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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klimawandel: Wie kann der Kathastrophe begegnet werden?


Danse Macabre
16.03.2006, 16:22
-ungeachtet dessen, ob es dazu bereits einen Thread gab, und den gab es sicher, vielleicht letztes Jahr; aber jetzt ist das Thema wieder brisanter denn je-

Extreme Wetterlagen, Kohlendioxid-Konzentration in Rekordhöhe: Unser Klima wandelt sich, und die Entwicklung vollzieht sich beunruhigend schnell. Können wir die Entwicklung noch in den Griff bekommen? Wie können alle Staaten, insbesondere Schwellenländer, einbezogen werden?

Von mir dazu (hoffentlich) später was.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,406113,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,403985,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,405921,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,402214,00.html
http://e-wissenschaft.tk (http://azuron.az.funpic.de/wordpress/)

Sparkfist
31.03.2006, 14:26
Die Sache mit dem Klimawandel ist in vielerlei Hinsicht ein Problem.
Vor allem sehe ich das Problem aber in der Tatsache, dass der Entwicklung zumeist mit Desinteresse begegnet wird. Gerade gestern habe ich mit einem guten Freund von mir gesprochen, der meinte, dass ihn das nicht interessiert, weil ihn die Folgen des Klimawandels ja kaum betreffen werden, sondern erst diejenigen, die nach ihm kommen.
Nach uns die Sintflut also? Das ist eine sehr zweifelhafte Ansicht in meinen Augen. Zumal die meisten Menschen ja auch Kinder in die Welt setzen wollen. Dazu habe ich mal einen interessanten Werbespot gesehen:
Eine Mutter schüttete dem Kind in den Schulranzen den Inhalt einer Mülltüte und schickte es dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht zur Schule. Das spricht genau das aus, was jeden Tag passiert! Die Leute machen sich nicht bewusst, was sie eigentlich tun, wenn sie an der Tankstelle stehen, um ihr Auto mit Brennstoffen zu versorgen. Sie machen sich kein Bild davon, wo ihre Energie, die sie jeden Tag in zunehmendem Maße im Haushalt verbrauchen, herkommt. So passiert es, dass wir alle unseren kleinen Teil zu der großen Katastrophe beitragen, ohne dass wir das wirklich wollen.

Vieles entzieht sich ja auch fast vollkommen der Kontrolle der Bürgerschaft. Da stehen große Konzerne dahinter, die an Profit interessiert sind und denen Kohlekraftwerke in Indien und China eben schnell und günstig neue Märkte schaffen. So langsam wird der Klimawandel (oder auch kleinere Phänomene, die dazuzuzählen sind und praktisch anonym den Klimawandel vertreten) aber in den Medien immer öfter zum Thema. Es wird natürlich wieder gewarnt und gebangt und getrauert und gefürchtet. Irgendwie ist jeder erstmal erstaunt: "Boah, krass alter!" Aber dann war es eben doch nur eine kleine Sensation und die Reaktion beim Normalverbraucher tendiert gegen 0. Solange dieser Zustand anhält und die Geld- und Machthaber sich nicht vor der Initiative des Volks fürchten müssen, ist ein verwantwortungsbewussterer Umgang mit unserer Umwelt doch eigentlich eher unwahrscheinlich.
Am Ende hängt es ja doch wieder an jedem Einzelnen.

Leider ist unsere Gesellschaft so verwachsen mit einer Lebensweise, die auf die Konsequenzen keine Rücksicht nimmt, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie man die Leute dazu bewegen soll, etwas zu ändern.
In Kombination mit dem Thema Globalisierung erwächst das Problem des Klimawandels erst zu voller Größe.

Flow
31.03.2006, 15:24
Du sprichst mir aus den Rippen, Thomas-Spark. Der Klimawandel ist ein weiteres Phänomen der Nischenkatastrophe, die den Menschen erst ernsthaft interessiert, wenn sie ihm um die Ohren fliegt. Wie Du erwähnt hast, wird das Thema häufig aufgebauscht, kurz bestaunt und dann wieder fallengelassen, da wir ja nun noch keine Konkreten Probleme zu Gesicht stehen haben.
Das Problem ist eben nur, dass der einzelne Verbraucher an sich keinen Leitfaden hat, an dem er sich zur Verbesserung dieser Situation orientieren kann. Ob der Wille und das Interesse, aufgrund von wohl nötigen Abstrichen in wichtigen Lebensbereichen, dann überhaupt da wäre, ist wieder eine ganz andere, kritische Kiste.
Von den Konzernen brauche ich dann ja wohl gar nicht zu reden, deren Oberhauptwelt wohl aus Geldscheinmenschen besteht. Tjaja, die Tatsache der Erderwärmung ist also eine konstant grausame und man kann nur hoffen, dass man denen in China erzählt, es gäbe bloß Solarautos - keine Kraftstoffe! =0
(Sigh.)

