Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Pelzproduktion
Phoenix Sun
22.02.2006, 20:00
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Ja, wir hatten doch im Small Talk mal so eine kleine Diskussion wo man mir nicht geglaubt hat dass man den Tieren die Haut und den Pelz abzieht, während sie leben. Lange hatte ich keine Ahnung mehr wo ich es mal gesehen habe, doch nun habe ich es in einem anderen Forum wieder gefunden. Nicht dass ich danach gesucht hätte weil ich es sehen wollte, ich habe es wirklich nur durch Zufall gefunden und dieses Video möchte ich zeigen, es ist hart und mich hat es wirklich fast zum kotzen gebracht, von daher möchte/muss ich ALLE warnen die empfindlich sind.
http://www.strasbourgcurieux.com/fourrure/
Tja, ich fand schon immer dass diese Produktion total krank ist. Die Haltung der Tiere ist grausam und die Art sie zu töten noch mehr. Erst "nur" Ko geschlagen und dann wird ihnen alles ageschnitten was stört. Ob sie aufwachen oder nicht, ist den Leuten egal. Wie denkt ihr über diese Menschen die soetwas veranstalten? Nur wegen Geld solche grausame Sachen machen, das ist echt nicht mehr normal.
Das ist eben dieser Kapitalismus. Hauptsache Geld scheffeln, während andere (Lebewesen) leiden. Ich persönlich verachte diese Leute, die Tieren den Pelz abziehen. Egal ob die Tierchen tot oder lebendig sind. Genau so verabscheue ich auch Menschen, die echten Pelz tragen. Warum können die keinen unstpelz nehmen, das merkt doch sowieso fast keiner.
Fische tötet man genauso. Alle Angler böse?
Das scheint China zu sein. Dort hat man das generell nicht sonderlich mit argerechter Haltung und "humaner" Tötung. Teilweise, weil die Leute andere Probleme haben, teilweise, weil das Geld/die Technik dazu fehlt. Man mag sogar darauf spekulieren, dass der Umgang der Herrschenden mit ihren Untergebenen sich dort auf den Umgang der Menschen mit schwächeren Wesen niederschlägt, aber das wäre wohl letztendlich zu weit aus dem Fenster gelehnt, zumal ich nicht sicher sagen kann, ob es wirklich China ist.
Ein generelles Bild der Pelzindustrie kann man sich darüber aber nicht machen. Und Versuche, ein solches zu erzeugen, sind reine Polemik. Die Pelzindustrie ist ebenso zu bewerten, wie die Fleischindustrie.(in China behandelt man Tiere für die Fleischerzeugung übrigens ebenso - in Deutschland undenkbar. Hier betreibt man enormen Aufwand mit Betäubung und anschliessender Tötung, bevor geschlachtet wird) Ich habe mit zweiterer kein Problem, also kann ich mich über erstere ebensowenig empören.
Lucifer McGilroy
22.02.2006, 20:25
Würdest du von einem hai - ja, ich weiss, so aggresiv sind sie nicht - gefressen werden, würde er dich vorher auch kaum betäuben, oder?
In diesem Sinne strafe ich das mit Gleichgültigkeit, schon allein ob der mangelnden Möglichkeiten der Einflussnahme.
rantschy
22.02.2006, 20:38
Tötung von Tieren ist heutzutage, zumindest in den Dienstleistungsländern, nicht mehr nötig. Das Tragen von Pelz, aber auch der Verzehr von Fleisch sind ebenso Luxus wie die Verwendung von Tropenhölzern. Auf der anderen Seite ist die Kochkunst sicherlich ein Aspekt von Kultur, aber das waren Gladiatorenkämpfe auch. Die Grenzen zwischen Zivilisation und Dekadenz muss jeder seinen eigenen Werten entsprechend ziehen. In diesem Fall ist der Maßstab das ökologische Gewissen.
Würdest du von einem hai - ja, ich weiss, so aggresiv sind sie nicht - gefressen werden, würde er dich vorher auch kaum betäuben, oder? Ein Hai frisst zum Überleben oder zur Verteidigung. Ein Pelz dient dazu sicherlich nicht, höchstens einigen indigenen Völkern. Der Vergleich ist sowas von bescheuert, aber möglicherweise übersteigt deine Intelligenz die eines Haifischs nicht. In diesem Fall sei dir Nachsicht gewährt.
In diesem Sinne strafe ich das mit Gleichgültigkeit, schon allein ob der mangelnden Möglichkeiten der Einflussnahme. Ein Horizont bis zur Haustür. Denke global, handle lokal - schonmal daran gedacht?
Lucifer McGilroy
22.02.2006, 21:39
Tjah...Rantanplan, ein echter Spürhund!
Was den Vergleich betrifft - der Mensch tötet Tiere ebenfalls zum Leben, nur auf anderem Niveau. Viele halten ein Telephon, eine Toilette oder ein sicheres einkommen für gottgegebenes Recht, manche tun dies mit einem Pelz, der ihren Status ausdrückt, wieder anderen reicht täglich eine karge Mahlzeit.
Das Letzteres zum Überleben genügen würde, stimmt zwar, aber die meisten Personen unserer Wohlstandsgesellschaft würden es wohl kaum als menschenwürdiges Leben bezeichnen.
Achja, danke für die Nachsicht...ich hebe sie mir auf - im Alter sinkt der Intellekt ja des öfteren, dann könnte ich sie auch tatsächlich gebrauchen.
Denke global, handle lokal - daran gedacht, damit experimentiert...und es funktionierte sogar in geringem Maßstab. Allerdings wird die Wirkung kaum lange angehalten haben, was mich zur bequemen Lösung verleitete, das mühsame Konzept aufzugeben.
Gleich ob ich das Video gesehen habe oder nicht. Ich vertrete nur eine einzige Meinung: Menschen wie die (darunter fallen auch einige andere wie Vergewaltiger, Kinderschänder aller Art, etc) müssen spühren was sie tun. Sie müssen es einach nur spühren. Gott, verdammter, wie ich so was hasse!!!
Es wird leiglich ausgenutzt das man es tun kann. So friedliebend ich auch bin, da vergeht mir alle Freundlichkeit um es mal vorsichtig auszudrücken. Und dieses Video, hat es nur noch bestätigt.
