PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arenasand (Funwar)


Farmer Fran
28.01.2006, 19:06
Tel-Nida als Duellgrund

Hintergrund

Dieses Theaterstück gehört zu einer Reihe von mehr oder minder zu improvisierenden Werken des in Tel recht bekannten Regisseurs Quanten Terrantynos. Weitestgehend handeln sie von purer Unterhaltung durch Herumhüpfen und absurder gegenseitiger Bekämpfung ohne sinnigen Anlass. Man könnte sie auch mit einer Reihe von Schaukämpfen vergleichen, nur auf "besondere" Art.

Teilnehmer

Frei für alle. Man möge im ersten teilnehmenden Post zeigen, um welche Art von Charakter es sich handelt. Man kann auch wiederholt teilnehmen, sollte der eigene Charakter außer Gefecht gesetzt worden sein.
Sinnvoll ist es, seinen Charakter so zu gestalten, dass es für ihn logisch erscheint, sich in den Kampf einzumischen. Alternativ kann man sich daraus aber auch heraushalten und etwa Zuschauer sein.

Szenerie

Tel-Nida vor etwa zehn Jahren, es ist Mittagszeit, die Innenstadt ist überfüllt von Menschenmassen, im Hafen wird geschuftet, die Lagerhäuser sind bewacht, das Wohngebiet steht zu dieser Zeit fast leer, abgesehen von Müttern und Kindern, letztere spielen in den Straßen. Man möchte meinen, dass es ein Tag wie jeder andere sei, und das ist er auch. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten ...
Das Gewürzregal des Hohenpriesters von Tel-Nida ist entwendet worden, ein Relikt aus alten Tagen ... mit hoher Macht ...

Farmer Fran
28.01.2006, 19:11
Grinsend schleiche ich durch die Gassen, mit einem Paket unter dem Arm, wohl verschnürt und somit unerkennbar sein Inhalt. Doch ich kenne ihn - das allerheiligste Gewürzregal, und das in meinem Besitz.
Welch Fang, welch Fang ...
Das wird mir auf dem Schwarzmarkt sicher noch eine Menge Geld einbringen. Aber erst einmal werde ich es zu Hause in die Küche hängen, dort sollte es nicht auffallen. Es sind sicherlich viele auf der Suche nach dem uralten Stück ... was mag das nur für einen Sammlerwert haben ... hehehe ...
Ich ziehe die Strumpfhose von meinem Kopf und setze meine Kappe wieder auf, aus dunkelgrünem Stoff mit roter Feder. Auch meinen schwarzen Anzug streife ich ab, verstecke ihn unter etwas Sand - in meiner recht ansehlichen Garderobe sollte ich weniger negativ auffallen. Ein rotes, besticktes Hemd mit aufgeplusterten Ärmeln und hohem Kragen, eine weite, dunkelblaue Hose, und edle, schwarze Schuhe, so kann man sich doch sehen lassen.
Nun ... zugegebenermaßen, die beiden Krummsäbel an den Hüften sind auffällig, aber das tragen doch viele hier.
Das Paket unter den Arm nehmend gehe ich über den Marktplatz in Richtung Zuhause.

Lucifer McGilroy
28.01.2006, 21:32
Mit wenigen wischenden Handbewegungen ist die weite, sandfarbene Hose mit orangenen Streifen von Staub befreit, vorsichtiger Druck mit den Fingerspitzen bestätigt den korrekten Sitz der Kufiya, und der Verlauf der laufenden Geschäfte wird von einem herbeilaufenden Laufburschen mitgeteilt, wonach sich alle Waren samt Wagen in einem Lagerhaus am Hafen befinden, ausgenommen die Muster, auf denen ich in just diesem Moment sitze.

Schon drängt sich meinen Gedanken die imaginären Berichte in der morgigen Ausgabe der Tageszeitung von Tel auf, dem "Tel-Nida Kurier".
"Junger Händler aus Hal-Nida profiliert sich im Raum Tel", wird es heißen, "Souphal Sarkabad trägt Markenhölzer auch zu uns".

Ein Zupfen an meiner Weste mit den schlichten, grünen Ornamenten lässt die Zukunftszeitung wieder davonfleigend und ich springe von meinem dreirädigen Wagen, in dem sich unter einer sauber gespannten Plane vielerlei hölzerne Quader stapeln, auf die die Kaufleute der Stadt bereits seit langem Warten (Jedenfalls hoffe ich, dass sie das tun, ansonsten war dies eine wenig profitable Handelsreise.), ab und lande mit den leichten Stulpenstiefeln auf der sandigen Straße.