Sleed
01.04.2006, 18:04
Da kann der Einzelnde soviel nachdenken, wie er will. Es ist in dieser kapitalistischen Gesellschaft (nahezu) unmöglich, das Klima zu bessern.
Man denke an den anthropogenen Treibhauseffekt: Man müsste Firmen ausschalten, bei denen so ziemlich jeder sagen würde: "WAS? Ohne das ist das Leben doch unmöglich", um das zu stoppen.
Denkt man drüber nach was man ohne Flugzeuge machen würde. Oder anders: Könnt ihr euch ein Leben ohne Autos vorstellen?
Ich denke es ist unmöglich soein Problem zu bereinigen.
Deswegen die Antwort auf die Frage des Titels: "Garnicht!".

Sleed

Sparkfist
02.04.2006, 19:30
Es geht ja nicht um einen kompletten Ausstieg aus dem Verbrauch von fossilen Brennstoffen und auch nicht um eine Aufgabe von Transportmitteln. Das Auto wird nach wie vor verwendet werden können, es müssen nur andere, erneuerbare, Energielieferanten den Motor antreiben, so dass der CO2 Ausstoß vermindert wird. Der Hybridmotor ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Ziel der Entwicklung muss also ein Rückgang der CO2-Freisetzung sein und zwar um einen bestimmten Prozentanteil, damit das Klima sich wieder erholen kann oder zumindest nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wird.
Witzig ist, dass schon vor hundert Jahren und mehr die Menschheit das Wissen darüber hatte, was die Industrialisierung mit den fossilen Brennstoffen bewirken würde. Wie Flow schon sagte, erst wenn das Maß voll ist, wird reagiert. Dumm nur, dass sich CO2 über langen Zeitraum in der Atmosphäre hält.

Da kann der Einzelnde soviel nachdenken, wie er will.
Genau das ist der Punkt: nicht nachdenken muss man, sondern handeln. Nur wie? Wer hat die Patentlösung? Tja, vielleicht eine Marktlücke... *g*

Nathan
03.04.2006, 01:15
Marktlücke? Wohl kaum. Ökologisch sinnvolle Lösungen werden seit langem blockiert - vom big business. Solange es Öl gibt wird dieses auch verkauft werden. Die Öl-Multis haben ein ureigenstes Interesse daran, den Ausstieg aus fossilen Treibstoffen zurückzuhalten - und leider bedeutet Öl als wichtigste Ressource auch sehr viel Macht, dies zu tun.
Dass eine deutliche Reduzierung des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen möglich ist, kann man indes auch nicht wirklich bezweifeln. Die technologien sind vorhanden, werden allerdings nur in dem Maße umgesetzt, wie sie auch Gewinn bedeuten. Der Hybrid-Motor setzt sich durch, weil der Verbraucher Geld sparen möchte (Hohe Ölpreise) und der Automobilhersteller dadurch auch einen Wettbewerbsvorteil hat. Alkohol als Treibstoff bzw. Biodiesel, so sinnvoll sie auch sein mögen, werden immer nur eine Nischenlösung von Umwelt-bewussten Idealisten bleiben, da es kein wirkliches Interesse an einer Lösung gibt, die ersteinmal massive Kosten erzeugt und dann auch noch zu Lasten der Ölkonzerne geht. Und gerade in Deutschland gehören die Energiekonzerne (E-on, Vattenfall etc.) zu den aktivsten Lobbyisten.

Der Drake
05.04.2006, 15:17
Anthropogener Klimawandel? Sicherlich gibt es sowas, aber wie viel das im Endeffekt wirklich ausmacht ist eine andere Frage.
Man muss bedenken, dass wir uns so oder so in einer Warmzeit befinden, da steigt die Kohlenstoff Konzentration nunmal und das Klima ändert sich. Genau das tat es sogar in einem sehr viel größeren Maße bevor es den Menschen gab, z.B. durch für heutige Maßstäbe extreme vulkanische Aktivität.

Wahrscheinlich können wir das Problem garnicht wirklich lösen, ob wir uns nun in die Steinzeit zurück versetzen, alle Kühe dieser Welt schlachten oder was auch immer.
Ich würde eher über die Folgen nachdenken, und was man dagegen machen kann... denn Berge von Sandsäcken sind ja wohl keine Lösung für die Ewigkeit.

