet ist man nicht sichtbar, meist.

*Soweit es Zufall überhaupt gibt

Dr.Verbatim
19.01.2006, 18:28
Gut den Masterplan würde ich auch nicht hinnehmen wollen, denn dass alles nach Plan funktioniert widerstrebt gegen die Chaostheorie.

Könnte es nicht auch sein, dass wir einfach existieren, weil wir existieren?

Xelrath
19.01.2006, 18:35
Könnte.

nunja, diese diskussion könnte man so weiter formulieren um am schluss zu einer "Sinn des Lebens" debatte zu verkommen.
Wie dort ist dies jedem selbst bestimmt. Die Theorie das es keien Zufälle gibt, lässt die Frage des Schicksals aufkommen was widerum dazu führt
'Gibt es eine obere Macht, die uns menschen wie auf einem schachbrett steuert?'. Meiner Meinaung nach ist der Mensch ein Mensch, weil er wsich so entwickelt hat, auf diesem Planeten ist der das fortschrittlichste stück Fleisch das sich bewegt, auch wenn wir von Perfektion weit entfernt sind.

Wir müssen von einer besser definiertern Kernfrage ausgehen, um diese Diskussion an einem besseren Standpunkt anzukratzen, finde ich.

Nathan
19.01.2006, 18:39
Warum es Menschen gibt? Biologie (Evolution). Warum es Leben gibt? Chemie (Prozesse in der "Ursuppe"). Warum es die Erde gibt? Physik (Planeten knallen zusammen und so...) Warum es das Universum gibt? Schwer zu sagen ob das jemals beantwortet werden kann. Ich sehe keinen Grund dazu, anzunehmen, dass das Universum von irgendwem geschaffen wurde (wobei sich auch die Frage stellen müsste, woher diese ominöse Existenz dann kommen soll), aber ich habe kein Problem damit, auch zuzugeben, dass ich eine andere Theorie vertreten kann (aus Mangel an Beweisen, den übrigens auch die Gott-Vertreter haben)

Danse Macabre
19.01.2006, 19:20
Doedel meldet sich zu Wort.

Gut den Masterplan würde ich auch nicht hinnehmen wollen, denn dass alles nach Plan funktioniert widerstrebt gegen die Chaostheorie.

Der Masterplan ist genauso eine These wie die Chaostheorie. Welche glaubwuerdiger ist, muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Nur weil letztere unter dem Namen etwas bekannter ist, muss es nicht heissen, dass man eine andere Theorie deswegen revidieren muss.

Könnte es nicht auch sein, dass wir einfach existieren, weil wir existieren?

Deine Annahme: Wir existieren.
Dein Grund zur Annahme: Wir existieren.

Meine Feststellung daraus: Wir existieren.

Keine besonders aufschlussreiche Theorie. Insich Paradoxer Schwachsinn.

Könnte.
Koennte nicht. Siehe oben..

nunja, diese diskussion könnte man so weiter formulieren um am schluss zu einer "Sinn des Lebens" debatte zu verkommen.
Philosophie ist niemals eine Debatte, sondern ein Austausch. Ausserdem wuerde man, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, doch annehmen dass "Warum leben wir?" mit "Was ist der Sinn des Lebens?" absolut gleichzusetzen ist.

Dr.Verbatim
19.01.2006, 19:30
Der Masterplan ist genauso eine These wie die Chaostheorie

Nicht richtig!! Die Chaostheorie ist eine mathematisch-physikalische Theorie, die zum Teil bewiesen ist (Siehe Entropie in der Physik)

Die Chaostheorie findet auch ihre Anwendung in Wetterberechnung und der gleichen ... beim Masterplan findest du nur eine Idee zur Existenz, und keine Theorie, die man beweisen kann mit Hilfe rationaler Berechnungen!

Wissen verbindet!

Deine Annahme: Wir existieren.
Dein Grund zur Annahme: Wir existieren.

Meine Feststellung daraus: Wir existieren.

Keine besonders aufschlussreiche Theorie. Insich Paradoxer Schwachsinn.

Warum Schwachsinn? Wir alle existieren. Wir sind da und andere auch .... Also existieren wir um zu existieren oder nicht?

Xelrath
19.01.2006, 19:35
Nicht richtig!! Die Chaostheorie ist eine mathematisch-physikalische Theorie, die zum Teil bewiesen ist (Siehe Entropie in der Physik)

Die Chaostheorie findet auch ihre Anwendung in Wetterberechnung und der gleichen ... beim Masterplan findest du nur eine Idee zur Existenz, und keine Theorie, die man beweisen kann mit Hilfe rationaler Berechnungen!

Wissen verbindet!



Warum Schwachsinn? Wir alle existieren. Wir sind da und andere auch .... Also existieren wir um zu existieren oder nicht?
er meint damit, das wir nicht nur da sind, um da zu sein, sondern das da doch sinn dahinter steckt, glaub ich mal.

Aki
19.01.2006, 19:41
Warum Schwachsinn? Wir alle existieren. Wir sind da und andere auch .... Also existieren wir um zu existieren oder nicht?
Wir existieren um zu existieren? Ja, stimmt! Wir essen um zu essen, schlafen um zu schlafen und existieren um zu existieren! Na denn. :rolleyes:

Keine besonders aufschlussreiche Theorie.

Hier muss ich Danse Macabre zustimmen.

Ich frage mich übrigens, wieso sich immer wieder Leute den Kopf mit Fragen wie "Warum leben wir?" zerbrechen, wo sie doch sowieso keine Antwort darauf finden. Was dann dabei rauskommt sieht man ja.

Danse Macabre
19.01.2006, 19:42
Nicht richtig!! Die Chaostheorie ist eine mathematisch-physikalische Theorie, die zum Teil bewiesen ist (Siehe Entropie in der Physik)

Das macht meine Aussage keineswegs nichtig. Ich sehe keinen Zusammenhang.

Ich sage, die Chaostheorie sei eine Theorie, wie ihre betitelung es ja schon sagt. Du sagst, das sei nicht richtig, und dass es eine Theorie sei.

Sinn?

Die Chaostheorie findet auch ihre Anwendung in Wetterberechnung und der gleichen ... beim Masterplan findest du nur eine Idee zur Existenz, und keine Theorie, die man beweisen kann mit Hilfe ratioaler Berechnungen!

Die Chaostheorie ist genauso nur eine Idee der Existenz (ob determistisch interpretiert oder nicht). Wenn du dich jetzt auf die Chaosquanten usw. beziehst, die sind gut und gerne rational berechenbar, aber die haben in diesem Themengebiet mMn nichts zu suchen. Die generelle Dissystemale Chaostheorie allerdings hat im praktischen Sinne nichts mit Mathematik oder Physik zu tun, und das ist die, von der wir Sprechen, wenn wir sie in Urknall-/Lebenscode-/Antiformen usw. einbeziehen.

Wissen verbindet!

Ich weiss. Hoffentlich weisst du das auch.

Viel Spass noch mit deiner physikalischen Ultradekadenz durch Chaos.


Ich frage mich übrigens, wieso sich immer wieder Leute den Kopf mit Fragen wie "Warum leben wir?" zerbrechen, wo sie doch sowieso keine Antwort darauf finden. Was dann dabei rauskommt sieht man ja.

Ich frage mich uebrigens, warum sich 4000 Jahre lang hunderttausende Maenner und Frauen, die sich Philosophen nennen darueber den Kopf zerbrochen haben, wo sie doch sowieso keine Antwort darauf finden.

Modern Philosophy? Duuuumb!

Chaplin
19.01.2006, 21:14
Mag Danse gerne zustimmen.
Eine Frage als sinnlos abzustempeln, nur weil bisher keiner eine Antowrt gefunden hat, ist falsch. Man wusste früher auch nichts über Gravitation oder Licht, bis man es herausgefunden hat. Dass wir die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht mit herkömmlichen Methoden beantworten können, heißt doch nur, dass wir weitere entwickeln müssen und uns dabei vielleicht auch selber weiter entwickeln müssen, was unser Denken und unser Verstehen der Welt und des Lebens angeht.
Ich halte unsere Existenz auch nicht für einen höheren Masterplan, sondern einfach durch Zufall. Zufall, dass sich unser Organismus und unsere Zellen zu der heutigen Form entwickelt haben und nicht anders.
Leben tun wir aus Selbsterhaltungstrieb.
Zu der Punktsache kann ich Farmer Fran nur zustimmen.

Shadow
19.01.2006, 22:36
Wir leben, um zu sterben.
Mir ist nur die Antwort wichtiger, was danach kommt.

Farmer Fran
19.01.2006, 22:41
Wir leben, um zu sterben.
Sollte dies der Fall sein, wäre das Ziel aller Existenz der Untergang und somit wäre sie an sich nicht wirklich sinnig, da sie auch gleich hätte fortbleiben können. Etwas, das entsteht, nur, damit es vergeht, ist widersinnig. Alles, was entsteht, wird vergehen, aber das ist nicht in erster Linie das Ziel, sondern nur eine unabwendbare Folge. Das, wozu es entsteht, sollte vor dem Vergehen eintreten, falls es denn einen Grund gibt, zu dem es entstehen sollte; was ja gar nicht mal so sehr sein muss. Leben, um zu sterben, das klingt mehr nach Verbitterung denn nach sinnvoller Überlegung. Oder wie?

Shadow
19.01.2006, 22:45
Die einzige Begründung für mich ist, dass jeder einmal stirbt.

Farmer Fran
19.01.2006, 22:48
Das wäre ja sozusagen eher eine unabwendbare Folge und nicht so sehr der Grund des Lebens an sich. Wenn wir hier wären, um zu sterben, wären wir ja nicht mit Überlebensinstinkten ausgerüstet, beispielsweise.

Lucifer McGilroy
19.01.2006, 23:19
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
Ist der Sinn des Kruges jetzt, am Brunnen zu zerbrechen, oder Wasser aus ihm zu schöpfen?

Ausserdem mahne ich an, hier weniger Wert auf flotte Sprüche wie "Leben heisst sterben" sondern auf Rationalität zu legen, damit wir am Ende der Diskussion auch etwas davon haben.

Chaplin
20.01.2006, 08:22
An der Kruggeschichte kann man ja eigentlich sehen, dass man alleinestehendes kaum bewerten kann. Woher sollen wir schon wieder wissen, welche Intention der Krug als lebendes / denkendes Wesen hätte?