Ich habe es mir nicht bis zum Ende angesehen. Nachdem der dem vollkommen benommenen Tier weil es zappelte als er ihm die Beine aufschnitt mit dem Messer ins Gesicht geschlagen hatte, war der Moment erreicht indem ich es mir nicht mehr ansehen wollte. Ist eh klar was da noch kommt. Und für heute nacht hab ich schon genug Hass gefressen.
Danse Macabre
23.02.2006, 12:55
Der Mensch ist das hochentwickelste und das maechtigste Tier auf diesem Planeten. Er ist die Spitze der Nahrungskette, ohne natuerliche Feinde. Er hat das Recht, sich zu nehmen, was er moechte.
Tiere toeten sich ebenso gegenseitig, und niemand zerrt sie voneinander weg, sie sollen doch aufhoeren. Schoen, wir brauchen nicht zwingend Tierfleisch, um zu ueberleben, aber es geht uns besser damit. Warum also darauf verzichten?
Haette man euch als Kind eingeblaeut, dass Pflanzen fuehlende Lebewesen waeren, wuerdet ihr euch dann vor Baumwollklamotten grausen? Pelz ist gewiss nicht mein Ding, aber wuerde ich in arktischen Gebieten leben, wuerde ich nicht darauf verzichten wollen.
Es wird leiglich ausgenutzt das man es tun kann.
Der springende Punkt, Freya.
rantschy
23.02.2006, 14:19
Der Mensch ist das hochentwickelste und das maechtigste Tier auf diesem Planeten. Er ist die Spitze der Nahrungskette, ohne natuerliche Feinde. Er hat das Recht, sich zu nehmen, was er moechte. Macht bedeutet immer Verantwortung, sonst mündet sie im Unglücksfall in Despotie. Das mag der theoretischen Vorstellung des satanischen Übermenschen entsprechen, bedeutet jedoch bloß einen rücksichtslosen Darwinismus. Natürlich sind solche vorwiegend gesellschaftlichen Theorien nur eingeschränkt im ökologischen Sinne zu gebrauchen, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit gelten hier jedoch ebenso.
Tiere toeten sich ebenso gegenseitig, und niemand zerrt sie voneinander weg, sie sollen doch aufhoeren. Du argumentierst hier auf gleiche Weise wie Lucifer McGilroy und musst dich deshalb dem gleichen Vorwurf aussetzen: Entspricht dein geistiges Potential dem eines Tieres? Diese Frage verneinst du bereits in deinem vorigen Absatz und wiedersprichst dir somit selbst.
Schoen, wir brauchen nicht zwingend Tierfleisch, um zu ueberleben, aber es geht uns besser damit. Warum also darauf verzichten? Es ginge uns gleichfalls besser, wenn wir unsere Hausarbeit von Sklaven verrichten ließen. Luxus lässt sich nur durch Egoismus begründen, der irgendwann in Maßlosigkeit endet.
Anmerkung: Ich möchte keinesfalls Tiere mit Menschen gleichsetzen, sondern mit meinem Beispiel nur die Aussage meines vorigen Posts bekräftigen.
Haette man euch als Kind eingeblaeut, dass Pflanzen fuehlende Lebewesen waeren, wuerdet ihr euch dann vor Baumwollklamotten grausen? Der Vergleich hinkt, denn beim Großteil der Pflanzen, die der Mensch kultiviert, wird nur die Frucht verwertet; darüber hinaus sind sie oftmals einjährig.
DragonRPG
23.02.2006, 14:26
ch persönlich verachte diese Leute, die Tieren den Pelz abziehen. Egal ob die Tierchen tot oder lebendig sind.
Naja imo ist es okay, SOLANGE die Tiere tot sind, Artgerecht gehalten wurden und auch nicht allzu schmerzhaft getötet wurden.
Alles andere fällt eben unter das Gesetz des Dschungels und ist auch nicht wirklich verwerflich.
Danse Macabre
23.02.2006, 15:02
Macht bedeutet immer Verantwortung, sonst mündet sie im Unglücksfall in Despotie. Das mag der theoretischen Vorstellung des satanischen Übermenschen entsprechen, bedeutet jedoch bloß einen rücksichtslosen Darwinismus. Natürlich sind solche vorwiegend gesellschaftlichen Theorien nur eingeschränkt im ökologischen Sinne zu gebrauchen, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit gelten hier jedoch ebenso.
Auch Verantwortung entzieht sich nicht dem Gesetz des Egoismus. Wir haben die Verantwortung nur fuer die Dinge, die wir zum Leben benoetigen oder die direkt oder indirekt dafuer sorgen, dass das Ueberleben gewaehrleistet ist.
Natuerlich lassen sich meine Aussagen keineswegs auf eine praktische Ausfuehrung in unserem sozialen und wirtschaftlichen System uebertragen.
Du argumentierst hier auf gleiche Weise wie Lucifer McGilroy und musst dich deshalb dem gleichen Vorwurf aussetzen: Entspricht dein geistiges Potential dem eines Tieres? Diese Frage verneinst du bereits in deinem vorigen Absatz und wiedersprichst dir somit selbst.
Dieses geistige Potential wuerde dafuer benoetigt werden, in die Zukunft zu sehen und zu erkennen, was richtig und falsch ist. Doch weder beim Tier, noch beim Menschen gibt es in dieser Frage ein Ja oder Nein. Im Instinkt herrscht kein Intellekt. Eine Loewin, die einer Gazelle das Fleisch aus den Rippen reißt mag Blutruenstig und rein instinktgetrieben aussehen, doch das sind wir in dem Moment, in dem wir das Schwein schlachten, das am naechsten Abend auf dem Speiseplan eines Restaurants steht auch. Ueber beide beschwert sich im Grunde keiner.
Wenn wir Fleisch statt Gemuese essen, leben wir vielleicht ein wenig gesuender, und das tut ein Sibire auch, der einen Pelz tragen kann. In der Europaeischen Gesellschaft, nun, ist es nicht auch eine aehnliche Wohltat, sich in seinen Kleidern wohl zu fuehlen (wie es manche zweifellos in Pelz tun)?
Es ginge uns gleichfalls besser, wenn wir unsere Hausarbeit von Sklaven verrichten ließen. Luxus lässt sich nur durch Egoismus begründen, der irgendwann in Maßlosigkeit endet.