Der Junge, wohl noch zehn Jahre jünger als ich, drängt sich zwischen mich und den Wagen, legt Hand an den Griff an und beginnt zu ziehen, kommt aber nicht vom Fleck. Ich umrunde den Wagen und ziehe an der anderen Seite, womit wir auch schon den Schatten der Markise verlassen und die Ware die Marktstraße entlangziehen, wo mir die Sonne auf die dunkle Haut brennt, um später nach Westen abzubiegen und sie dort einem gewissen Caius anzubieten.

"Wieso so eilig? Derén, dein Kamerad, macht auch noch Mittag, oder?", frage ich meinen jüngsten Mitarbeiter.
"Der", schnauft er, "Schaut sich das Terrantyno-Theather an".
"Dafür, dass du dir solches Vergnügen während deiner Mittagspause nicht gönnst, gehörst du eigentlich bestraft.", erwidere ich, und setze an, den Karren nach links zu lenken, stoße aber auf Widerstand - der Laufbursche drückt dagegen.
"Was wird denn das?", ranze ich ihn an, worauf er mir verhalten entgegnet, dass das Theater in dieser Richtung stattfindet.
"Zu spät, wir können den Wagen nicht mitten auf der Straße stehen lassen", erkläre ich. "Schade zwar, aber das Theater fällt für uns heute aus."
Mit flehendem Blick und der Begründung, dass alle anderen, ja gar die ganze Stadt, doch auch dort seien, bittet er darum, einen Umweg über das Theater zu machen.

Alle anderen? Kaufleute eingeschlossen...?
Ich reisse den Karren herum, dass es den Jungen fast von den Füßen reisst, und spreche hastig zu ihm.
"Ich hoffe, für dich, dass wir dort ein paar Interessenten in Kauflaune treffen. Ansonsten darfst du den Wagen für den Rest des Tages allein ziehen."
Kurz schaue ich ihm in die Augen und seufze.
"Derén wird dir schon helfen."
Ich rolle mit den Augen und lege noch etwas an Geschwindigkeit zu.

Man will doch einen guten Eindruck machen und sich als Mann der Kultur geben...

Farmer Fran
29.01.2006, 12:12
Grinsend ziehe ich über den Marktplatz, als mir auffällt, dass auffällig viele Leute und vor allem Wachen nach mir sehen. Weil ich grinse, oder etwa doch, weil ich ein Paket in Form eines Gewürzregales bei mir trage?
Gefährlich, gefährlich, ich will nicht entdeckt werden.
Gehen wir mal besser auf Nummer sicher.
"Entschuldigung, starren Sie mich an, weil ich grinse, oder weil ich das Gewürzregal des Hohepriesters gestohlen habe?", frage ich eine Wache.
"Weil Du grinst", antwortet die Wache. "So ... breit."
"Ah, verstehe. Danke."
Na also, damit wäre das geklärt. Grinsend ziehe ich weiter, will schon in eine Seitengasse einbiegen, als ich eine Speerspitze auf meiner Schulter spüre.
Wie versteinert bleibe ich stehen.
"Entschuldigung", sagt die Wache. "Ist mir umgefallen."
Er hebt den Speer wieder auf.
"Oh, gut", sage ich. "Ich dachte schon, sie würden mich gefangen nehmen, weil ich das Gewürzregal des Hohepriesters gestohlen habe."
"Iwo", lacht die Wache, überlegt kurz. "Wobei ..."
Wieder die Speerspitze. Da hilft nur eins, kopflose Flucht. Ich drehe mich um, greife den Speer des Soldaten, ziehe mich daran hoch und laufe ihm auf den Kopf tretend weg, springe hoch auf einen holztransportierenden Wagen, winke kurz dem Besitzer zu und hüpfe weiter auf eine Markise, die als Trampolin fungiert und mich zurück zur Wache schleudert, die nach dem Zusammenstoß unserer Köpfe bewusstlos liegen bleibt.
Tjah ... Dickschädel müsste man sein, wa?
Sobald mir nicht mehr schwarz vor Augen ist, werde ich wegrennen.