Nathan
05.04.2006, 17:50
Ich würde mich davor hüten den Klimawandel zu einer natürlichen Sache herunterzuspielen. Dafür vollzieht er sich bei weitem zu schnell. Eiszeiten können schnell kommen - Warmzeiten bauen sich auf.

Bisher jede unabhängige wissenschaftliche Studie derer ich habhaft werden konnte kommt zum Schluss, dass der Mensch verantwortlich ist, zumindest für dieses Rasche Tempo. Das ist selbst dann der Fall gewesen, als Wissenschaftler anfangs der These des Klimawandels durch Menschenhand kritisch gegenüberstanden.

Katastrophal ist die Sache sicher auch nicht. Wir versetzen uns nur in ein Klima, wie es bei der Entstehung der Fossillagerstätten bestand, zurück. Allerdings beeinflusst dies natürlich komplexe Klimavorgänge. Die zusätzlichen Wassermengen durch abschmelzende Pole könnten beispielsweise den Golfstrom kollabieren lassen, was zu einer neuen Eiszeit führen würde. Zwar stehe ich der Panikmache, die bei manchen aus diesen Erkenntnissen folgt, kritisch gegenüber, die Gefahren sollte man aber dennoch sehen.

Viel gefährlicher als der schleichende Klimawandel sind allerdings die direkten Folgen der Verwertung fossiler Brennstoffe.
Ein Beispiel. Vor einigen Monaten las ich in der amerikanischen Peoples Weekly World, dass davor gewarnt wird, Fisch aus nordtexanischen Flüssen zu verzehren. Der Schwermetallgehalt in diesen Flüssen ist gefährlich hoch. Die Ursache? Kohlekraftwerke. Nur in der Theorie sind fossile Treibstoffe so rein, dass bei ihrer Verbrennung CO2, Ruß und evtl. Wasserdampf entsteht.
Das trifft vor allem die ärmere Bevölkerung, die eher bereit ist, auf selbstgefangenen Fisch als Nahrungsquelle zurückzugreifen.

Aless
08.04.2006, 18:03
Ich würde mich davor hüten den Klimawandel zu einer natürlichen Sache herunterzuspielen. Dafür vollzieht er sich bei weitem zu schnell. Eiszeiten können schnell kommen - Warmzeiten bauen sich auf.

Den Klimawandel auf natürliche Sachen runterspielen???
Da muss ich dir recht geben, nie und nimmer. Wenn man allein die Schadstoffe in der Atmosphäre bedenkt, wie sie durch natürliche "Sachen" vorhanden sind und die Schadstoffe die durch den Menschen verursacht werden ist das nir und nimmer möglich.
Auf der einen Seite ist es ja gut gut, das wir so viele Fabriken etc haben, so haben wir eine durchschnittstemperatur von ca. +17°C. Ohne Fabriken etc. würde die DT grade mal -15°C betragen. Aber der Preis den wir dafür zahlen müssen ist sehr hoch.
Den Klimawandel kann man nicht entgegenwirken, höchstens den Prozess verlangsamen in dem wir z.b. einige Kraftwerke abschalten. Aber die Frage ist dann: Woher beziehen wir unsere Energie?
Um ein KW zu ersetzen müssten wir fast 30.000 Windräder errichten und Deutschland besitzt "grade mal" ca. 14.000 Windräder.
Aber so gravierend ist der Klimawandel nun auch nicht (zumindest im moment), als das man jetzt Panikergreifend nach Lösungen sucht. Man kann zwar sagen das der Klimawandel unsere Generation nicht mehr betrifft, aber man weiß nie was noch kommt, deswegen sollte man schon ein gewisses Interesse an diesem Thema zeigen.

Mfg

Nathan
08.04.2006, 21:04
Größter Schwachsinn seit langem. Der Treibhauseffekt hat auch natürliche Ursachen, ja, ist ursprünglich sogar natürlich. CO2, Methan und vor allem Wasserstoffoxid sorgen (unter anderem) dafür, dass auf unserem Planeten leben möglich ist. Ursprünglich war der CO2 Gehalt sogar höher, aber durch Pflanzenwachstum wurde Kohlenstoff aus der Athmosphäre herausgenommen und als diese Pflanzen verschüttet wurden, verschwand der Kohlenstoff fürs erste und bildete unter hohem Druck Kohlenwasserstoffe, also Erdöl.
Alles was der Mensch nun macht ist diesen Kohlenstoff wieder als CO2 in die Athmosphäre einzufügen, indem er Kohlenwasserstoffe verbrennt.

