NPCs
05.01.2007, 17:29
Kokotte
Eine ringförmige Vertiefung im Weltenmeer, umgeben von Wasserfällen, die rundherum den Rand des Ortes unverkennbar klar machen; auf weite Distanz hinweg nicht möglich, sich diesen zu nähern, da viel zu starke Wassermassen von ihnen ausgehen, die Strömung jeden mit sich reißt und fort, zurück in den Kessel Kokottes. Von dort drinnen recht überschaubar kreisen einige Inseln um Den Korken, von dem abgesehen es nur wenige feste Punkte gibt; fast alles, was ist, schwimmt auf den Wassern, im ständigen Wandel nie festzumachen, doch mit einem Ballon meist leicht zu orten, da bei ausreichender Höhe das gesamte Meertal überblickbar ist und zumindest die großen Orte sichtbar werden, wenn die Sichtverhältnisse stimmen, was bei häufigen Stürmen und launenhaftem Wetter nicht immer der Fall ist.
Eine Grube im Meer, bei der niemand weiß, was sich hinter dem Kesselrand, oder den Wasserfallwänden befindet – Kokotte.
Die Inseln selbst sind sehr verschieden, sodass sich auf jeder andere Techniken und Methoden etablierten, beginnend bei den verschiedenen Materialien, endend bei unter anderem daraus resultierenden Differenzen in Kultur und Alltag; die meisten werden zwar von den Baltjeri kontrolliert, doch selbst hierbei gibt es Ausnahmen; gar unmöglich, zusammenfassend alles zu umschreiben, weshalb fortfolgend nur benannt wird, was global gilt; Lokales ist in den Spielthemen zu finden.
Nebst den sieben großen Hauptinseln, gibt es noch einige andere, kleinere, oder weniger nennenswerte Inseln in Kokotte, die jedoch erst im Laufe des Spielverlaufs gefunden werden (müssen).
Der Flutorden Baltjeri
Vom Korken aus regierend und die Welt in ihrem Glauben haltend kontrolliert der Flutorden fast den gesamten Kessel, wenn nicht durch Religion, dann wohl durch seine Macht – denn durch flutartig einströmende Wasserfälle steigt der Pegel allzeit an; würd' sich nicht einmal wöchentlich Der Korken heben, würden Teile der Welt versinken, die meisten jedoch, oben auf schwimmend, über den Weltenrand gleiten und ins ewige Nichts stürzen, wie der Orden unangezweifelt verbreiten konnte. Fraktionen, die sich gegen den Orden stellen, gelten damit als den Abfluss – Mondfluss genannt – behindernd und die Welt gefährdend, werden verfolgt.
Das Piratenvolk Parvetia
Seit langem schon hat sich das fahrende Volk auf dem Meere heimisch gemacht, lebt auf gestohlenen Schiffen und macht sich alle Arten von Technik und Gütern zunutze, die es auf seinen Raubzügen erwirtschaftet. Die Schiffe sind meist klein gehalten und, soweit möglich, blau gefärbt oder als Länderschiffe getarnt, dass man sie nicht von Ballons aus orten kann. Als Piratenhafen des Völkchens gilt Godom Somorrha; man streitet dies zwar ganz entschieden ab, doch scheint der Ort andererseits erst von den Parvetia besiedelt worden zu sein – einen Eingriff wagte hier jedoch noch keiner, da allzu viel an Kriegstechnik gestohlen wurde und hier nun als Wehr eingesetzt wird. Ansonsten ist nichts zu berichten – die Piraten leben für ihren Wohlstand.
Der Sturmkult Bestoran
Nicht viel ist über den Kult bekannt, weder gibt es eine Heimat, noch zeigen sich Mitglieder öffentlich, sodass manches Mal schon Hexenjagden nach ihnen stattfanden. Der Sturmkult bedient sich trotz der Verbote der alten Schriften; man hat erlernt, sie zu entziffern, wo sonst nur der Versuch mit dem Tode bestraft wurde. Hin und wieder erscheinen Nachrichten des Kults, in denen sie Dinge vorhersagen oder ihre Ziele zum Ausdruck bringen; unter anderem, dass der Kessel überfluten soll. Nicht etwa sei dort oben ein Weltenrand zu finden, die Welt beginne erst dort, so stehe es in den Schriften. Ob dies jedoch wirklich ein Ziel der Gruppe ist, bleibt unbekannt – sehr viele gefälschte und widersprüchliche Botschaften traten schon ans Tageslicht, sodass ein mancher glaubt, der Kult sei nichts als eine Erfindung von kollektiv fälschenden Verrückten. Andererseits gab es in seinem Zeichen auch schon Morde; bisher bleibt er Mysterium.