Naoki
06.02.2006, 17:20
Glibber...
Ein merkwürdiges Geräusch durchzieht die Gassen.
Glibber...
Da war es schon wieder, was es wohl zu bedeuten hat?
Glibber...
Plötzlich entspannen sich meine Augen, weil die Sonne einem Schatten wich. Einem großen Schatten. Es war der Schatten eines 3 Meter großen Puddings, der unruhig herum-glibberte.
Glibglibgliglibber...
Die Menge schaut mit entsetzten auf das riesige, grüne Ding und ca. zwei Dutzend Kinnladen klappen herunter.
Glibberglib...
Die Menschen starren weiter: ...
Glibberglib...
...
Glibber...
...
...
...
...
Auf einmal bricht das Chaos aus.Ein Orkan von Kreischen, Bellen, umgekippter Karren und purzelnder
Salatköpfe umgibt mich. Ab und zu fliegt ein Fisch oder eine Tomate an meiner Nase vorbei. Die Menschenmasse tobt und ich starre weiterhin mit leichenblassem Gesicht das grüne Dingens an. Hinter dem Pudding steht ein alter Mann und schreit meinen grünen 'Freund' wütend an. Doch der grüne Riese beachtete seinen Schöpfer, den Alchemisten nicht. Scheinbar hören Puddinge nicht auf den Namen Rosianthe die IV. (Die IV.? Warscheinlich waren Rosianthe I-III nicht der Gassenhauer, ganz im Gegenteil zu Rosianthe IV.) Den gebrechlichen Alchemisten ignorierend, glibbert Rosianthe auf mich zu. Mein Leben scheint verwirkt...

Xelrath
06.02.2006, 17:35
Als so das Chaos ausbricht, stehe ich da.
"hehe..so sieht man sich wieder....MUFFINMANN!"
Der gebrechliche Alchemist, welcher den Pudding erschaffen hatte.
"Ich..bin nicht der Muffinmann..?"
Ich starre ihn entsetzt an.
"ihr seid nicht?"
er schüttelt den Kopf.
Dann widmet er sich wieder dem Pudding.
"meh."
Ich ziehe von dannen, stolpere dabei über einen äußerst fiesen Stock..
es muss ein bösartiger Stock sein, er lag direkt for meinem Fuß.
"Stelle dich bösewicht!" schreie ich den Bösartigen Professer van Stock-lor an.
Ich halte ein Stück Tomate in der Hand.
"Nicht vergessen: Hail dem ketchup!"
Ich zerdrücke die Tomate in der Hand und trinke den Saft wie ein Vampir.
Dann renne ich gegen eine Wand, welche nachgibt.
"Der klügere gibt immer nach!!11"
Ich stehe auf einmal bis zu einem meter in einer blauen Masse.
"was zum..Is das dein Werk Van Stock-lor?"
Der stock hat sich aus dem Staub gemacht....
..ich krieg den noch.

Farmer Fran
06.02.2006, 18:43
Mit starken Kopfschmerzen stehe ich wieder auf, schüttele mich. Welch ein Zusammenprall ... huh. Aber das wird schon wieder. Immer noch reibe ich meinen Kopf und torkele kurz, falle fast um, bleibe dann jedoch mit dem Rücken zur Wand stehen. Hrmpf ... hier irgendwo liegt noch mein Diebesgut ... muss mich zusammenreißen, bevor mich jemand aufspürt.
Langsam öffne ich die Augen und sehe einen riesigen ... Pudding?
Ich lasse mich an der Wand zu Boden sinken und reibe mir weiter den Kopf. Der Zusammenprall scheint härter gewesen zu sein als erwartet. Ich öffne die Augen noch mal. Immer noch Pudding. Und auf einmal auch noch Panik dazu.
Ich springe vorderwegs auf und stürze mich auf mein Paket mit dem wertvollen Inhalt, greife es mir und hechte weiter, direkt hinter den Ausstellungstisch eines Brotwarenhändlers.
Was auch immer hier vor geht ... ich will hier weg ... aber erstmal lasse ich die trampelnden Massen vor. Wenn ich schon von dannen ziehe, dann stilvoll. Und nicht so hastig ...