Die Folgen sind fürs erste nicht dramatisch. Eine Temperaturerhöhung um wenige Grad. Allerdings scheint dies einige subtile Änderungen im Klimahaushalt der Erde zu vollziehen, dessen Folgen verheerend sein könnten. Leider ist es ungeheuer schwer die genauen Folgen abzuschätzen oder auch nur irgendetwas direkt auf den Klimawandel zurückzuführen. Fakt ist aber, dass der Klimawandel Folgen haben wird. Temperaturänderungen um 2, 3 Grad mögen harmlos klingen, sind aber höchstwahrscheinlich folgenreich. Allein schon, weil es ein potenzielles Risiko ist sollte man sich gut überlegen, ob man nicht doch lieber auf Nummer sicher gehen und den CO2 Ausstoss senken will.

Aless
09.04.2006, 12:51
Größter Schwachsinn seit langem.
Falls du mich damit meintest muss ich dazu sagen, das ich das gleiche gesagt hab wie du, es ist höchstens falsch rübergekommen...

Mfg

Nathan
09.04.2006, 13:44
Du hast definitiv nicht das selbe gesagt.
Meine Aussage "größter Schwachsinn seit langem" bezog sich primär darauf:
Auf der einen Seite ist es ja gut gut, das wir so viele Fabriken etc haben, so haben wir eine durchschnittstemperatur von ca. +17°C. Ohne Fabriken etc. würde die DT grade mal -15°C betragen.
Was natürlich wunderbar blödsinnig ist. Wir sind nicht von der Eiszeit direkt ins Industriezeitalter gesprungen.

Sleed
09.04.2006, 23:15
Größter Schwachsinn seit langem. Der Treibhauseffekt hat auch natürliche Ursachen, ja, ist ursprünglich sogar natürlich.

Das Treibhauseffekt ist ausschließlich natürlich.
Der anthropogene (von dem Menschen verstärkte) Treibhauseffekt ist unnatürlich und schlecht für die Welt.

Sonst /signed .

Aless
10.04.2006, 07:55
Du hast definitiv nicht das selbe gesagt.
Meine Aussage "größter Schwachsinn seit langem" bezog sich primär darauf:

Was natürlich wunderbar blödsinnig ist. Wir sind nicht von der Eiszeit direkt ins Industriezeitalter gesprungen.

Direkt nicht, aber bei genaueren Nachforschung würdest du feststellen, das es wirklich so ist.
Die ganzen Abgase und anderen Stoffe die der Mensch produziert sind genau DAFÜR verantwortlich. Hätte der Mensch keine Autos, Fabriken und andere Schadstofferzeuger würde unsere Erdtemperatur gewaltig sinken.
Es sieht folgendermaßen aus:
Die Schadstoffe die wir produzieren (vorwiegen Kohlenwasserstoff Kohlenstoffdioxyd und Stickoxyde) steigen nach oben von der Erde weg. Sie lagern sich dann oben in der Atmosphäre ab. Von außen können nun Sonnenstrahlen zu Erde durch. Die Erde reflektiert dann die Sonnenstrahlen wird ins Weltall (normalerweise). Aber da nun die Schadstoffe in der Atmosphäre abgelagert sind, können nun keine Sonnenstrahlen mehr hinaus, bzw viel weniger Sonnenstrahlen. Also werden diese wieder von der Schadstoffschicht zurück zur Erde geworfen, somit auf die wärme. Als Bild sähe das ganze ungefähr so (http://img.photobucket.com/albums/v714/Bergziege/Schadstoffe.jpg) aus. Wenn wir diese Schadstoffablegerungen NICHT hätten, dann haben wir auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von ca.-17°C.
Kannst ja mal bei Google suchen, da findeste das bestimmt bestätigt ;)
Außerdem haben wir das grade in Erdkunde durchgenommen...

Mfg

Sparkfist
10.04.2006, 11:52
umweltbundesamt.de:
Wasserdampf und atmosphärische Spurengase wie Kohlendioxid, Distickstoffoxid, Methan und Ozon lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre weitgehend ungehindert auf die Erde passieren, absorbieren aber die von der Erde abgegebene längerwellige Wärmestrahlung. Hierdurch erwärmt sich die Erde ähnlich wie in einem Treibhaus auf eine globale Durchschnittstemperatur von 15°C. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre es um ca. 33°C kälter.
Ich glaube, dass dies einen Grund darstellt, warum Aless uns weismachen möchte, dass die Industrie eine Erwärmung von 33° C bewirkte. Allerdings bezieht sich das nicht auf den anthropogenen Treibhauseffekt. Der Text geht weiter:
Menschliche Aktivitäten führen zur zusätzlichen Freisetzung von solchen klimawirksamen Gasen, die sich überwiegend in der Atmosphäre anreichern. Dadurch wird, zusätzlich zum natürlichen, ein anthropogen verstärkter Treibhauseffekt ausgelöst, der einen Anstieg der Temperatur im globalen Mittel bewirkt. Diese Veränderung der klimatischen Gegebenheiten hat vielfältige Probleme zur Folge.