Anmerkung: Ich möchte keinesfalls Tiere mit Menschen gleichsetzen, sondern mit meinem Beispiel nur die Aussage meines vorigen Posts bekräftigen.
Ich will die Tierwelt und den Menschen keinesfalls als entgegengestellte Fraktionen darstellen, das sind sie nicht - aber durch og. Sklaverei wuerden wir unserem eigenen System, unserer Wirtschaft, unserem Zusammenhalt schaden, und haetten uns mitunter einen ebenso maechtigen Feind geschaffen.
Der Vergleich hinkt, denn beim Großteil der Pflanzen, die der Mensch kultiviert, wird nur die Frucht verwertet; darüber hinaus sind sie oftmals einjährig.
Der Vergleich war ja auch fiktiv. Innerhalb dieser Fiktivitaet koennte es den Pflanzen schmerzen, die Frucht zu verlieren, o.Ae..
Die Kurzlebigkeit mancher Tiere haelt den Menschen zudem ja auch nicht davon ab, sein Leben als wichtig und berechtigt einzustufen und es zu behueten.
rantschy
23.02.2006, 15:44
Auch Verantwortung entzieht sich nicht dem Gesetz des Egoismus. Wir haben die Verantwortung nur fuer die Dinge, die wir zum Leben benoetigen oder die direkt oder indirekt dafuer sorgen, dass das Ueberleben gewaehrleistet ist. Man kann durchaus Verantwortung übernehmen für Dinge, die einen nicht betreffen und nie betreffen werden. Tierschutz ist ein Aspekt davon, ein anderer wäre etwa nachhaltige Entwicklung.
Im Instinkt herrscht kein Intellekt. Eine Loewin, die einer Gazelle das Fleisch aus den Rippen reißt mag Blutruenstig und rein instinktgetrieben aussehen, doch das sind wir in dem Moment, in dem wir das Schwein schlachten, das am naechsten Abend auf dem Speiseplan eines Restaurants steht auch. Niemand schlachtet heutzutage mehr selbst ein Schwein aus einem Urinstinkt heraus. Die Schlachtung im Schlachthaus hat wenig mit einem blutrünstigen Schlachtfest zu tun, sie ähnelt vielmehr einer industriellen, arbeistteiligen Fließbandproduktion. Ein Schlachtarbeiter, so weiß ich aus erster Hand, verrichtet seine Arbeit weitgehend automatisiert und emotionslos. Das Schlachten ist ein ökonomischer, kein instinktiver Prozess.
Inwieweit die Wirtschaft auf Instinkten basiert, sei dahingestellt. Ich persönlich halte es für absurd, jedes Verhalten des Menschen ungeachtet seiner Zivilisation auf das Jäger-Sammler-Prinzip zurückführen zu wollen.
In der Europaeischen Gesellschaft, nun, ist es nicht auch eine aehnliche Wohltat, sich in seinen Kleidern wohl zu fuehlen (wie es manche zweifellos in Pelz tun)? Dazu kann ich mich nur wiederholen: Die Grenzen zwischen Zivilisation und Dekadenz muss jeder seinen eigenen Werten entsprechend ziehen. In diesem Fall ist der Maßstab das ökologische Gewissen.
[D]urch og. Sklaverei wuerden wir unserem eigenen System, unserer Wirtschaft, unserem Zusammenhalt schaden, und haetten uns mitunter einen ebenso maechtigen Feind geschaffen. Der Kern meiner Aussage war nicht Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit, sondern die ethische Vertretbarkeit von kulturell bedingtem Luxus.
Der Vergleich war ja auch fiktiv. Dafür war er wiederum reichlich konkret.
Danse Macabre
23.02.2006, 16:12
Man kann durchaus Verantwortung übernehmen für Dinge, die einen nicht betreffen und nie betreffen werden. Tierschutz ist ein Aspekt davon, ein anderer wäre etwa nachhaltige Entwicklung.
Man kann es. Viele tun es. Ohne dass es je Wirkung auf ihre Existenz haette.
Niemand schlachtet heutzutage mehr selbst ein Schwein aus einem Urinstinkt heraus.
Dann ist die ganze Welt also auf Vegetarismus umgestiegen? Natuerlich, die Handlung des Schlachtens passiert nicht aus Instinkt, aber durch das Wissen, dass man dadurch ueberlebt, ist es wiederum nichts weiter als Lebenserhaltung. Ja, es schlachtet heute keiner mehr selbst fuer den Haushalt seine Schweine (und wenn, dann gesetzeswidrig), das ganze passiert wirtschaftlich und innerhalb des Systems, aber das macht keinen Unterschied. Die Menschheit als Ganzes ist zu betrachten.
Wobei ich damit die Definition des Begriffes Instinkt etwas entankere, das ist richtig.
Dafür war er wiederum reichlich konkret.
Allerdings. Jahh, die Rethorik..
Der Mensch ist das hochentwickelste und das maechtigste Tier auf diesem Planeten. Er ist die Spitze der Nahrungskette, ohne natuerliche Feinde. Er hat das Recht, sich zu nehmen, was er moechte. Stimmt. Stimmt alles einwandfrei bis auf den letzten Satz und mit dem hast du dir so richtig schön selbst in die Fresse geschlagen. :D
Der Mensch ist ein Tier wie jedes andere. Das einzigste was ihn von den anderen unterscheidet und abhebt ist die Wahl. Die Wahl zu entscheiden ein Tier wie die anderen zu sein oder eben das was sie gerne wären: Die großen, tollen Menschen. Weiter ist da nichts ach so tolles dran.
Tiere toeten sich ebenso gegenseitig, und niemand zerrt sie voneinander weg, sie sollen doch aufhoeren. Schoen, wir brauchen nicht zwingend Tierfleisch, um zu ueberleben, aber es geht uns besser damit. Warum also darauf verzichten? Es geht hier zwar um Pelz und nicht um Fleisch, aber wenn du das Thema willst, bitte: Der stärkere frisst den schwächeren. Das simple Prinzip der Nahrungskette. Es wird sich fröhlich von oben nach unten durchgeuttert, wo wir nunmal ganz oben stehen.
Nur eines: Die Tiere töten was sie zum Überleben brauchen, wir töten und werfen die Hälfte weg, weil es nicht gebraucht wird. Und genau deswegen, sagt man zu uns, nicht aber zu den Tieren "Tötet nicht."
