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Kisenia_NPC
29.01.2006, 15:33
Im tiefsten Dunkeln hocke ich mit meinen Landsleuten; es ist windig und beängstigend Still. Genau die richtige Zeit vor dem Sturm.
Aus unseren Verstecken heraus beobachten wir das Treiben im Schloss, das hell in der Nacht erstrahlt.
Wir haben ein Ziel, nein mehrere Ziele und sie alle führen uns zu dem einen Ziel.
Ein leises Rascheln ertönt. Sofort richte ich meinen Blick über die rechte Schulter nach Hinten. Es war keiner von uns.
Sie blicken ebenfalls zurück und halten sich für einen Angriff bereit. Mein Blick fixiert auf den Busch, von dem ich annehme das Geräusch stammte von dort halte ich mich bereit für einen vernichtenden Schlag.
Langsam tritt dann eine Person hervor.
Pechschwarz wie die Nacht gekleidet und die Kapuze tief übers Gesicht gezogen tritt die Person auf uns zu.
Wir umzingeln die Person.
Langsam komme ich aus der Hocke empor und frage ihn: "Ist dir Jemand gefolgt?"
Die Person schüttelt den Kopf, "Das Ziel ist in Reichweite..."
Kisenia_NPC
08.02.2006, 20:57
"Dann machen wir uns bereit.", sage ich mit rauher Stimme zu meinen Kameraden, während ich mich vom Fremden abwende und versuche das Ziel zu erhaschen. Das ist er! Oder sollte ich sagen, da war er?!
Ein breites Grinsen schmückt mein Gesicht, dass unter einem Tuch bis zur Nase verdeckt ist.
Langsam hebe ich meinen rechten Arm senkrecht empor, wartend blicken meine Kamderaden auf mein Zeichen. Eine schnelle und ruckartige Handbewegung gibt ihnen den Befehl zum Angriff. Schnell wie der Wind huschen zwei an mir vorbei und bilden somit den Vorhut. Knapp wenige Sekunden später folgen ihnen zwei Weitere.
"Alles läuft nach Plan.", höre ich den Fremden flüstern.
Ich blicke über die linke Schulter zum Fremden: "Verschwinde...", worauf der Fremde dieses auch tut; so mysteriös wie er auftauchte, verschwand er auch wieder im Dunkeln, als ob ihn die Dunkelheit gefressen hätte. Den Blick wieder nach vorne gerichtet folge ich meinen Kameraden.
In der Dunkelheit der Nacht werden wir den entscheidenen Schlag durchführen und alles in die Wege leiten.
Kisenia_NPC
14.02.2006, 18:18
Geborgen in der Dunkelheit schleichen wir uns an unser Ziel heran.
Etwa fünfzig Meter vor uns reitet unser Ziel ins Ungewisse; nichtsahnend vor dem bevorstehendem Massaker. Sechs Leibwächter, und vier Reiter auf ausgewachsenen Nichats. Inmitten dieser Leibwächter kutschiert unser Ziel in einem Wagen gezogen von Nichats. Wir müssen den richtigen Moment abwarten und ihn nutzen. Geduld war noch nie meine Stärke, aber ich muss mich zurückhalten, denn sonst könnte diese Mission misslingen.
Schnell greife ich nach meinem Blassrohr und schieße damit auf den hintersten rechten Reiter, drei Weitere treffen je einen Reiter. Nichts passiert, Stille.
Erst jetzt springt einer meiner Männer aus der Böschung heraus und platziert ihm einen sauberen Schnitt durch den Kopf, der sich vom Hals löst und herabfällt und verschwindet unbemerkt auf der gegenüberliegenden Böschung.
Noch im selben Moment schiessen drei weitere aus den Böschungen heraus und verletzen die Leibwachen tödlich. Die zwei Überlebenden sind nun ein gefundenes Fresschen für meine Männer.
Diese zwei Leibwächter bemerken den Verlust und schreien instinktiv: "Wir werden angegriffen!" Doch schon schnellt einer an den zwei Leibwache vorbei und verpasst ihnen einen tiefen Schnitt in die Kehle, worauf die Leibwächter das letzte Wort nur noch recheln können und zusammenbrechen.