Xelrath
06.02.2006, 18:59
Das blaue zeug scheint sich zu verfestigen.
"meh."
Ich stapfe schnell raus, kletter eine Leiter die Wand hoch, hänge mir einen umhang um und schreie zu dem Typen neben mir "NERD! ZUM N00BMOBIL!".
Da drehe ich mich und sehe..
VAN STOCK-LOR IST MUTIERT! Er ist jetzt viermal so lang und eine Windrad..ääh,,..Kettensäge!.. ist an seinem Ende befestigt..
"Na warte!"
Der stock begint sich zu drheen, ich renne hin und hauemit dem Fuß dagegen.,
"auauaua!"
Das wars...
Ich lasse mich vom Dach fallen.
"hey..die Wolken schweben.."
*PLATSCHMATSCHGATSCHGLIBBER*
Meh Ich wurde von einem Pudding abgefangen. Wie untrue.

Naoki
07.02.2006, 17:38
Ein (untruer) Stadtbewohner fällt von oben auf Rosianthe.
Von rechts rennt ein komischer Kauz auf den Platz, der den Pudding ebenso fassungslos ansieht wie ich. Zwei Wachen, die ihm hinterhergerannt waren, bleiben auch stehen. Ich schätze, es könnte sie leicht verwirren, wenn ein 3 meter Pudding mit Namen Rosianthe die IV auf dem Markstplatz steht. Rosianthe greift mit einer glitschigen Version einer Hand neben mich. Sie packt sich zwei Kisten Melonen auf einmal und verleibt sich diese auch sogleich ein. In Rosianthes Glibberbauch sieht man die zwei Kisten und einzelne Melonen rumfliegen, ein graußamer Anblick.
Rosianthe schaut sich um und entdeckt plötzlich auf ihrem Kopf den (untruen) Kerl. Sie packt diesen und schaut ihn an. Langsam öffnet sie ihr Maul. Die Massen bleiben stehen und schauen ungläubig auf den armen (untreuen) Mann: ...

Xelrath
07.02.2006, 18:01
"Ich werde gefressen!"
"VON DEM MUFFINMANN!"

Oha, da bröckelt ja Staub von der Fassade!

*Haps*

ich bin in einer..gellertartigen Masse.
"was soll das? Ich mag kein Pfefferminz!"
Hey, eine Melone..
Lecker.
Die Sonne die sich durch den Pudding spiegelt bündelt sich und fängt an den Pudding von innen heraus zu fritieren.
"hm..Fritierte früchte..."

Farmer Fran
07.02.2006, 19:24
Skeptisch sitze ich mit großen Augen da neben dem Brotstand und beobachte das Treiben der Leute hier. Irgendetwas geht nicht mit rechten Dingen zu. Da bemerke ich es - die Brotwaage geht falsch. Sofort stehe ich auf und gehe hinüber zu einem der anrückenden Soldaten, um diesen üblen Betrug zu melden.
"Keine Zeit", entgegnet mir der Soldat, zieht sein Schwert und springt in den Pudding. Fresssack. Kümmert sich denn keiner hier um Recht und Ordnung? Jetzt reicht es mir aber. Mit dem Gewürzregal unter dem Arm steige ich in den Ausguck und lehne mich weit über die Brüstung, zeige auf den Brotstand.
"Dieser Mann ist ein Betrüger!", rufe ich laut.
Sofort brechen alle in Panik aus, schreien und rennen wie kopflose Hühner umher. In der Tat, ein Skandal, solch Betrug.
Hm ... irgendwas hier riecht verbrannt ...

Xelrath
08.02.2006, 00:24
Ich schaue dem verschwommenen Treiben zu, als mir ein Mensch in einer Eisen Rüstung gesellschaft leistet.
"Mögen sie auch früchte ?"
"Was? man sind sie bekloppt? Sie wurden von einem Riesenpudding gefressen!"
"Wenn interessiert?"
..
Irgendwo weit draussen in einer Wüste.
Ein Sack Reis ist umgefallen, plumps.

..
"Hunger..fritierte Früchte.."
Irgendwas schlüpft durch den Pudding, bekommt eine hohe geschwindigkeit und trifft mich im bauch des Puddings am Kopf.
"Hm...Das ist..interessant."
ich beobachte den Pudding.
"Komisch, wie so eine gallertmasse einfach einen freien Willen ohne nervensystem besitzen kann."
Ein eimer.
"Dieser hier hat mich also getroffen? Nunja, woher kam der denn.."
"Hallo? Sie sind in einem Pudding."
"Es ist Pudding, ich brauche zwei dinge, Blausäure und ein bisschen Desoxyribonukleinsäure."
"Bitte was? haben sie den Verstand verloren?"
"Nein, eigentlich habe ich ihn gerade wiedergefunden."