Haette man euch als Kind eingeblaeut, dass Pflanzen fuehlende Lebewesen waeren, wuerdet ihr euch dann vor Baumwollklamotten grausen? Pelz ist gewiss nicht mein Ding, aber wuerde ich in arktischen Gebieten leben, wuerde ich nicht darauf verzichten wollen. Hast du dir das Video angesehen? Oder bist du einach nur stupide? Zum einen: Hier wird kein Pelz gebraucht, wieso trägt man sie hier dann? Als Schwanzverlängerung. Klasse, ultratoll. So richtig überqualifiziert diese Art zu handeln. :D
Aber da liegt auch noch nicht der springende Punkt. Der liegt darin, dass diese Tiere bei allem was man macht leben. Sie leben. Sie sind nur benommen, weil man sie mit dem Kopf auf den Boden geschagen hat. Fühlen noch alles. Dann hackt man ihnen die Füße ab. Schneidet ihnen in die Beine und reißt ihnen das Fell, was nichts anderes ist als unsere Haut ab. Man reißt einfach daran. Quasi alles nur noch rohes Fleisch. Und sie leben noch immer. Und wenn sie (logischerweise) mit letzten Kräften zappeln (mehr können sie schon nicht mehr) bekommen sie ein entsprechend scharfes Messer ins Gesicht geschlagen. Der Kopf ist eh schon mit etlichen großen Platzwunden übersäht. Aber damit war es das noch nicht. Denn sie leben noch immer, weil alles so wunderbar ist. Also tritt man ihnen ins Genick. Das knickt richtig ab, komplett. Das Tier MUSS tot sein - ist es aber noch immer nicht. Und nach alle dem, wenn sie nur noch ein komischer, blutübersähter Fleischklumpen sind, dann leben sie noch immer.
Der Punkt liegt darin, das man sie auch erst töten könnte, mit möglichst wenig Schmerz, und sie dann häuten könnte.
Stelle dir mal vor du wärst das, oder ist dir die Vorstellung etwa zu hart? Stell dir das mal richtig vor. Das kannst du nicht. Und du willst es auch nicht. Wofür solltest du es denn tun? Passiert dir doch eh nicht. Sind nur die dummen niederen Tiere. Die Antwort ist einfach: Weil du was besseres sein willst als die niederen Tiere. Weil du nicht auf der niedrigen Stufe von ihnen sein willst und du es mit diesen Worten nicht bist. Weil diese Worte nur jemand spricht der nicht begriffen hat was Menschen von Tieren unterscheidet. Nicht begriffen hat, obwohl es so einfach ist.
Dann ist die ganze Welt also auf Vegetarismus umgestiegen? Natuerlich, die Handlung des Schlachtens passiert nicht aus Instinkt, aber durch das Wissen, dass man dadurch ueberlebt, ist es wiederum nichts weiter als Lebenserhaltung. Ja, es schlachtet heute keiner mehr selbst fuer den Haushalt seine Schweine (und wenn, dann gesetzeswidrig), das ganze passiert wirtschaftlich und innerhalb des Systems, aber das macht keinen Unterschied. Die Menschheit als Ganzes ist zu betrachten.
Wobei ich damit die Definition des Begriffes Instinkt etwas entankere, das ist richtig.
Aber sie werden nicht auf diese Weise getötet. Nicht so.
Immer wieder kommen hier die Vergleiche mit Tieren die das ja auch alles tun und das man es braucht und was nicht alles. Ihr seid echt nicht weiter entwickelt als ein Spatz, wirklich nicht. Andernfalls wäre euch nämlich aufgefallen das Tiere nicht einach so töten und wenn sie es tun nicht en masse um es in die Tonne zu kloppen. Und selbst wenn ein Löwe eine Antilope reißt, geht es schneller, denn da wird sie ziemlich schnell totgebissen.
Dafür, dass du hier so übermäßig arrogant herein spazierst und derartige Dinge von dir gibst, ist das eine verdammt erbärmliche Vorstellung. Wirklich traurig, Danse. Aber Lucifer ist auch nicht besser.
rantschy
23.02.2006, 17:26
Niemand hat in Frage gestellt, dass die im Video gezeigte Tötungsweise unnötig bestialisch ist. Sie ist jedoch nicht repräsentativ, wie Nathan bereits erwähnte. Wenn man sich bloß am Video aufhängt, umgeht man die Frage nach der generellen Nutzung von Pelz und der Tötung von Tieren um des Luxus Willen. Würdest du, Freya, Pelzernte gutheißen, wenn die Tötung des Pelztieres auf humane Art und Weise erfolgt wäre?
Nein. Sie sind unnötig. Es gibt wie du schon erwäntest anderes um sich zu wärmen, mam erfriert deswegen nicht. Und somit stirbt jegliche auch nur annähernde Rechtfertigung.
Isothien
23.02.2006, 18:06
Ah ma wieder so ein Video, gibt ja genügend von solchen Videos im Netz...
Es ist wirklich beschämend für die Menschheit, was manche Leute aus reiner Geldgier machen.
Ich Persönlich heiße solche Sachen nicht gut, da Pelzprodukte für uns Europäer gänzlich unnötig sind.
Vllt könnten einige Leute in Russland Pelze für den Winter gebrauchen, aber ansonsten unnötig.
Ich frag mich echt warum Leute sowas machen?
Einfach nur aus Gier zu töten hrmpf...
Danse Macabre
23.02.2006, 18:14
Stimmt. Stimmt alles einwandfrei bis auf den letzten Satz und mit dem hast du dir so richtig schön selbst in die Fresse geschlagen.
Oh, hast du mir Morphium gespritzt, oder warum spuere ich den Schmerz nicht?
Der Mensch ist ein Tier wie jedes andere. Das einzigste was ihn von den anderen unterscheidet und abhebt ist die Wahl. Die Wahl zu entscheiden ein Tier wie die anderen zu sein oder eben das was sie gerne wären: Die großen, tollen Menschen. Weiter ist da nichts ach so tolles dran.
Du hast es erkannt. Aber warum sollte sich der Mensch denn abheben wollen? Weil er Gut und Boese zu unterscheiden meint? Weil er keine Haare auf dem Koerper hat?
