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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Phaben-Insel


Schlawi
27.01.2006, 22:27
Die Phaben-Insel unterscheidet sich nur gering von den anderen Inseln der Athalen; wie in Blewth, steht auch hier ein Berg; ein kleines Dorf namens Clarholz liegt an der Westküste, samt einem Hafen, um somit Zugang zum Meer und der Außenwelt zu haben.
Weiter ist diese Insel nicht der Rede wert, ausser dem Punkt, dass sie der Familie der Dorius gehört; denn vor hunderten von Jahren kaufte eins einer der Angehörigen diese Insel auf; er errichtete ein großes Anwesen auf der Spitze des Berges, direkt am steilsten Hang.
Die Dorfbewohner meiden den Berg, da sie davon ausgehen, dass dieser verflucht ist. Unrecht haben die Bewohner nicht.

Kisenia_NPC
27.01.2006, 22:35
???/ ???

Die Tür knarrt laut und grässlich auf, es tritt eine kleine Gestalt hervor, in der rechten Hand eine Gabel haltend, in der linken, einen Umschlag, auf dem das Siegel des Kaisers zu erkennen ist.
Die Gestalt ist ein kleines Mädchen.
"Herr, eine Nachricht vom Kön..."
Der Satz richtet sich an die Person die auf einem rustikalen Stuhl sitzt und in ein Buch vertieft zu sein scheint.
"Ich weiß."
Eine Geste dieser Person zeigt, dass sie den Brief dalassen und gehen kann.
"Jawohl, Herr."
Ohne die Nachricht anzuschauen spricht er im Flüsterton.
"Was freue ich mich Boras wiederzusehen...hahaha...."

Kisenia_NPC
15.01.2008, 19:15
???, ???, ???, ???/ ???


"Wie lange ist es schon her?"
"Weiß ich nicht..."
"Wo bleibt denn -???- ?"
"Er hat von Vater noch einen Auftrag bekommen, soll nach Gald. Irgendetwas besorgen."
"Die Sache mit dem Ätherturm? Soll er etwa einen der Erzmagier töten?"
"Sollte ja kein Problem darstellen, solange es nur einer ist. Aber nein, er soll 'Etwas' besorgen."
"Verstehe."
Stille.
Es wird eine Tür geöffnet. Ein Mann mit einem schwarzen Kuttenpanzer sitzt an einem runden Tisch, man könnte glatt meinen sein Auftreten gleicht dem einer Flederratte. Daneben sitzt ein weiterer Mann, rote Haare, ein Pandra schleicht um ihn rum.
Der Raum ist groß, doch steht hier nur ein einziger großer runder Tisch, einige Fackeln erhellen das Zimmer. Viele Stühle stehen an diesem Tisch, reserviert, für ganz besondere Leute.
Der braunhaarige Mann erhebt sich.
"Ah, meine Kinder! Da seid ihr. -???- hat noch etwas zu erledigen, wie ihr wisst, er sollte aber in einigen Tagen wieder zurücksein."
"Sind Kyle und Dimitrij hier?" "Sicher." "Hat er nicht in Blewth ausgebildet?"
"Korrekt." "Mhm. Und Lana? Überhaupt, sind sie wirklich ALLE hier?"
Ein kurzes Schweigen.
"Nein, 3 fehlen noch, aber die sind vorerst nicht wichtig. Sie wissen auch nicht, was wir vorhaben."
"Was haben wir denn vor, Vater?"
Ein Grinsen breitet sich auf dem Gesicht des Mannes aus. Er schweigt. Da meldet sich die Person mit dem Kuttenpanzer zu Wort:
"Wenn alle Beteiligten hier sind, dann fangen wir an. Alles zu seiner Zeit.
Denn schließlich liegt in der Ruhe die Kraft." Er kichert unheimlich auf.

Kisenia_NPC
16.01.2008, 22:41
Dimitrij D., Ridian D., Lana D. , und die anderen ???/ ???

Erneut wird die Tür geöffnet, ein junger Mann, in einem total weißen Kampfanzug tritt ein, Dimitrij. Ein kleines Mädchen in einem gleich farbigen Kleid folgt ihm, hinter den Beiden schreitet ein weiterer Kerl herein, rötliches, langes Haar, seine Kleidung sieht aus, als wurde sie in Mitleidenschaft gezogen. Es ist Ridian.
Er kratzt sich am Kopf.
"5 Jahre werden es sein, nicht wahr, Vater?"
Der rothaarige Mann lächelt dem Jungen entgegen.
"Ah, Ridian, Dimitrik...und meine kleine Lana! Wir haben euch erwartet."
"Ist Vater da?" Die Frage stammt von dem grauhaarigen Mann im Kuttenpanzer. "Urgroßvater?" entgegnet ihm Ridian. "Selbstverständlich ist er bei mir. Das ist er immer."
Plötzlich schimmert ein dunkler lilaner Ton um Ridian herum, dieser Schimmer wandelt sich in eine dichte Aura, die sich von dem Dorius teilt und in geisterhafter Gestalt neben ihm schwebt. Ein Jin.