Naoki
06.03.2006, 18:27
Mit einem lauten 'Gliblibblibberlibberlibdilibberliberlib' schnappt sich Rosianthe IV den ahnunglosen Passanten, der gerade eben noch etwas über Brot schrie. Sie führt ihn mitsamt eines Pakets, dass in der Größe mit der Größe eines Gewürzregales eines Hohepriesters, dass gestohlen wurde übereinstimmten könnte zum Mund und will diesen mitsamt diesem unscheinbar wirkendem Paket, dass man trotz der übereinstimmenden Größe nicht für ein Paket, in dem ein gestohlenes Gewürzregal aus hochwertigem Holz drinnen ist, halten würde, verschlingen. Doch plötzlich beginnt es zu regnen! Wird Rosianthe weiter in der Stadt wüten? Wird irgendwer mal wieder was hier schreiben? Wird der (untrue) Kerl seine (untrue) Blausäure finden? Wird der Typ mit dem Gewürzregal seine große Liebe ♥ finden? Das alles erfahrt ihr in der Telenovela Verliebt in Nida - Schwabbelige Wege zum Glück!

Xelrath
06.03.2006, 18:30
"Ha, da is sie ja!"
Schon renne ich zu Rosianthe.

"und jetzt..." Ich steche mir in die Hand, das blut tropft in die Blausäure-
"Desoxyribonukleinsäure.hehe."
*blubberblubberblubbel*
"Jetzt noch auf diese vieh werf..uff!" ich rutsche in einer Gatschlacke aus und falle hin, das zeug wirbelt durch die Luft und trifft mich am kopf...
DOOONG!
"HHAHAIhahaahssbluuarg!! FRÜCHTEKUCHEN!"

Farmer Fran
06.03.2006, 18:39
Herrje, es wird knapp. Ich bin in den Händen eines Glibberdiwabbelwesens gefangen und eine merkwürdige Nachricht erscheint am Himmel.
You are likely to be eaten by a Glibberdiwabbelwesen.
Na toll, auch noch Buchstaben über der Stadt, ausgerechnet jetzt. Egal, Wichtigeres. Das Wabbel führt mich zum Schlund, doch geistesgegenwärtig reiße ich mein Paket auf, hole den Pfefferstreuer heraus und beiße ihm den Kopf ab, spucke Glas und Metall wieder aus und verstreue den Pfeffer wild in der Luft, bekomme einen Niesanfall und lasse das Gewürzregal fallen, es verschwindet im Schlund und zerbricht, explodiert Sekunden später in einer riesigen Stichflamme, die meine Frisur ummodelliert.

Naoki
06.03.2006, 18:53
Es macht 'Bumm' 'Rumms' 'Peng' 'Baff' 'Semikolon' und 'Kazonk' und schon brannte der ganze Pudding. Rosianthe torkelte durch die Gegend und und brüllte wie wild. Plötzlich rutschte sie auf einem seltsamen Früchtekuchen aus und bricht sich ein nicht vorhandenes Bein. Jeder, der sich schoneinmal ein Bein gebrochen hat, kennt natürlich auch den schlimmen Schmerz. Der Schmerz in Rosianthes imaginären Bein wird immer schlimmer und sie kreischt immer mehr. Der Regen wird stärker und ganz, ganz langsam löst sich der Pudding auf. Rosianthe schlägt aus purer Verzweiflung um sich. Häuser stürzen ein, Bäume knicken um, Menschen kreischen, ein Mann schneidet sich ein Stück Käse ab und irgendwie haben alle diese Vorahnung: Das wird das Ende der Welt sein...

Xelrath
06.03.2006, 19:08
ICH WERD PLATTGEDRÜCKT!

"Van stocklor ist zurüüück! Ich muss ihn besiegen! aber vorher.."
*sip*
"Harhar. FRÜCHTEKUCHENMENSCH HAT GESIEGT!"
so pisse ich gegen Rosianthe welche immernoch wild um sich schlägt, is mir aber egal, ich muss mal.
*sssssssssssss*

Farmer Fran
06.03.2006, 19:14
Langsam schmilzt die Kreatur unter mir weg und lässt den Arm sinken, mit dem sie mich hält, bis ich schließlich in einer Pfütze Glibbermatsch liegen bleibe und mich langsam auf den Rücken drehe, um wieder Luft zu holen.
Ekelhaft. Buah!
Geistesgegenwärtig setze ich mich auf, gehe zum nächsten Kaufmannsladen und kaufe mir ein paar leere Flaschen, bringe sie hinüber zu den Glibberresten und fülle sie in die Flaschen ab.
Es gibt für alles Kunden.