@Aless: Also du scheinst uns wohl für blöd zu halten. Verstehe ich jetzt nicht wirklich, aber ist deinem letzten Beitrag zu entnehmen. Aber danke für die nette Zeichnung. *gg* Jedenfalls ist es immernoch Quatsch. Der Treibhauseffekt ist kein menschgemachter Effekt. Und die Zahlen, die du nennst, beziehen sich auf den natürlichen Treibhauseffekt. GANZ ohne Treibhauseffekt würden wir schon eher mit -17°C dasitzen.

Hab grad gesehen, dass es bei Wikipedia einen Text gibt, der noch missverständlicher gewirkt haben könnte...

Aless
10.04.2006, 12:52
Ähm, ne ich halte euch eigentlich nicht für blöd, sonst würdet ihr nicht grade in diesem Thema posten :)

Aber zurück zu meiner Aussage, ich muss mich wohl korrigieren und entschuldigen. Dann hab ich das entweder falsch verstanden oder falsch beschrieben. Tut mir leid so ein Quark in die Welt gesetzt zu habe, sorry :rolleyes:
Aber laut dem Text den du zitiert hast hab ich nicht ganz unrecht, nur das ich wohl etwas übertrieben habe....

Mfg

Sparkfist
10.04.2006, 15:16
Ja, das stimmt, du hattest nicht ganz unrecht. Aber es gab da wohl ein Missverständnis. Na umso besser, wenn dieses jetzt beseitigt ist.
Na hab jetzt auch nicht wirklich gemeint, dass du uns für blöd hältst, war ja auch nett von dir gemeint, glaub ich... Fand das nur ein bisschen komisch, weil wir dieses Thema ja schon als Diskussionbestandteil hatten, der eigentlich vorausgesetzt war.

AriesT
10.04.2006, 15:55
Die Ausmaße des Klimawandels sehen wir heute schon sehr deutlich.
Immer heftigere Stürme, Jahrhundertfluten, Smog in den großen Städten. Zumindest in Deutschland und einigen weiteren Ländern werden schon erste Umstellungsmaßnahmen ergriffen. So steigt die Abnehmer von Wind und Solarenergie stetig und wir sind, so weit ich weiß, in Europa führend. Die Position der USA ist dagegen sehr arm und es sollten langsam Zweifel aufkommen, ob die Oberhäupter dort drüben nicht endlich umdenken sollten. (Was sie in den nächsten Jahren nicht tun werden) So weit ich weiß, steht die UNterzeichnung des Kyoto-Protokolls seitens der USA noch aus. Erst wenn dies erfolgt, sehe ich Hoffnung.
Das ist vorbildlich, aber dennoch nicht genug.
Eine Frage in die Runde: Wenn euch der Klimawandel Angst macht und ihr über Zukunftsmaßnahmen redet / schreibt, habt ihr gleichzeitig auch schon ein umweltfreundliches Auto, dass ... sagen wir unter 5-6 lt. auf 100km verbraucht?
Da liegt nämlich der Knackpunkt. Oder dreht ihr die Heizung auf, wo es eigentlich nicht nötig ist oder fahrt ihr mit dem Auto, wenn ihr genau so gut mit dem Bus an die gewünschte Stelle kommt?
Ich will jetzt nicht sagen, dass ihr alle böse seid (ich bin auch ein Umweltverschmutzer, muss ich zugeben) nur weil ihr nix für die Umwelt tut. Es ist lediglich so, dass viel geredet wird, aber am Ende relativ wenig unternommen wird.
So gesehen müssten wir doch schon längst bei den Naturfreunden oder Greenpeace (als Beispiel) eingetreten sein, was wir aber nicht alle sind.
Ich für meinen Teil fahre eher selten mit dem Auto (lieber mit Bus), was sich an den Reaktionen meiner Mitschüler wiederspiegelt. "ÖÖHH!! Du bist doch blöööd! Fahr doch mit dem Auto!!" und so weiter.
Wenn ich dann mit "umweltfreundlich" ankomme, werde ich auch noch ausgelacht. ... Soviel dazu.


Nun zum Klimawandel nochmal:
Die Durchschnittstemperatur der letzten Eiszeit war nur 4-5°C geringer als die heutige. Jetzt stellt euch mal vor, dass in 100-200 Jahren nochmal 1,8-5,1°C hinzukommen.