"Natürlich bin ich hier, Eskariot! Wo denn sonst, seit ihr mich aus meinem Tode erweckt habt und mich in diesem Rabauken hier eingepflanzt habt, weiche ich nicht von ihm. Aber zu eurer Entschuldigung muss ich sagen, er ist außerordentlich begabt!"

Ridian hat die Augen geschlossen und grinst.
"Vater, ich habe für dich, wie du es sagst, 'außerordentliche' Neuigkeiten!"
Der Jin blickt neugierig drein, aber sein Misstrauen ist förmlich spürbar.
"Sag an, Junge, was willst du mir mitteilen? Ich hoffe für dich, dass es etwas wirklich wichtiges ist, denn ich habe den Weg nicht umsonst hergemacht. Ridian! Wenn es unbrauchbare Informationen sind, töte deinen Großvater!"

"Geht klar!" lacht der Doriusjunge auf. So tun es die übrigen Familienmitglieder auch. Doch alle in dem Raum wissen, dass der Jin nicht scherzte.
"Vater, Ridian KANN mich nicht töten, dass wissen wir Beide. Denn auch ohne jene Information, hättet ihr zwei herkommen müssen.
Hör gut zu, ich sage es dir nur einmal. Unsere Forschungen an dem Äther, der Strahlung und der Verkörperung von Materie hat uns soweit gebracht, dass wir schon bald...reime es dir selber zusammen, Vater."

Der Jin schweigt. Er schließt die Augen und leise dringt es aus ihm heraus.
"Ich kann also bald wieder einen Körper haben..."


Doch, in einem anderen Raum, sitzt jemand anderes. Jemand, der zu dieser Familie gehört. Jemand der nur an eine Sache denken kann:
Ich werde sie alle töten!

Kisenia_NPC
04.02.2008, 00:25
???/ Hafen der Phaben Insel

Der Schatten hat seinen Zielort erreicht, seine Mission ist gescheitert. Doch erfreut ihn die Tatsache einen überaus starken Feind kennen gelernt zu haben. Seine Schritte führen ihn auf den höchsten Berg dieser Insel, von den Dorfbewohnern "der schwarze Gipfel" genannt. Der Schatten materialisiert sich wieder zur Person, er hat nichts zu befürchten, schon garnicht die Bewohner, eher im Gegenteil. Verängstigt meiden ihn die Personen, Mütter treiben ihre Kinder schnell ins Haus. Eines rempelt den Mann aus Versehen an, es taumelt zurück und fällt auf den Boden. Fast, denn der Mann fängt es rechtzeitig auf. "Pass auf wo du hingehst, mein Kind!" Der Tonfall wirkt nett, weniger boshaft. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren rennt das Kind davon. Amüsiert wendet sich der Mann dem Bergpfad, der vom Dorfe heraus dorthin führt, zu.

???/ Das Dorius Anwesen

Der Vater öffnet die Augen. "Er ist da, endlich. Wir können also beginnen!
Mia, Tia, Pia!" ruft er, sogleich öffnet sich die Tür, und drei kleine niedliche Mädchen betreten den Raum.
"Was ist euer Begehr, Meister?"
"Bereitet alles vor, die Konferenz findet statt, schickt alle hierher. Auch Brogg und die Frau Mutter!"
"Wie ihr es wünscht, Meister!" Im Chor verlassen sie den Raum, und teilen sich auf. Die Eine informiert die übrigen Familienmitglieder, die Andere kramt in der Küche herum, auf der Suche nach Orkustee und passendem Mahl, die Letzte jedoch, eilt zum Haupteingang und wartet auf das letzte fehlende Glied.