Es geht hier zwar um Pelz und nicht um Fleisch, aber wenn du das Thema willst, bitte: Der stärkere frisst den schwächeren. Das simple Prinzip der Nahrungskette. Es wird sich fröhlich von oben nach unten durchgeuttert, wo wir nunmal ganz oben stehen.
Nur eines: Die Tiere töten was sie zum Überleben brauchen, wir töten und werfen die Hälfte weg, weil es nicht gebraucht wird. Und genau deswegen, sagt man zu uns, nicht aber zu den Tieren "Tötet nicht."
Wir werfen die Haelfte weg, wir machen Pelz daraus, wir verknechten die Tierwelt zusehens. Sicher, das hat seine schlechten Seiten, seine moralisch falschen. Aber wer hat uns diese Moral aufgedrueckt? Wir selbst.
Hast du dir das Video angesehen? Oder bist du einach nur stupide?Vermutlich beides.
Zum einen: Hier wird kein Pelz gebraucht, wieso trägt man sie hier dann? Als Schwanzverlängerung. Klasse, ultratoll. So richtig überqualifiziert diese Art zu handeln. Da fragt man sich.. Was ist mehr Wert? Das wohlbefinden eines Menschen oder das Leben eines Tieres?
Aber da liegt auch noch nicht der springende Punkt. Der liegt darin, dass diese Tiere bei allem was man macht leben. Sie leben. Sie sind nur benommen, weil man sie mit dem Kopf auf den Boden geschagen hat. Fühlen noch alles. Dann hackt man ihnen die Füße ab. Schneidet ihnen in die Beine und reißt ihnen das Fell, was nichts anderes ist als unsere Haut ab. Man reißt einfach daran. Quasi alles nur noch rohes Fleisch. Und sie leben noch immer. Und wenn sie (logischerweise) mit letzten Kräften zappeln (mehr können sie schon nicht mehr) bekommen sie ein entsprechend scharfes Messer ins Gesicht geschlagen. Der Kopf ist eh schon mit etlichen großen Platzwunden übersäht. Aber damit war es das noch nicht. Denn sie leben noch immer, weil alles so wunderbar ist. Also tritt man ihnen ins Genick. Das knickt richtig ab, komplett. Das Tier MUSS tot sein - ist es aber noch immer nicht. Und nach alle dem, wenn sie nur noch ein komischer, blutübersähter Fleischklumpen sind, dann leben sie noch immer.
Der Punkt liegt darin, das man sie auch erst töten könnte, mit möglichst wenig Schmerz, und sie dann häuten könnte. Richtig. Dazu siehe ran/Nathan. Es ist weder repraesentativ, noch Legal, wie es in diesem Video gezeigt wird.
Weil du was besseres sein willst als die niederen Tiere. Je nachdem, wie du "etwas besseres" definierst, bin ich das bereits.
Weil du nicht auf der niedrigen Stufe von ihnen sein willst und du es mit diesen Worten nicht bist. Weil diese Worte nur jemand spricht der nicht begriffen hat was Menschen von Tieren unterscheidet. Nicht begriffen hat, obwohl es so einfach ist. Gewiss hat der Unterschied nichts mit der Herrschaft ueber Leben und Tod zu tun. Der Unterschied ist, dass Menschen in Gut und Boese teilen, die Tiere in Richtig und Falsch.
Aber sie werden nicht auf diese Weise getötet. Nicht so.
Immer wieder kommen hier die Vergleiche mit Tieren die das ja auch alles tun und das man es braucht und was nicht alles. Ihr seid echt nicht weiter entwickelt als ein Spatz, wirklich nicht. Andernfalls wäre euch nämlich aufgefallen das Tiere nicht einach so töten und wenn sie es tun nicht en masse um es in die Tonne zu kloppen. Und selbst wenn ein Löwe eine Antilope reißt, geht es schneller, denn da wird sie ziemlich schnell totgebissen. Es geht dir also um den grausamen Tod? Nun, das sind vielleicht 180 Sekunden seines Lebens. Das ist ein verschwindend, nahezu nicht existenter Teil, Teil von einem Leben in kleinen Boxen, das sie dort fristen. Selbst dieser schmerzhafte Tod ist beinahe eine Erloesung dafuer.
Dafür, dass du hier so übermäßig arrogant herein spazierst und derartige Dinge von dir gibst, ist das eine verdammt erbärmliche Vorstellung. Wirklich traurig, Danse. Aber Lucifer ist auch nicht besser.
Niveau sind nur von unten herauf wie Arroganz aus.
(Mag sein, dass ich damit meinen letzten Funken Ansehen hier erlischen lassen habe, aber who cares.)
Du hast es erkannt. Aber warum sollte sich der Mensch denn abheben wollen? Weil er Gut und Boese zu unterscheiden meint? Weil er keine Haare auf dem Koerper hat?
Weil es schon tut in dem er sich das Recht nimmt über Tier zu herrschen. (Ohne hierbei auf zweifelhafte biblische Aspekte eingehen zu wollen.) Der Mensch kennt nahezu immer alternative Möglichkeiten, da die Möglichkeiten nicht nur aufgrund unserer biologischen Verfassung weitaus vielfältiger sind. Auch unsere gesellschaftliche Struktur bietet mehr Möglichkeiten als etwa jegliche Sozialstruktur der Tierwelt. Wir selbst wissen wie schrecklich Leid ist, und das nicht etwa erst seit der medialen Verbreitung von Schreckensakten. (Das Menschen keine Haare auf dem Körper haben können sollen, lasse ich hier einmal vollkommen außer Acht. ;) )
Wir werfen die Haelfte weg, wir machen Pelz daraus, wir verknechten die Tierwelt zusehens. Sicher, das hat seine schlechten Seiten, seine moralisch falschen. Aber wer hat uns diese Moral aufgedrueckt? Wir selbst.
Ach, sollte der Mensch etwa ein Leittier haben das uns Normen und Werte vorlegt? Gerade aufgrund unserer (oben bereits beschriebenen) mentalen und physischen Überlegenheit kann es durchaus ein Gleichgewicht geben, das wir bestimmen können. Das gilt unter gleichen Rassen, wie unter anderen. Leider sehe ich auch das eine gewisse Subjektivität in diesem Thema nicht vermeidbar ist. Und eine langweilige Definitionsspielerei ist es obendrein. Die man da sieht:
Da fragt man sich.. Was ist mehr Wert? Das wohlbefinden eines Menschen oder das Leben eines Tieres?