Wenn man die ganze Sinn des Lebens Geschichte wiederum auf dem Menschen überträgt, kann man hier aber schon diverse Abhängigkeiten, wenn ich sie mal so betiteln kann, finden. Kann ein Mensch zum Beipsiel alleine überleben, vollständig alleine? Ist der, in der Regel, Sozialkomplex 'Mensch' nicht an andere Menschen gebunden, an Freunde, Bekannte, Familie und definiert sich nicht auch zum Teil über sie?
Der Gedanken an einen vorzeitigen Tod bringt bei mir zum Beispiel auch immer die Gedanken an das Leid, welches ich meiner Familie oder meinen Freunden zufügen würde zu Tage. Ist ein Teil des Überlebensinstinkt auch dahingehend zu verstehen, dass man andere Leute vor Leid beschützen möchte und nicht nur sich selbst vor Schaden?
Dagegen spricht allerdings die Beobachtung, dass Menschen in Extremsituation sich selber wieder als höchstes Gut einschätzen und auch vor dem Leid des anderen nicht zurückschrecken.
Gehen wir wieder zurück auf die 'Abhängigkeiten' des Menschen. Ist ein Leben ohne Freunde lebenswert oder überhaupt möglich? Meinetwegen auch ein Leben ohne Liebe oder Zuneigung? Ist nicht ein Teil des Lebens auch das Leben für andere? Und halten wir uns demnach nicht gegenseitig am Leben?

Yucca
20.01.2006, 10:49
Ich glaube das uns irgendein höheres Wesen geschaffen hat, weil es uns sonst ja nicht geben würde. Dieses Wesen, das uns erschaffen hat, hat uns eine bestimmte Aufgabe gegeben. Ich nehme mal Gott. Er hat uns (glaube ich jedenfalls) erschaffen, damit wir uns hier auf Erden beweisen, ob wir ihm treu dienen. Wenn nicht, dann kommt man nciht in den Himmel (das weis hier glaub ich mal fast jeder).
Damals brauchte Gott den Teufel nicht, weil es keine Sünden gab. Adam und Eva haben gesündigt und von da an brauchte Gott den Teufel, bis zu einer Zeit, wo sich die Menschen selbst vernichtet haben. Dann wird der Teufel sterben.
So stell ich mir das jedenfalls vor.

.ashitaka
20.01.2006, 10:57
Oh oh, Hardcore Christ, was?

Höheres Wesen und so halte ich für absolut banalen Schwachsinn. Evolution passt schon. Wie stehst du denn zur Evolution, Yucca? Alles Lüge?

Danse Macabre
20.01.2006, 12:57
Ich glaube das uns irgendein höheres Wesen geschaffen hat, weil es uns sonst ja nicht geben würde. Dieses Wesen, das uns erschaffen hat, hat uns eine bestimmte Aufgabe gegeben.

Die du mir gerne hier begruendet darlegen darfst?
Wieso _muessen_ wir denn erschaffen worden sein? Koennen wir nicht einfach aus Staub entstanden sein? Wiederspricht das jetzt deinem religioesen, oder deinem rationalen Denken?

Ich nehme mal Gott.

def. Gott = Hoeheres Wesen, dass die Existenz erschaffen hat.
Somit ist Gott theoretisch die allumfassende Interpretation von Schoepfung. Das bedeutet, dein "Beispiel" ist nichtig.

Er hat uns (glaube ich jedenfalls) erschaffen, damit wir uns hier auf Erden beweisen, ob wir ihm treu dienen.

Sagt dir das deine Ehrfahrung, oder die Bibel, dass heisst andere Menschen, die du nichtmal kennst? Eben.

Ich meine, natuerlich, du kannst auch gerne daran glauben, wo du es doch von anderen Menschen/deinem Umfeld gelernt hast. Aber soetwas ist reine Selbstdefinitionssache. Und ist es nicht merkwuerdig, dass so viele, so unterschiedliche Menschen alle diese Informationen voll und ganz hinnehmen und womoeglich ihr Leben danach richten? Exakt! Weil sie nicht nachdenken.

Philosophy destroys religion.

Wenn nicht, dann kommt man nciht in den Himmel (das weis hier glaub ich mal fast jeder).

Ho, harte Worte. Wissen? Du stempelst es also als feste Tatsache ab? Dann stemple ich dich als Fanatiker ab!


Adam und Eva haben gesündigt und von da an brauchte Gott den Teufel

Der Teufel selbst ist lt. der Bibel nur eine Versinnbildlichung und kein physisches Geschoepf. Der einzige konkrete ueberirdische Gegenspieler Gottes ist Luzifer, und der wurde durch seine Verbannung zu dem, was er war, und nicht weil es ihm befohlen wurde.

bis zu einer Zeit, wo sich die Menschen selbst vernichtet haben. Dann wird der Teufel sterben.

Klingt wie ein japanischer Comic.
Warum sollte der Teufel sterben, wenn sich die Menschen "selbst vernichtet" haben?

So stell ich mir das jedenfalls vor.

Soso.

Phoenix Sun
20.01.2006, 14:41
Es hört sich jetzt wahrscheinlich absurd an was ich jetzt sagen werde, aber so denke ich nunmal und keiner wird mich davon abhalten und keiner wird es schaffen mich zu überzeugen, es haben schon so viele versucht.

Ich glaube kaum dass wir von einem Gott o.Ä. erschaffen wurden. Eigentlich sind wir nur das Ergebnis der Laune von Mutter Natur. Das heisst, wir sind nicht "erschaffen" worden um irgendetwas zu erfüllen oder so. Wir sind halt einfach durch irgendwelchen Bakterien die früher im Wasser oder sonst wo gelebt haben zu etwas größerem geworden. Wie genau das abgelaufen ist, weiss ich nicht, aber ich denke mal ihr versteht im groben wie ich das meine. Einen wirklichen Grund zu leben haben wir eigentlich nicht, wir geben uns aber einen Grund es zu tun. Man nimmt sich etwas vor und man will versuchen es zu verwirklichen. Keiner hat uns auf die Erde geschickt damit wir so werden wie wir im Moment sind, wir Menschen haben ein Gehirn dass uns kontrolliert und uns sagt wie wir sein wollen bzw. sagen wir uns selbst "Ich möchte so sein, und ich möchte so leben." Es ist halt so gekommen wie es gekommen ist, es ist alles durch Zufall entstanden. Das Klima; das Wasser, die Temperatur des Planeten bzw. der Luft, die Luft selbst, und alles andere was uns zum Leben hält hat uns erschaffen. Wir sind auch nur etwas biologische, etwas dass aus irgendwelchen Zellen besteht. Wenn wir einen Grund zum Leben hätten oder wenn wir eine Aufgabe zu erfüllen hätten, dann wären wir, denke ich alle gleich und würden uns alle auf diese Aufgabe fixieren. Wir machen aus unserem Leben was wir wollen und nicht was andere wollen und der Mensch hat sich mit der Zeit irgendwie selbst erschaffen. Der Mensch gibt anderen Menschen Aufgaben, und die Menschen die die Aufgaben geben, sind keine Götter.
Ausserdem dreht man sich bei dieser Frage wieder im Kreis. :D

Danse Macabre
20.01.2006, 14:53
Was daran ist denn absurd anzunehmen, Phoenix Sun? Das ist einfach die rationalistische Sicht der Dinge, wie sie auf unserem aktuellen Wissensstand auszufuehren ist. Auch wenn da noch einiges mehr dazu gehoert.

Phoenix Sun
20.01.2006, 15:20
Was daran ist denn absurd anzunehmen, Phoenix Sun? Das ist einfach die rationalistische Sicht der Dinge, wie sie auf unserem aktuellen Wissensstand auszufuehren ist. Auch wenn da noch einiges mehr dazu gehoert.

Ich meinte eigentlich dass es sich für einige absurd anhören würde weil sie andere Ansichten haben, wegen ihres Glaubens o.ä.
Und dass da noch einiges dazu gehört ist klar, aber so sehr bin ich der Sache nicht vertraut, was ich allerdings mal ändern sollte weil es mich doch schon sehr interessiert.

Aki
20.01.2006, 15:39
Oh oh, Hardcore Christ, was?

Höheres Wesen und so halte ich für absolut banalen Schwachsinn.
Dich stört doch nicht etwa etwas daran, hm?

Einige bezeichnen einen Anfang durch Gott als Schwachsinn, andere stehen nunmal dahinter. Muss man akzeptieren. Gibt schließlich genug Menschen, die so denken. (Also das es einen Gott gibt)

G-Nova
20.01.2006, 15:47
Ich meine auch, das wir durch Gott geschaffen wurden. Nur denke ich auch etwas Wissenschafftlich, sprich: Evolution wie sie im Buche steht (Darwin).

Nathan
20.01.2006, 15:49
Gibt schließlich genug Menschen, die so denken. (Also das es einen Gott gibt)
Heisst noch lange nicht, dass man zwangsweise Verständnis dafür haben muss, dass Menschen etwas glauben wofür es keine Beweise gibt.

Danse Macabre
20.01.2006, 15:50
Darwinistische Evolutionstheorien ueberlagern sich aber gewaltig mit der biblischen Erzaehlung von Entstehung und Entwicklung der Erde.

G-Nova
20.01.2006, 16:07
Ja das kann schon sein, aber es gibt ja wissenschaftliche Theorien, welche nicht ganz der Geschichten des Korans oder der Bibel zustimmen. Das meine ich. Ich selber finde einige Sachen sind sehr überzeugend und man glaub auch daran, dennoch gibt es halt wissenschaftliche Sachen, welche solche Sachen dann einem irgend wie falsch vorkommen lassen.

.ashitaka
20.01.2006, 19:12
Ich meine auch, das wir durch Gott geschaffen wurden. Nur denke ich auch etwas Wissenschafftlich, sprich: Evolution wie sie im Buche steht (Darwin).
Wie du DAS in einen Topf kriegst, musst du mir jetzt mal erklären! Wie vereinbarst du denn diese beiden Gegensätze miteinander? :D

@ Akina: Ich halte es für banalen Schwachsinn. Fragen? :)

Nathan
20.01.2006, 20:04
Geht ganz einfach, Ashi. Gott schuf das erste Leben und das entwickelte sich dann (evtl. noch mit Gottes lenkendem Einfluss). Ein großer Teil der Bundesbürger denkt so...

.ashitaka
20.01.2006, 20:06
Aber wenn er sagt, er glaubt der Bibel UND der Evolutionstheorie gleichmäßig zu 100%, muss doch da irgendwas schiefgehen.

Alles Schwachsinn, alles Schwachsinn :D Gott lässt euch alle verrecken, ihr werdet schon sehen :mad:

Nathan
20.01.2006, 20:11
Hat er das gesagt? Er sagte, er glaubt wir wurden von Gott geschaffen, er glaubt aber auch an die Korrektheit der Evolution.

.ashitaka
20.01.2006, 20:15
Er denkt, dass "wir" von Gott geschaffen wurden. Das widerspricht sich doch schon mal irgendwie... ach was soll's, wollte mich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten, vielleicht hab ich auch einfach nur was falsch verstanden :) Trotzdem halte ich auch, oder gerade, diesen Cocktail aus christlicher Naivität und allgemeinbildendem Kopfnicken für peinlich.

Aber das ist ja nur meeeine Meinung und die wiegt genausoviel wie die eines Adolf Hitlers! Oder eben eines G-Novas. (mit dem G!)