Der Kalender, Die Währung, Die Regeln
Die Tage werden in Monden gemessen – nach acht Tagen läuft ein Zyklus ab. Am ersten nimmt der Mond links ab, am zweiten, dritten weiter, am vierten ist er fort, am fünften kehrt er links zurück, am sechsten, siebten, mehr, am achten ist er voll – am achten hebt sich der Korken. Zu dieser Zeit ist das Meer so rau, so schnell, dass fast jedes Schiff, das keinen Hafen hat, sofort zum Korken gerissen wird, dort untergeht und im Meer versinkt. Ebenso werden Inseln angezogen; da der Sturm jedoch nur über Nacht andauert, von Mondaufgang bis -untergang, werden sie lediglich in ihrer Bahn beeinträchtigt und schon bald wieder durch diese in einen weiteren Kreis geworfen. Die einzige Möglichkeit für die Parvetia, dem Mondfluss zu entkommen, ist entweder getarnt in einem Hafen zu liegen oder in einem sehr weiten Kreis gegen die Wasserfälle anzusegeln.
Ein Tag endet und beginnt bei Sonnenaufgang – bis dann zählt auch die Nacht zum Tag davor.
Bezahlt wird generell in Gold, das nicht zu rar ist – in Münzen oder Bricketts wird es gehandelt, je nachdem, was man sich kauft. Auch ist Tauschhandel nicht unüblich, die großen Händler bevorzugen jedoch stets bare Münze oder anderes von haltbarem Wert.
Verboten ist das Lesen der geheimen Schriften, wenn man kein Baltjeri ist – sie sind jedoch zumeist ohnehin in einer Sprache verfasst, die nur dem Orden verständlich sein sollte. Dennoch, wird man ohne Erlaubnis dabei erwischt, sich die Schriften auch nur anzusehen, droht direkte Hinrichtung – nur selten lässt man Gnade walten.
Verboten sind sowohl Besitz als auch Verwendung von Uhren; sie dienten den Piraten bisher, um Angriffe gleichzeitig beginnen lassen zu können und andere Manöver effektiv ausführen zu können. Die Parvetia schert das Verbot bis heute wenig und die meisten von ihnen tragen eine Taschenuhr, doch allen anderen ohne Sondergenehmigung ist es verboten, wodurch sich die Baltjeri das leichtere Aufspüren von Piraten oder Anhängern des Kults erhoffen – falls dieser existieren sollte.
Verboten ist Nießen ohne die Hand vorzuhalten; es gab schon einmal grippale Epedemien, die zu vielen Toten führten. Wer nießt, ohne die Hand vorzuhalten, wird exekutiert. Auch deshalb halten die Parvetia die Hand beim Nießen niemals vor.
Eine ringförmige Vertiefung im Weltenmeer, umgeben von Wasserfällen, die rundherum den Rand des Ortes unverkennbar klar machen; auf weite Distanz hinweg nicht möglich, sich diesen zu nähern, da viel zu starke Wassermassen von ihnen ausgehen, die Strömung jeden mit sich reißt und fort, zurück in den Kessel Kokottes. Von dort drinnen recht überschaubar kreisen einige Inseln um Den Korken, von dem abgesehen es nur wenige feste Punkte gibt; fast alles, was ist, schwimmt auf den Wassern, im ständigen Wandel nie festzumachen, doch mit einem Ballon meist leicht zu orten, da bei ausreichender Höhe das gesamte Meertal überblickbar ist und zumindest die großen Orte sichtbar werden, wenn die Sichtverhältnisse stimmen, was bei häufigen Stürmen und launenhaftem Wetter nicht immer der Fall ist.
Eine Grube im Meer, bei der niemand weiß, was sich hinter dem Kesselrand, oder den Wasserfallwänden befindet – Kokotte.
Die Inseln selbst sind sehr verschieden, sodass sich auf jeder andere Techniken und Methoden etablierten, beginnend bei den verschiedenen Materialien, endend bei unter anderem daraus resultierenden Differenzen in Kultur und Alltag; die meisten werden zwar von den Baltjeri kontrolliert, doch selbst hierbei gibt es Ausnahmen; gar unmöglich, zusammenfassend alles zu umschreiben, weshalb fortfolgend nur benannt wird, was global gilt; Lokales ist in den Spielthemen zu finden.
Nebst den sieben großen Hauptinseln, gibt es noch einige andere, kleinere, oder weniger nennenswerte Inseln in Kokotte, die jedoch erst im Laufe des Spielverlaufs gefunden werden (müssen).
Der Flutorden Baltjeri
Vom Korken aus regierend und die Welt in ihrem Glauben haltend kontrolliert der Flutorden fast den gesamten Kessel, wenn nicht durch Religion, dann wohl durch seine Macht – denn durch flutartig einströmende Wasserfälle steigt der Pegel allzeit an; würd' sich nicht einmal wöchentlich Der Korken heben, würden Teile der Welt versinken, die meisten jedoch, oben auf schwimmend, über den Weltenrand gleiten und ins ewige Nichts stürzen, wie der Orden unangezweifelt verbreiten konnte. Fraktionen, die sich gegen den Orden stellen, gelten damit als den Abfluss – Mondfluss genannt – behindernd und die Welt gefährdend, werden verfolgt.