Manche Leute wollen den Wert nach Macht, Leistung oder Intelligenz definieren. Wie sieht das Bewusstsein eines Tieres aus? Egal welche Wertschätzung es dem entgegen bringt, ist das Leben wertloser weil es sich gegen Kugeln im Kopf nicht wehren kann? Laut dieser Logik ist jede Knechtschaft des gemeinen Bürgers durch eine höher gestellte Gesellschaft ebenso legitim wie vertretbar. Zumindest wenn wir uns unserer selbstvermittelten Moral entledigen. Aber ich vergas: Das Tier ist schlicht weniger wert, also nicht zu vergleichen.
Richtig. Dazu siehe ran/Nathan. Es ist weder repraesentativ, noch Legal, wie es in diesem Video gezeigt wird.
Nicht repräsentativ für das Verhalten der Allgemeinheit. Das gilt für viele Verbrechen. Jedoch zweifle ich an das es sich um Einzelfälle handelt. Dieses Thema könnte man durchaus auf x-beliebige andere Beispiele ausweiten die auf die gleiche ignorante Verhaltensweise hinaus läuft.
Der Unterschied ist, dass Menschen in Gut und Boese teilen, die Tiere in Richtig und Falsch.
Wobei Gut oder Boese durchaus in den Normalfällen schlicht repräsentativ für das vermeintliche Richtig und Falsch ist. Bzw. in den anderen Fällen existiert diese Unterscheidung durchaus noch daneben.
Es geht dir also um den grausamen Tod? Nun, das sind vielleicht 180 Sekunden seines Lebens. Das ist ein verschwindend, nahezu nicht existenter Teil, Teil von einem Leben in kleinen Boxen, das sie dort fristen. Selbst dieser schmerzhafte Tod ist beinahe eine Erloesung dafuer.
Das-ist-keine-Rechtfertigung. Beides ist moralisch verwerflich.
Niveau sind nur von unten herauf wie Arroganz aus.
Ich denke mal das du 'sieht' sagen wolltest: Es gibt durchaus auch Leute die es schaffen ohne Niveau Arroganz auszustrahlen.
danse, ich finde es schlimm, wie du dich hier aufführst.
Klar, der Mensch hat anspruch auf die Erde. Er ist das momentan technologisch (geistig zweifle ich an) höchst entwickelte Wesen.
Nehmen wir aber folgendes an.
Du wirst von einer unbekannten gestalt in einer unbekannten Sprache einfach aus deinem Lebensraum entfernt, in einen extrem kleinen Käfig gesperrt, dann zerrt man dich durch die Gegend, irgendwann holt man dich aus dem käfig, schlägt dir ein, zweimal auf den Kopf, und während du wieder das bewusstsein erlangst, merkst du wie man dir mit einem Messer die haut aufschneidet und abzieht.
Stells dir einfach nur vor. So- und jetzt denk nochmal drüber nach.
Allein mit dem Erdölverbrauch und dem ausrotten bestimmter Tierarten haben wir uns selbst die Zukunft verbockt. Ich persönlich fühlte mich nach dem Video schuldig da ich gewisse Sachen aus Leder trage (1 Mantel, 1 Jacke und 2 Stiefel) und irgendwie kommt man da ins grübeln.
Das in dem Video ist vllt nicht Standard, aber trotzdem unmenschlich und unwürdig.
Hab ich da nciht irgendwann was gehört? "Macht heisst nicht zu töten, Macht heisst, wirkliche Macht, heisst zu vergeben."
ich glaub das war von Schindlers Liste. Aber wenn du meinst wir wären die Meister der Erde, dann denk da mal drüber nach.
so, jetzt basht mich weil ich wahrscheinlich mist geschrieben hab, aber das musste raus-
-out of the deep-
Xelrath
Danse Macabre
23.02.2006, 19:05
Och, sollte der Mensch etwa ein Leittier haben das uns Normen und Werte vorlegt? Gerade aufgrund unserer (oben bereits beschriebenen) mentalen und physischen Überlegenheit kann es durchaus ein Gleichgewicht geben, das wir bestimmen können. Das gilt unter gleichen Rassen, wie unter anderen. Leider sehe ich auch das eine gewisse Subjektivität in diesem Thema nicht vermeidbar ist. Und eine langweilige Definitionsspielerei ist es obendrein. Die man da sieht:
Natuerlich kann es das geben, und sollte es das geben. Aber in einem Rahmen, in dem die Kompromisse anders gesteckt sind.
Manche Leute wollen den Wert nach Macht, Leistung oder Intelligenz definieren. Wie sieht das Bewusstsein eines Tieres aus? Egal welche Wertschätzung es dem entgegen bringt, ist das Leben wertloser weil es sich gegen Kugeln im Kopf nicht wehren kann? Laut dieser Logik ist jede Knechtschaft des gemeinen Bürgers durch eine höher gestellte Gesellschaft ebenso legitim wie vertretbar. Zumindest wenn wir uns unserer selbstvermittelten Moral entledigen. Aber ich vergas: Das Tier ist schlicht weniger wert, also nicht zu vergleichen.
Definitionsspielerei, in der Tat. Exakt.
Wobei Gut oder Boese durchaus in den Normalfällen schlicht repräsentativ für das vermeintliche Richtig und Falsch ist. Bzw. in den anderen Fällen existiert diese Unterscheidung durchaus noch daneben. Nein, weil Gut und Boese Philosophische und Ideologische Gedanken sind, Richtig und Falsch reine Entschluesse.
Das-ist-keine-Rechtfertigung. Beides ist moralisch verwerflich.Selbstverstaendlich ist es das nicht. Doch welche Moral?
Ich denke mal das du 'sieht' sagen wolltest: Es gibt durchaus auch Leute die es schaffen ohne Niveau Arroganz auszustrahlen.
Allerdings. Ein tragischer Fehler im falschen Zeitpunkt. Nun, da magst du recht haben. Vielleicht gehoere ich zu diesen Personen. Vielleicht bin ich auch ein wenig krank im Kopf. Vielleicht bin ich in zehn Jahren der Massenmoerder, der die Titelseiten der Zeitungen schmueckt. Nun.
Farmer Fran
23.02.2006, 19:05
Hm ...