Nathan
20.01.2006, 20:20
Man muss fremde Meinungen tolerieren, das heisst aber noch lange nicht dass man sie akzeptieren muss. Ich persönlich halte es zwar auch für unschön, einerseits die wissenschaftliche Methode anzuerkennen, aber andererseits an etwas zu glauben, was gänzlich unbewiesen ist, aber letztlich ist es jedem freigestellt, zu glauben die Wissenschaft habe nicht die Aufgabe, Dinge zu beweisen, sondern bisher Geglaubtes zu widerlegen und solange das noch nicht geschehen ist, habe man die Möglichkeit eben dies zu glauben - aber das ist ja längst nicht nur bei diesem Thema so.
Meinetwegen glaubt an Gott, wenn ihr wollt und solange ihr etwas dagegen habt, werde ich persönlich jedenfalls auch nicht versuchen euch vom Glauben abzubringen - aber das selbe erwarte ich auch von den Religiösen...

Wolfhound
21.01.2006, 11:02
Ich würde nich nur sagen, dass uns ein höheres wesen geschaffen hat, ich würde sogar sagen, dass uns ZWEI höhere WEsen geschaffen haben...

(Wir wollen diese Wesen mal Mutter und Vater nennen...)

Nein, aber im Ernst, ich weiß nicht warum wir leben, aber bestimmt nicht um
solche Sachen zu machen wi etzt z.b. Chirac, der mit Atombomben droht, oda Bush Junior, im Irak übrigens auch hübsch viele Krankenhäuser und Schulen und Kindergärten und v.a. soziale Einrichtungen dem Erdboden gleichgebombt hat.

Ich könnte mir sogar vorstellen, wir leben um diese Welt zu verbessern:

"Unser Ziel ist es diese Welt immer ein bisschen besser dazulassen, wie wir sie aufgefunden haben"

Hat mal irgendein Schlauer mensch gesagt (Weiß einer von euch, wer dass war?).

Kami-Katze
16.02.2006, 00:29
Ich glaube, wir leben nicht nur einmal, sondern haben schon sehr oft gelebt und versuchen uns immer zu verbessern und immer mehr Fehler zu beseitigen.
Weil diese Antwort aber nicht sehr befriedigend für dieses Leben ist, Denke ich da nicht viel drüber nach und versuche einfach das Leben zu genießen und mich nicht mit solchen Fragen zu quälen.
Wer sich für so etwas interessiert sollte mal die drei Bücher von Thorwald Detlefsen lesen (lesen... in der heutigen Zeit ^^).

Phoenix Sun
16.02.2006, 00:38
(lesen... in der heutigen Zeit ^^).


Das beste was man machen kann, wenn man etwas erfahren will. Auch wenn der Mensch zu faul geworden ist um es zu tun.

Nathan
16.02.2006, 11:43
Und diese Antwort konntest du nur geben, weil du, richtig, es gelesen hast. Es wird noch eine Menge gelesen. Viel schlimmer ist, dass Bücher so sauteuer sind, viele Menschen nicht richtig lesen können und die Bibliotheken immer mehr verkommen. Das hat deutlich schlimmere Auswirkungen auf das Leseverhalten als irgendeine ominöse Faulheit.

Dreadnought
16.02.2006, 12:50
Der einzige sinn unseres daseins besteht darin um uns zu vermehren,zu überleben und zu lieben.

Shadow
16.02.2006, 13:30
Der einzige sinn unseres daseins besteht darin um uns zu vermehren,zu überleben und zu lieben.
Allerhöchstens das zweite.

Phoenix Sun
16.02.2006, 13:48
Und diese Antwort konntest du nur geben, weil du, richtig, es gelesen hast. Es wird noch eine Menge gelesen. Viel schlimmer ist, dass Bücher so sauteuer sind, viele Menschen nicht richtig lesen können und die Bibliotheken immer mehr verkommen. Das hat deutlich schlimmere Auswirkungen auf das Leseverhalten als irgendeine ominöse Faulheit.

Es gibt auch Bücher für 5€, (Da wir ja über Bücher geredet haben, und nicht allgemein.) Taschenbücher z.B. Bibliotheken gibt es viele, es gibt viele große Buchhandlungen, man kann mir nicht erzählen dass man keine Bibliothek finden kann.
Anstatt sich PC-Spiele für 70€ zu kaufen kann man sich z.B. ein Buch kaufen, im Endeffekt hat man mehr davon. Lesen kann man auch lernen, und wenn man nicht richtig lesen kann ist das noch lange kein Grund es nicht zu tun. In Foren kann jeder lesen, aber Foren bestehen auch aus tausenden Rechtschreibfehlern, kein Wunder dass man dann Probleme bekommt. Wenn ich mir anschaue wieviel Fehler Jugendliche machen, obwohl sie 16-17 Jahre alt sind. Da wird mir richtig schlecht. Früher hat man mit 12-13 schon richtig schreiben können.
Aber es ist ja nicht ganz das Thema.

Chaplin
16.02.2006, 15:41
Ein Hoch auf E-Books und billige Copy-Shops.


Der einzige sinn unseres daseins besteht darin um uns zu vermehren,zu überleben und zu lieben. Allerhöchstens das zweite.

Naja, erstes wohl kaum, zweiteres und letzteres schon eher. Ich meine jeder liebt irgendetwas, ob zwischenmenschlich oder was-weiß-ich.
Aber wir leben auch, weil wir essen und trinken. Soviel dazu.

Twilight_Princess
16.02.2006, 17:28
Wir leben damit Gott nicht langweilig ist!
Vielleicht sind wir ja wie die SimS?:confused:



Das Leben ist ein Spiel
Scheiß Spiel,
aber geile Grafik!

Lucifer McGilroy
16.02.2006, 17:52
Gibt keinen Sinn.
Wäre unsinnig.

Farmer Fran
16.02.2006, 18:07
Zum Thema Sinn möchte ich doch ganz gerne mal meine aktuelle Signatur beitragen, ich glaube die sagt alles über meine derzeitige Einstellung dazu.
(Anstelle von reason vielleicht sense ... na ja.)

Chatlog sagt:
Wir sind alle Klumpen von Biomasse, wir sind alle bis ins letzte Detail determiniert, es gibt endeffektlich nichts von Wert und Moral ist ein Gedankenkonstrukt, das praktische Eigenschaften haben kann.
Und da das alles so viel Nichts ist, braucht man sich nicht drüber aufregen, sondern kann sich drüber freuen, schlichtweg, weil das mehr Spaß macht, und man kann viele tolle Sachen machen, schlichtweg, weil das Spaß macht. Und jetzt gehe ich frühstücken.

Hezar
16.02.2006, 18:33
Ich glaube an einen Gott, weil ich gesehen habe, dass er heilt. Und zwar so oft, dass ich da nicht mehr an Zufälle glaube!

Danse Macabre
16.02.2006, 19:20
Du hast gesehen, dass er heilt?

Shadow
16.02.2006, 19:28
Ich glaube an einen Gott, weil ich gesehen habe, dass er heilt. Und zwar so oft, dass ich da nicht mehr an Zufälle glaube!
Wenn Unheil angerichtet wird, wirst du auch nicht mehr an ihn glauben.
Und wenn, wird er dich schon noch dafür bestrafen.

Takti der Blonde.™
16.02.2006, 19:58
Wenn Unheil angerichtet wird, wirst du auch nicht mehr an ihn glauben.
Und wenn, wird er dich schon noch dafür bestrafen.
Wiederspruch?

Hezar
16.02.2006, 22:14
Du hast gesehen, dass er heilt?

Ja, hab ich. Und zu Shadow: Ich habs nicht nötig mich derart oberflächlich zu unterhalten!

Phoenix Sun
16.02.2006, 22:28
Ja, hab ich.

Würde mich mal interssieren. Erzähl mal.

Hezar
17.02.2006, 05:55
Ein Freund von mir hatte sich drei Rippen gebrochen und er sollte noch 4 Wochen in einem Krankenhaus 100km entfernt von seinem Wohnort liegen. Über Nacht haben sehr viele Leute für ihn gebetet und am nächsten Tag konnte er ganz normal aufstehen als sei nie was passiert. Dann hab ich gesehen wie sich bei etlichen Leuten die Wirbelsäule gerichtet hat und sie nach vielen Jahren endlich keinen Schmerz mehr hatten. Ich hab mitbekommen wie Leute mit (angeblich unheibarem) Krebs geheilt wurden (das kann man aüßerlich aber nicht sehen, außer vielleicht am Gesicht) Und es gibt noch viel mehr erzählt von Freunden, bei denen ich weiß, dass sie nicht lügen würden.

Insgesamt schon recht gute Gründe an Gott zu glauben. @ Shadow: Glaub nicht das ich noch nie in unangenehmen Situationen war, da gabs bei mir genug "Unheil"

Twilight_Princess
17.02.2006, 10:14
WOW ! ! ! Anscheinend hat Gott ihn sehr, sehr lieb:anime:




" . . . vielleicht stimmt es ja doch,
dass das Leben eine Prüfung ist
in der wir uns bewähren solln . . . ":vertrag:

Shadow
17.02.2006, 11:20
Wiederspruch?
Ein ganz bewusst eingesetzter Widerspruch.
Aber ok, wenn er sich nicht darüber unterhalten möchte, ist es seine Sache.

Danse Macabre
17.02.2006, 11:43
Insgesamt schon recht gute Gründe an Gott zu glauben.

Interessant. Die Fehldiagnose eines Arztes ist also ein Beweis fuer Gottes Existenz.

Fanatism go!

Nathan
17.02.2006, 15:16
Dafür gibt es etliche Erklärungsmöglichkeiten, die weit wahrscheinlicher sind und weniger Widersprüche aufbauen, als die Existenz eines Gottes, der x-beliebige Personen heilen soll, gleichzeitig aber auch abermillionen in Katastrophen umkommen lässt.
Fehldiagnosen von Ärzten sind die erste. Zweite sind die enormen Selbstheilungskräfte des Körpers, die auch als "Placebo-Effekt" bekannt und erwiesen sind. Solche Krebsheilungen gab es auch bei Leuten, die vorher und nachher nicht religiös waren/wurden. Wirbelsäulen-begradigen, bzw. ganz allgemein Gelenkeinhakungen - aushakungen sind nichtmal selten, mein Vater hat sowas im Knie, regelmäßig. Mal kann er gehen, dann ganz plötzlich nicht mehr.
Ich will dir ja keinesfalls das Recht absprechen, an Gott zu glauben, wohl aber bezweifle Ich die Fähigkeiten eines Laien, zu bewerten, welche Vorkommnisse logisch erklärbar sind, welche Dinge medizinisch bekannt und was nicht.
editos: hierzu auch mal Wikipedia zu konsultieren, empfiehlt sich. http://de.wikipedia.org/wiki/Spontanheilung
http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

Naoki
17.02.2006, 16:31
Schön, wie sich hier einige Gott vorstellen.
Gott ist kein alter Mann mit Bart, der sich in
seinen Sessel im Himmel lümmelt, Leute!