Zeit vergeht

Nach einer guten Stunde sind alle in dem Raum anwesend, Kerzenständer erhellen den Raum, die gesamte Doriusfamilie sitzt an dem großen, runden Tisch. Auf diesem befindet sich für jedes Mitglied Teller, auf denen sich Gebäck sowie Kännchen mit Orkustee befinden.
Die Gesicher der einzelnen Mitglieder bieten verschiedene Emotionen.
Langeweile, Neugier, Hass, Wut, Trauer. Alles Mögliche, doch die blanke Angst verpürt keiner von Ihnen, als wäre diese Emotion nie vorhanden gewesen.
Weiterhin verstreichen Minuten.
Dimitrij spielt gelangweilt mit dem Besteck, Chia, die neben Brogg sitzt versucht diesen zu überreden seine Mundmaske abzunehmen und etwas zu essen, vergeblich.
Kyle trinkt still seinen Tee.
Schließlich steht der Großvater auf, es wird sofort ruhig.
"Gut, ich werde, zwecks der Wiedersehensfreude eure Namen aufrufen:
Dimitrij?" Es folgt ein kurzes "Anwesend."
"Chia?" Die kleine Dame mit den rosafarbenen Haaren meldet sich.
"Brogg?" Nun, man weiß nicht, ob dies eine sadistische Frage ist, da alle Beteiligten wissen, dass Brogg nicht reden kann und sich nur schwer über Telepathie verständigen kann. "Brogg. Bist du anwesend!"
Chia zischt ihren Großvater an: "Lass das, du siehst ihn ganz genau!"
Doch plötzlich hören alle in dem Raum in ihren Köpfen eine Stimme.

I...ic..h...bi..n...doc...h.....da...Gro...Gro...G roßva...ter.

Ernst blickt ihn dieser an. "Brogg...ich bin stolz auf dich, nein wirklich, du hast dich gemacht, du kannst ja mittlerweile in viele Köpfe simultan reinblicken, interessant!" Es folgt ein Grunzen von Brogg, was womöglich einen Hauch von Glückseeligkeit ausdrücken soll, Chia blickt jedoch finster drein.
"Weiter...Kyle?" Andere Geschwister blicken sich nach ihm um.
"Ich bin auch hier, Großvater." Der Blick des Ältestesn haftet sich an den jungen Dorius. Da ertönt seine Stimme in Kyles Kopf. Du solltest deine hasserfüllte Aura verbergen, mein Enkel. Du weißt genau, dass du weder mich, noch deinen Vater umbringen kannst, so sehr du es dir auch wünscht, du bist nunmal unser Kind, ein Dorius. Lebe damit und akzeptiere es!
Ohne weiter darauf einzugehen macht der Großvater weiter.
"Lana?" Das jüngste der Doriuskinder, sie sitzt neben ihrer Mutter, antwortet kurz und knapp: "Hier, Opa!"
"So, dann hätten wir die jüngsten Kinder, kommen wir zu den Älteren:
Elenor?" Ein attraktive Frau mit weißen Haaren die in einem schwarzen Mantel gehüllt ist, der einen bläulichen Pelzkragen hat, blickt gelangweilt drein. Schließlich wedelt sie mit ihrem Finger hin und her, es bilden sich Buchstaben. Äther, es stellt ihr Schreibwerkzeug dar. Die Buchstaben ergeben das Wort: Frag nicht so blöd, du hast wohl Augen im Kopf!
Lachend fährt der Alte fort. "Perez?"
Ein Mann, mit kurzhaariger schwarzer Frisur, dessen Panzer Totenköpfe zieren, rammt sein Schwert in den Tisch sodass sich ein großer Riss bildet, doch dieser Riss nimmt eine bestimmte Form an, wieder die Form von Buchstaben. Es erscheint die Wörter: Ich kann das sogar besser und es sieht bei mir spektakulärer aus als bei allen Anderen!
Aufeinmal bricht der Tisch in Gelächter aus. Aufrichtiges gelächter, sowas sieht man nicht alle Tage bei dieser Sippe, wahrlich nicht.
Perez Dorius, der Mann der sich nur indirekt mit schwarzer Magie beschäftigt, er der berüchtigte "Schwarze Paladin", ist in dieser Familie der Pausenclown.
"Nun lasst diesen Unfug, wir haben keine Zeit für solche Spielereien! Ridian? Vater?" macht der Alte weiter.
Der Jin und sein Meister entgegnen ihm beide: "Anwesend!"
"Zu guter letzt...Virgel!" Der Blick fällt auf den Mann der teilweise in Bandagen gehüllt ist, der Mann, der den Schatten verkörpert.
"Ich bin wohlauf!"
Der Großvater atmet tief ein, zufrieden blickt er in die Runde.
"Wjalla, eure Mutter, Sero, euer Vater und ich. Wir sind alles da. Alle Familienmitglieder sind anwesend. Nunja...fast alle, die restlichen interessieren uns nicht. Sie sollen dort bleiben, wo sie sind!
Nun zu wichtigerem!"
Der älteste Dorius schnippt mit dem Finger und wedelt einige Male in der Luft herum, sogleich vibriert der Tisch, fährt blitzschnell in die Luft, dreht sich in rasender Geschwindigkeit und verändert seine Form. Lächelnd bewegt der Dorius seine Finger, mit den Bewegungen verändert er Art und Lage des Tisches, sodass sich der Gegenstand komplett verändert, das einzige was nun übrig bleibt ist Späne, diese wird wiederum mittels ätherischer Energie aneinander geformt, sodass ein neue Form gegeben wird. "Dies hier...ist unser nächstes Ziel.." flüstert der Großvater in einem hörbaren Ton. Der Dorius beendet seine Fingerbewegungen, in der Luft schwebt eine große hölzerne Krone.
"Eine Krone?" wirft Dimitrij in den Raum. "Willst du den König etwa umbringen und König werden?" Sero lässt seinen Vater nicht antworten und ergreift selbst das Wort: "Aber, aber, mein Sohn. Du kannst doch nicht deinem Großvater solch eine Tat unterstellen, schließlich war er einst des Königs Berater! Wir Dorius sind keine Verräter, nur etwas...spezielle Menschen! Nein, wir wollen nicht König werden!" Das "Wir" betont Sero auf eine makabere Art und Weise. "Nein, was wir wollen ist die Krone des Gilgamesh!" Es ist, als ob ein Windhauch das Wort von Ohr zu Ohr trägt, jeder in diesem Raum hat davon gehört, und jeder in dieser Familie weiß, dass es eine unvorstellbare Macht hat. "Diese Krone wollt ihr? Ist dies nicht nur ein Märchen?" Nun schaltet sich wieder der Großvater ein.
"Unsere Nachforschungen ergaben, dass sie wahrhaftig exitiert!"
Perez, der nicht gerade erfreut über die Sachlage ist, mischt sich ein.
"Und? Was habt ihr damit vor? Gut, wir wissen, dass sie existiert, aber wo fangen wir das Suchen an?"