Also endeffektlich ist Moral wohl tatsächlich eine Sache, die der Mensch eingeführt hat und die keine überweltliche Geltung hat, von daher nicht absolut ist, insofern stimme ich mal mit Danse überein. Des Weiteren ist Moral meist zweischneidig - was schlecht für ein Tier ist, kann gut für einen Menschen sein. Hier ist die Frage, was man höher wertet - den Nachteil für das Tier oder den Vorteil für den Menschen. Hier muss wohl jeder für sich selbst in jedem Fall entscheiden, was er für richtig befindet.
Ich für meinen Teil sehe das so, dass ein Pelz ein Luxusgut ist, das hier soweit nicht benötigt wird; man kann sich die ganze Sache sparen, außerdem gibt es, wenn man Pelz denn für unbedingt stilvoll empfindet und braucht, immer noch Kunstpelz. Hier berufe ich mich schlicht darauf, dass Schmerz, wenn möglich, vermieden werden sollte. Ein Prinzip, eine moralische Einstellung, ja, aber eine, die ich für sinnvoll befinde und eine, die sich auch auf Tiere bezieht. Aus purer Menschlichkeit, ganz und gar ohne höhere Autorität. Persönliche Prägung. Wenn die Tiere jedoch human getötet werden, ist die Sache für mich nicht mehr so klar. Das werte ich dann nicht mehr so negativ, da es ja eigentlich nur noch eine "normale" Nutztiersache ist, halte den Pelz aber dennoch für ein unnötiges Luxusgut, das ich nicht brauche.
Wird der Pelz übrigens benötigt, um sich etwa in kälteren Gefilden zu wärmen, dann halte ich die Nutzung für durchaus gerechtfertigt, auch, wenn das Tier dafür leiden musste.
- Fran, der den Film nicht gesehen hat
Zunächst mal an Xelrath: Nein, das war kein Mist. Hast du fein gemacht ;) Dummerweise fürchte ich nur, dass manche Menschen - wie auch Danse - nicht begreien wollen. Sie müssen das erst spühren um es zu begreifen.
Allerdings stimmt es nicht, dass es unmenschlich ist. Es ist viel menschlicher als das, was wir human nennen. Es liegt keinesfalls in der Natur des Menschen moralisch zu sein, schwächere nicth zu unterdrücken, etc... genau das ist das unnatürliche. Das größte Arschloch ist im Grunde der menschlichste Mensch. Nur das ein Mensch ein Rudeltier ist, was ihm eine gewisse Sozialität verleiht. Diese und ein gewisser Anspruch an sich selbst und die Umwelt, ist der Grund daür, dass solche Disskusionen überhaupt zu stande kommen.
Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber zu dem Rest äußere ich mich morgen, ich hab so beschissene Kopfschmerzen und muss bevor ich mich hinlege noch einen Raccupost verfassen ;)
EDIT: Schade, ich hatte erwartet, dass du meine Aussage ich sei ein kranker Kopf, zum Abschluss noch kopfnickend bestaetigen wuerdest. Hätte ich gerne und hole ich auch noch nach.
Danse Macabre
23.02.2006, 19:29
Zunächst mal an Xelrath: Nein, das war kein Mist. Hast du fein gemacht Dummerweise fürchte ich nur, dass manche Menschen - wie auch Danse - nicht begreien wollen. Sie müssen das erst spühren um es zu begreifen. Hast du gespuehrt, bevor du begriffen hast? Hast du Menschen und Tiere sterben sehen? Hast du getoetet? Ich habe es nicht, aber ich habe genug Leid, nicht in einem viereckigen Pixelkasten, sondern in der Realitaet gesehen, um begreifen zu koennen was es ist.
Allerdings stimmt es nicht, dass es unmenschlich ist. Es ist viel menschlicher als das, was wir human nennen. Es liegt keinesfalls in der Natur des Menschen moralisch zu sein, schwächere nicth zu unterdrücken, etc... genau das ist das unnatürliche. Das größte Arschloch ist im Grunde der menschlichste Mensch.
Voellig, unbestreitbar richtig. Exakt.
Nur das ein Mensch ein Rudeltier ist, was ihm eine gewisse Sozialität verleiht. Diese und ein gewisser Anspruch an sich selbst und die Umwelt, ist der Grund daür, dass solche Disskusionen überhaupt zu stande kommen.
Der Mensch ist kein Rudeltier. Affen sind schon keine, doch sind diese groesstenteils abhaengig voneinander. Das ist der Mensch nicht, das heißt, in der modernen Welt vielleicht schon. Sozialer Zusammenhalt innerhalb unserer Rasse ist sicher wichtig, und der Erhalt der Umwelt - zu unserem eigenen Wohlergehen - auch, doch das habe ich nie abgestritten.
Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber zu dem Rest äußere ich mich morgen, ich hab so beschissene Kopfschmerzen und muss bevor ich mich hinlege noch einen Raccupost verfassen.
Schade, ich hatte erwartet, dass du meine Aussage ich sei ein kranker Kopf, zum Abschluss noch kopfnickend bestaetigen wuerdest.
Natuerlich kann es das geben, und sollte es das geben. Aber in einem Rahmen, in dem die Kompromisse anders gesteckt sind.
Aha! Aber unabhängig davon ist es wiederum nur ein von Menschen definierter Wert, solange wir ein menschliches Leittier haben. Kein geraumer Unterschied zur Vermittlung durch Gesellschaft.
Nein, weil Gut und Boese Philosophische und Ideologische Gedanken sind, Richtig und Falsch reine Entschluesse.
Die beide einem subjektivem Scheineindruck unterliegen. Und damit zeigt sich eine gewisse Ähnlichkeit. Der Unterschied ist nicht enorm. Die Definitionen werden hierbei wieder einmal von Gesellschaft geprägt. Womit die Werte formbar wären. Außerdem ist es nicht in jeder Hinsicht anwendbar. Womit Richtig und Falsch daneben existieren muss.
Selbstverstaendlich ist es das nicht. Doch welche Moral?
Das Leid nicht unnötig zugefügt werden muss. Das auch Leben das sich nicht wehren und seine Stimme erheben kann, Schmerzen empfindet? Such' dir was aus. Moral ist natürlich nicht beständig und halten auch nicht jeden an diesen Werten. Andernfalls hätten wir wohl keine Probleme mehr mit der Kriminalität.