Aber nun gut: Warum leben wir denn eigentlich?
Vielleicht sollte man diese Frage nicht stellen.
Wer so eine Frage stellt, kommt an das Thema mit
'Schöpfer' und 'Gott' nicht rum. Meine Meinung:
Wir leben einfach! Wir haben keine Aufgabe oder ähnliches.

Hezar
17.02.2006, 17:14
Interessant. Die Fehldiagnose eines Arztes ist also ein Beweis fuer Gottes Existenz.

Fanatism go!

Brech dir mal drei Rippen und erzähl mir dann was von einer Fehldiagnose. Man merkt es wenn man sich drei Rippen gebrochen hat und man merkt es, wenn diese Knochen wieder geheilot sind - die Ärzte meinten auch erst das Gerät wär kaputt.

@Nathan
Ich kenne auch einen Mann dem ein Auto auf dem Kopf gefallen ist (in der Werkstadt). Der halbe Kopf war offen und der Schädelknochen lag zu großem Teil neben ihm. "Selstheilungskräfte" ^^.Mit Selbstheilungskräften kommt man da nicht weit - Und welche Widersprüche stellt eine solche Heilung. Ich hab keine Medizin studiert (bezweifle auch das du das hast), aber ich weiß was möglich und unmöglich ist.
Wenn du Krebs hast - drei verschiedene Arten, eine bereits im vierten Stadium und dein Körper total zerfressen ist, dann helfen dir keine "Selbstheilungskräfte" mehr. Ich würd dir nicht raten ähnliches auszuprobieren.

Wieso wird eigentlich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt, wenn man sich fest vornimmt, sich von nichts überzeugen zu lassen? Hinterfragen kann man alles, das mach ich auch und ich bin auch so nicht naiv jeden scheiß zu glauben.

.ashitaka
17.02.2006, 18:06
Was, wenn ich dir erzähle, dass ICH es war, der all deinen Freunden aus der Scheiße geholfen hat? :) Ich wollts dir eigentlich erst später sagen, sorry, aber jetzt muss es halt raus. Ich bin Schutzengel und kümmer mich um deine Sippe.

Glaubwürdig? Ungefähr so glaubwürdig wie deine Heilungs-Geschichten :)

Vielleicht war's auch Satan, der euch nur lange genug auf der Erde hält, um euch am Ende alle gnadenlos in Grund und Boden zu quälen, who knows?

Ich sags doch... alles Käse, alles Käse.

und ich bin auch so nicht naiv jeden scheiß zu glauben.
:D

Lucifer McGilroy
17.02.2006, 18:10
Tolerant bis zum Umfallen behaupte ich trotzdem, das alle Christen vielleicht nicht gerade blöde, aber auch keine Intelligenzbolzen sind.
Klar, Gott wars, es gibt ja keinen Zufall - ausserdem glaubt man doch gern daran, vor allem wen es sich so gut anhört...wer würde nicht gern immer seinen überweltlichen Beschützer bei sich haben, der alles Unheil wieder richtet und einem sogar im Todesfall ein schönes Leben im paradies schenkt? Die Vorstellung ist wohl für manche schwachen Geister einfach zu verlockend, nicht wahr, Hezar?

(Und ich entschuldige mich im Vorraus für den bissigen Ton, auf den ja auch niemand eingehen muss.)

QFish
17.02.2006, 18:11
Ich wundere mich gerade, warum ich noch nie von solchen Fällen gehört habe( etwa, weil mein Bekanntenkreis aus ungläubigen besteht?). Natürlich stellt sich auch die Frage, welchen Sinn denn dann die Katstrophen haben. Ein paar Menschen retten, und den Rest verecken lassen? Ich glaub jedenfalls nicht, dass wir von irgendjemandem gelenkt werden(vielleicht eine hochentwickelte Zivilisation, welche auf Grund von Evolutionsforschung die Erde geschaffen hat, um zu sehen, wie sich das Leben entwickelt). Jedenfalls denke ich nicht, dass das Leben irgendeinen Sinn hat. Alles reiner Zufall.

Hezar
17.02.2006, 18:24
Was, wenn ich dir erzähle, dass ICH es war, der all deinen Freunden aus der Scheiße geholfen hat? :) Ich wollts dir eigentlich erst später sagen, sorry, aber jetzt muss es halt raus. Ich bin Schutzengel und kümmer mich um deine Sippe.

Glaubwürdig? Ungefähr so glaubwürdig wie deine Heilungs-Geschichten :)

:D

Gerade weil diese "Heilungsgeschichten" unglaubwürdig sind glaube ich. Du solltest versuchen logisch zu denken;)

Tolerant bis zum Umfallen behaupte ich trotzdem, das alle Christen vielleicht nicht gerade blöde, aber auch keine Intelligenzbolzen sind.
Klar, Gott wars, es gibt ja keinen Zufall - ausserdem glaubt man doch gern daran, vor allem wen es sich so gut anhört...wer würde nicht gern immer seinen überweltlichen Beschützer bei sich haben, der alles Unheil wieder richtet und einem sogar im Todesfall ein schönes Leben im paradies schenkt? Die Vorstellung ist wohl für manche schwachen Geister einfach zu verlockend, nicht wahr, Hezar?

(Und ich entschuldige mich im Vorraus für den bissigen Ton, auf den ja auch niemand eingehen muss.)

Nein, nicht wahr - ich hab übrigens genauso gedacht wie du

@master odin: weißt du wie viele zufälle nötig wären und wie widersprüchlich zumindest die evulutionstheorie ist?
Das mit den Naturkatastrophen ist auch kein widerspruch - aber wenn man ehh weder an die bibel noch an gott glaubt und sich auch nicht informiert hat kann man das nicht wissen

Kami-Katze
17.02.2006, 18:32
Ich denke, in jedem von uns steckt ein Stück "göttlichkeit" und wenn so viele Leute für den Menschen beten und überzeugt sind, es hilft dann werden sie die Rippen direkt durch ihre eigene Gedankenraft heilen. Das ist das selbe Prinzip wie ein Placebo. Es ist egal ob die Pille aus Zucker oder medizinischen Stoffen besteht oder ob einem "Gott" hilft oder nicht. Die Wirkung von einer echten Pille ist natürlich um einiges stärker als die von einem Placebo. Und wenn einem ein übernatürliches Wesen hilft, ist die Wirkung natürlich auch viel stärker. Aber diese Wesen helfen nur sehr selten. Wenn ein Mensch fast stirbt, es aber nicht sein soll zB. Ich möchte Dir nicht den Glauben an Gott ausreden oder so aber glaub auch an Dich selbst, denn manche Menschen haben Fähigkeiten, das is sogar für mich unglaublich. Aber nicht so ein Charmed-Dreck. Ich schreibe das Alles nur, weil es das logischste für mich ist, nachdem ich Bücher gelesen und viel erlebt hatte.

.ashitaka
17.02.2006, 18:38
Gerade weil diese "Heilungsgeschichten" unglaubwürdig sind glaube ich. Du solltest versuchen logisch zu denken;)
Erzähl du mir bitte nichts von logischem Denken. Aber hey, gestern ist mir FAST vor dem Stillstand des Zuges der iPod-Akku ausgegangen. Durch irgendwelche besonderen Umstände hat er aber noch den ganzen Heimweg gehalten. Göttliche Fügung? Ich glaube schon! :)

Zahlst du eigentlich brav Kirchensteuern? Ich meine, das ist doch der Sinn hinter dem Christentum.

Isothien
17.02.2006, 18:44
Wie hier schon gesagt wurde kann/muss man sowas auf die Sinn des Lebensfrage ausweiten.
Mir fällt dazu immer wieder folgender Spruch ein:
Der Sinn des Lebens:
2,12 mal Heiraten
2,8 Kinder zeugen
Genau 1,1 Häuser bauen
81,4 Jahre alt werden

Nja meine Philosophie bezieht sich da auf so`n Spruch ausm Fernen Osten,wie der im genauen lautet weiß ich imo nicht, nur die Kernaussage:
Das Leben selber is der Sinn.
Leb dein Leben wie du willst, es ist dein Persönlicher Sinn des Lebens...
Und das Tu ich auch, ich zieh mein Ding durch und Punkt...

Hezar
17.02.2006, 18:47
Erzähl du mir bitte nichts von logischem Denken. Aber hey, gestern ist mir FAST vor dem Stillstand des Zuges der iPod-Akku ausgegangen. Durch irgendwelche besonderen Umstände hat er aber noch den ganzen Heimweg gehalten. Göttliche Fügung? Ich glaube schon! :)

Zahlst du eigentlich brav Kirchensteuern? Ich meine, das ist doch der Sinn hinter dem Christentum.

^^ :idea: bei uns gibt es keine Kirchensteuer und ich hoffe du denkst nicht das ich aus lauter frust und langerweile 3 stunden auf einer harten bank sitze mir irgendeinen langweiligen scheiß anhöre und im kirchenchor mitsinge - sonst könnt ich dich verstehen


Zum Glück gibt es das, was sich viele Menschen unter Gott vorstellen nicht!

TschernoBill
17.02.2006, 18:49
Zahlst du eigentlich brav Kirchensteuern? Ich meine, das ist doch der Sinn hinter dem Christentum.

Bullshit. Sinn hinter dem Christentum ist möglichst viele gleichdenkende Leute zusammenzubringen, Feste gemeinsam zu halten, zu helfen (siehe die ganzen christlichen Projekte in Afrika, Gottesdienste für Taube...usw). Da geht wohl hauptsächlich deine Kirchensteuer hin, für die ja das Christentum existiert. Wobei, Religionen wurden ja nicht erfundenweil man früher einfach mal universelle Regeln gebraucht hat um die Leute bei Vernunft zu halten oder sich durch ne höhere Macht den Glauben zu verschaffen das Leben wär sinnvoll, oder so. Stimmt, geht nur um die Kirchensteuer...

Ich selbst bin Agnostiker, sprich halte eine Existenz von Gott nicht für unglaublich, finde aber auch einfach dass man an sowas nicht glauben kann ohne feste Beweise. Aber wenn jemand "glaubt", hat er's glaub ich leichter im Leben.
Zumindest hat sein Leben einen Sinn. Und lass den doch dem Hezar, Ashitaka.
Nur weil du nicht dran glauben magst muss es ja nicht gleich jeder. Aber Gott sei dank dass ich Atheist bin und so, ich weiss.

-Tscherno-

Dreadnought
17.02.2006, 19:15
Das Christentum und alle Religionen der Welt sei es auch Sekten und niedere Religionen sind eine verdammte Lüge!!!

Wir Menschen haben uns selber verwirklicht und wir waren es die alles erfunden haben was wir an Technologie besitzen.KEIN GOTT oder der gleichen hat uns dabei geholfen und in allen Kriegen wo war da GOTT?!

