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Snowsorrow
01.02.2006, 17:01
Steelhammer (Hauptstadt Kargas')
Mitten im Racherondschungel, nach einer Alle kolossaler Steinreisen in verschiedensten heroischen Posen, die als ewige Wächter der Stadt deren Tore bewachen sollen, liegt eine Ruine, die in langgezogener Form ein U-ähnliches Gebilde mit nur einem Eingang gleicht, aber doch nur die Eingangspassage zu Steelhammer bildet.
Denn im Inneren dieser Ruine, hinter einer langen Reihe von paralell stehenden Tierstatuen, befindet sich eine mächtige Plattform, die sich in regelmäßigen Abständen hebt und senkt und so ermöglicht in die unterirdische Hauptstadt Kargas' zu gelangen.
Unter der Erde befinden sich gigantische Hallen mit Häusern, mächtigen Skulpturen und zentimetertiefen Wasserrillen an den Straßenrädern, die zur Bewässerung der Sionpflanzen dienen, die sämtliche Fassaden der Stadt einnehmen und mit ihren rundlichen Früchten Licht spenden.
Der Sitz des Septim-Beschlusses ist in der Mitte der Haupthalle in einem riesigen, bearbeiteten Stalagmiten, an dessen Spitze einer glitzernden Fontäne gleich, Wasser hervorschießt und in Rinnen um das Gebäude zu Boden fließt und sich dann in die Wasserversorgung von Steelhammer verzweigt.
Nebst gewohntem Stadttreiben, ist in der "Gräbergrube", wie eine der Höhlenhallen bezeichnet wird, reger Minenabbau am laufen.

Die Stadt unterliegt dem Kommando des Septimbeschlusses und dem Oberbefehlshaber Nairol.

NPCs
12.02.2006, 15:49
Der Diplomat I
"Was wollt Ihr?", fragt Nairol auf seinem Thron aus Edelholz, als am Fuße der Herrschertreppe, wie die Erhöhung für den Sitz des West-Führers genannt wurde, ein Gesandter aus dem Ostreich niederkniet.
"Herr Nairol", beginnt der Diplomat in unterwürfiger Position, "seine Erhabenheit Kaiser Lorian, Herrscher über Ten-Szanna, sandte mich hierher, um Euch seine Botschaft zu überbringen."
Der Mann steht auf und entrollt ein Pergament.
Während die Thronsaalwachen verstummen, tippt Nairol ungeduldig auf den Lehnen seines Throns.
Der Diplomat beginnt zu lesen.

"Kaiser Lorian gelang es vor sich von seinen innerreichlichen Spannungen zu erholen und die Hegemonie wieder in Eintracht zu bringen, das Volk Ten-Szannas ist wieder gesichert, doch trotzdem wächst es unaufhaltsam und die Reserven schwanken."

Nairol hebt eine Augenbraue.

"Kaiser Lorian fordert Euch hiermit auf, die grenznahen Gebiete Kargas' an Ten-Szanna zu übergeben und so den Bestand des Ostreiches zu garantieren. Anderfalls würde Lorian sich dieser mit Gewalt bemächtigen."

"Bitte was?", wie über einen schlechten Witz lacht Nairol auf.

"Mein Bruder fordert eine Übergabe unserer Städte an sein Reich?"

"So ist es."

Der Diplomat rollt das Pergemant wieder zusammen.

"Anderfalls würde er-"

"Ich habe gehört", unterbricht Nairol den Mann und steht auf.
"Und ich habe verstanden. Doch Kargas wird sich nicht dem Willen des Ostens beugen", setzt er hinzu.

"Lorian spielt schon zu lange den Arm, der nach allem haschen kann, was in seine Reichweite kommt."

Nairol stellt seinen Reichsstab neben sich, erhebt stolz sein Haupt und blickt auf den Mann zu seinen Füßen.

"Zu lange denkt mein Bruder, er könnte tun, was er möchte. Es wird Zeit, dass ihm jemand Einhalt gebietet."

Nairol haut den Stab gegen den Marmorboden.

"Sagen Sie ihm, dass sich Ten-Szanna fortan als Kriegsgegner Kargas' zu einem Krieg wappnen soll. Seine gierige Hand muss endlich fallen."

Der Diplomat nickt und verlässt rückwärts den Saal.
Unbemerkt fremder Blicke grinst der Mann in sich hinein, schnipst und verschwindet schließlich in einem Lichtstrudel.

Das Spiel beginnt.

NPCs
06.05.2006, 19:49
Kriegsmaschinerie

Wie auch im Osten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, auch und vor allen in und um Steelhammer, das im Ernstfall als letzte Bastion dienen müsste. Doch so weit soll es erst gar nicht kommen - andererseits, es ist ein zu leichtes. Der Dschungel ist viel zu groß und unübersichtlich, als dass eine anrückende Armee sofort bemerkt werden könnte. Marschieren sie über das Meer ein, so wird es ein Versteckspiel in der Hitze dieser Tropen.
Was tun? Als einziges blieb auf schnelle Kommunikation zu setzen. Die Strände wurden mit Spähern gepflastert, man hat Türme inmitten der Wälder errichtet, Boten hetzen von Ort zu Ort, nur, um zu melden, dass nichts geschehen ist. Sollten sie ausbleiben ist dies Zeichen der Katastrophe.
Und sonst?
Kargas war nicht auf einen Krieg vorbereitet, sah keine potenziellen Feinde. Aus dem Nichts werden Mannschaften aufgestellt, bewaffnet mit Speeren, Bögen, Schwertern, zu Wasser und zu Lande. Wie genau der Feind einstürmen wird ist unklar ... und ob er überhaupt einen ersten Schritt zu unternehmen gedenkt?
Die Vielvölkerfeste wäre eine gute Basis, die hohes Kriegsglück garantiert, doch diese einzunehmen wäre für Kargas - das sieht der Bund ein - nicht möglich. Und so bleibt nichts als zu warten, zu verharren ... den Vorteil des Verteidigers auszunutzen.