Sero lächelt und schnippt mit dem Finger, die hölzerne Krone löst sich wieder in Späne auf und formiert sich neu, währenddessen beantwortet der Vater Perez seine Frage: "Was wir vorhaben? Haha...wir wollen rausfinden, was man alles mit dieser Krone anstellen kann, außerdem hätten wir einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Dämonen!"
Empört schreit Chia ihren Vater an: "Euch interessiert der Krieg doch einen Dreck! Ihr wollt doch nur mit der Krone Macht erlangen, als ob ihr diese nicht schon hättet...wi..." Sie kann nicht fortfahren, weil Kyle sie unterbricht: "Schwesterlein, lass es gut sein, du kennst die Beiden!"
Und tatsächlich, ihr ist zwar noch die Wut ins Gesicht geschrieben, doch verschränkt sie ihre Arme und setzt sich wieder hin.
Mittlerweile hat sich ein neuer Gegenstand gebildet.
"Ein Kreuz?" Kommt es gelangweilt von Elenor hervor.
Mit gespielter Tölpelhaftigkeit tut der Vater so als habe er etwas vergessen, grinst finster und schießt schnell eine dunkle ätherische Form auf das Kreuz, die sogleich darauf klatscht und es umfärbt.
Nun wirkt Elenor sehr interessiet. "Schwarzkreuze. Die Schwarzkreuze haben die Krone?" Sero sowie Eskariot nicken.
"Und wie wollen wir ihnen die Krone abnehmen? Wir wissen nichtmal wo sie stecken?" Sero schüttelt lachend den Kopf, das Lachen wird immer lauter und unheimlicher. "Meine Kinder, für wen haltet ihr uns eigentlich. Wir sind Dorius. Eine organisierte Sippe von dunklen Mistkerlene, haha! Es gibt so gut wie nichts, was wir nicht in Erfahrung bringen können!" Wieder wird mit dem Finger geschnippt, dieselbe Prozedur beginnt.
"Wie wir ihnen die Krone abnehmen? Ganz einfach, wir gehen dorthin..."
Er deutet auf den vollendeten neuen Gegenstand und fügt hinzu:
"...und nehmen der Person, die die Krone bei sich trägt, diese einfach ab!"
Das was vorhin ein hölzernes Schwarzkreuz darstellte, ist nun eine hölzerne Miniaturkopie von Blewth Castle.