Ein Gott würde sein Volk aus dem elend helfen und es nicht verhungern oder bekriegen lassen.

Das was uns geschaffen hat ist die Natur.Wir sind die Krönung der Evolution.
Und keine Schöpfung eines höhren Wesens.

Mein Zitat ann euch alle werdet Atheisten und glaubt an euer Volk und eurer Rasse <-- damit meine alle Menschen und keine Menschenfraktion.
Wir alle sind die Rasse der Menschheit und vielleicht eines Tages werden wir eine andere Außerirdische Rasse finden mit dennen wie ich es hoffe in Frieden leben.

Isothien
17.02.2006, 19:17
@Tscherno
Nicht direkt
Religionen wurden erschaffen mMn um die Leude früher zusammenzuhalten,ihnen Hoffnung zu geben etc.
Das ging früher auch, weil die Leude nicht grade helle waren bis auf wenige.
Nja und dieses Abfallprodukt der Menschlichen Verzweiflung, hat sich doch recht lange gehalten.
Doch inzwischen Bröckelt es ja stark und die Leude haben den (Schwach)sinn der Religionen erkannt, wobei es doch z.t nützliche gibt (erdreligionen z.b)
In der heutigen Welt muss man schon unter Hardcore Christen etc. aufwachsen und ne Regelmäßige Standpauke über Gott kriegen, wobei das auch nicht mehr hilft (kollege von mir isn gutes Beispiel)

Sry Hezzar, aber wenn du dir die Fakten anschaust, siehst du das "Gott" nur eine Menschliche erfindung ist.
Angefangen mit dem Mohammed,bzw. Jesus

€dit:
Dread dein Post ost ziemlich erbärmlich.
Er Egoustisch und Stupide, man muss seinen Horzont öffnen und ma etzwas weiterdenken.
Deine ANsicht ist fats so Engstirnig wie die der Christen...
Es wirft ein völlig falsches Licht auf die Atheisten...

Lucifer McGilroy
17.02.2006, 19:20
Dreadnought, woher willst gerade du wissen was ein Gott tun würde?

Isothien
17.02.2006, 19:25
Das wird er nich twissen können, da er mit dem Punkt, es gibt keinejn Gott recht hat.
Ich schätze mal sein Post führt auf schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit zurück (verlust eines Menschen etc.)
Sowas kann einem schon zu so einer Ansicht bringen(war ja selber ma kurz auf so`n Trip)

Naoki
17.02.2006, 20:10
Nicht direkt
Religionen wurden erschaffen mMn um die Leude früher zusammenzuhalten,ihnen Hoffnung zu geben etc. Die ganze Menschheitsgeschichte hindurch glaubte man an irgendwelche Götter, etc. Es ist nicht so, dass man sich Götter zum stärken der Menschheit ausgedacht hat, sondern da es ein Teil in der Psyche gibt, der an Übernatürlichem glaubt.


Zahlst du eigentlich brav Kirchensteuern? Ich meine, das ist doch der Sinn hinter dem Christentum. Ashi, nur weil du nicht an Gott glaubst, musst du ja nicht den coolen Atheisten raushängen lassen. ;]
Kirchensteuer wird nicht in eigene Taschen gesteckt sondern um Projekte, Kirchen etc. zu finanzieren. Aber auch Kindergärten und Schulen werden damit bezahlt (sowohl in Europa als auch Afrika usw.)


Ich selbst bin Agnostiker, sprich halte eine Existenz von Gott nicht für unglaublich, finde aber auch einfach dass man an sowas nicht glauben kann ohne feste Beweise. Aber wenn jemand "glaubt", hat er's glaub ich leichter im Leben.
Zumindest hat sein Leben einen Sinn. Dito. :]
Und zwar in voller Linie.


Wir alle sind die Rasse der Menschheit und vielleicht eines Tages werden wir eine andere Außerirdische Rasse finden mit dennen wie ich es hoffe in Frieden leben.
Ein waschechter Trekkie. =o


KEIN GOTT oder der gleichen hat uns dabei geholfen und in allen Kriegen wo war da GOTT?!

Ein Gott würde sein Volk aus dem elend helfen und es nicht verhungern oder bekriegen lassen.
'Gott' ist auch kein Mensch. Gott teilt keine Meere, lässt keine Sträucher ewig brennen und lässt auch kein Brot vom Himmel regnen.


Ich merke gerade es ist sinnlos, wenn sich Menschen über den Sinn des Lebens und über Gott unterhalten. Der Mensch bleibt sich selbst immer ein Rätsel.

.ashitaka
17.02.2006, 20:38
Ashi, nur weil du nicht an Gott glaubst, musst du ja nicht den coolen Atheisten raushängen lassen. ;]
Kirchensteuer wird nicht in eigene Taschen gesteckt sondern um Projekte, Kirchen etc. zu finanzieren. Aber auch Kindergärten und Schulen werden damit bezahlt (sowohl in Europa als auch Afrika usw.)
Das hast du dem Onkel Tscherno aber gut nachgeplappert :) Nächstes Mal dann mit 'ner eigenen Meinung oder so.

Wer ein bisschen in die Vergangenheit schaut, wird sehen, dass Macht und Geld durchaus ein wichtiger Faktor der christlichen Kirche war und immernoch ist. Aber die Diskussion wurde schon sooo oft geführt und feuerte ja doch immer ins Leere. Da mach ich lieber noch 'n bisschen auf cooler Atheist und so und halt mich zurück :cool:

Nathan
17.02.2006, 20:50
Brech dir mal drei Rippen und erzähl mir dann was von einer Fehldiagnose. Man merkt es wenn man sich drei Rippen gebrochen hat und man merkt es, wenn diese Knochen wieder geheilot sind - die Ärzte meinten auch erst das Gerät wär kaputt.
Ach, es gibt einige Dinge die Schmerzen verursachen, wie ein Rippenbruch, aber längst nicht so lange anhalten.

Ich kenne auch einen Mann dem ein Auto auf dem Kopf gefallen ist (in der Werkstadt). Der halbe Kopf war offen und der Schädelknochen lag zu großem Teil neben ihm.
Und? Wie ging die Geschichte weiter? Ist sein Kopf plötzlich zusammengewachsen oder besteht das Wunder für dich bloss darin, dass der Mann überlebt hat? Im zweiteren Fall kann ich dir einige hübsche medizinische Fakten nennen:
Fakt 1: Die Kopfhaut ist nur wenig durchblutet. Eine Verblutung bei einer solchen Verletzung ist eher unwahrscheinlich.
Fakt 2: Eine offene Wunde am Gehirn ist deutlich ungefährlicher, da das Blut abfliessen kann, anstatt Druck aufzubauen. Zudem gerinnt das Blut nicht innerhalb der Adern, ergo kein Schlaganfall
Fakt 3: solange das Stammhirn unverletzt bleibt sind die Überlebenschancen noch recht gut. Es gibt Fälle bei denen Kopfschüsse aus Militärwaffen nicht zum Tode führten - und Militärwaffen sprengen dir den Schädel ebenso weg wie in deiner hübschen Autogeschichte. In anderen Fällen überlebten Menschen es, bei Bauunfällen ein Rohr durch den Kopf gebohrt zu bekommen. Es gibt sogar einige Fälle schwerer Hirnkrankheiten, bei denen man dazu übergegangen ist, eine Hirnhälfte HERAUSZUNEHMEN. Der Patient überlebt das. Das Hirn ist längst nicht so empfindlich wie meist angenommen wird. Gefährlich wirds erst bei Stammhirnverletzungen. Das lenkt nämlich die Lebensprozesse.
Mit Selbstheilungskräften kommt man da nicht weit - Und welche Widersprüche stellt eine solche Heilung. Ich hab keine Medizin studiert (bezweifle auch das du das hast),
Nein, ich habe keine Medizin studiert - es ist mein Ziel das zu tun. Ich habe durchaus einiges an Wissen - du redest hier mit jemandem, der ein Medizin-Lexikon in seinem Schrank stehen hat. Für einen Laien darf ich mich doch recht informiert schimpfen.

Wenn du Krebs hast - drei verschiedene Arten, eine bereits im vierten Stadium und dein Körper total zerfressen ist, dann helfen dir keine "Selbstheilungskräfte" mehr. Ich würd dir nicht raten ähnliches auszuprobieren.
Selten, aber nicht unmöglich und medizinisch durchaus dokumentiert. Das hat wenig mit Wundern zu tun und ist, wenn auch extrem selten, durchaus wissenschaftlich erklärbar.


Wieso wird eigentlich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt, wenn man sich fest vornimmt, sich von nichts überzeugen zu lassen? Hinterfragen kann man alles, das mach ich auch und ich bin auch so nicht naiv jeden scheiß zu glauben.
Ähem. Ich bin durchaus in der Lage, einzusehen, wenn ich falsch liege. Allerdings bin ich nicht leichtgläubig und, was noch viel schlimmer ist, ich habe mich schon so oft durch diese Thematiken gequält, dass ich selten etwas begegne, was nicht schon anderer Stelle entweder bewiesen oder widerlegt wurde.

weißt du wie viele zufälle nötig wären und wie widersprüchlich zumindest die evulutionstheorie ist?
Dann klär uns mal auf. Das bezweifle ich nämlich mehr als stark.
Weisst du eigentlich, dass man Evolution auch beobachten kann? Mein niedlicher kleiner Collie z.B. Ohne Evolution wäre diese hübsche Hunde-rasse niemals entstanden.

aber wenn man ehh weder an die bibel noch an gott glaubt und sich auch nicht informiert hat kann man das nicht wissen
Weisst du eigentlich, dass es ziemlich ignorant-naiv daherkommt, wenn man sich zu einer Art priviligierten Gruppe zählt, die eine höhere Einsicht in die Art der Dinge hat und dass man über eine höhere Logik verfüge, die anderen unzugänglich ist? Andererseits, irgendwie ist es ja auch niedlich. Konditionierung der allerfeinsten Sorte. Darf ich den streicheln, Pavlov?

Nja meine Philosophie bezieht sich da auf so`n Spruch ausm Fernen Osten,wie der im genauen lautet weiß ich imo nicht, nur die Kernaussage:
Das Leben selber is der Sinn.
Leb dein Leben wie du willst, es ist dein Persönlicher Sinn des Lebens...
Und das Tu ich auch, ich zieh mein Ding durch und Punkt...
Der Weg ist das Ziel?

Bullshit. Sinn hinter dem Christentum ist möglichst viele gleichdenkende Leute zusammenzubringen, Feste gemeinsam zu halten, zu helfen
Ich halt mich dabei an die Religionsevolution. Sinn der Religion ist es tatsächlich, Menschen zusammenzuhalten. Ganz nach dem Aspekt der "Group-Selection" bringt es der Religionsgemeinschaft evolutionäre Vorteile. Soll ich den Link zum Zeit-Artikel eigentlich schon wieder hier reinstellen?