Das Piratenvolk Parvetia
Seit langem schon hat sich das fahrende Volk auf dem Meere heimisch gemacht, lebt auf gestohlenen Schiffen und macht sich alle Arten von Technik und Gütern zunutze, die es auf seinen Raubzügen erwirtschaftet. Die Schiffe sind meist klein gehalten und, soweit möglich, blau gefärbt oder als Länderschiffe getarnt, dass man sie nicht von Ballons aus orten kann. Als Piratenhafen des Völkchens gilt Godom Somorrha; man streitet dies zwar ganz entschieden ab, doch scheint der Ort andererseits erst von den Parvetia besiedelt worden zu sein – einen Eingriff wagte hier jedoch noch keiner, da allzu viel an Kriegstechnik gestohlen wurde und hier nun als Wehr eingesetzt wird. Ansonsten ist nichts zu berichten – die Piraten leben für ihren Wohlstand.
Der Sturmkult Bestoran
Nicht viel ist über den Kult bekannt, weder gibt es eine Heimat, noch zeigen sich Mitglieder öffentlich, sodass manches Mal schon Hexenjagden nach ihnen stattfanden. Der Sturmkult bedient sich trotz der Verbote der alten Schriften; man hat erlernt, sie zu entziffern, wo sonst nur der Versuch mit dem Tode bestraft wurde. Hin und wieder erscheinen Nachrichten des Kults, in denen sie Dinge vorhersagen oder ihre Ziele zum Ausdruck bringen; unter anderem, dass der Kessel überfluten soll. Nicht etwa sei dort oben ein Weltenrand zu finden, die Welt beginne erst dort, so stehe es in den Schriften. Ob dies jedoch wirklich ein Ziel der Gruppe ist, bleibt unbekannt – sehr viele gefälschte und widersprüchliche Botschaften traten schon ans Tageslicht, sodass ein mancher glaubt, der Kult sei nichts als eine Erfindung von kollektiv fälschenden Verrückten. Andererseits gab es in seinem Zeichen auch schon Morde; bisher bleibt er Mysterium.
Der Kalender, Die Währung, Die Regeln
Die Tage werden in Monden gemessen – nach acht Tagen läuft ein Zyklus ab. Am ersten nimmt der Mond links ab, am zweiten, dritten weiter, am vierten ist er fort, am fünften kehrt er links zurück, am sechsten, siebten, mehr, am achten ist er voll – am achten hebt sich der Korken. Zu dieser Zeit ist das Meer so rau, so schnell, dass fast jedes Schiff, das keinen Hafen hat, sofort zum Korken gerissen wird, dort untergeht und im Meer versinkt. Ebenso werden Inseln angezogen; da der Sturm jedoch nur über Nacht andauert, von Mondaufgang bis -untergang, werden sie lediglich in ihrer Bahn beeinträchtigt und schon bald wieder durch diese in einen weiteren Kreis geworfen. Die einzige Möglichkeit für die Parvetia, dem Mondfluss zu entkommen, ist entweder getarnt in einem Hafen zu liegen oder in einem sehr weiten Kreis gegen die Wasserfälle anzusegeln.
Ein Tag endet und beginnt bei Sonnenaufgang – bis dann zählt auch die Nacht zum Tag davor.
Bezahlt wird generell in Gold, das nicht zu rar ist – in Münzen oder Bricketts wird es gehandelt, je nachdem, was man sich kauft. Auch ist Tauschhandel nicht unüblich, die großen Händler bevorzugen jedoch stets bare Münze oder anderes von haltbarem Wert.
Verboten ist das Lesen der geheimen Schriften, wenn man kein Baltjeri ist – sie sind jedoch zumeist ohnehin in einer Sprache verfasst, die nur dem Orden verständlich sein sollte. Dennoch, wird man ohne Erlaubnis dabei erwischt, sich die Schriften auch nur anzusehen, droht direkte Hinrichtung – nur selten lässt man Gnade walten.
Verboten sind sowohl Besitz als auch Verwendung von Uhren; sie dienten den Piraten bisher, um Angriffe gleichzeitig beginnen lassen zu können und andere Manöver effektiv ausführen zu können. Die Parvetia schert das Verbot bis heute wenig und die meisten von ihnen tragen eine Taschenuhr, doch allen anderen ohne Sondergenehmigung ist es verboten, wodurch sich die Baltjeri das leichtere Aufspüren von Piraten oder Anhängern des Kults erhoffen – falls dieser existieren sollte.
Verboten ist Nießen ohne die Hand vorzuhalten; es gab schon einmal grippale Epedemien, die zu vielen Toten führten. Wer nießt, ohne die Hand vorzuhalten, wird exekutiert. Auch deshalb halten die Parvetia die Hand beim Nießen niemals vor.