Allerdings. Ein tragischer Fehler im falschen Zeitpunkt. Nun, da magst du recht haben. Vielleicht gehoere ich zu diesen Personen. Vielleicht bin ich auch ein wenig krank im Kopf. Vielleicht bin ich in zehn Jahren der Massenmoerder, der die Titelseiten der Zeitungen schmueckt. Nun.
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Wir sind durchaus aufgrund unserer komplizierten und feinen biologischen Anordnung eine Konstruktion die geschaffen wurde um jedem anderen Lebewesen hier überlegen zu sein. Allerdings wurden wir auch mit anderen Dingen ausgestattet die vermeiden das wir uns gegenseitig vom Planeten fegen. Auch wenn es, wie gesagt, nicht absolut ist.
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Hast du gespuehrt, bevor du begriffen hast? Hast du Menschen und Tiere sterben sehen? Hast du getoetet? Ich habe es nicht, aber ich habe genug Leid, nicht in einem viereckigen Pixelkasten, sondern in der Realitaet gesehen, um begreifen zu koennen was es ist.
Manche brauchen es, manche brauchen es nicht. Manchen reicht es sich den Tod wichtiger Personen vorzustellen, um der Dramatik des Todes wirklich in's Auge sehen zu können.
Allerdings stimmt es nicht, dass es unmenschlich ist. Es ist viel menschlicher als das, was wir human nennen. Es liegt keinesfalls in der Natur des Menschen moralisch zu sein, schwächere nicth zu unterdrücken, etc... genau das ist das unnatürliche. Das größte Arschloch ist im Grunde der menschlichste Mensch.
Voellig, unbestreitbar richtig. Exakt.
Uh, uh. Passt auf, ihr sprecht einigen Menschen ihre Menschlichkeit ab. :)
Bei dieser Definition muss man höllisch aufpassen.
Sozialer Zusammenhalt innerhalb unserer Rasse ist sicher wichtig, und der Erhalt der Umwelt - zu unserem eigenen Wohlergehen - auch, doch das habe ich nie abgestritten.
In die Schublade Egoismus gehört auf lange Sicht noch viel mehr. Sei es der Schutz von Tieren aus eigenen gewissensbedingten Interessen und anderes. Aber alles dort einzuordnen, führt einem am Ende zu keinem totalem Ergebnis. Wer versucht alles zu rationalisieren, steht schnell vor einem Nichts. Und dein Standpunkt ist nun einmal sehr rational. Aber das ist nun einmal alles eine Frage des Blickwinkels. Und dennoch verstehe ich ihn bei dir teilweise. Da Bedeutungslosigkeit durchaus auf andere Fälle anzuwenden sind. Massenmord an Unbekannten und einige andere scheinbar moralisch verwerfliche Dinge. Aber Hey: Es gibt genug Menschen, ein oder zwei weniger schaden sicherlich keinem. Und passiert ja eh dauernd, und wird immer so sein.
Edit: Ah, ich habe das Video nur bis zu der Stelle gewesen wo die Läufe abgeschlagen wurden und nur noch blutige Stümpfe waren, furchtbar lecker.
Uh, uh. Passt auf, ihr sprecht einigen Menschen ihre Menschlichkeit ab. :)
Bei dieser Definition muss man höllisch aufpassen. Stimmt, aber man muss die Wahrheit auch verkraften können, Schatzi. ;)
Zitat:
Sozialer Zusammenhalt innerhalb unserer Rasse ist sicher wichtig, und der Erhalt der Umwelt - zu unserem eigenen Wohlergehen - auch, doch das habe ich nie abgestritten.
In die Schublade Egoismus gehört auf lange Sicht noch viel mehr. Sei es der Schutz von Tieren aus eigenen gewissensbedingten Interessen und anderes. Aber alles dort einzuordnen, führt einem am Ende zu keinem totalem Ergebnis. Wer versucht alles zu rationalisieren, steht schnell vor einem Nichts. Und dein Standpunkt ist nun einmal sehr rational. Aber das ist nun einmal alles eine Frage des Blickwinkels. Und dennoch verstehe ich ihn bei dir teilweise. Da Bedeutungslosigkeit durchaus auf andere Fälle anzuwenden sind. Massenmord an Unbekannten und einige andere scheinbar moralisch verwerfliche Dinge. Aber Hey: Es gibt genug Menschen, ein oder zwei weniger schaden sicherlich keinem. Und passiert ja eh dauernd, und wird immer so sein. Egoismus..wenn man will ist alles Egoismus.
Danse Macabre
23.02.2006, 21:06
Uh, uh. Passt auf, ihr sprecht einigen Menschen ihre Menschlichkeit ab.
Mir selbst, beispielsweise.
In deinem letzten Post hast du aber wirklich mehr mit dir selbst philosophiert, als auf meinen Post geantwortet. Nicht uninteressant, allerdings.
Habe speziell dieses Video noch nicht gesehen, aber schon etliche andere in dieser Richtung, die zur Propaganda gegen die Pelzindustrie ver"oeffentlicht" wurden. Da gibt es auch diese selbstzerstuemmelungs-, enthauptungs- und Kannibalismusvideos, ahh, well..
post scriptum
Egoismus..wenn man will ist alles Egoismus.
Richtig.
In deinem letzten Post hast du aber wirklich mehr mit dir selbst philosophiert, als auf meinen Post geantwortet. Nicht uninteressant, allerdings.
Das liegt mit daran das ich meinen Gedankengang versuche zu erläutern, bzw. ihn innerhalb des Beitrags selbst weiterdenke. Es gibt hierbei keine klaren Definition, weil es keine klaren Regeln gibt. (Nichts was uns vorgegeben wird.) Und soviel gab es ja nicht zu beantworten, bis auf jene Frage nach der Moral. ;)
Habe speziell dieses Video noch nicht gesehen, aber schon etliche andere in dieser Richtung, die zur Propaganda gegen die Pelzindustrie ver"oeffentlicht" wurden. Da gibt es auch diese selbstzerstuemmelungs-, enthauptungs- und Kannibalismusvideos, ahh, well..
Sicherlich gibt es viele davon, das ein derartiger Umgang mit Tieren durchaus vor sich geht, sollte uns aber bewusst sein. (Wobei mir weniger Blut auch nicht geschadet hätte.)
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