Wir sind die Krönung der Evolution.
Das impliziert, dass die Evolution auf irgendein Ziel zusteuere, was der Evolutionstheorie widerspricht. Wir sind einfach nur ein Produkt der Evolution, nicht die Krönung. *Korinthenkackerei* :D

Kirchensteuer wird nicht in eigene Taschen gesteckt sondern um Projekte, Kirchen etc. zu finanzieren. Aber auch Kindergärten und Schulen werden damit bezahlt (sowohl in Europa als auch Afrika usw.)

Vor allem aber werden damit die Löhne von Priestern, Bischöfen ect. sowie hübsche Kirchengebäude in Deutschland finanziert. Wenn du nur des sozialen Aspektes wegen an der Kirchensteuer hängst, dann beschwöre ich dich das Geld lieber Amnesty International, dem Roten Kreuz oder der Linkspartei zu senden.

stefanski
18.02.2006, 00:33
Das hast du dem Onkel Tscherno aber gut nachgeplappert :) Nächstes Mal dann mit 'ner eigenen Meinung oder so.

Wer ein bisschen in die Vergangenheit schaut, wird sehen, dass Macht und Geld durchaus ein wichtiger Faktor der christlichen Kirche war und immernoch ist. Aber die Diskussion wurde schon sooo oft geführt und feuerte ja doch immer ins Leere. Da mach ich lieber noch 'n bisschen auf cooler Atheist und so und halt mich zurück :cool:

yeah, wie cool, sag mal du verallgemeinerst gern und projizierst Zustände der Vergangenheit gerne auf die Gegenwart oder?
Glaubst du etwa wirklich die Kirchensteuer dient zu Bereicherung?

was mir hier so auffällt wenn hier von Christen geredet wird, wird meist von streng Orthodoxen (nicht die orthodoxe Kirche) ausgegangen

z.b. die das alles Christen engstirnig, beschränkt, konservativ usw. sind, doch das stimmt doch gar nicht

aber he woher soll man das denn wissen, den als cooler Atheist hat man ja nie Kontakt zu solchen Menschen

.ashitaka
18.02.2006, 00:47
Glaubst du etwa wirklich die Kirchensteuer dient zu Bereicherung?
Zur Bereicherung? Zur Bereicherung von was? Von wem? Falsches Wort? Ja! :D Aber du hast schon Recht! Die nehmen all dein Geld und füttern damit Horden von hungernden Kindern in Afrika. Total.

Aber mal im Ernst, ich würde mir spätestens über meinen Glauben Gedanken machen, wenn ich dafür zahlen müsste ;) So, jetzt halt ich mich hier raus. Kacktopic!

Dreadnought
18.02.2006, 00:52
@Lucifer McGilroy ich weiss nicht wie ein gott denkt denn immerhin bin ich nur ein Mensch.Aber ich würde nie meine Kinder Verhungern lassen oder sie gegeneinander kämpfen lassen.

Das beste wäre wenn die ganze Menschheit aus Atheisten besteht.Dann gäbe es keine Märtyrer in namen Allhas oder wie der gott von den Moslems nochmal heißt.

Nathan
18.02.2006, 01:07
Fanatismus ist leider Gottes nicht Religionsgebunden.

Farmer Fran
18.02.2006, 01:11
Aber mal im Ernst, ich würde mir spätestens über meinen Glauben Gedanken machen, wenn ich dafür zahlen müsste ;) So, jetzt halt ich mich hier raus. Kacktopic!
Wenn Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe zu eben diesem Glauben gehören und zu irgendeiner Versorgung nun mal immer noch Geldmittel nötig sind, dann muss man - wenn man den Glauben konsequent verfolgt - nun mal auch das unterstützen, woran man glaubt. Sonst ist das scheinheiliges Getue - aber man kann sich ja einen kosten- und aufwandsfreien Glauben suchen, falls das näher liegt. Himmlische Greencard für lau.
(Nicht, dass ich gläubig wäre oder nicht gläubig wäre, aber in sich ist die Kirchensteuer da schon schlüssig. So´ne Kirche baut ja heute auch keiner mehr freiwillig.)

Nathan
18.02.2006, 01:32
Kirchenbau und die Bezahlung von Priestern hat wenig mit Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft zu tun ;)

Farmer Fran
18.02.2006, 01:39
Jo, der Teil geht wohl mehr in den Bereich Organisatorisches. ^^
Anfangs bezog ich mich auf Ashis Afrkabeispiel oder etwa auf hackers Sache mit den Kindergärten meinetwegen. (Inwiefern wie viel Geld wann an wen geht, da habe ich aber keine Ahnung.)

Nathan
18.02.2006, 01:41
Kirchensteuer laut Wikipedia:
Im Jahr 2004 betrug das Kirchensteueraufkommen in Deutschland:

* Katholische Kirche 4,158 Mrd. Euro
* Evangelische Kirche 3,689 Mrd. Euro
* Gesamt 7,847 Mrd. Euro

Je nach Landeskirche bzw. (Erz-)Bistum machen die Kirchensteuereinnahmen zwischen 60 und 85 % des jeweiligen Haushalts aus.

In ihren jeweiligen Haushalten weisen die Landeskirchen bzw. (Erz-Bistümer) folgende Ausgabenposten auf (Angaben gerundet):

* Katholische Kirche:
o Personalkosten: ca. 60 %
o Sachkosten, Verwaltung: ca. 10 %
o Kirchenbauten: ca. 10 %
o Schule und Bildung: ca. 10 %
o Soziales und Karitatives: ca. 10 %
* Evangelische Kirche:
o Personalkosten: ca. 70 %
o Sachkosten, Verwaltung: ca. 10 %
o Kirchenbauten: ca. 10 %
o Schule, Bildung, Soziales und Karitatives: ca. 10 %

Kami-Katze
18.02.2006, 02:11
Ich habe keine Zweifel, dass in der Bibel Wahrheiten drinsteckten. Eine Sammlung von Erkenntnissen, Symbolisch beschrieben. An der Existenz von Jesus hab ich auch keinen Zweifel. Aber was die Kirche daraus gemacht hat ist einfach nur eine Frechheit und alles nur aus Gier. Diese Abhängigkeit von Gott und dem Christentum diente der Kirche um die Leute bei der Stange zu halten. Sie sollen den Herrn ehren und ihm dienen und wenn sie böse sind kommen sie ins Fegefeuer. Und immer brav Steuern zahlen. Die Bibel ist definitiv umgeschrieben worden, damit die Leute abhängiger wurden. Aber Millionen Leute zu hintergehen...
Mich wundert es nicht, dass die Christen verfolgt wurden. Einige Sachen sind ja gut und ich kenne auch genug Pfarrer die gescheite Sachen von sich geben. Aber Messen, wo alle eintönig murmeln, dass sie Gott lieben und ihm ewig dienen und treu sind, dann bekomm ich richtig Angst. Ich möchte die Gläubigen nicht beleidigen aber ich finde es einfach schlimm.

En-Saba-Nur
18.02.2006, 02:19
Warum leben wir?

Weil es die Natur zu was gebracht hat?!
Ich neige nicht dazu die religöse Linie zu verfolgen, sondern tendiere zu der wissenschaftlichen.
Sprich wir sind da und wir können aus unserem Leben machen was wir wollen.

stefanski
18.02.2006, 12:13
Zur Bereicherung? Zur Bereicherung von was? Von wem? Falsches Wort? Ja! :D Aber du hast schon Recht! Die nehmen all dein Geld und füttern damit Horden von hungernden Kindern in Afrika. Total.

Aber mal im Ernst, ich würde mir spätestens über meinen Glauben Gedanken machen, wenn ich dafür zahlen müsste ;) So, jetzt halt ich mich hier raus. Kacktopic!

jo und ich würde auch viel lieber in einem Staat leben, in dem man keine Steuern zahlen muss und nichts kostet :rolleyes:
soll der Pfarrer, der ja auch hart arbeitet (jo das tun die wirklich, zwar nicht so sehr körperlich, aber die meiste Arbeit heute so) will auch was essen und seinen Kindern was zum Geburtstag schenken (ich rede vom evengelischen Zweig der Christen, wie es genau bei den Katholiken ist kann ich nicht sagen)
aber etwa 130€ im jahr, naja das ist auch nicht sonderlich viel wobei das dan ja noch wie die normale Steuer vom einkommen und sogar noch extremer von den Kindern abhängt (wir zahlen so in etwa 30€ im Monat)


Das beste wäre wenn die ganze Menschheit aus Atheisten besteht.Dann gäbe es keine Märtyrer in namen Allhas oder wie der gott von den Moslems nochmal heißt.

das zeugt ja von wahrem Fachwissen ;), ne mal im ernst, ja wie sähe denn eine Welt voll Atheisten aus? Mh die meisten Kriege haben nichts mit dem Glauben an einen Gott (wie immer man ihn nennt) zu tun, nein vielmehr wären sie dann noch viel schlimmer
glaubst du etwa Wohltätigkeit ist eine Erfindung von Atheisten? Wobei man gestehen muss, das dies ja aus einer Zeit herrührt, in der es keine Atheisten gab, bzw. (zumindest in Europa)

@Kami-Katze ein Teil des Glaubensbekenntnis ist "Vergebung der Sünden" die Angstmache mit Fegefeuer und freikauf war frühe und ja das war nur Geldmacherei, doch ist das über 400 Jahre her und nahm mit Luther ja auch sein Ende
des weiteren ist die Bibel nicht umgeschrieben worden, dies Beweisen Funde nahe des toten Meers, die zeigten, dass die Torra, bzw. das AT immer noch dem von vor über 2000 Jahren gleicht (zwar nicht wörtlich, wie soll es auch, aber der Sinn hinter den Worten ist ja was zählt)

Nathan
18.02.2006, 12:38
Oha. Viel schlimmer würde ich bezweifeln. Gewalt und die generelle Situation der Welt hat eigentlich weniger mit Religion zu tun, als man vermuten würde. Und Atheisten gab es zu jeder Zeit - bloss durften die sich nicht immer so frei äussern, wie heutzutage.
Wohltätigkeit ist sicher keine Erfindung der Atheisten, ebensowenig die der Religiösen. Wohltätigkeit, oder allgemein das soziale, scheint sich als roter Faden durch die menschliche Gesellschaft zu ziehen, ebenso wie auch der Egoismus und die Gewalt. Group-Selection, Rudeltierverhalten und ähnliches könnte man als Grund hierfür anführen. Ist allerdings weitgehend unwichtig in dieser Diskussion.
Fakt bleibt aber: es wurden schon viele Menschen im Namen von Religionen umgebracht. Das wird sich aber wenig ändern, wenn alle Menschen Atheisten wären. Gründe für Gewalt sind nämlich (fast) immer ökonomischer Natur. Religion ist bloss eine nette Ausrede. Die Situation bliebe ja die gleiche. Es würde noch genauso viel Leid auf der Erde geben wie zuvor.