Xelrath
06.03.2006, 21:14
Ich stolpere, nachdem das Geschäft beendet ist, auf den typen zu der Rosianthe in Flaschen abfüllt.
"ey, ich hab da ne suuuuper verkaufstaktik, falls du das zeug loswerden willst! Die Leute fallen auf alles rein! oh mein GOTT! VAN STOCKLOR BESTIEHLT KLEINE KINDER!" ich eile zu den Kindern welche mit dem Stock herumspielen und damit in den resten von rosianthe herumstochern.

Farmer Fran
11.03.2006, 20:45
Skeptisch sehe ich dem Mann hinterher, der ... also ich habe keine Ahnung, was er da tut, aber er tut es. Jedenfalls habe ich für meinen Teil unterdessen zwanzig Flaschen mit den Resten des Puddings gefüllt und sie hinüber an einen Brotstand geschleppt.
"Guten Tag", grüße ich den Verkäufer.
"Guten Tag", grüßt er zurück. "Wollen sie Brot kaufen?"
"Nein", antworte ich. "Aber wollen sie Pudding in Flaschen kaufen?"
"Pudding?", erwidert er skeptisch. "Haben sie die Flaschen nicht gerade mit den Resten dieses Viehs da gefüllt?"
"Nein, das ist Qualitätspudding, hergestellt aus Kräutern, die nur im Geozinthgebirge wachsen."
"Aber ich habe gerade noch gesehen, wie sie dieses Vieh da in Flaschen abgefüllt haben."
"Habe ich nicht."
"Dann nehme ich zwei."
Ich kassiere ab und schleife die restlichen achtzehn Flaschen zum nächsten Stand, der Socken in allen Formen und Farben anbietet.
"Guten Tag", grüße ich.
"Guten Tag", grüßt die Sockenverkäuferin zurück. "Wollen sie Pudding in Flaschen kaufen?", fragt sie.
Ich denke kurz nach. "Haben sie in die Flaschen nicht gerade die Reste dieses Viehs da gefüllt?"
"Nein."
"Aber ich."
Sie schaut mich angeekelt an. "Wollen sie welche kaufen?"
"Nein", sage ich und lasse die Flaschen dort stehen. Wer bin ich denn, meine eigenen Produkte zu kaufen? Nicht zu dem Preis. Ich gehe zurück bis zur Mitte des Marktplatzes und bleibe spontan stehen.

Xelrath
04.04.2006, 22:49
der..stock.

"nein, Van Stocklor übernimmt mein Hirn!"

"Als ob du welches hättest!"
"Hey, wie rede ich mit mir?"
"Wies dir gebührt!"
"Pah!"
*KLATSCH*
"AU!"
*Schlipp*
"AU!"

Ich bleibe regungslos am Boden liegen. Was ist passiert? keine Ahnung. Aber anscheinend hat sich ein zeit Raum Fehler gebildet welcher so eingerichtet ist, das alles irgendwie vieeeeeeeeeeel llllääääääännnnngggggeeeeeerrrrrr ddaaaaauuuuueeeeeeerrrrrrrttttt......

NPCs
11.04.2006, 20:37
Der Uhrenhändler

Nicht weit entfernt vom Brotstand ist ein Uhrenstand, an dem ein Mann mittleren Alters mit schlecht rasiertem Bart steht und gerade einen Kunden anwirbt.
"Geht die genau?", fragt der Kunde.
"Auf die Sekunde genau", antwortet der Uhrenhändler.
Der Kunde sieht die Uhr eine Zeit lang an, auf einmal setzt die Zeitraumverschiebung ein.
"Ich glaube nicht", flüstert er wie in Zeitlupe, zwinkert beim Ich, sein Mund schließt sich, die Augen sind halb offen, er bringt das glaube hervor, sie sind offen, das nicht ertönt, alles in normaler Höhe doch unnatürlich langsam.
Der Uhrenhändler dreht die Uhr und sieht verwirrt auf sie, der Zeiger tickt kaum noch. Er reißt die Augen auf, lässt die Uhr fallen, schreckt zurück und beginnt wild den Kopf zu schütteln, sein Kiefer schwappt hin und her.
"Nje~e~ein ..."