Der Wagen pritscht noch im selben Moment davon; in windeseile verschwindet er in der Nacht.
Beruhigt schauen wir dem Wagen hinterher, leise kommt es aus mir heraus: "Mission beendet."
Wie ausgehungerte Drages reißen sich meine Männer um die Kadaver.
Einer der Reiter wird vom Nichats heruntergerissen; sein Körper liegt regunglos auf dem Boden, die Lippen blau und die Haut weiss wie der Schnee; das Gift hat gewirkt. "Fresst soviel ihr könnt!" rufe ich meinen Männern zu.
"Wer weis wann wir wieder was zwischen die Zähne bekommen!"
Auch ich mache mich nun über die Kadaver her.
Alen wird den Rest erledigen.
Kisenia_NPC
16.02.2006, 22:33
Vor dem Tod flüchtend rasst die Kutsche tiefer in den Wald hinein. Fast schon unkontrolliert rennen die Nichats den Pfad entlang.
Ich sitze auf einem Ast der Eiche, die über den Pfad ragt. Gelassen genieße ich die Stille des Waldes. Ein Wolf heult auf und bringt die richtige Atmosphäre für den finalen Akt. Leise Geräusche, die immer näher kommen, lassen mich aufleben.
Langsam gehe ich ihn die Hocke und blicke auf den Pfad hinab. Immer lauter wird das Geräusch bis ich dann die Kutsche im leichten Mondlicht erblicke.
Endlich ist die Kutsche nur noch wenige Meter entfernt, ich mache mich für einen Sprung bereit. Mit einem Satz lande ich auf dem Dach der rasenden Kutsche.
Noch bevor der Kutscher sich zu mir drehen kann, packe ich mit beiden Händen nach seinem Kopf und breche ihm das Genick.
Der leblose Körper schwankt zur Seite und ich trete ihn mit einem Tritt von der Kutsche. Schnell noch die Seile gekappert und die Nichats verschwinden im Wald, während die Kutsche unkontrolliert in einen Baum rasst.
Nicht grade weich gelandet rappel ich mich auf und gehe auf die Trümmer zu.
Drei Personen in dunklen Gewänder kriechen aus den Trümmern.
"Einer hat es wohl nicht überlebt, aber das überprüfe ich lieber."
Noch leicht benommen von dem Zusammenstoß greifen sich nach ihren Waffen. Ich kann es nicht unterdrücken und muss aufgrinsen.
Einer von ihnen, der einen kräftigeren Eindruck macht, schüttelt sich den Kopf, anscheinend will er sich die Benommenheit damit abschütteln. Mein grinsen findet kein Ende.
Mit beiden Händen das Schwert haltend pirscht er auf mich zu und holt nach rechts zum Schlag aus. Gelassen hebe ich meinen linken Arm.
Eine kurze Handbewegung und die Klinge zerbricht.
Spottend hebe ich meine rechte Augenbraue.
Nette Erfindung diese Gabelklingen.
Ängstlich tritt er einige Schritte zurück, während ich in der gleichen Schrittgeschwindigkeit auf ihn zugehe; er lässt seine Waffe fallen.
Ich kann beinahe seine Angst riehen.
Meine Faust ballend und dann wieder lockernd trete ich einen weiteren Schritt vor.
Rasend schnell fegt ihn meine Faust aus der Haltung, leicht tockelnd hält er sich den Magen. Mit der Linken packe ich sein Haar und ziehe den Kopf zurück, sodass er zu mir hinaufblickt. Blut entweicht ihm aus dem Mundwinkel, mein Schlag hatte die richtige Wirkung..
Sein Haar gepackt ziehe ich ihn hoch, sodass er fast aufrecht steht.
Mit meiner freien Hand greife ich nach seinem rechten Arm reiße mit einem kräftigen Ruck daran. Im richtigen Moment lasse ich von ihm ab und er wirbelt sich schräg in die Luft.
Ich liebe diesen Trick!
Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Genau in Kopfhöhe bohre ich meine Krallen in sein Fleisch und drücke ihn hinunter, während ich im selben Moment blitzschnell in die Knie gehe. Mit der Wirbelsäule landet er auf meinen Knie.
"Ein schneller Tod..."
Die Leiche drücke ich von meinem Knie und richte mich wieder auf.
In einer rauchen Stimmlage frage ich mich selber wo die anderen zwei hin sind.
"Die können nicht weit sein. Erstmal lieber die Kutsche kontrollieren."
Mit großen Schritten schreite ich auf die Reste der Kutsche zu und durchsuche die Trümmer nach einer Leiche. Ich werde fündig. Sein Körper liegt regungslos dar. Schnell prüfe ich seinen Puls, der nicht mehr schlägt.
Von der Leiche abwendend blicke ich mich um.
"Jetzt seid ihr dran!" brülle ich den Wald, der meinen Satz in unzähligen Echos wiederhallen lässt.
Kisenia_NPC
02.03.2006, 19:32
Nach stundenlangem Suchen, konnte ich weder den Einen noch den Anderen finden. Spurlos verschwunden, als ob sie der Wald verschlungen hätte.
Oben auf den Ästen sitzend blicke ich mich um.
Aber vielleicht ist das ganz gut, so habe ich weniger Mühe. Der Wald wird den Rest erledigen, immerhin wimmelt es hier von Wolfsrudeln und sie sind nicht die besten Kämpfer.
Ich mache ein nachdenkliches Gesicht.
Das wars dann wohl. Meine Aufgabe ist erledigt, ich sollte am Besten zurückkehren. Mit einem Satz springe ich vom Ast des Baumes und lande in der Hocke weich auf dem Boden. Gelassen gehe ich durch den Wald in Richtung Osten. "Mal sehen was der Kontaktmann diesesmal für eine Mission für mich hat."
Sie sind immer schwarzgekleidet, keiner weis wer sie sind oder woher sie kommen noch einen Namen. Sie tragen immer einen Mantel, der fast bis zum Boden reicht und verhüllt den gesamten Körper, selbst das Gesicht ist unter der tief runtergezogenen Kaputze nicht zu sehen. Ich weis nur, dass sie für uns arbeiten und ihre Gruppierung sich "Die Wächter" nennen; ein verrückter Haufen.
Kisenia_NPC
16.06.2007, 17:37
Endlich erreichte ich den Treffpunkt.
"Warum zum Teufel hat er sich einen Friedhof ausgesucht? Und dann noch einen dieser langohrigen Dreckswesen."
Es ist Mittag, die Sonne steht an ihrem höhsten Punkt und brennt mir auf die Kaputze. Ich schaue mich um, denn ich bin nicht alleine auf diesem Friedhof.
Die Elfen gehen hier ihren Arbeiten nach und ich muss mich unauffällig verhalten.
Würde ich noch leben, könnte man meinen Herzschlag hören.
Eine schwarzumhüllte Person ist von Weitem erkennbar, sie kommt auf mich zu.
Kisenia_NPC
17.06.2007, 15:14
Ich kann meinen Blick nicht von dieser Person lassen.
Sie geht an mir vorbei. Und ich folge ihr unauffällig bis zu einem Grabstein.
Wir hocken uns nieder, beginnen zu flüstern. Meine Blicke wandern immer wieder umher - ich fühle mich unsicher.
Die Person in schwarz steckt mir einen Zettel zu und in Windeseile verschwand er so schnell wie er kam.
Langsam aufgerichtet blicke ich mich erneut um; ich kann mich mit dem Gedanken unter Lebenden zu wandeln nicht anfreunden.
Kisenia_NPC
19.06.2007, 15:51
Ich blicke zur meiner Hand hinunter. Der Zettel ist fest umschlossen.
Was er wohl beinhaltet? Kaum den Zettel geöffnet verschwindet dieser auch in meinem Mund. Mit einem kräftigem Schluck habe ich den Zettel heruntergeschluckt. Ohne lange nachzudenken verlasse ich den Friedhof und beginne meine Reise nach Daisis.
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