Naoki
18.02.2006, 13:10
Das hast du dem Onkel Tscherno aber gut nachgeplappert :) Nächstes Mal dann mit 'ner eigenen Meinung oder so. Lieber gut nachgeplappert, als so eine sinnlose eigene Meinung wie du zu haben. :)
Nächstes mal kommst du dann mit 'ner ordentlichen Meinung und so, k? Schön, dass der Moderator auch mal tolerant ist. HDGMDL ashi. :)


Vor allem aber werden damit die Löhne von Priestern, Bischöfen ect. sowie hübsche Kirchengebäude in Deutschland finanziert. Wenn du nur des sozialen Aspektes wegen an der Kirchensteuer hängst, dann beschwöre ich dich das Geld lieber Amnesty International, dem Roten Kreuz oder der Linkspartei zu senden. Ist schon klar, dass damit auch Bischöfe, Priester, etc. bezahlt werden müssen. Ich meine, die armen Kerle müssen ja auch irgendwie leben. Was ich aber damit meine ist, dass die Kirche nicht das Geld in die eigene Tasche steckt.

Nathan
18.02.2006, 13:17
Naja, irgendwie doch schon, wenn damit schliesslich die Löhne der Kirchenoffiziellen finanziert werden...

Dreadnought
18.02.2006, 13:46
@stefanski hast du schon mal ein Geschichtsbuch aufgeschlagen?
Es gab mehr als 100 Kriege wegen der beknackten Religion.Die Kreuzzüge der Christen sind ein beispiel.Christen kämpfen gegen Moslems.Und heute gehen die Kriege weiter.Die Amerikaner sind in meinen Augen die neuen Kreuzügler die wieder gegen die Moslems kämpfen aber nicht diesmal für Jerusalem sondern für Öl.Und außerdem mussten viele sehr viele Menschen sterben wegen der Religionsform.Nehmen wir mal die Nazis und die Juden.Und jetzt überleg mal gut.
Oder die Inqusition.

Und außerdem sind Atheisten nicht böse oder kennen keinen Mitleid.Das sind ganz normale Menschen die in meinen augen intelligenter sind denn sie geben nicht das Geld für bescheierte Kirchen aus.Mag sein das ein Teil das Geldes für Arme Menschen ausgeben wird aber das ist nur ein kleiner Teil.Da gebe ich lieber das Geld für Hilfsorganisationen aus.

Danse Macabre
18.02.2006, 14:50
Im Prinzip besteht JEDER Krieg in gewissem Grade aus Differenzen in Konfession und Glauben.

"Religion" ist etwas grundlegendes, die Einstellung eines Menschen, sein Glaube, sein Grundgeruest, wuerden manche sagen. Seine Ideologie. Und durch nichts kann eine groessere Streitigkeit entstehen, als durch solche grundsaetzlichen Unterschiede.

Nathan
18.02.2006, 15:03
Ich widerspreche einfach mal und behaupte, Kriege haben immer Wirtschafts- bzw. Machtpolitische Gründe. Religion/Ideologie ist in diesen Fällen dann nur ein Mittel der Mächtigen, die Massen auf den Krieg einzuschwören.

.Die Amerikaner sind in meinen Augen die neuen Kreuzügler die wieder gegen die Moslems kämpfen aber nicht diesmal für Jerusalem sondern für Öl
Dann wäre es aber kein Religionskrieg, sondern ein Krieg aus Wirtschaftsgründen.

Nehmen wir mal die Nazis und die Juden.
Auch kein Werk der Religion. Nationalsozialismus ist als eine Ideologie zwar grundlegend der Religion ähnlich, aber das würde deinen Punkt insofern zerschlagen, als dass auch Atheisten einer Ideologie anhängen können. Ich z.B. bin Kommunist.
Noch dazu ging es bei den Nazis gegen die Juden als "Rasse" (wenngleich per sé eine solche gar nicht existiert) und nicht gegen die jüdische Religion. Deswegen wurden auch Konvertiten abgeschlachtet.


Ich würde Danse hier rechtgeben. Religion und Ideologie sind vergleichbar. Allerdings auf einer unterschiedlichen Ebene. Wichtig ist aber eben die Feststellung, dass jeder Mensch an etwas glaubt - manchmal mit mehr Beweisen als andere, manchmal gerechtfertigter. Aber solche grundsätzlichen Streitigkeiten sind nicht zu vermeiden, allein schon, weil eine Welt ohne Ideologien auf der Stelle trampeln würde. Wo soll denn gesellschaftliche Entwicklung herkommen, wenn nicht aus der ständigen (weiter-)Entwicklung der Ideologie?

stefanski
18.02.2006, 16:29
wieso zum Henker sollen Atheisten intelligenter als Gläubige sein?
als Mitglied einer Kirche zahlt man nunmal Kirchensteuer, damit das ganze organisatorisch läuft (10€ im Monat, na ich weiß nicht, das ist nicht unbedingt viel oder?)
die Wohltätigkeiten, (Kindergärten, Jugendarbeit, Seniorentreffen, Hilfe für 3. Weltländer usw.) werden ja über Spenden finanziert

ps: man muss eine Kirche (nicht das Gebäude ;)) ähnlich wie einen Staat sehen bzw. eine Kirchengemeinde wie eine Stadt, wie soll das ganze denn ohne Beamte bzw. Pfarrer/inen und Mitarbeitern und ohne Rathaus/Stadthalle bzw. Pfarrhaus/Kirche laufen?

Danse Macabre
18.02.2006, 16:37
Sicher.

Aber warum muss der Mensch fuer etwas Zahlen, muss sich etwas anschliessen, muss Regeln befolgen, damit er glauben darf? Dass Atheisten intelligenter als Glaeubige seien, ist monotype sture Pauschalisierung.

stefanski
18.02.2006, 16:57
es gibt auch Christen, die in keiner Kirche sind und nach ihren Regeln leben, wobei welche Reglen meinst du?
die 10 Gebote? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst?
eine Kirche bzw. eine Gemeinde entsteht erst, sobald zwei oder mehr zusammen kommen und es ist doch das normale Verhalten der Menschen sich in Gruppen gleichgesinnter zusammen zu schließen oder?

und glaube mir, das mit der Kirchensteuer ist wirklich nicht so das Ding, wir zahlen vieleicht grad mal 30€ im Monat

ps: man muss nie etwas zahlen oder regeln befolgen um etwas glauben zu dürfen, denn der Geist ist frei wie es so schön heißt, sprich du darfst glauben an was du willst ;)

Dreadnought
18.02.2006, 16:57
Mit das die Atheisten intelligenter sind als Glaubensanhänger meinte ich eigentlich das die Atheisten in dem punkt klüger sind das die Bibel,der Koran und die restlichen Religionsbezogenen Bücher nur Lügen beinhalten und nur müll ist.Und das es weder einen Gott noch Götter gibt wie auch einen Teufel und Dämonen.Ich meinte das nur in diesem Punkt habe es aber sofort hingeschrieben bin wohl zu faul:D .

Naja ich tollerie meine Freunde die an einem Gott glauben und behalte eigentlich das auch für mich.

Naja dann mach mal ich wieder frisch ans Werk um mein RPG weiterzumachen.

Dnamei
18.02.2006, 19:01
Auch wenn ich die Bibel oder den Koran nie direkt gelesen habe glaube ich nicht, dass in ihnen nur Lügen und Müll steht. Natürlich sind einige Dinge für Nichtgläubige recht wenig wahrscheinlich aber ich finde es geht auch darum was diese Bücher vermitteln. Nicht im Sinne von Gott hat die Welt erschaffen sondern Dinge wie du sollst nicht stehlen, oder ist sowas für dich auch Müll?
Wenn man danach ginge müssten Fabeln ja auch ziemlicher mist sein, ich meine sprechende Tiere? wo gibts denn sowas.

Na ja zum Thema warum Leben wir muss ich sagen, dass ich denke, dass es aufgrund irgendeiner Reaktion vor langer Zeit dazu gekommen ist. Was das war ist heute kaum zu sagen man kann höchstens Vermutungen aufstellen. Somit sind wir ledigleich das Ergebnis einer Kettenreaktion, auch Evolution. Einen direkten Sinn wieso wir Leben denke ich gibt es nicht und selbst wenn es ihn geben würde, bezweifle ich, dass es uns etwas bringen würde ihn zu kennen bzw. das wir ihn überhaupt verstehen könnten.
Ich finde auch es bringt nichts sich ständig darüber gedanken zu machen, schließlich sind wir ja eh da, ob sinn oder nicht.

Lord Sauron
18.02.2006, 20:36
Wir leben
1.Weil wir gezeugt wurden
2.Um unsere Art zu erhalten
3.Um eine weitere Generation zu bilden

Also meine Theorie.
Als strenger Atheist halte ich von der Bibel und vom Koran (Will damit niemanden beleidigen)
Das Leben besteht nur aus dem Überlebenskampf der Arten!
Das Wettrüsten zwischen Jägern und Gejagten,zwischen Pflanzen und Tieren!
Zurzeit steht der Mensch an der Spitze dieses Überlebenskampfes!
Aber eins hat uns ja die Geschichte gelehrt, keine Art lebt ewig!
Das leben verändert sich immer in den Zeiten wo die Erde sich verändert!
So denke ich darüber...:anime:

Crion
18.02.2006, 21:28
Auch wenn ich die Bibel oder den Koran nie direkt gelesen habe glaube ich nicht, dass in ihnen nur Lügen und Müll steht. Natürlich sind einige Dinge für Nichtgläubige recht wenig wahrscheinlich aber ich finde es geht auch darum was diese Bücher vermitteln. Nicht im Sinne von Gott hat die Welt erschaffen sondern Dinge wie du sollst nicht stehlen, oder ist sowas für dich auch Müll?
Wenn man danach ginge müssten Fabeln ja auch ziemlicher mist sein, ich meine sprechende Tiere? wo gibts denn sowas.

Dein Vergleich hinkt, den einen oder anderen feinen Unterschied gibt es.
Wenn ich einem Kind eine Gutenachtegeschichte vorlese, nehme ich sicher eine Fabel oder ein Märchen.
Wenn ich eine "heilige" Schrift mein Leben bestimmen lassen will und Hass auf andere Überzeugungen entwickeln will, oder sogar zu einer Gruppe von Fanatikern gehören will und Häuser anzünde und das ganze noch als gutes Recht sehe, dann lese ich die Bibel oder den Koran.

Sinn des Lebens gibts keinen, wir haben uns durch glückliche Zufälle aus den Einzellern entwickelt und können nun genießen, einfach da zu sein.

Lord Sauron
18.02.2006, 22:04
Die Natur des Menschen war schon immer,an ein höheres Wesen zu glauben!
Weil man sich vor den Mammutjagten immer Mut machte uns so die Moral im Kampf wuchs!
Diese Natur des Menschen hat sich bis heute gehalten!
Auch diese Sache mit Gruppierungen wie Christen,Juden,Moslems usw. kommen daraus,das der Mensch schon immer im Konkurrenzkampf mit anderen Menschen lebte z.B um ein besseres Jagdtärritorium oder um Wasserquellen!

RifleRound
18.02.2006, 22:05
hallo erstmal, ich gib auchmal meinen senf dazu^^

Also, nach der Bibel und dem Koran
Leben wir in dieser Welt als TEST
Wir werden getestet ob wir hier gute menschen sind, gläubige menschen
sind usw....
und danach wird entschieden, ob wir in die Hölle kommen.

Und daran glaubt die Hälfte der Menschheit schoooooonn

Die andere Hälfte glaubt an-..

-Zufall (naja, wenn man an ne Chance von 1zu1000.000.000.000 glaubt, und nicht an den restlichen 999.999.999.999 dann ähhh lol)
-Satan
-Nix
-daran, dass Gott SIE sind
-daran, dass die Erde ein Toter Riese ist lol
-Kühe
-Steine
-Ratten
usw.


alsooooooo wenn die Hälfte der Menschheit schoon in den Himmel geht,
dann will ich auch mit.
Also schließe ich mich der Mehrheit an^^

Nathan
18.02.2006, 22:14
Sinnbefreitester Post, EVER.
...
Wenden wir uns anderem zu:
Die Natur des Menschen war schon immer,an ein höheres Wesen zu glauben!
Weil man sich vor den Mammutjagten immer Mut machte uns so die Moral im Kampf wuchs!
Diese Natur des Menschen hat sich bis heute gehalten!
Auch diese Sache mit Gruppierungen wie Christen,Juden,Moslems usw. kommen daraus,das der Mensch schon immer im Konkurrenzkampf mit anderen Menschen lebte z.B um ein besseres Jagdtärritorium oder um Wasserquellen!
Möp, falsch. Wäre es die Natur des Menschen, dann gäbe es schlicht und einfach keine Atheisten.
Religion ist ganz klar ein soziales Konstrukt. Ich bleibe da bei der Religionsevolution. Als sich eine Gruppe Menschen über die Religion bleibende Normen und Werte aufbaute, die auch die Generationen überstanden, hatte dies für diese Gruppe Vorteile, die sie gegenüber anderen Gruppen stärkte - sei es nun, weil sie mehr Kinder bekamen, weil sie die Warnung vor bestimmten Krankheitsträgern bzw. Gefahren weitergeben konnten, sei es , weil ein stabiles Rechtssystem existierte, gegen das weit seltener verstossen wurde, da man ja an eine Bestrafung durch ein Höheres Wesen glaubte oder sei es einfach, weil der Zusammenhalt der Gruppe gestärkt wurde.
Simpelste Evolution, bloss ohne biologische, sondern mit sozialen Aspekten.

Lord Sauron
18.02.2006, 22:59
Denk doch mal zurück, sagen wir zu der Zeit wo das alte Rom existierte!
Da glaubte fast jeder an die Götter des alten Roms!
Weil man zu dieser Zeit de Atheismus noch nicht kannte,jedes Volk hatte damals seinen Gott!
Der Mensch wendet sich meistens in der Not oder aus der Verzweiflung heraus an Gott, weil halt kein anderer Ausweg mehr da ist!
Atheisten gab es vor 500 oder noch was Jahren noch gar nicht, weil man noch nichts anderes kannte!
Als sich die intelligenz des damaligen Menschen weiterentwickelte glaubte man ein höheres Wesen, weil z.B Sterne oder Feuer etwas war was man noch nicht kannte und sich dadurch einen Gottesglauben einprägte!
Du hast schon recht heute gibt es Atheisten warum?
Weil der Mensch alle Mächte und Phänomene entschlüsseln kann,und dadurch macht er sich selbst zum Gott!
Es hängt immer nur daran wie der Mensch sein Intelligenzwesen erweitert!

Nathan
18.02.2006, 23:09
Falsch, auch zu damaligen Zeiten gab es durchaus Atheisten. Sie waren seltener, meist wurden sie auch unterdrückt/verfolt, aber es gab dennoch einige wenige, die nicht an Götter glaubten. Die Atheisten sind nicht aus dem Nichts aufgetaucht. Er wurde nur im Zuge der Aufklärung und der modernen Wissenschaft immer glaubwürdiger.
Wie Götterglauben entstand kann man indes nur schwerlich sagen. Es liegt Nahe, es als einfache Erklärung für Naturphänomene zu erachten, aber sicher sein kann man sich da nicht.

Danse Macabre
18.02.2006, 23:40
Wir sind eben Affen ohne Haare, die irgendwann angefangen haben, um ein Lagerfeuer zu tanzen und etwas anzubeten, dass sie "Gott" nennen.

Blah, was fuer ein Schwachsinn, rationalistisch betrachtet.

Allerdings gibt es auch fuer die Nicht-Existenz eines Gottes/einer hoeheren Macht keine Beweise.

Nathan
18.02.2006, 23:42
Richtig, was aber völlig unwichtig ist, wendet man sich nach der wissenschaftlichen Methode. Schliesslich gibts auch keine Beweise dagegen, dass das Universum die Form eines riesigen Käsekuchens hat.

Danse Macabre
18.02.2006, 23:59
Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas nicht existiert, ist innerhalb unseres beschraenkten Rahmens natuerlich unendlich groesser als die Wahrscheinlichkeit, dass etwas existiert. Ich wollte nur vorbeugen, dass jemand mit der "Aber-Du-Hast-Auch-Keine-Beweise!"-Tour kommt.

Mogry51
24.02.2006, 16:37
Ich hab gewusst das wen einer ein "Weshalb Leben wir" Thread aufmacht das das so enden wird.
Wenn man über die menschliche Existenz diskutieren will kommt man generel an 3 Punkte an.

Ich denke die sind hier schon lang und breit diskutiert worden.
Ich muss hier einige zustimmen wie z.B. /hacker/ .
Wenn der Mensch mit seinem beschrenkten Wissen daherkommt und meint die Welt sei aus einer gigantischen Explosion entstanden ist, schön für ihn.
Beweisen kann man das eh nicht. Genausowenig wie das es Gott gibt deshalb nennt man das "Glaube".

Man kann einfach darüber nicht gescheit diskutieren.
Also denke ich mal man sollte es damit auf sich beruhen lassen. Das ganze macht ohnehin keinen Sinn.

Danse Macabre
24.02.2006, 17:20
Man kann einfach darüber nicht gescheit diskutieren.
Also denke ich mal man sollte es damit auf sich beruhen lassen. Das ganze macht ohnehin keinen Sinn.
Die hunderttausenden Menschen, die sich Jahrtausende Jahre lang darueber den Kopf zerbrochen haben, auch genannt Philosophen, sind also voellig Fehl am Platze und produzieren voellig sinnfreies?

Nur, weil es in einer Diskussion keine Fakten gibt, heißt das nicht, dass es sie nicht geben kann.

stefanski
25.02.2006, 02:32
die zerbrechen sich ja nicht nur den Kopf über den Sinn des Lebens, sondern auch über andere Fragen

z.b. "Ist es wichtig den Sinn des Lebens zu kennen oder ist man auch so glücklich, ja ist man ohne das Wissen darüber vielleicht sogar noch glücklicher?"
oder "Gibt es Gott? Und wenn ja was ist dann?"

Es ist doch so wie Mogry51 schon sagte, das ist eine Frage, zu der es viele Antworten gibt und vielleicht muss ja jeder für sich selbst dies Frage beantworten um die richtige Antwort zu bekommen.

Danse Macabre
25.02.2006, 10:48
Hat das jemand bezweifelt, stefanski? Selbstverstaendlichkeiten.

La pasión
25.02.2006, 12:05
Dein Vergleich hinkt, den einen oder anderen feinen Unterschied gibt es.
Wenn ich einem Kind eine Gutenachtegeschichte vorlese, nehme ich sicher eine Fabel oder ein Märchen.
Wenn ich eine "heilige" Schrift mein Leben bestimmen lassen will und Hass auf andere Überzeugungen entwickeln will, oder sogar zu einer Gruppe von Fanatikern gehören will und Häuser anzünde und das ganze noch als gutes Recht sehe, dann lese ich die Bibel oder den Koran.

Wenn der andere Vergleich hinkt, dann hat deiner nicht mal Füße!

Du kannst auch eine Hassgeschichte als Gute-Nacht-Geschichten verkaufen, das ist kein Problem. Wenn man so dumm ist wie mancher, dann nimmt man auch an, dass der Koran voll mit Schwertversen ist, ohne das Leben des Propheten Mohammed (Friede und Segen sei mit ihm) zu kennen und die Reihe der Suren zu kennen. Zu sagen, Heilige Schriften dienen dazu, Hass zu schüren, ist leider falsch. Ich will nicht abstreiten, dass sie das können, aber deshalb werden sie uns nicht offenbart.

Ich glaube sogar, dass ich weniger Hass in mir trage als so manch anderer hier in diesem Forum. Das hat damit wohl gar nichts zu tun, nur weil ich den Heiligen Qu'ran oder die Bibel lese und sie als Leitfaden in meinem Leben sehe. Du gehst zu sehr von kultureller Beeinflussung aus.

Außerdem glaube ich auf keinen Fall, dass ich in irgendeiner Weise dümmer bin, nur weil ich an den Einen glaube. Atheisten können die Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen. Ich kann Seine Existenz auch nicht beweisen, aber ich brauche es auch gar nicht. Ich habe meinen Glauben und die anderen ihren. Grundsatzdiskussion führen zu nichts. Natürlich kann man darüber sprechen, aber in diesem Thread ist zu viel Unwissen und Intoleranz vorhanden, als dass es sich lohnen würde.

Ganz egal, wie viele Wissenschaftler sonst was beweisen wollen mit Theorien, es bleiben nur Hypothesen. Ich bin kein Ignorant oder so etwas, der es nicht wahr haben möchte. Schließlich lese ich mir auch wissenschaftliche Artikel durch und erfreue mich an so mancher Theorie. Ein Dogmatiker bin ich nämlich nicht. Weder Evolutionstheorie noch Urknall können meinen Glauben zerstören.

Ich habe mein Leben so gewählt und ich bin froh darüber. Ich bin glücklich damit. Ich lese in Heiligen Schriften, denke an Gott und es erfreut mein Herz. Der Glaube an Gott lässt mich nicht das Schlechte im Leben vergessen oder dient mir als Fels in der Brandung, es ist weit mehr als das.

Ich find's einfach nur traurig, wie verbissen so mancher ist. Da gab's diesen schönen Spruch mit den Ungeborenen im Laibe der Mutter, der trifft es perfekt. Vielleicht editiere ich den noch in diesen Thread, mal sehen.

EDIT: Ach ja, bevor ich's vergesse:

Der Sinn des Lebens: Ich will spüren, dass ich gelebt habe. Ich will mich und meine Überzeugungen verwirklichen.